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		<title>Chemie Plus - Chemische Rundschau</title>
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			<title>Chemie Plus - Chemische Rundschau</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 22 Feb 2012 14:32:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>BASF erwirbt Geschäft von Meck KGaA</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/basf-erwirbt-geschaeft-von-meck-kgaa/</link>
			<description>Der deutsche Chemie- und Pharmakonzern Merck hat sein Geschäft mit Elektrolyten für Hochleistungsbatterien an BASF verkauft. Über den Preis sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte das Darmstädter Unternehmen mit. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Geschäft mit Elektrolyten stehe noch am Anfang seiner kommerziellen Entwicklung und habe nur wenige Berührungspunkte mit den sonstigen Aktivitäten in der Chemie, begründete Merck den Verkauf. Die Ludwigshafener BASF SE dagegen will sich mit der neu gegründeten Sparte &quot;Battery Materials&quot; als Partner für die Produzenten von Batterien positionieren. In diesem Kontext werde das Elektrolyte-Geschäft der Merck KGaA einen wichtigen Baustein darstellen, hiess es. Die Akquisition umfasst die von Merck entwickelten, patentierten und zum Teil bereits vermarkteten Technologien und Produkte, die die Leistungsfähigkeit von Batterien verbessern. Dazu zählt eine vollständige Produktlinie fertiger Elektrolytformulierungen. Hinzu kommen verschiedene Additive für Elektrolyte zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien. Enthalten ist außerdem das entsprechende Merck-Forschungsportfolio in Bezug auf Elektrolyte, Additive und Leitsalze. (Dow Jones)]]></content:encoded>
			<category>chemieplus.ch</category>
			<category>Thema des Monats</category>
			<category>Editorial</category>
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			<category>Märkte &amp;amp; Akteure</category>
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			<category>Analytik/Labor</category>
			<category>Aus- und Weiterbildung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 10:32:00 +0100</pubDate>
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			<title>Brenntag erzielt Rekordergebnisse</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/brenntag-erzielt-rekordergebnisse/</link>
			<description>Der weltgrösste Chemiedistributeur Brenntag hat im vergangenen Jahr Rekordergebnisse erzielt. Das operative Ergebnis EBITDA stieg um knapp 10 Prozent auf rund 661 Millionen Euro, wie das Unternehmen mit Sitz in Mülheim an der Ruhr mitteilte. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Ergebnis lag damit im Rahmen der vom Unternehmen prognostizierten Spanne von 650 bis 670 Millionen Euro. Dabei profitierte Brenntag sowohl von organischem Wachstum, wie Akquisitionen als auch von einer höheren Effizienz. Dank höherer Verkaufspreise und gestiegener Absatzmengen wuchs der Umsatz um 13,5% auf rund 8,7 Milliarden Euro. Unter dem Strich verblieb ein Konzerngewinn von 277 Millionen Euro, der sich damit fast verdoppelt hat. Hauptgrund waren eine verbesserte Kapitalstruktur, ein Abbau der Verschuldung nach dem Börsengang im März 2010 sowie niedrigere Finanzierungskosten nach einer erfolgreichen Refinanzierung Mitte 2011. Das Unternehmen will seinen Aktionäre daher eine Dividende zahlen. Zur Höhe der Ausschüttung machte Brenntag aber noch keine Angaben. Für das laufende Jahr rechnet Brenntag auf Basis konstanter Wechselkurse mit einem weiteren Ergebniswachstum. Der positive Trend in der Chemiedistribution dürfte anhalten. (Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 10:26:00 +0100</pubDate>
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			<title>Clariant erhöht Profitabilität</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/clariant-erhoeht-profitabilitaet/</link>
			<description>Der Muttenzer Spezialitätenchemiekonzern Clariant hat im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 7,370 Milliarden CHF erzielt, gegenüber 7,120 Milliarden CHF im Jahr 2010. Das bedeutet eine Steigerung um 16 % in Lokalwährung und um 4 % in Schweizer Franken. Der Nettogewinn des Clariant-Konzerns , der 2011 die Süd-Chemie übernommen hatte, stieg auf 251 (2010: 191) Millionen CHF an. Nach jahrelanger Abstinenz erhalten die  Aktionäre wieder eine Dividende - in Form einer Nennwertrückzahlung von 30 Rappen pro Aktie. &quot;Strategische Optionen&quot; prüft Clariant für die Geschäftseinheiten Textile Chemicals, Paper Specialties, Emulsions sowie Detergents &amp; Intermediates.</description>
			<content:encoded><![CDATA[In dem Clariant-Communiqué heisst es weiter:Durch die Übernahme von Süd-Chemie und die Stärke der Geschäftseinheit Catalysis &amp; Energy im dritten und vierten Quartal waren die Umsätze im zweiten Halbjahr höher als im ersten, obwohl die Entwicklung in einigen Geschäftseinheiten zum Jahresende hin deutlich abflaute. Neben der Geschäftseinheit Catalysis &amp; Energy, die ein Rekordjahr verbuchte, trugen die weiteren wenig zyklischen Geschäftseinheiten Additives, Functional Materials, Industrial &amp; Consumer Specialties und Oil &amp; Mining Services massgeblich zum Umsatzanstieg im Jahr 2011 bei. Sie erwirtschaften über 50 % des Konzernumsatzes.Die zyklischeren Geschäftseinheiten Pigments und Masterbatches litten dagegen unter einer nachlassenden Industrieproduktion, was Anfang des zweiten Halbjahres begann und in der gesamten Wertschöpfungskette zum Abbau von Lagerbeständen führte. Alle Regionen erzielten in Lokalwährung ein zweistelliges Wachstum. Der zweistellige Umsatzanstieg wurde durch die Preiserhöhung um 7 % gegenüber dem Vorjahr und durch Akquisitionen unterstützt, die 14 % zum Umsatzwachstum beisteuerten. Die Volumen gingen um 5 % zurück, da sich die Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte abschwächte und Clariant bewusst auf Umsätze verzichtete, die den Rentabilitätszielen des Unternehmens zuwiderliefen. Die Bruttomarge sank von 27,9 % im Jahr 2010 auf 26,7 %. Geringere Volumen, negative Währungseffekte und eine Einmalbelastung waren die Hauptgründe für den leichten Margenrückgang, der durch das erfolgreiche Verkaufspreismanagement nur teilweise ausgeglichen werden konnte. Ohne Berücksichtigung der Einmalbelastung in Höhe von 54 Millionen CHF aufgrund des Verkaufs von Lagerbeständen von Süd-Chemie, die zum Marktwert abzüglich Veräusserungskosten neu bewertet wurden, belief sich die Bruttomarge auf 27,4 %. Trotz der Abkühlung der globalen Konjunktur verharrten die Rohstoffpreise auf einem hohen Niveau. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Rohstoffkosten um 14 %. Die Anhebung der Verkaufspreise um 7 % glich die höheren Rohstoffkosten vollständig aus, sodass ein leicht positiver Beitrag zur Bruttomarge resultierte.&nbsp;&nbsp; Das EBITDA vor Einmaleffekten stieg auf 975 Millionen CHF (Marge 13,2 %), gegenüber 901 Millionen CHF (Marge 12,7 %) vor einem Jahr. Ursachen hierfür waren vor allem ein starkes viertes Quartal der Geschäftseinheit Catalysis &amp; Energy sowie die weniger negativen Währungseffekte zum Jahresende. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Einmaleffekten stieg auf 717 Millionen CHF (Marge 9,7 %), im Vergleich zu 696 Millionen CHF (Marge 9,8 %) im Jahr 2010. Die niedrigeren Restrukturierungskosten schlugen sich trotz einer höheren Steuerbelastung in einem Anstieg des Nettogewinns von 191 Millionen CHF auf 251 Millionen CHF nieder.Die extreme Volatilität an den Devisenmärkten belastete im Jahr 2011 die Rentabilität von Clariant. Sowohl das EBITDA als auch das EBIT vor Einmaleffekten erlitten Einbussen. Das EBITDA sank um ca. 190 Millionen CHF, was einem Margenrückgang um 0,9 Prozentpunkte entspricht, und das EBIT um ca. 170 Millionen CHF, was einem Margenrückgang um 1,0 Prozentpunkte entspricht.Der operative Cashflow von 206 Millionen CHF lag unter dem Vorjahreswert von 642 Millionen CHF, aber deutlich über den Ende des dritten Quartals 2011 ausgewiesenen 21 Millionen CHF. Das Nettoumlaufvermögen in Prozent des Umsatzes betrug 19,6 % und lag damit unterhalb des Ziels von 20 % des Umsatzes.Infolge der Akquisition von Süd-Chemie stieg die Nettoverschuldung von 126 Millionen CHFzum Jahresende 2010 auf 1,740 Milliarden CHF. Die Nettoverschuldung ist gegenüber demStand von 1,812 Milliarden CHF am Ende des dritten Quartals zurückgegangen. Dies führte zueinem Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung geteilt durch Eigenkapital) von 58 % am Jahresende 2011. Die Cash-Position war mit flüssigen Mitteln in Höhe von 1,199 Milliarden CHF am 31. Dezember 2011 stark. Das Fälligkeitsprofil der Schulden von Clariant wurde erfolgreich verlängert, indem seit Mai 2011 auf Schweizer Franken lautende Anleihen im Gesamtwert von 300 Millionen CHF begeben und weitere 365 Millionen EUR über Schuldscheindarlehen mit Laufzeiten von 3 und 4,5 Jahren aufgenommen wurden. Nach dem Berichtszeitraum wurden weitere 500 Millionen EUR mit Fälligkeit im Jahr 2017 am Eurobond-Markt aufgenommen.Geschäftsentwicklung&nbsp;im vierten Quartal 2011Clariant wies im vierten Quartal in Lokalwährung ein Umsatzwachstum von 21 % aus. InSchweizer Franken gerechnet stieg der Umsatz um 13 % auf 1,918 Milliarden CHF, verglichen mit 1,700 Milliarden CHF vor einem Jahr. Die Verkaufspreise erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 9 %, während die Volumen um 12 % sanken und die Rohstoffkosten um 10 % anzogen. Im Vergleich zum dritten Quartal 2011 stiegen die Verkaufspreise nach und nach leicht an, während die Rohstoffkosten um 1 % zurückgingen. Catalysis &amp; Energy verbuchte ein ausgezeichnetes Quartal und schnitt von den weniger zyklischen Geschäftseinheiten am besten ab. Masterbatches und Pigments wurden durch die schwächere Nachfrage der Kunststoffindustrie und den damit verbundenen Abbau von Lagerbeständen negativ beeinflusst. Die strukturell schwächeren reifen Geschäftseinheiten Textile Chemicals, Leather Services und Paper Specialties littenweiter unter den schlechten wirtschaftlichen Bedingungen in ihren jeweiligen Endmärkten.Das organische Umsatzwachstum in Nord- und Lateinamerika lag im zweistelligenBereich, während sich in der Region Asien/Pazifik der Umsatz abschwächte. Europa hatteunter der Schuldenkrise zu leiden und verzeichnete einen Umsatzrückgang in zweistelligerHöhe. Unter Einbeziehung der Akquisitionen erzielten alle Regionen ein zweistelliges Umsatzwachstum. Die Bruttomarge ging mit 23,8 % gegenüber 26,0 % im Vorjahresvergleich zurück. Dies war ausschliesslich auf eine einmalige Belastung in Höhe von 43 Millionen CHF infolge des Verkaufs der Lagerbestände von Süd-Chemie zurückzuführen, die zum Marktwert abzüglich Veräusserungskosten neu bewertet wurden. Unter Ausschluss dieser Belastung lag die Bruttomarge auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahresquartal. Die EBITDAMarge vor Einmaleffekten stieg auf 12,6 %, gegenüber 10,0 % im vierten Quartal 2010. Grund dafür waren die niedrigeren Kosten, verbunden mit Einmaleffekten, die 0,8 Prozentpunkte zur EBITDA-Marge beitrugen. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Einmaleffekten stieg auf 165 Millionen CHF (Marge 8,6 %), im Vergleich zu 120 Millionen CHF (Marge 7,1 %). Der operative Cashflow nahm im Vergleich zu den ersten neun Monaten (21 Millionen CHF) deutlich auf 185 Millionen CHF zu, blieb damit aber hinter dem aussergewöhnlich hohen Stand von 277 Millionen CHF im Vorjahr zurück.
