Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung des mit der Universität Basel assoziierten Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts berichtet in der aktuellen Ausgabe des US-Fachmagazins PNAS über einen synthetischen Wirkstoff namens OZ439, der zur Hoffnung auf ein neues wirksames Medikament gegen Malaria berechtigt. Der neue Wirkstoff, das synthetische Peroxid OZ439, wurde 2009 in einer klinischen Studie mit gesunden Probanden gut toleriert. Nun wird OZ439 im Rahmen einer Phase-II-Studie an Patienten getestet, um mehr über Wirksamkeit und Stabilität herauszufinden. Weitere Studien mit dem neuem Wirkstoff sollen dazu dienen, seine Wirksamkeit mit der von Artesunat, einem Malariawirkstoff auf der Basis von Artemisinin, zu vergleichen. Diese Untersuchungen werden in Regionen durchgeführt, in denen erste Anzeichen von Resistenzen gegen die Artemisinine festgestellt worden sind.weiter lesen