Die Präsidenten der Akademien der Wissenschaften Schweiz wenden sich in einem offenen Brief an National- und Ständerat. Darin berichten sie über ein grosses Befremden aus wissenschftlicher Warte über den Umgang des Parlaments mit den Forschungserkenntnissen, die im Nationalen Forschungsprogramm 59 «Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen» gewonnenen wurden. Zusammenfassend ergab die Studie, dass gentechnisch veränderte Pflanzen grundsätzlich nicht mit höheren Risiken behaftet sind als konventionell gezüchtete Kulturpflanzen. weiter lesen
Akademien der Wissenschaften mit offenem Brief an National- und Ständerat
Kein schleichendes Gentechnikverbot in der Schweizer Landwirtschaft
Pflanzenbiotechnologie
BASF verlagert "Grüne Gentechnik" in die USA
Der weltgrösste Chemiekonzern BASF verlagert seine Sparte Pflanzenbiotechnologie von Deutschland in die USA. Damit zieht der Ludwigshafener Konzern Konsequenzen aus der ablehnenden Haltung der europäischen Verbraucher, Landwirte und Politiker gegenüber genveränderten Nahrungsmitteln. In Europa fehle es an Akzeptanz für Pflanzenbiotechnologie, begründete BASF die Entscheidung. weiter lesen
Grüne Gentechnik: Neue Kartoffel für BASF
Der Chemiekonzern BASF hat von dem niederländischen Kartoffelstärkehersteller Avebe eine gentechnisch veränderte Kartoffelsorte mit Namen Modena übernommen. Modena befinde sich momentan im Genehmigungsverfahren für die kommerzielle Nutzung in Europa, hiess es. Mit dem Zukauf ergänzt BASF eigenen Angaben zufolge das eigene Portfolio von Amylopektinstärke-Kartoffeln. Bereits im Dezember hatten die beiden Unternehmen angekündigt, künftig gemeinsam gentechnisch veränderte Amylopektinstärke-Kartoffeln entwickeln zu wollen. Die Amylopektinstärke-Kartoffeln werden wegen ihres höheren Stärkegehalts von der Papier-, Textil und Klebstoffindustrie bevorzugt. weiter lesen
Die aktuelle Ausgabe

«Man kann eine Konjunktur durch unnötige Statements und den politischen Zick-Zack-Kurs in den Entscheidungsprozessen auch kaputt reden», kommentierte ein von der «Chemie plus» befragter Chemiedistributeur die aktuelle Situation. So werde zum Beispiel zu viel darüber debattiert, welchen Einfluss die Eurokrise auf die wirtschaftliche Entwicklung hat. In der Tat ziehen politische Prozesse und Debatten derzeit tiefe Furchen in die Wirtschaftslandschaft.
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