Süd-Chemie erfüllt hohe ErwartungenDie beiden neuen von Süd-Chemie kommenden Geschäftseinheiten – Catalysis &amp; Energy und Functional Materials – entwickelten sich in den ersten acht Monaten ihrer Konsolidierung besser als erwartet. Catalysis &amp; Energy meldete ein EBITDA vor Einmaleffekten von 107 Millionen CHF (Marge 21,8 %), während Functional Materials 59 Millionen CHF (Marge 12,9 %) verbuchte. Catalysis &amp; Energy zeigte die erwartete starke Entwicklung im dritten und besonders im vierten Quartal. Die ausserordentliche Generalversammlung der Süd-Chemie AG genehmigte am 22. November die Übertragung aller Aktien im Besitz von Minderheitsaktionären auf Clariant. Der Squeeze-out wurde am 1. Dezember wirksam, sodass Süd-Chemie jetzt nach dem Betriebsmodell von Clariant organisiert ist. Die Integration von Süd-Chemie schreitet wie geplant voran und alle Projektteams verzeichnen Fortschritte. Auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse und Erfahrungswerte wird die Prognose bestätigt, dass die Integration bis Ende 2013 zu einem Anstieg des EBITDA um 75 bis 95 Millionen EUR führen wird.
Ausblick 2012Clariant wird auch die nächsten Schritte des Transformationsprozesses systematisch umsetzen. Dabei wird der Schwerpunkt auf der Integration von Süd-Chemie, dem Abschluss der 2009/10 eingeleiteten Restrukturierungsmassnahmen und dem Portfoliomanagement liegen. In diesem Zusammenhang prüft Clariant strategische Optionen für die Geschäftseinheiten Textile Chemicals, Paper Specialties, Emulsions sowie Detergents &amp; Intermediates, die mittel- bis langfristig realisiert werden sollen. Eine exakte Vorhersage für 2012 ist aufgrund der aktuell unsicheren wirtschaftlichen Situation schwierig. Es wird erwartet, dass die Rohstoffkosten im niedrigen einstelligen Bereich steigen werden, während die Wechselkurse im Vergleich zum Jahresanfang stabil bleiben dürften. In einem Basisszenario geht Clariant davon aus, dass die globale Wirtschaft nach einem schwachen Start in das Jahr 2012 im Laufe des Jahres an Stärke gewinnt. Es wird deshalb erwartet, dass die Ergebnisse für das erste Halbjahr im Vergleich zur hohen Basis des ersten Halbjahrs 2011 niedriger sein werden, dass sich aber in der zweiten Jahreshälfte 2012 eine Besserung einstellt. Für das Gesamtjahr 2012 erwartet Clariant einen weiteren Umsatzanstieg in Lokalwährung und eine anhaltende Rentabilität.In den letzten drei Jahren führten das Restrukturierungsprogramm in Verbindung mit Massnahmen im Portfoliomanagement zu einer deutlichen Steigerung der operativen Performance von Clariant. Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung deshalb eine Ausschüttung von 0,30 CHF pro Aktie durch Reduzierung des Nennwerts der Aktien von 4,00 CHF auf 3,70 CHF vorschlagen.(PD, rma, Quelle: Clariant)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 07:56:00 +0100</pubDate>
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			<title>Gesamteinsparung von 37 GWh erwirken</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/gesamteinsparung-von-37-gwh-erwirken/</link>
			<description>Das Unternehmen Enerprice Partners AG ist ein Beratungsunternehmen für optimierte Energiebewirtschaftung und leitet als Trägerschaft das Programm ProEDA für effiziente Druckluftanlagen. Dieses wird durch ProKilowatt, den Wettbewerblichen Ausschreibungen des Bundesamtes für Energie (BFE) für Energieeffizienz-Projekte und Energieeffizienz-Programme finanziert. Lesen Sie im Folgenden das Chemie-plus-Interview mit Matthias Zemp von der Enerprice Partners AG. (Weitere Artikel zur effizienten Drucklufterzeugung und –anwendung inkl. Kurzfassung des Interviews: Chemie plus 1/2 2012, ab Seite 27) </description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Unternehmen Enerprice Partners AG ist ein Beratungsunternehmen für optimierte Energiebewirtschaftung und leitet als Trägerschaft das Programm ProEDA für effiziente Druckluftanlagen. Dieses wird durch ProKilowatt, den Wettbewerblichen Ausschreibungen des Bundesamtes für Energie (BFE) für Energieeffizienz-Projekte und Energieefizienz-Programme finanziert. ProKilowatt fördert jene eingereichten Programme und Projekte, welche pro eingesetzten Förderrappen am meisten Strom (kWh) einsparen. Finanziert wird Pro- Kilowatt aus der Stromabgabe für Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV), welche jeder Stromkonsument in der Schweiz bezahlen muss. Entsprechend kann jeder, der die Abgabe bezahlt, auch an der Ausschreibung teilnehmen. Die KEV wird seit 2009 mit 0.45 Rp./kWh erhoben, ab 2012 sind es 0.35 Rp./ kWh. Das ergibt ca. 250 Mio. Franken pro Jahr, wovon 5 % über die wettbewerblichen Ausschreibungen vergeben werden.
Enerprice hat sich als Energiepartner im Markt positioniert. Wo sehen Sie Ihre Chancen?Matthias Zemp: Als Beratungsunternehmen unterstützt Enerprice Partners AG Industrie- und Gewerbekunden bei der Minimierung der Energiekosten. Wir zeigen Anschluss- und Beschaffungsoptionen auf und begleiten unsere Kunden auch bei der effizienten Energienutzung. Der Energiemarkt verändert sich rasch. Wir kennen die Rahmenbedingungen im Detail und können so für unsere Kunden rasch deren Potenziale erkennen, um die Energiekosten zu reduzieren.
&nbsp;Wie kam es zu einer Zusammenarbeit zwischen Enerprice und ProKilowatt?Zemp: Von unseren Kunden wissen wir, wie viel Abgaben diese bezahlen und auch, wo die grossen Effizienzpotenziale sind. Mit ProEDA können wir über Beratung und Förderbeiträge vielen KMU- und Industriebetrieben helfen, ihre Druckluft zu optimieren, um langfristig Energie und Kosten zu sparen. ProKilowatt unterstützt ProEDA mit Fr. 767 000.–. Dafür verpflichtet sich Enerprice Partners AG eine Gesamteinsparung von 37 GWh zu erwirken. Energieperspektiven des Bundesrates erfordern nebst neuen Energiequellen grosse Einsparungen, sprich Effizienzoptimierung. Hier setzt ProKilowatt und ProEDA an, indem die Energieabgabe KEV denjenigen zurückgeführt wird, welche Investitionen in die Effizienz tätigen.
&nbsp;Druckluft in der Industrie als Energieträger: wo liegen die Einsatzgebiete?Zemp: In der ganzen Schweiz, und gerade in den Branchen Maschinenbau, Lebensmittel, Pharma, Chemie, Futtermittel aber auch Abfallwirtschaft. Druckluft wird in vielen Betrieben gebraucht.
Können Sie konkrete Praxisbeispiele aus dem Druckluftbereich nennen?Zemp: Druckluft ist universell nutzbar für Hebe- und Schiebebewegungen, zum Transport von Materialien in Pulverform und Flüssigkeiten(Einblasen) wie auch zum Sandstrahlen. Auch wird sie eingesetzt zum Reinigen, Kühlen und «Belüften», wobei hier unbedingt gesagt werden muss, dass dies typisch sehr ineffiziente Anwendungsformen sind, die nach Möglichkeit alternativ gelöst werden sollten.
Wie kann die Druckluft optimiert werden?Zemp: Zuerst sind da die Leckagen, welche in einem Druckluftsystem bis zu 40 % oder gar mehr ausmachen. Das Verteilnetz und vor allem die Anschlüsse sollen regelmässig auf eckagen geprüft und dann abgedichtet oder ersetzt werden. Es können einzelne Maschinen oder ganze Teile des Verteilnetzes mit Handventilen oder besser automatisch mit Magnetventilen abgetrennt werden, wann immer diese nicht verwendet werden. Das Druckluftniveau soll so tief wie möglich sein. Bei der Drucklufterzeugung wirken sich überdimensionierte Kompressoren durch Leerlaufverluste oder durch einen ineffizienten Betriebspunkt aus. Bei Anlagen mit mehreren Kompressoren empfiehlt es sich aus Effizienzgründen, unterschiedliche Kompressoren einzusetzen.
&nbsp;Wie funktioniert ProEDA und worin liegt der Wert der Fördermassnahmen?Zemp: Wenn sich eine Firma bei ProEDA anmeldet, prüfen wir zuerst, ob es die Programmkriterien erfüllt und schätzen das Einsparpotenzial ab. Ist das o.k., dann vereinbaren wir einen Termin für die 1- bis 2-stündige Grobanalyse. Dies kostet den Kunden Fr. 180.– und vermittelt einen Überblick zu möglichen Einsparpotenzialen. Bei der Grobanalyse besichtigen wir das Druckluftsystem von der Aufbereitung bis zum Verbraucher und besprechen dabei mit dem Druckluftverantwortlichen der Firma deren Gebrauch und zeigen einfache Sparmassnahmen auf. Grosses Einsparpotenzial liegt in der Drucklufterzeugung, doch für dessen Ermittlung braucht es eine seriöse Messung des Druckluftverbrauchs. Ist dort ein relevantes Einsparpotenzial absehbar, so empfehlen wir eine Detailanalyse mit entsprechender Messung durch einen Druckluftanbieter/Industriepartner von ProEDA. ProEDA übernimmt zwischen Fr. 600.– und Fr. 1700.– der Detailanalysekosten. Mit der Grobanalyse weiss der Kunde, wie er mit wenig Aufwand und Investition den Druckluftverbrauch minimieren kann. Mit der Detailanalyse &nbsp;rhält er genaue Kenntnis über den Stromverbrauch seines Druckluftsystems und dazu eine Offerte für einen effizienteren Ersatz der Drucklufterzeugung. Zudem erhält er noch eine Förderzusage, wenn er diese investitionsintensivere Massnahme umsetzt. Der Förderbeitrag kann je nach Einsparung bis zu 20 % der Investitionskosten betragen. Wird die effiziente Massnahme umgesetzt, dann erhält der Kunde den Förderbeitrag, er spart jedes Jahr Energie, ProEDA kommt seinem Versprechen an Einsparungen näher und unsere Stromnetze und Kraftwerke werden entlastet.
&nbsp;Für wen ist eine Teilnahme an ProEDA sinnvoll?Zemp: Das Druckluftprogramm ProEDA erfordert einen Analyseaufwand, welcher nur dort wirtschaftlich vertretbar ist, wo auch entsprechende Einsparungen erzielt werden können. Deshalb richtet sich das Programm an Anlagen ab 18 kW und bis 300 kW. Wie bei allen Förderprogrammen sollen Mitnahmeeffekte &nbsp;vermieden werden, zum Beispiel durch sehr alte Anlagen, welche sowieso ersetzt werden. Bei solchen Anlagen können wir nur einen Teil der Einsparungen anrechnen, und entsprechend reduziert sich der Förderbeitrag. Eine Anlage um 50 kW verursacht je nach Betrieb Stromkosten von mehreren 10 000 Franken im Jahr, und nicht selten kann mit einer effizienteren Anlage und dichterem Netz bis zu einem Drittel davon eingespart werden. Das alleine sollte schon genügen, um sich der Thematik anzunehmen. Unsere Erfahrung zeigt aber, dass es einen zusätzlichen Anreiz braucht, damit die Firmen sich der Einsparthematik annehmen. Wir hoffen auf möglichst viele Anmeldungen, damit wir bei möglichst vielen Firmen zum Maximum an Einsparungen verhelfen können.
&nbsp;Wie läuft das Programm ProEDA für Sie derzeit?Zemp: Seit Oktober läuft unser Programm und zwar für drei Jahre. Bisher haben sich bereits 26 Firmen bei uns angemeldet. Bei 12 Kunden haben wir bereits eine Grobanalyse gemacht, auch Detailanalysen wurde ausgeführt. Bereits sind auch erste Investitionen in neue Anlagen im Auftrag. Wir schätzen, dass wir ca. 150 Kunden im Programm analysieren und fördern können. Die Nachfrage zieht an und wir glauben, dass wir für dieses Programm keine drei Jahre brauchen werden.
Welchen Nutzen hat der Kunde durch Ihre Beratung und durch Ihre Unterstützung?Zemp: Der wirtschaftliche Kundennutzen ist für uns zentral. Der Kunde entscheidet schliesslich, ob er die Energieeffizienzmassnahmen umsetzen will, denn über 80 % der Investitionskosten bezahlt er letztlich immer noch selber und Mehrinvestitionen müssen eine kurze Paybackzeit aufweisen, damit sie umgesetzt werden. Es braucht eine Detailanalyse mit Messung zur Ermittlung der Betriebskosten und zur Berechnung der Einsparungen, um daraus den Payback bestimmen zu können. Mit ProEDA und der Detailanalyse verpflichtet sich der Lieferant, eine möglichst energieeffiziente Lösung anzubieten und die Einsparungen gegenüber der bestehenden oder einer herkömmlichen Anlage aufzuzeigen. So können wir herstellerneutral Wissen vermitteln, das richtige Vorgehen aufzeigen und den Kunden zu klugen Entscheidungen verhelfen. Gerne bieten wir zusätzlich unser Know-how bei der Energiebewirtschaftung und für andere Effizienzprojekte an. Ob mit oder ohne ProEDA, wir empfehlen allen Einkäufern eine energieeffiziente Variante mit auszuschreiben und die Betriebskosten bei der Vergabe mitzubetrachten.
&nbsp;(Interview: Annette von Kieckebusch-Gück)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 14:11:00 +0100</pubDate>
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			<title>Umsatz und Betriebsgewinn erreichen Rekordwerte</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/umsatz-und-betriebsgewinn-erreichen-rekordwerte/</link>
			<description>(Quelle: EMS) Die EMS-Gruppe, die weltweit in den Geschäftsbereichen Polymere Werkstoffe und Feinchemikalien / Engineering tätig ist und deren Gesellschaften in der EMS-CHEMIE HOLDING AG zusammengefasst sind, steigerte 2011 den Nettoumsatz um 3.9% und das Betriebsergebnis (EBIT) um 4.4% gegenüber Vorjahr. Nettoumsatz und Betriebsergebnis (EBIT) erreichten damit neue Höchstwerte. </description>
			<content:encoded><![CDATA[In lokalen Währungen erhöhten sich der Nettoumsatz um 15.5% und das Betriebsergebnis (EBIT) um 25.5% gegenüber Vorjahr. Die ungünstigen Währungsverhältnisse bremsten das Umsatz- und Ergebniswachstum in Schweizer Franken substantiell. EMS erwirtschaftet 95% des Umsatzes ausserhalb der Schweiz. Der konsolidierte Nettoumsatz belief sich auf CHF 1'658 Mio. (1'596), wie die EMS-Gruppe weiter mitteilte. Ein insgesamt gutes konjunkturelles Umfeld sowie erfolgreich realisierte Neugeschäfte mit Spezialitäten führten zu bedeutend höheren Verkaufsmengen. Gegenüber Vorjahr verzeichneten alle Verkaufsregionen ein Umsatzwachstum (in lokalen Währungen) im zweistelligen Prozentbereich. Deutlich steigende Rohstoffpreise machten wiederholt Verkaufspreiserhöhungen bei den Kunden unumgänglich. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 294 Mio. (282). Der betriebliche Cash Flow (EBITDA) lag bei CHF 346 Mio. (335) und damit 3.3% über Vorjahr. Die EBIT-Marge erreichte 17.7% (17.6%), die EBITDA-Marge 20.9% (21.0%). In Erwartung einer Konjunkturverlangsamung lancierte EMS bereits Anfang 2011 gruppenweit Effizienzsteigerungsprogramme, welche gemäss dem Communiqué fortlaufend umgesetzt wurden. Die Kosten entwickelten sich entsprechend deutlich unterproportional zur Umsatz- und zur Mengenentwicklung. Das Finanzergebnis belief sich auf CHF 1 Mio. (-1). Der Nettogewinn schloss 4.3% über Vorjahr bei CHF 242 Mio. (232). Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich auf CHF 10.14 (9.71). Für das Geschäftsjahr 2011 plant EMS die Ausschüttung einer ordentlichen Dividende von CHF 7.00 pro Aktie (im Vorjahr: CHF 6.50 + CHF 6.00 Jubiläumsdividende). 
Für das Geschäftsjahr 2012 geht EMS von einer geografisch heterogenen Konjunkturentwicklung aus: Während sich die Märkte NAFTA und Asien (insbesondere China) weiterhin positiv entwickeln dürften, werden sich die ungelösten Struktur- und Schuldenprobleme Europas negativ auf dessen wirtschaftliche Entwicklung auswirken. EMS führt die erfolgreiche Strategie des Wachstums mit Spezialitäten im Bereich der Polymeren Werkstoffen unvermindert fort. In Berücksichtigung der bestehenden finanzpolitischen Risiken wird EMS bezüglich Kosten und Liquidität vorsichtig agieren.
Für 2012 erwartet EMS einen Umsatz und ein Betriebsergebnis (EBIT) auf Vorjahreshöhe. ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:01:00 +0100</pubDate>
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			<title>Lonza baut &quot;Anlage der Zukunft&quot; in Visp</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/lonza-baut-anlage-der-zukunft-in-visp/</link>
			<description>Lonza will in seinem Werk in Visp ein neues Produktionskonzept umsetzen, das auf der kontinuierlichen feinchemischen Produktion sowie der Mikroreaktor-Technologie basiert. Das Produktionskonzept werde es Lonza  ermöglichen, den Anforderungen ihrer Kunden im Bereich der Entwicklung und Herstellung von Pharma-Wirkstoffen (APIs) verstärkt gerecht zu werden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Lonzas “Anlage der Zukunft” bietet gemäss Mitteilung einen beschleunigten Entwicklungs- und Techniktransfer in einer cGMP-Umgebung und erweiterte Kapazitäten für mehrere chemische Reaktionen unter extremen Bedingungen. Sie ermögliche die Herstellung von Zwischenprodukten und/oder Pharma-Wirkstoffen im Tonnenmassstab, basierend auf kontinuierlicher feinchemischer Produktion. Lonza betreibt derzeit Anlagen welche mittels Mikroreaktoren kleinmolekulare Pharma-Wirkstoffe vom Kilogramm- bis zum Tonnenmassstab produzieren können. Die neue Anlage bietet den Angaben zufolge eine integrierte Lösung, in welcher alle üblichen Durchfluss-Grundverfahren mit den preisgekrönten &quot;FlowPlate&quot; Mikroreaktoren von Lonza flexibel gemacht werden können, was einen schnelleren Übergang der Prozesse und der Wirkungen bei der Herstellung und der Reinigung ermöglicht. Die Anlage wird im Juni 2012 vollständig betriebsbereit sein. 
&nbsp;“Das Engagement von Lonza für unsere “Anlage der Zukunft” stellt einen Meilenstein in der langfristigen Planung für effizientere und nachhaltigere Prozesse in der Herstellung von Feinchemie dar. Unsere Kunden werden von der Erfahrung von Lonza in der Flow-Chemie profitieren können, welche nun für den Bedarf der Industrie nach grossen Massstäben angepasst wurde. Aufgrund des Engagements für neuartige Prozesse und einer langfristigen Partnerschaft, erwarten wir, wesentliche Kosteneinsparungen mit unseren Kunden teilen zu können” wird Stefan Stoffel, Leiter der Geschäftseinheit Chemical Manufacturing von Lonza. in dem Communiqué zitiert.
Im Jahr 2010 hatte Lonza ein Lizenzabkommen mit&nbsp;der Bayer Technology&nbsp;Services (BTS) &nbsp;geschlossen, gemäss dem BTS die von Lonza entwickelte Mikroreaktoren exklusiv und weltweit&nbsp;herstellen und vertreiben darf. Ebenfalls im Jahr 2010 erhielt Lonza für diese Technologie den rennomierten Sandmeyer Preis für angewandte Chemie. (PD/rma)]]></content:encoded>
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			<category>Thema des Monats</category>
			<category>Editorial</category>
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			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 08:40:00 +0100</pubDate>
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			<title>KSB mit Rekordumsatz</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/ksb-mit-rekordumsatz/</link>
			<description>Mit einer Steigerung um 7,2 Prozent hat der KSB Konzern 2011 erstmals die Umsatzmarke von zwei Milliarden Euro überschritten. Gemäss vorläufigen Zahlen erreichte  der Pumpen- und Armaturenhersteller einen Umsatz von 2079,1 Mio. EUR und verbuchte dabei Zuwächse in allen vier Vertriebsregionen. Der Auftragseingang legte gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent  zu und erreichte ein Volumen von 2132,3 Mio. EUR. Vor allem wegen der schwierigen Lage im Projektgeschäft und des daraus folgenden Margendrucks rechnet der Konzern für 2011 mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern, das unter dem des Vorjahres (135,8 Mio. EUR) liegen wird. (PD/rma)</description>
			<content:encoded><![CDATA[Weiterführende Informationen
Firmenporträt KSB Zürich AG]]></content:encoded>
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			<category>Aus- und Weiterbildung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 15:06:00 +0100</pubDate>
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			<title>Direktor des Maurice E. Müller-Instituts verabschiedet</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/direktor-des-maurice-e-mueller-instituts-verabschiedet/</link>
			<description>(Quelle: Uni Basel) Zu Ehren von Ueli Aebi, Professor für Strukturbiologie am Biozentrum der Universität Basel und ehemaliger Direktor des Maurice E. Müller-Instituts für Strukturbiologie, kamen am Donnerstag, 26. Januar 2012, internationale Wissenschaftler zu einem hochkarätig besetzten Abschiedssymposium zusammen. Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem Maurice E. Müller, Förderer und grosszügiger Geldgeber des Biozentrums, gewürdigt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Über 25 herausragende Wissenschaftler aus aller Welt feierten am 26. Januar 2012 Prof. Ueli Aebis langjährige Forschungsarbeit sowie seine Pionierleistungen auf dem Gebiet der Strukturbiologie. Unter den renommierten Gastrednern waren Nobelpreisträger Prof. Werner Arber (Biozentrum, Universität Basel), Prof. Tom Pollard (Yale University), Prof. Wolfgang Baumeister (Max-Planck-Institut für Biochemie) sowie Prof. Hans-Joachim Güntherodt (Swiss Nanoscience Institute) zugegen.42 Mio. Franken verhalfen dem Institut zum ErfolgAls «Meilenstein für die Strukturbiologie und Nanoforschung» bezeichnete Prof. Erich Nigg, Direktor des Biozentrums, in seiner Begrüssungsrede die Gründung des Maurice E. Müller-Instituts für hochauflösende Elektronenmikroskopie (MIH) durch Prof. Ueli Aebi im Jahre 1986. Ein sowohl finanziell als auch inhaltlich bahnbrechendes Projekt. Ziel der Einrichtung war die Erforschung kleinster Strukturen in Nanodimension, um so ihre Funktion und Fehlfunktion besser verstehen und früher diagnostizieren zu können.42 Mio. Franken hatte die Maurice E. Müller-Stiftung dem Biozentrum der Universität Basel seit der Gründung des MIH 1986 zur Verfügung gestellt. Ein Geschenk, das die Forschung auf dem Gebiet der Strukturbiologie stark vorangetrieben und damit zum Erfolg des Biozentrums beigetragen hat. Wie Prof. Ed Constable, Vizerektor für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität Basel, in seiner Rede bekannt gab, wird diese grosszügige Geldspende nun gewürdigt: Die Science Lounge im Biozentrum Neubau soll nach dem Förderer Maurice E. Müller benannt werden.Wegbereiter der Nano-ForschungAls Professor für Strukturbiologie hat Ueli Aebi über 300 Publikationen veröffentlicht, die in mehr als 16'000 Zitaten aufgegriffen wurden. In seiner Forschung konzentrierte sich Aebi auf die Untersuchung der Struktur und Funktion des Zellskeletts und sogenannter Kernporen mittels hochauflösender Mikroskopie. Seine Arbeiten öffneten das Tor zur Nanomedizin und führten zur Entwicklung neuartiger optischer und mechanischer Nanogeräte für die Diagnostik, Therapie und Prävention von Weichteil-Erkrankungen, wie arthritische Gelenkknorpelerkrankungen oder auch Brustkrebs.Prof. Ueli Aebi ist Mitglied des Swiss Nanoscience Instituts und des Nationalen Forschungsschwerpunkts Nanowissenschaftender sowie mehrerer wissenschaftlicher Vereinigungen, einschliesslich der European Molecular Biology Organization (EMBO) und der Academia Europaea. Ueli Aebi wurde mit der Gregor-Mendel-Medaille der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, dem Arne Engström-Award und dem Carl Zeiss Lecture Award der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie ausgezeichnet. Darüber hinaus ist er Ehrendoktor der Karls-Universität Prag.
(Bild: Die Professoren Erich Nigg, Ueli Aebi und Andreas Engel. Foto: I. Singh/Biozentrum)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 08:41:00 +0100</pubDate>
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			<title>Den Water &amp; Carbon Footprint fest im Blick</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/den-water-carbon-footprint-fest-im-blick/</link>
			<description>(Quelle: DECHEMA) Den Schlüssel zu einer nachhaltigen Nutzung von Prozesswässern in der Industrie liegt in der Kreislaufführung. Geschlossene Wasserkreisläufe reduzieren den Wasserverbrauch, ermöglichen das Recycling von Wertstoffen, minimieren die Abwassermenge und verbrauchen zudem weniger Energie. An der ACHEMA 2012 vom 18. bis 22. Juni in Frankfurt am Main stehen deshalb ganzheitliche Systembetrachtungen im Mittelpunkt der Anbieter von Wasseraufbereitungs-Technologien.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Industrie nutzt weltweit fast ein Viertel des verfügbaren Wassers, vor allem als Kühl-, Löse- und Reinigungsmittel. Dieser Verbrauch schwankt je nach Industrialisierungsgrad, insbesondere auch von Branche zu Branche. Als Daumenregel gilt: Pro US-Dollar Warenwert stecken nach Angaben der Vereinigung Deutscher Gewässerschutz e. V. in Industrieprodukten aus den USA 100 l, aus Westeuropa ca. 50 l und aus dem asiatischen Raum ca. 20 l tatsächlich verbrauchtes Wasser zur Produktion ('Water Footprint'; 'Virtuelles Wasser'). Wie kann dieses zur Produktion benötigte Wasser nachhaltiger genutzt werden?Innovative Verfahren und Prozesse im Bereich der Prozess- und Abwasserbehandlung zielen darauf ab, Umweltbelastungen zu reduzieren und die Kosteneffizienz zu erhöhen. Solche Verfahren können bewirken, dass die an die Umwelt abgegebene Abwassermenge oder deren Verunreinigungen vermindert werden (z. B. Rest-CSB (chemischer Sauerstoff-bedarf), AOX (adsorbierbare organisch gebundene Halogenide), Spurenstoffe, Salzlasten), verwertbare Stoffe dem Abwasserstrom gezielt entnommen und einer Wiederverwendung zugeführt werden (z. B. Lignin, Polyphenole) oder die Mehrfachnutzung der Wasserressourcen erhöht wird.Das Gegenbeispiel: Die Exploration von Energierohstoffen (Ölschlämme, Schiefergas) mit Hilfe des Hydrofracking-Verfahrens ist ganz gewiss nicht nachhaltig: Dabei schwemmen grosse Mengen Wasser den Rohstoff an die Erdoberfläche. Oft werden Zuschlagstoffe beigemischt, um die Förderstrecken für die Pumpen freizuhalten. In den USA und Kanada ist das Hydrofracking vielfach geübte Praxis, auch in Deutschland gibt es erste Projekte.Von solchen 'schmutzigen Technologien' abgesehen, geht in der Tat in der industriellen Wassertechnik der Trend verstärkt in Richtung ganzheitlicher Systembetrachtungen mit Kreislaufführung der Prozesswässer und Rückgewinnung von Wertstoffen bzw. der zur Wasserbehandlung eingesetzten Chemikalien. Auch beim Abwasser greifen veränderte Ansätze: Konzentrierte, nicht vermischte Abwasserteilströme können einfacher und kostengünstiger behandelt, wertvolle Inhaltsstoffe ausgeschleust und das gereinigte Abwasser einer Wiederverwendung zugeführt werden.Zunehmend werden darüber hinaus energetische Fragestellungen in Richtung 'Carbon Footprint' der Anlagen über den gesamten Lebenszyklus zu wichtigen Argumenten bei der Auftragsvergabe, berichtet die VDMA-Fachabteilung Wasser- und Abwassertechnik.Der 'Carbon Footprint' in der WasseraufbereitungDies bestätigen Krüger Wabag und auch andere Gesellschaften aus der Wassertechniksparte von Veolia: Sie bewerten deshalb ihre Verfahren in der Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung systematisch hinsichtlich der Emission klimaschädlicher Gase über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Dank der Gesamtbilanz für Kohlenstoff ist das Unternehmen in der Lage, verschiedene Lösungen zur Wasseraufbereitung zu ermitteln und mögliche Einsparmaßnahmen mit den damit verbundenen Kosten und Vorteilen aufzuzeigen.In öffentlichen Projekten beispielsweise in Grossbritannien gehört eine Einschätzung der zu erwartenden Klimagas-Emissionen zum Standard jeder Ausschreibung. Auch in der Industrie haben sich zahlreiche global agierende Unternehmen - zum Beispiel in der Nahrungs-mittelproduktion - eigene Ziele zur schrittweisen Verminderung ihrer Emissionen gesetzt, über deren Erreichungsgrad kontinuierlich Bericht erstattet wird. Für andere Akteure steht neben dem nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen schon aus monetären Gründen die Verbesserung der Energieeffizienz im Vordergrund. Auch dies wirkt sich positiv in der CO2 -Bilanz aus.Zur Berechnung der Emissionen beim Bau der Anlagen werden die Systeme in ihre Bestandteile zerlegt betrachtet. Die Rohmaterialen wie zum Beispiel Stahl, Aluminium und verschiedene Kunststoffarten werden quantifiziert und mit CO2 -Emissionskoeffizienten multipliziert. Die dabei verwendeten Koeffizienten stammen aus mehreren international anerkannten Datenbanken. Die wichtigsten Faktoren für den Betrieb sind die eingesetzten Rohwassertypen, Energieverbrauch und Betriebsmittel.Integriertes Wasser-ManagementEine Produktionsanlage, die kein Wasser abführen muss, dürfte eine der konsequentesten Umsetzungen für einen ressourcenschonenden Umgang mit Wasser sein. Grundlagen für die Realisierung eines solchen Projektes schafft die niederländische Evides Industriewasser B.V. in China: Dort wird im trockenen Norden eine Demonstrationsanlage für die Aufbereitung von Abwasser zu hochwertigem Industrieprozesswasser gebaut. Die Anlage wird Teil eines Prozesswasserkreislaufs sein, in den das gereinigte Wasser immer wieder zurückgeführt werden kann. Die hochkonzentrierte Schadstofffracht wird zum Feststoff eingedampft und entsorgt. Hintergrund ist die in der Region begrenzte Verfügbarkeit von Süsswasser sowie fehlende Vorfluter für das Einleiten von Abwässern.Das Aufbereiten von Abwasser zur Weiterverwendung ist einer der Schwerpunkte dieses Anbieters. Im Hafengebiet von Rotterdam konnte zum Beispiel mit einem neuartigen Verfahrenskonzept eine erhebliche Verbesserung der Wasserqualität für Industriekunden erzielt werden. Hier besteht ein hoher Bedarf an ultrareinem demineralisiertem Wasser, gleichzeitig ist bei Grund- und Oberflächenwasser ein steigender Salzgehalt zu erwarten. Bei diesem Grossprojekt wurde eine Kombination von bewährten Verfahren mit neuen Technologien realisiert: So dient für die Demineralised Water Plant (DWP) das Wasser aus dem Brielse Meer, einem nahe gelegenen See, als Hauptquelle. Das Verfahrenskonzept setzt Flotation und Filtration sowie Ionentauscher im Zusammenspiel mit Membranen ein. Eine neue Membrantechnologie reduziert den Einsatz von Reinigungschemikalien und verlängert die Lebenszeit der Membranen. Vertikal angeordnete Druckrohre sind mit Ventilen versehen, so dass beim Reinigungs- und Rückspülvorgang Luft zugeführt werden kann. Das reduziert Kosten und schont gleichzeitig die Umwelt.Energieeffiziente MeerwasserentsalzungExperten schätzen, dass der weltweite Wasserverbrauch in den nächsten 15 Jahren um 40 Prozent steigen wird. Wüstenstaaten oder kleine Länder wie Singapur haben wenig Süßwasserquellen und setzen zunehmend auf entsalztes Meerwasser. Das kostet bisher aber viel Energie. Etwa 10 kWh Strom pro m3&nbsp;Wasser fallen für die Verdampfung von Salzwasser an. Die Umkehrosmose verbraucht für die gleiche Menge etwa 4 kWh.Siemens hat den Energieaufwand für die Entsalzung von Meerwasser mehr als halbiert. Eine Pilotanlage in Singapur verarbeitet täglich 50 m3&nbsp;Wasser und braucht dabei pro m3&nbsp;nur 1,5 kWh elektrischen Strom. Bis Mitte 2012 sind Demonstrationsanlagen in Singapur, den USA und der Karibik geplant.Das neue, energiesparende Verfahren von Siemens basiert auf der Elektrodialyse. Es entzieht dem Wasser die positiv und negativ geladenen Ionen der Salze mit Hilfe eines elektrischen Felds. Spezielle Membranen, die nur jeweils eine Ionenart passieren lassen, bilden Kanäle, in denen sich Salzlauge beziehungsweise gereinigtes Wasser sammelt. Mit sinkender Salzkonzentration wird der Prozess jedoch ineffizient, weil der elektrische Widerstand des Wassers zunimmt. Das letzte Prozent Salz extrahiert deshalb eine kontinuierliche Elektrodeionisation (CEDI). Dabei nehmen Ionentauscherharze zwischen den Membranen die Ionen auf und transportieren sie weiter.Elektrolytische Roh- und ProzesswasseraufbereitungEin am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik (IGB) etabliertes Verfahren ist die elektro-physikalische Fällung (EpF). Hier wird das zu behandelnde Wasser durch einen Reaktor geleitet, in dem Opferelektroden von einem elektrischen Strom durchflossen werden. Dies führt dazu, dass zwischen ihnen elektrochemische Reaktionen ablaufen und sich die Opferelektroden unter Freisetzung ihrer Metallionen auflösen. Dabei entstehen in Advanced Oxidation-Prozessen (AOP) neben reaktiven Radikalen auch Metall-Hydroxidflocken. Diese elektrolytisch gebildeten Metall-Hydroxidflocken haben ein hohes Adsorptionsvermögen und können so fein verteilte Partikel binden. Außerdem kommt es zu Mitfällungs- und Einschlussfällungsreaktionen, bei denen gelöste organische und anorganische Stoffe gefällt werden. Die ausgefällten Stoffe lassen sich dann mechanisch abscheiden.Oxidative und adsorptive Verfahren wie die EpF können je nach Aufgabenstellung kombiniert werden. Ein weiterer Vorteil dieser Prozesse liegt darin, dass sie für einen Standby-Betrieb geeignet und jederzeit zu- und abschaltbar sind. Die Integration in bestehende Anlagen und die Automatisierung bis hin zum autonomen Betrieb oder zur Fernsteuerung sind problemlos möglich. So kann beispielsweise die kontinuierliche Online-Erfassung des organischen Kohlenstoffs (TOC, total organic carbon) eine bedarfsabhängige und folglich energieoptimierte Aufbereitung gewährleisten.Durch das Einsparen von Chemikalien bieten elektrolytische und oxidative Verfahren wirt-schaftlich attraktive und nachhaltige Lösungen, um Betriebs-, Prozess- und Abwasser von Substanzen zu befreien, die in einer biologischen Klärstufe nicht abgebaut werden. Die für den Betrieb der Anlage benötigte Energie kann als elektrischer Strom auch regenerativ durch Photovoltaik- oder Windkraftanlagen bereitgestellt werden.Prozesswasser-Kreislaufführung in der GalvanikIn der Oberflächentechnik ist die prozessintegrierte Nutzung von Wasser durch Mehrfach-nutzung und Kreislaufführung weiter verbreitet als in der allgemeinen Chemie. Die Betrachtung von Teilströmen, die dem zu Grunde liegt, beinhaltet auch für die chemische Industrie Einsatzmöglichkeiten für die Membrantechnik. In der Regel ist die Trennung und separate Aufbereitung von Teilströmen jedoch mit einem neuen Konzept für die 'Wasser-Logistik' im Betrieb verbunden und deshalb aufwändig. In der Abwassertechnik hat sich seit einigen Jahren, gerade in der pharmazeutischen Industrie, der MembranBioReaktor (MBR) einen festen Platz erobert. Die Anwendung findet in der Regel End-of-the-Pipe statt, d. h. am Ende des Prozesses. Die Membran sorgt dafür, dass der biologische Reinigungsprozess sehr weitgehend ablaufen kann und die Membran als Barriere sorgt für einen feststofffreien Ablauf. Die sehr hohe Reinigungsleistung von MBR-Anwendungen ist eine notwendige Voraussetzung für den Einsatz von z. B. Umkehrosmosen für echtes Wasser-Recycling. Dieser Weg wird bereits in der chemischen und pharmazeutischen Industrie und benachbarten Industriezweigen verfolgt. Er stellt eine Möglichkeit dar, den spezifischen Wasserverbrauch zu senken.Ein Praxis-Beispiel: Das Unternehmen Oftech Oberflächentechnik beschichtet Bauteile der Automobil- und Elektroindustrie. Im Zuge der Umstellung von Chrom-VI- auf Chrom-III-Beschichtungen wurde eine mobile Anlage installiert, in der spezielle Ionentauscher frühzeitig Störstoffe aus den Prozesslösungen (Elektrolyten) entfernen. Ergebnis: Die Menge an verbrauchten Beizen und Elektrolyten wird reduziert, die Standzeiten der Wirkbäder konnten deutlich verlängert werden.Wasserrecycling in der GetränkeindustrieEiner der grössten Wasserverbraucher im Getränkebetrieb ist die Flaschenwaschmaschine. Hier wird in der Spülzone mit einem Aufwand von 100 bis 1000 ml Wasser pro Flasche die Reinigungslauge in einer mehrstufigen Kaskade aus den Flaschen ausgespült. Typischerweise wird der Ablauf aus der Spülzone für die Vorweiche und/oder den Kastenwäscher weiterverwendet. Auch die Energie zum Erwärmen der Reinigungsmedien ist beträchtlich.Die Prozessphilosophie des Wasserrecyclings der FuMA-Tech GmbH beruht darauf, für alle mit dem Spülprozess in das Wasser eingetragenen Verunreinigungen eine 'Senke' zu schaffen. Der Aufbereitungsprozess besteht aus einer Verfahrenskombination von Ultrafiltration und Umkehrosmose, kombiniert mit einer zweistufigen Neutralisation unter Verwendung von Kohlensäure. Die Ausrüstung des Recyclingsystems mit UV-Desinfektionsanlagen und einer automatisierten Membranreinigung und Anlagendesinfektion sorgt dafür, dass auch unter kritischen Rohwasserbedingungen (Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB), Temperatur) eine Anlagenverkeimung unterbleibt. Typischerweise können mit dem Wasserrecycling 50 bis 60 Prozent des Frischwassers eingespart werden. Das Produktwasser ist weitgehend entsalzt und entspricht in den Qualitätsanforderungen der Trinkwasserverordnung.Leitungsverluste mindern spart auch EnergieDas grösste Einsparpotenzial beim Wasserverbrauch liegt in der Vermeidung bzw. Verminderung von Verlusten. Bei der landwirtschaftlichen Bewässerung, die weltweit rund 70 Prozent des Wasserverbrauchs ausmacht, lassen sich durch effiziente Bewässerungssysteme Verdunstungsverluste von 50 auf 10 Prozent verringern. Bei der Trinkwasserversorgung sind Netzverluste von 30 bis 50 Prozent eher die Regel als die Ausnahme. So versickern in London ca. 900 Millionen Liter Trinkwasser pro Tag. Während der durchschnittliche Wasserverlust in Entwicklungsländern bei 43 Prozent liegt, weisen die Wassernetze in Europa zwischen 15 und 30 Prozent Wasserverluste auf. Deutschland liegt mit 8 Prozent am unteren Ende der Skala. Aber auch hierzulande summieren sich die Wasserverluste aufgrund maroder Leitungsnetze auf 500 Millionen m3&nbsp;pro Jahr. Der daraus resultierende Investitionsbedarf liegt bei über 13 Milliarden Euro. Allein durch Reduzierung dieser Verluste lässt sich nicht nur der Wasser­, sondern auch der Stromverbrauch senken, denn der Wassertransport verursacht etwa 90 Prozent des Energiebedarfs bei der Wasserversorgung.Prozessanalytik und ProzessautomatisierungDie Prozessanalytik in der industriellen Wassertechnik erfordert neben der Entwicklung von Analysetechniken zur Prozessverfolgung eine Datenanalyse und -bewertung, worauf aufbauend Stoff- und Prozessdaten generiert werden können. Die Zielsetzung der Prozessautomatisierung und -optimierung besteht darin, eine konstante Produktqualität bei niedrigen Kosten zu erreichen und sichere sowie umweltverträgliche Prozesse betreiben zu können.Derzeit fehlen noch geeignete Verfahren, um eine differenzierte Beurteilung der Leistungsfähigkeit und der Qualitätskontrolle wassertechnischer Anlagen durchführen zu können; dies gilt insbesondere auch für toxische und refraktäre Stoffe sowie Spurenstoffe. Die Realisierung derartiger Systeme erfordert neben robusten und langzeitstabilen Methoden zyklisch arbeitende und automatisierte Techniken, die auftretende Störungen erkennen und Gegenmassnahmen zur Behebung einleiten. Um eine effektive Überwachung zu gewährleisten, sind Prozessanalysatoren notwendig, die Multikomponenten-Gemische in einem Arbeitsgang analysieren. Neben biologischen und photometrischen Verfahren werden zukünftig verstärkt chromatographische Analyseverfahren zum Einsatz kommen. Dazu sind Kenntnisse vor allem zum Trennsäulenzustand sowie zur Fehlerfrüherkennung nachlassender Trennsäuleneigenschaften zu entwickeln.ChemWater: Nachhaltige industrielle WassernutzungEuropa muss seine Wasserressourcen effizienter nutzen. Die chemische Industrie spielt dabei eine wesentliche Rolle: Sie ist einer der größten Wassernutzer und stellt zugleich Schlüsseltechnologien für die Wassernutzung bereit. Das EU-geförderte Projekt ChemWater soll europäische Initiativen im Rahmen bestehender Technologie-Plattformen und darüber hinaus vernetzen, um neue Erkenntnisse aus den Bereichen Nanotechnologie, Materialforschung und Prozessinnovation auszuwerten und für ein nachhaltiges industrielles Wasser-Management zu nutzen.Kerngedanke des Projektes ist es, nicht nur den Nutzen von Wasser für die Chemie zu berücksichtigen, sondern auch den Nutzen der Chemie für das Wasser-Management. Damit soll die Rolle der Prozessindustrie als Technologieanbieter und Know-how-Träger unterstrichen werden. Die chemische Industrie als Ausgangspunkt bietet den Vorteil, dass hier gewonnene Erkenntnisse auf eine Vielzahl anderer Branchen übertragbar sind.Fazit:&nbsp;Das integrierte Management und die Behandlung industrieller Roh-, Prozess- und Abwässer sind unabdingbare Bestandteile einer ressourceneffizienten Produktion. Sie sind Voraussetzung für eine ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Nutzung von Wasser und dessen Inhaltsstoffen. Auf der ACHEMA 2012 vom 18. bis 22. Juni in Frankfurt am Main stehen ganzheitliche Systembetrachtungen im Mittelpunkt der Anbieter von Wasseraufbereitungs-Technologien.&nbsp;(Die Trendberichte werden von internationaen Fachjournalisten zusammengestellt. Die DECHEMA ist nicht verantwortlich für unvollständige oder falsche Informationen.)&nbsp;]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:40:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Roche will Illumina für 5,7 Milliarden Dollar übernehmen</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/roche-will-illumina-fuer-57-milliarden-dollar-uebernehmen/</link>
			<description>Mit einer Milliardenübernahme will der Pharmakonzern Roche seinen Bereich  Life Sciences und Diagnostika stärken. Für 5,7 Milliarden US-Dollar wollen die Schweizer den US-Konzern Illumina übernehmen, einen Spezialisten im Bereich der Gensequenzierung. Die Offerte von 44,50 Dollar je Aktie entspricht einer Prämie von rund 18 Prozent auf den Schlusskurs der Illumina-Aktie vom Dienstag.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die feindliche Übernahme soll der Roche Holding AG dabei helfen, die Technologie der Gensequenzierung schneller in der klinischen Diagnostik und in der Labor-Diagnostik zu etablieren. Langfristig werde erwartet, dass die Sequenzierung des menschlichen Erbgutes zur Entdeckung komplexer Biomarker führen kann, die als Begleitdiagnostika für Medikamente und zielgerichtete Behandlungen dienen können.&nbsp;&quot;Unsere Offerte von 44,50 Dollar in bar pro Aktie stellt einen fairen und attraktiven Wert von Illumina dar&quot;, sagte Roche-Vorstandsvorsitzender Severin Schwan. &quot;Wir gehen deshalb davon aus, dass die Aktionäre von Illumina die Möglichkeit begrüssen werden, ihre Anteile zu einem deutlichen Aufschlag gegenüber dem derzeitigen Marktpreis verkaufen zu können.&quot;&nbsp;Seinen bestehenden Geschäftsbereich Applied Science will Roche mit Illumina zusammenzuführen und den Hauptsitz des Bereichs aus dem bayerischen Penzberg nach San Diego verlegen. Am Standort Penzberg sollen operative Aktivitäten von Applied Science fortgeführt werden.&nbsp;Wie Illumina auf die feindliche Übernahmeofferte aufnehmen wird, blieb am Dienstagabend noch offen. Sprecher des Unternehmens reagierten nicht auf Anfragen.&nbsp;(Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 09:13:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Lonza entlässt CEO Borgas</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/lonza-entlaesst-ceo-borgas/</link>
			<description>Der Schweizer Chemie- und Biotechkonzern Lonza hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem CEO Stefan Borgas getrennt Grund für die Entlassung sei das schlechte Abschneiden von Borgas. </description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Während der letzten zwei oder drei Jahre hat Lonza die gesteckten Ziele nicht erreicht&quot;, begründete Verwaltungsratspräsident Rolf Soiron die Entscheidung. Soiron will die Geschäfte des Basler Unternehmens nun führen, bis ein neuer&nbsp;CEO gefunden ist. Borgas wurde entlassen, nachdem Lonza mit den Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres die Markterwartungen enttäuscht hatte. Der Nettogewinn der Schweizer sank um 46 Prozent auf 154 Millionen Schweizer Franken, umgerechnet 127,4 Millionen Euro. Die Umsätze stagnierten bei 2,7 Milliarden Franken. Grund für den Gewinneinbruch war vor allem die günstige Konkurrenz asiatischer Chemiehersteller. Zusätzlich belasteten die hohe Energiekosten in der Schweiz und der starke Franken. Die schlechten Zahlen haben den Börsenkurs der Lonza-Aktien im vergangen Jahr um mehr als ein Fünftel einbrechen lassen. Im vergangenen Jahr übernahm Lonza den amerikanischen Biozide-Hersteller Arch, um sich&nbsp;auf dieser&nbsp;Basis&nbsp;ein zweites starkes Standbein neben der Produktion von pharmazeutischen Wirkstoffen (API) aufzubauen. Im Das Custom-Manufacturing von&nbsp;API sieht sich Lonza einer zunehmend starken Konkurrenz aus Fernost sowie einem verschärften Preisdruck ausgeliefert.&nbsp;Um die Erträge zu steigern, streben die Schweizer&nbsp;u.a. eine Erweiterung der Wertschöpfungskette in Richtung fertige Formulierungen an. Lonza&nbsp;betreibt selber&nbsp;Standorte in Asien, grösster Konzernstandort ist aber nach wie vor das Werk in&nbsp;Visp VS mit rund 2800 Mitarbeitern.(Dow Jones/rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 08:22:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Novartis-Wachstum gebremst</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/novartis-wachstum-gebremst/</link>
			<description>Abschreibungen auf Forschungsprojekte, Restrukturierungskosten und niedrigere Preise für Medikamente machen dem Pharmakonzern Novartis zu schaffen. Das Nettoergebnis brach im vierten Quartal um fast die Hälfte ein, wie die Novartis AG mitteilte. Für das laufende Geschäftsjahr gaben die Basler einen eher verhaltenen Ausblick. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Den Umsatz sieht das Baseler Unternehmen, das sich wegen der auslaufenden Patente auf wichtige Medikamente der zunehmenden Konkurrenz durch Generika ausgesetzt sieht, lediglich auf dem Niveau von 2011. Die operative Kernmarge soll leicht unter der von 2011 liegen. Unter anderem verliert im laufenden Jahr der Blutdrucksenker Diovan seinen Patentschutz in den USA. Mit einem&nbsp;Umsatz von 5,67 Mrd. US-Dollar war Diovan auch 2011 noch der verkaufsstärkte Blockbuster&nbsp;von Novartis. Eine Enttäuschnung mussten die Basler im 4. Quartal&nbsp;2011 im Zusammenhang mit einem neuen Hoffnungsträger, dem&nbsp;&nbsp; Blutdrucksenker Rasilez/Tekturna, hinnehmen:&nbsp;Im Dezember hatte Novartis eine Studie mit Rasilez/Tekturna bei Hochrisikopatienten mit Diabetes und beeinträchtigter Nierenfunktion abgebrochen,&nbsp;weil eine erhöhte Gefahr von schädlichen Nebenwirkungen festgestellt worden war.
Im Zeitraum von Oktober bis Dezember fiel der Nettogewinn des Konzerns auf 1,2 Milliarden US-Dollar nach 2,17 Milliarden im Vorjahreszeitraum und verfehlte damit die Markterwartung von 1,76 Milliarden Dollar klar.&nbsp;Beim Umsatz konnten die Schweizer dagegen punkten. Die Erlöse stiegen im vierten Quartal höher als erwartet um 4 Prozent auf 14,8 Milliarden Dollar, unter anderem wegen des Umsatzbeitrages des übernommenen Augenspezialisten Alcon. Durch das Erstarken des Dollars gegenüber den meisten wesentlichen Währungen wurde die Umsatzentwicklung um 1% beeinträchtigt.&nbsp;
Im Gesamtjahr 2011 erzielte Novartis einen Umsatz von 58,6 Mrd. Dollar, was gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 16 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der operative Gewinn gab 2011 um 5 % auf 11,0 Mrd. Dollar nach, der Reingewinn legte um 12 % auf 13,5 Mrd. Dollar zu. Positiv hebt die Novartis-Führung in ihrer mitteilung die dynamische Verjüngung des Portfolios hervor:&nbsp;Die jüngsten Produkte des Konzerns&nbsp;erzielten demnach 2011 einen Zuwachs von 38 %&nbsp;und steuerten 25 % (14,4 Mrd. Dollar) zum Nettoumsatz bei. (Dow Jones/PD/rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 08:19:00 +0100</pubDate>
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			<title>Petroplus plant Insolvenz</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/petroplus-plant-insolvenz/</link>
			<description>Die Schweizer Raffineriegruppe Petroplus AG will nach dem Scheitern der Gläubigerverhandlungen schnellstmöglich einen Insolvenzantrag in der Schweiz stellen. Die Geldgeber hatten sich nicht bereiterklärt, die Kreditlinien freizugeben, begründete das Management die Entscheidung. Auch die Tochtergesellschaften in anderen Ländern werden ihre Zahlungsunfähigkeit erklären. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Ausserdem hat die Zug ansässige Petroplus die Zahlungsunfähigkeit für die ausstehenden vorrangigen Anleihen und Wandelanleihen über insgesamt 1,75 Mrd US-Dollar erklärt, die von der Petroplus Finance Ltd begeben wurden.&nbsp;Der Vorstandsvorsitzende Jean-Paul Vettier sprach von einem unvermeidbaren Schritt. Eine Vereinbarung mit den Kreditgebern sei wegen der angespannten Lage sowohl bei den Banken als auch im Raffineriegeschäft nicht möglich gewesen.&nbsp;Petroplus kämpft seit Dezember ums Überleben, nachdem die Banken die Kreditlinien eingefroren haben. Das Unternehmen hatte schon zuvor mit niedrigen Margen und einer schwachen Nachfrage für die eigenen Produkte zu kämpfen - Folge von allgemeinen Überkapazitäten und der Konjunkturschwäche in Europa.&nbsp; Von den fünf Raffinerien in Europa mit einer Tageskapazität von 667000 Barrel hatte Petroplus bereits drei in Frankreich, Belgien und der Schweiz stillgelegt. In der vergangenen Woche hatte das Unternehmen die Suche nach Käufern für diese Anlagen angekündigt. Außerdem würden strategische Alternativen für die beiden noch in Betrieb befindlichen anderen geprüft. Petroplus beschäftigt 2500 Mitarbeiter.&nbsp;&nbsp;(Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 15:16:00 +0100</pubDate>
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			<title>Werk in Nyon bleibt erhalten</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/werk-in-nyon-bleibt-erhalten/</link>
			<description>Novartis wird ihren Produktionsstandort in Nyon nun doch nicht schliessen. Dies kündigte der Konzern am Dienstag an. Die 320 Stellen in dem Novartis-Werk im Kanton Waadt bleiben somit erhalten. Auch in Basel will Novartis weniger Stellen streichen als zunächst angekündigt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Erhalt des Standorts Nyon/Prangins sei dank einer „konstruktiven Lösungsfindung“ möglich geworden, teilte Novartis mit. Gefunden wurden die jetzige Lösung im Rahmen des Konsultationsverfahrens, an dem u.a. Mitarbeitervertreter, Gewerkschaften sowie kantonale und eidg. Behörden teilnahmen. Im Gegenzug gewährt der Kanton Waadt dem Konzern Steuererleichterungen.&nbsp; Ausserdem verzichten alle Angestellten im Werk Nyon auf einen teile der für 2012 vereinbarten Lohnerhöhungen, und die im GAV Beschäftigten erhöhen ihre Arbeitszeit von 37,5 auf 40 Wochenstunden.Novartis will nun in die Mordernisierung des Waadtländer Werks investieren und die Zulassung der Produktionsstätte durch die US-Gesundheitsbehörde FDA beantragen.Auch bei Novartis in Basel wird es weniger Entlassungen geben als zunächst angekündigt. Einem Drittel der betroffenen 760 Angestellten soll intern eine andere Stelle vermittelt werden, ein weiteres Drittel soll die Möglichkeit des Vorruhestands erhalten. (PD)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 12:24:00 +0100</pubDate>
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			<title>BASF verlagert &quot;Grüne Gentechnik&quot; in die USA</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/basf-verlagert-gruene-gentechnik-in-die-usa/</link>
			<description>Der weltgrösste Chemiekonzern BASF verlagert seine Sparte Pflanzenbiotechnologie von Deutschland in die USA. Damit zieht der Ludwigshafener Konzern Konsequenzen aus der ablehnenden Haltung der europäischen Verbraucher, Landwirte und Politiker gegenüber genveränderten Nahrungsmitteln. In Europa fehle es an Akzeptanz für Pflanzenbiotechnologie, begründete BASF die Entscheidung. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Firmensitz der Tochtergesellschaft BASF Plant Science werde vom rheinland-pfälzischen Limburgerhof nach Raleigh im US-Bundesstaat North Carolina verlagert. In Limburgerhof arbeiten laut BASF-Mitteilung derzeit&nbsp;157 Angestellte für den Bereich Plant Science.&nbsp; Das Unternehmen plant&nbsp; zudem die Schliessung des deutschen Standorts Gatersleben (57 Mitarbeiter) und des schwedischen Standorts Svalöv (6 Mitarbeiter). &nbsp;123 Positionen von Limburgerhof und Gatersleben sollen an andere Standorte von BASF Plant Science, hauptsächlich nach Raleigh transferiert werden.&nbsp;In der Summe&nbsp;werden im Zuge der Verlagerung&nbsp;140 Stellen in Europa gestrichen.&nbsp;Wie BASF ebenfalls mitteilte, sollen die Forschungsstandorte des Unternehmens bei Metanomics in Berlin in Crop Design in Gent (Belgien) ausgebaut werden.&nbsp;
Aus für &quot;Genkartoffeln&quot;Indes will BASF Plant Science die Entwicklung und Kommerzialisierung aller Produkte stoppen, deren Kultivierung allein auf die europäischen märkte ausgerichtet ist. Dies betrifft&nbsp; die gentechnisch veränderten Stärkekartoffeln (Amflora, Amadea und Modena), die gegen Kraut- und Knollenfäule resistente Kartoffel Fortuna, eine gegen Kraut- und Knollenfäule resistente Stärkekartoffel und eine Weizensorte, die resistent gegen Pilzbefall ist. Um alle Optionen für die Kartoffelprodukte zu erhalten, werde BASF Plant Science jedoch die Zulassungsprozesse, die bereits angelaufen sind, fortführen.&nbsp;(PD, Dow Jones, rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 14:14:00 +0100</pubDate>
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			<title>Novartis baut massiv Stellen in den USA ab</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/novartis-baut-massiv-stellen-in-den-usa-ab/</link>
			<description>Der Pharmakonzern Novartis reagiert mit einem massiven Stellenabbau in den USA auf den Wegfall eines Exklusivverkaufsrechts sowie auf Umsatzeinbussen. Insgesamt würden im Zuge einer Neuordnung des Pharmageschäfts in den Vereinigten Staaten knapp 2000 Stellen wegfallen, teilte das Unternehmen aus Basel mit. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Umbau kommt den Konzern teuer zu stehen. Im Summe fallen Belastungen von rund 1,2 Milliarden US-Dollar an, der Großteil davon in Form von Abschreibungen. Die Massnahmen sollen dann ab 2013 Einsparungen von etwa 450 Millionen Dollar bringen.&nbsp;Die Novartis AG hatte jüngst einen herben Rückschlag mit ihrem Blutdrucksenker Rasilez/Tekturna erlitten. Bei einer Überprüfung des Mittels wurden Nebenwirkungen festgestellt, woraufhin der Konzern seine Langzeitstudie Altitude einstellte. Auf den zu erwartenden Umsatzrückgang stimmte die Gesellschaft die Anleger im Dezember bereits ein. In den ersten neun Monaten 2011 beliefen sich die Erlöse mit dem Produkt auf 449 Millionen US-Dollar, es hatte damit einen Anteil von 1 Prozent am Konzernumsatz.&nbsp;Die Nummer eins im Markt für Blutdrucksenker, das Mittel Diovan, verliert im September 2012 den Patentschutz. Die Produkte der Diovan-Gruppe sind laut Novartis mit einem Anteil von 13,5 Prozent (Januar bis August 2011) die meistverkaufte Markenmedikamente zur Blutdrucksenkung weltweit.&nbsp;(Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 13:57:00 +0100</pubDate>
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			<title>Verfahrenstechnik-Knowhow online erwerben</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/verfahrenstechnik-knowhow-online-erwerben/</link>
			<description>Mit my|eCampus hat Endress+Hauser ein innovatives, web-basiertes Trainingsprogramm speziell für die industrielle Verfahrenstechnik entwickelt. Das technische Training online ermöglicht es, sich rund um die Uhr sehr komfortabel zum Thema Messtechnik und Automatisierungslösungen zu qualifizieren – Reisezeiten und Fahrtkosten entfallen komplett. Jede der Einheiten ist so ausgelegt, dass sie in maximal einer Stunde zu absolvieren ist. Ein abschliessender Test inklusive Zertifikat stellt einen nachhaltigen Lernerfolg sicher.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das mehrsprachige Trainingsprogramm startet zunächst mit acht technischen Grundlagenthemen. Die erste Lerneinheit &quot;Grundlagen der industriellen Messtechnik&quot; ist kostenfrei zugänglich. Das weitere Trainingsangebot bietet Endress+Hauser gegen eine geringe Nutzungsgebühr an. Auf Wunsch erstellt das Unternehmen seinen Kunden auch individuelle, massgeschneiderte E-Learning-Angebote.&nbsp;
Die Technologien und deren gerätetechnische Anwendungslösungen werden in verschiedenen Industrien entlang der Produktlinien von Endress+Hauser praxisnah dargestellt. Besonderen Wert legt der Komplettanbieter für Messtechnik dabei auf Interaktionen mit dem Lernenden und einen ausgewogenen Mix multimedialer Wissensvermittlung. Dies macht das E-Learning-Programm nicht nur besonders attraktiv, sondern bietet dauerhaften und hohen didaktischen Mehrwert. Unter&nbsp;https://endress.my-e-campus.com&nbsp;erfahren Sie mehr.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 11:15:00 +0100</pubDate>
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			<title>Cilag will 120 Stellen in Schaffhausen streichen</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/cilag-will-120-stellen-in-schaffhausen-streichen/</link>
			<description>Die Cilag AG will die Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe in Schaffhausen stark zurückzufahren. Dabei sollen von 2014 bis 2015 schrittweise 120 der insgesamt über1000 Stellen des Unternehmens gestrichen werden. Cilag begründet den Schritt u.a. mit dem Preisdruck auf pharmazeutischen Wirkstoffen, insbesondere im Bereich Generika, sowie mit Überkazitäten im Cilag-Mutterkonzern Johnson &amp; Johnson.  Die Gewerkschaft Unia fordert die Cilag-Führung auf, den Stellenabbau zu minimieren und auf Entlassungen zu verzichten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gemäss&nbsp;Cilag General Manager Pete Federico ist der Druck auf Preise und Margen pharmazeutischer Wirkstoffe, insbesondere im Bereich der Nachahmerprodukte, ständig im Steigen begriffen. Aus diesem Grund hätten&nbsp;Absatz und&nbsp;Rentabilität im Geschäft mit der Produktion solcher Wirkstoffe für Dritte in den vergangenen Jahren stetig abgenommen. Zudem entstünden beim Mutterkonzern der Cilag, der amerikanischen Johnson &amp; Johnson, bei der Wirkstoffproduktion mittel- bis langfristig Überkapazitäten. «Bereits seit einiger Zeit hat die Cilag damit gekämpft, in diesem Bereich gegenüber andern internen und externen Anbietern konkurrenzfähig zu bleiben», erklärt&nbsp; Federico. «Unter den neusten Vorzeichen erscheint eine Weiterführung dieser Sparte in Schaffhausen nicht als sinnvoll. Um die Zukunft unseres Unternehmens am Standort Schaffhausen zu sichern, fokussieren wir uns besser auf unsere Stärken.»&nbsp;
Die Cilag-Führung plant, ab 2014&nbsp; die Produktion schrittweise zurückzufahren und Ende 2015 bis auf jene in der High Containment Plant (HCP) komplett aufzugeben. Danach würden nur noch in der HCP Wirkstoffe hergestellt. «Diese Fabrik ist imstande, relativ geringe Mengen von hoch wirksamen Wirkstoffen unter abgeschirmten Bedingungen zu produzieren. Das erlaubt uns, den Fokus auf die Leistungsfähigkeit und Kompetenz zu legen, bei der wir unseren Kunden differenzierte Angebote mit dem entsprechenden Mehrwert unterbreiten können»,&nbsp;wird Pete Federico in dem Communiqué weiter zitiert. In der HCP werde u.a. der Wirkstoff des für Johnson &amp; Johnson&nbsp;Krebsmittel&nbsp;wichtigen Krebsmittels &quot;Velcade&quot; hergestellt.
Der Restrukturierung sollen rund 120 Stellen zum Opfer fallen. Zurzeit arbeiten laut Cilag rund 160 Mitarbeitende&nbsp;in Schaffhausen im Bereich Wirkstoffproduktion, einschliesslich der Belegschaft der HCP. Insgesamt beschäftigt die Pharmaproduktionstochter von Johnson &amp; Johnson über 1000 Mitarbeiter. Gemäss Communiqué sollen&nbsp;so viele Stellen wie möglich durch natürliche Fluktuationen, Versetzungen sowie die Nichterneuerung von Temporärstellen abgebaut werden. «Wir werden alles daran setzen, für Mitarbeitende, die ihre Stelle verlieren könnten, geeignete Stellen bei der Cilag oder innerhalb unserer Unternehmensgruppe zu finden», erklärte&nbsp;Federico. Kündigungen sollen frühestens auf 2014 ausgesprochen werden, ein Sozialplan werde erstellt.&nbsp;In der nun beginnenden Konsultationsfrist will das Cilag-Management &nbsp;Gespräche mit den Sozialpartnern&nbsp;führen und mit Vertetern des Kantons&nbsp;nach Lösungen für die betroffenen Mitarbeiter suchen.&nbsp;
Die wirksamste Weise, die strategische Position der Cilag innerhalb der Johnson &amp; Johnson Gruppe zu stärken und deren Zukunft zu sichern,&nbsp;ist laut Federico&nbsp;die Konzentration auf die &quot;eigentlichen Stärken&quot; der Cilag: die aseptische Herstellung und Verpackung von Parenteralien (sterile Injektions- und Infusionslösungen), sowie damit verbundener Kombinationsprodukte und Konvergenztechnologien. «Hier tun sich für die Cilag in Zukunft neue Chancen auf»,&nbsp;erklärt der Cilag-Chef.&nbsp;
Unia:&nbsp;Keine Entlassungen!Die Gewerkschaft Unia&nbsp;hält den geplanten&nbsp;Abbau für &quot;unverständlich und unnötig&quot;: Johnson&amp;Johnson, habe&nbsp;den operativen Gewinn im Bereich «Pharmaceuticals» im Jahr 2010 um mehr als 10 Prozent auf über 7 Milliarden US-Dollars gesteigert, schreibt Unsia.&nbsp;Die Aussichten des Konzerns&nbsp;seinen weiterhin gut und die&nbsp;Produkte-Pipeline&nbsp;Im Rahmen des voraussichtlich bis Mitte März dauerrnden Konsultationsverfahrens verlangt die Gewerkschaft&nbsp;&quot;vollständige Transparenz&quot;, damit sie zusammen mit der Personalvertretung und der Belegschaft Vorschläge ausarbeiten kann, wie der Stellenabbau verhindert oder reduziert werden kann. Aufgrund der Erfahrungen aus der Sozialpartnerschaft zwischen der Firma und der Gewerkschaft&nbsp;zeigt sich&nbsp;die Unia zuversichtlich, &quot;dass die Cilag die geforderte Transparenz herstellen und sich auf einen konstruktiven Prozess einlassen wird.&quot; Die Unia&nbsp;werde zusammen mit der Personalvertretung alles daran setzen, dass bei der Cilag Schaffhausen gute Lösungen für alle Betroffenen gefunden werden und dass niemand in die Arbeitslosigkeit entlassen wird.&nbsp;&nbsp;&nbsp;Massnahmen gegen die FrankenstärkeDesweiteren fordert die Unia die Politik und die&nbsp;Nationalbank auf, &quot;endlich wirksame Massnahmen gegen die Frankenstärke zu ergreifen, um die Konkurrenzfähigkeit von Schweizer Unternehmungen zu verbessern. Dazu gehört beispielsweise auch, das Wechselkursziel Franken-Euro von 1.20 Franken auf 1.40 Franken zu erhöhen.&quot;&nbsp;(PD, rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 08:52:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>ZHAW Wädenswil informiert zu Studiengängen</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/zhaw-waedenswil-informiert-zu-studiengaengen/</link>
			<description>(Quelle: ZHAW) Die ZHAW Wädenswil gibt folgende Termine für die nächsten Informationsanlässe zu den Studiengängen bekannt:</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bachelor-Studium&nbsp;&nbsp;- Biotechnologie- Chemie- Lebensmitteltechnologie- Umweltingenieurwesen- Facility ManagementSamstag,&nbsp;28. Januar 2012, 10-13 UhrZHAW Wädenswil, Campus GrüentalDienstag, 28. Februar 2012, 17.30 – 19.30 UhrZHAW Wädenswil, Campus Reidbach
&nbsp;Master-Studium Life Sciences mit Vertiefungen in- Food and Beverage Innovation&nbsp;- Pharmaceutical Biotechnology&nbsp;- Chemistry for the Life Sciences&nbsp;- Natural Resource Sciences&nbsp;Dienstag, 6. März 2012, 18-20 UhrZHAW Wädenswil, Campus Grüental
Master-Studium Facility ManagementDer neue konsekutive, englischsprachige Masterstudiengang&nbsp;in Facility Management startete erstmals im September 2011. Die international ausgerichtete Ausbildung bereitet Fach- und Führungskräfte auf Positionen im mittleren und oberen Management dieses stark wachsenden Wirtschaftszweigs vor.&nbsp;Donnerstag, 2. Februar 2012, 17-19 UhrZHAW Wädenswil, Campus Grüental
Studieren an der ZHAW in WädenswilDas Departement Life Sciences und Facility Management der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften befindet sich in Wädenswil. Gelehrt und geforscht wird in den Bereichen Umwelt, Ernährung, Gesundheit und Gesellschaft. Das Aus- und Weiterbildungsangebot umfasst fünf Bachelor-Studiengänge, zwei Master-Studiengänge und ein breites Weiterbildungsprogramm. Derzeit sind rund 1400 Studierenden an der ZHAW in Wädenswil immatrikuliert.&nbsp;&nbsp;An den Info-Anlässen werden die Hochschule und die Studiengänge vorgestellt und Dozierende, Assistierende sowie Studierende beraten die Interessenten individuell.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 17:43:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Brenntag kauft mexikanischen Anbieter von Duft- und Aromastoffen</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/brenntag-kauft-mexikanischen-anbieter-von-duft-und-aromastoffen/</link>
			<description>Der Chemiedistributeur Brenntag steigt mit einem Zukauf in das Geschäft mit Duft- und Aromastoffen in Lateinamerika ein. Das MDAX-Unternehmen übernimmt die Amco Internacional S.A. de C.V., einen Anbieter von Spezialchemikalien mit Sitz in Mexiko City, wie die Brenntag AG mitteilte. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Amco erzielte 2011 einen Umsatz von gut 20 Millionen US-Dollar. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Brenntag will durch den Kauf von Amco nicht nur auf dem mexikanischen Markt Fuß fassen. Die guten Beziehungen des Familienunternehmens sollen auch die Tür für Geschäfte mit multinationalen Kunden in anderen Ländern öffnen. &quot;Die Übernahme von Amco Internacional wird die Position von Brenntag in der Region mit einem hoch entwickelten Portfolio an Spezialprodukten und Dienstleistungen stärken&quot;, so Peter Staartjes, Präsident von Brenntag Lateinamerika. &quot;Zudem stellen die Synergien, die sich aus dem zusätzlichen Verkauf von Brenntag-Produkten an Amco-Kunden ergeben, einen wichtigen Aspekt der Zukunftsstrategie auf diesem Markt dar.&quot;&nbsp;(DJ)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 17:25:00 +0100</pubDate>
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			<title>Bristol-Myers Squibb verstäkt sich im Bereich Hepatitis</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/bristol-myers-squibb-verstaekt-sich-im-bereich-hepatitis/</link>
			<description>Der amerikanische Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb nimmt einen Milliardenbetrag in die Hand, um auf dem Gebiet der Hepatitis-Bekämpfung weiterzukommen. Erworben werde das Unternehmen Inhibitex Inc, das ein Mittel gegen die Leberkrankheit Hepatitis C entwickelt, teilte die Bristol-Myers Squibb Co am Montag mit.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Den Amerikanern ist der Zukauf zweieinhalb Milliarden US-Dollar wert. Für die Inhibitex-Aktionäre ist das Übernahmegebot dabei ein gutes Geschäft. Bristol-Myers bietet je Aktie 26 Dollar und damit mehr als das zweieinhalbfache des Schlusskurses am Freitag.&nbsp;Die Bekämpfung von Hepatitis C gilt als lukrativ. Weltweit sind 170 Millionen Menschen von dieser Krankheit betroffen. Alleine in den USA sterben jedes Jahr 10.000 Menschen an der Krankheit. Marktforscher rechnen damit, dass der Markt im Jahr 2015 auf ein Volumen von 16 Milliarden Dollar wachsen könnte. Im vorvergangenen Jahr waren es dagegen nur 1,7 Milliarden Dollar.&nbsp;(DJ)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 17:10:00 +0100</pubDate>
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			<title>&quot;Lebendes Material&quot; nach dem Camembert-Prinzip</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/lebendes-material-nach-dem-camembert-prinzip/</link>
			<description>(Quelle: ETHZ) Forschende der ETH Zürich haben erstmals ein Verbundmaterial aus Polymeren und einem Mikroorganismus kreiert. Dieses erste «lebende Material» hat eine selbstreinigende Oberfläche und bringt bestimmte Essensflecken zum Verschwinden. Ein Camembert-Käse brachte die Wissenschaftler auf die Idee.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Vogelflug diente als Inspirationsquelle für die Konstruktion von Flugzeugen, und es gibt wasserabweisende Oberflächen, die Lotusblüten nachempfunden sind. Dies sind nur zwei Beispiele, bei denen sich Ingenieure von der Biologie haben inspirieren lassen. Wissenschaftler der ETH Zürich unter der Leitung von Wendelin Stark, Professor für Funktionelle Materialen, gehen nun einen Schritt weiter und haben zum ersten Mal ein Material geschaffen, das nicht nur der Biologie nachempfunden ist, sondern auch lebende Organismen, nämlich Pilze, enthält. Die Forscher nennen diesen neuen Werkstoff aus Polymeren und lebenden Organismen ein «Living Material».Dieses lebende Material ist nach dem Sandwich-Prinzip aufgebaut. Eine Schicht eines Edelschimmelpilzes ist dabei zwischen zwei Kunststofffolien eingeklemmt. Die besondere Funktion des neuen Materials: Es reinigt sich unter speziellen Bedingungen von selbst. Das Material bringt nämlich darauf aufgebrachte Zuckerlösung zum Verschwinden.Abwischfest und langlebigMöglich macht dies die obere Kunststoffmembran, die porös ist. Ihre Poren sind gross genug, damit Nährstoffe und Gase zum Pilz und von ihm weg gelangen können, jedoch klein genug, um den Pilz im Sandwich eingeschlossen zu halten. Auf dem Material aufgebrachte Zuckerlösung kann so zur Pilzschicht dringen und von den Organismen metabolisiert werden.Weniger als einen halben Millimeter dünn und flexibel ist das Material, das ETH-Doktorand Lukas Gerber entwickelt hat. Wie eine erste Machbarkeitsstudie zeigt hat, die die Forscher in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins «PNAS» veröffentlichten, ist es ausserdem abwischfest und langlebig. Von Pilzen ist bekannt, dass sie Sporen bilden und so über eine sehr lange Zeit in einem Wartezustand verharren können, um ihre Aktivität zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufzunehmen.Oberflächenschutz wie bei EdelschimmelkäseDas Prinzip der lebenden Oberfläche haben die ETH-Forscher dem Äusseren eines Camembert-Käses nachempfunden. Dieser Käse ist von einer Weissschimmel-Schicht bedeckt, die nicht nur die Käsereifung beeinflusst, sondern ihn auch vor unerwünschten Mikroorganismen schützt.Die Forscher denken nun daran, ihr Material weiterzuentwickeln. «Man könnte etwa einen Antibiotikum-produzierenden Pilz zwischen die beiden Kunststoffmembranen einschliessen», sagt Lukas Gerber. So könnte eine antimikrobielle Oberfläche entstehen, die das Antibiotikum genau dann produziert, wenn es gebraucht wird. Als Anwendung einer solchen Schutzoberfläche wäre die Beschichtung von Tischen und Böden in Spitälern denkbar.Hochhaus als grüne LungeEine weitere Möglichkeit ist laut Gerber, solche Materialien mit Algen statt Pilzen herzustellen. Algen produzieren Sauerstoff. Mit Algenfolie beschichtete Hochhäuser würden so zu einem grünen Turm, der die Funktion eines Waldes wahrnimmt und hilft, CO2&nbsp;abzubauen. Oder man könnte – als dritter Ansatz – Pilze und Algen in dem Material kombinieren. So entstünde eine Art künstliche Biotech-Flechte, mit der sich beispielsweise bestimmte Eiweisse erzeugen liessen. Die Eiweisse wären auch sehr einfach zu isolieren, weil sie durch die poröse Schicht dringen und so von den produzierenden Organismen getrennt sind. Diese Anwendungen sind aber alle noch Zukunftsmusik.
Originalpublikation:Gerber LC, Koehler FM, Grass RN, Stark WJ: Incorporating microorganisms into polymer layers provides bioinspired functional living materials. Proc Natl Acad Sci USA (2011) doi:&nbsp;10.1073/pnas.1115381109]]></content:encoded>
			<category>chemieplus.ch</category>
			<category>Thema des Monats</category>
			<category>Editorial</category>
			<category>Verfahrenstechnik</category>
			<category>MSR/Automation/IT</category>
			<category>Märkte &amp;amp; Akteure</category>
			<category>Forschung</category>
			<category>Analytik/Labor</category>
			<category>Aus- und Weiterbildung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 15:27:00 +0100</pubDate>
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			<title>Patrick Maletinsky erhält Berufung</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/patrick-maletinsky-erhaelt-berufung/</link>
			<description>Die Georg-H.-Endress-Stiftungsprofessur für Experimentalphysik an der Universität Basel wird mit dem 32-jährigen, derzeit an der Harvard University arbeitenden Schweizer Physiker Patrick Maletinsky besetzt. Die auf den Bereich Nanosensorik ausgerichtete Professur trägt den Namen des 2008 verstorbenen Gründers der weltweit tätigen Endress+Hauser-Gruppe, Dr. h.c. Georg H. Endress. Die Professur wird von der Georg-H.-Endress-Stiftung mit Sitz in Reinach BL mit einem Beitrag von 3,2 Mio. Franken über zehn Jahre finanziert.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit der Georg-H.-Endress-Professur an der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät wird die Forschung im Bereich der Nanosensoren gefördert, so etwa die Entwicklung neuartiger Sensoren, die in der Biotechnologie eingesetzt werden können. Mit dieser Ausrichtung fügt sich die Professur in die Tätigkeit des «Swiss Nanoscience Institute» und in das Curriculum Nanowissenschaften der Universität Basel ein. Die gestiftete Professur ist am Departement Physik angesiedelt, wird aber über die Fachgrenzen hinweg mit der Chemie und der Biologie und zudem auch mit der Fachhochschule Nordwestschweiz zusammenarbeiten.Zum Inhaber der Georg-H.-Endress-Professur wurde als Assistenzprofessor (mit Tenure Track) Prof. Patrick Maletinsky gewählt. Er ist derzeit Postdoktorand an der Harvard Universität, wo er an der Entwicklung neuartiger, hochsensitiver Methoden zur Magnetfeldmessung auf kleinsten Längenskalen arbeitet; dabei werden sogenannte Defektzentren von Diamanten für Sensoren verwendet. Geboren 1979 in Baden AG und aufgewachsen in Schaffhausen, studierte Maletinsky Physik an der ETH Zürich mit Aufenthalten an der Ecole Normale Supérieure Paris und am renommierten JILA (Joint Institute for Laboratory Astrophysics) in Boulder, Colorado (USA). Seine Dissertation schloss er 2008 an der ETH Zürich ab, wofür er 2010 den Prix A. F. Schläfli der Swiss Academy of Sciences erhielt.&nbsp;(PD)]]></content:encoded>
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			<category>Thema des Monats</category>
			<category>Editorial</category>
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			<category>Aus- und Weiterbildung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 15:07:00 +0100</pubDate>
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			<title>Stimmung bleibt positiv</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/stimmung-bleibt-positiv/</link>
			<description>Die Stimmung in der Chemie- und Kunststoffindustrie bleibt laut einer aktuellen Umfrage insgesamt positiv. Mehr als ein Drittel der von Ceresana Research befragten Unternehmen spricht derzeit von einer guten Geschäftslage. Nur knapp 14% bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht. Auch erwarten knapp 83% der Panel-Mitglieder, ihren eigenen Marktanteil in den kommenden drei Jahren erhöhen zu können.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ceresana hat für die aktuelle Lage der Unternehmen einen Wert von 10,1 Punkten ermittelt. Die Erwartungen fallen mit 11,6 Punkten noch etwas besser aus. Insgesamt fiel das CIM-Barometer (CIM = Ceresana Industry Monitor) &nbsp;im Vergleich zur Herbst-Umfrage leicht ab.&nbsp;Die durch die Schuldenkrise eingetrübten Erwartungen in Westeuropa haben aber offenbar nur wenig Einfluss auf die Gesamtstimmung: Global bleibe die Branche optimistisch, &nbsp;und die deutlich positiven Erwartungen – vor allem in Osteuropa und Nordamerika – weisen gemäss &nbsp;Ceresana &nbsp;auf einen weiteren Aufwärtstrend hin.
Bedeutsames AuslandsgeschäftOrganisches Wachstum und Erhöhung des Auslandsanteils sollen der Chemie- und Kunststoffindustrie weiter Wachstum bescheren. Dennoch zeigt die Winterumfrage von Ceresana Research Handlungsbedarf bei der Beschaffung von Marktinformationen auf. Obwohl sich die klare Mehrheit der Befragten von neuen Kunden das grösste Wachstumspotenzial verspricht, deckt der CIM grossen Handlungsbedarf bei der Suche nach neuen Kunden auf. So sehen sich 30% der Unternehmen schlecht über potenzielle neue Kunden im Ausland informiert. Dabei ist eindeutig, dass ein Grossteil der Unternehmen ihre Auslandsaktivitäten verstärken und den Exportanteil vergrössern will. „Die angestrebten Wachstumsziele sowie die gewünschte Erhöhung des Auslandsanteils setzen eine fundierte Kenntnis der möglichen Märkte voraus“, sagt Oliver Kutsch, Geschäftsführer von Ceresana. Über 40% jener Unternehmen, die ihre Informationen über mögliche Abnehmer im Ausland als gut bewerten, schätzen auch ihre aktuelle Geschäftslage als gut ein, was ein überdurchschnittlicher Wert ist.&nbsp;
Kundentreue als WettbewerbsvorteilÜber 60% der antwortenden Entscheidungsträger sehen sich im Bereich Kundentreue und Kundenservice besser als die Konkurrenz. Auch liegt für gut 18% der Unternehmen ihr stärkster Wachstumstreiber in bestehenden Kunden. Mehrheitlich setzen die Unternehmen auf die Gewinnung neuer Kunden, die sie vor allem mit Qualität &amp; Design und Technologie überzeugen möchten. Verbesserungspotenzial sehen die Firmen hauptsächlich in den Bereichen Technologie und Marketing, allen voran jedoch bei Kostensenkungen. Diese wollen vor allem jene Unternehmen durchführen, die Kundentreue sowie Qualität und Design ihrer Produkte als Wettbewerbsvorteil sehen.Auch erkennt ein Viertel aller befragten Entscheidungsträger Handlungsbedarf, was ihre Marktinformationen betrifft. Gute Marktinformationen über nachgelagerte Branchen zahlen sich aus: 43% der Firmen, die ihr Wissen über die nachgelagerte Industrie als gut bewerten, können derzeit von einer guten Geschäftslage sprechen – im Durchschnitt aller befragter Unternehmen können dies nur 34% von sich behaupten.Der CIM untersucht vierteljährlich das Geschäftsklima der globalen Chemie- und Kunststoffbranche. Aus einem Pool von über 110000 Unternehmen werden in jedem Quartal ausgewählte Firmen zur Teilnahme eingeladen. Geantwortet haben laut Ceresana Entscheidungsträger aus 46 Ländern. (PD, rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 14:43:00 +0100</pubDate>
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			<title>Pumpen, Kompressoren und Armaturen: Im Zeichen der Energie-Intelligenz</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/pumpen-kompressoren-und-armaturen-im-zeichen-der-energie-intelligenz/</link>
			<description>(Quelle: DECHEMA) Pumpen und Kompressoren verbrauchen einen Grossteil der elektrischen Energie zum Betrieb einer verfahrenstechnischen Anlage. Auf der ACHEMA 2012 vom 18. bis 22. Juni in Frankfurt am Main stehen ‚Best Practices‘ im Mittelpunkt, die den Energieverbrauch dieser Aggregate weiter senken. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass durch die automatisierungstechnische Ertüchtigung mit Regel-Armaturen und Sensoren die Prozesse an Stabilität gewinnen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Man hat sich mittlerweile daran gewöhnt, dass vielen Dingen ‚Intelligenz‘ zugesprochen wird; wir kennen intelligente Pumpen und smarte Regelungen – sogar mitdenkende Werkstoffe wurden schon gesichtet. Hinter dem Begriff der ‚Energie-Intelligenz‘ steckt eine deutlich rationalere Bedeutung: Bezeichnet wird damit die zielgerichtete Auswahl und Kombination energieeffizienter Massnahmen und Komponenten. Und dafür ist durchaus ein gerüttelt Maß an menschlicher Intelligenz vonnöten.Wie identifiziert man Energieeinspar-Potenziale? Ein schneller Ansatz besteht darin, eine einzelne Komponente (Pumpe, Armatur, Wärmeübertrager, Kompressor) oder einen definierten Teil einer Anlage (Druckluftversorgung, Kühlwasserbereitstellung) unter die Lupe zu nehmen und zu optimieren. Das ist für viele Betreiber sicher ein wichtiger erster Schritt, wie auch eine Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) zeigt: Demnach zählen Strömungsmaschinen wie Pumpen, Ventilatoren und Druckluft-Kompressoren zu den besonders 'energiehungrigen' Komponenten einer Anlage.&nbsp;Wesentlich aufwändiger ist es, eine Anlage als Ganzes zu betrachten und als System zu optimieren. Dieser Systemansatz bietet aber als Belohnung auch die größten Energieeinsparungen. Nicht zuletzt profitiert der Betreiber in vielen Fällen quasi als ‚Zusatz-Bonbon‘ von stabileren Prozessen und Produktqualitäten.
Energie-Intelligenz bei Pumpen
Realistische Schätzungen (Motor Challenge Programm; Hydraulic Institute) gehen davon aus, dass zwischen 20 und 25&nbsp;% des weltweit erzeugten Stroms von Pumpen verbraucht werden. Und wiederum ein Viertel davon fällt in Anlagen der Prozess- und Verfahrenstechnik an. Allein in der chemischen Industrie Deutschlands sind geschätzt 490.000&nbsp;Pumpen installiert.Der überwiegende Teil aller in Betrieb befindlichen Pumpensysteme ist mit Kreiselpumpen ausgerüstet. Weltweit wird dieser Anteil auf ca. 73&nbsp;% geschätzt, branchenspezifisch (z.&nbsp;B. in der chemischen Industrie) kann der Anteil durchaus auch bei 85 bis 90&nbsp;% liegen.Die beste Energienutzung verspricht eine punktgenaue Auslegung der Pumpe und die hydraulisch optimierte Anordnung in der Anlage. Auch eine kontinuierliche Wartung bietet Einsparpotenzial, nimmt doch bei allen Aggregaten durch Abnutzung bzw. Alterung der Wirkungsgrad ab. In Rohrleitungen nimmt der Leitungswiderstand durch Korrosion und Ablagerungen zu. Armaturen werden undicht, was zu Druckverlusten im System führt. Dadurch können Pumpen bei schlechter Wartung nach Angaben der Forschungsstelle Energieeffizienz bis zu 15&nbsp;% ihres Wirkungsgrades einbüssen.Im Vergleich zu Kreiselpumpen glänzen Prozess-Membranpumpen in der Praxis oft mit einem doppelt so hohen Wirkungsgrad. Doch wird der theoretisch erreichbare Wirkungsgrad auch bei Verdrängerpumpen insbesondere aufgrund von Reibungsverlusten nicht immer realisiert.Für Reibverluste verantwortlich sind das Getriebe (5 bis 40&nbsp;%), die Kolbenpackung (1 bis 20&nbsp;%), die Lager (je nach Ölniveau bis 3&nbsp;%), die Pantschwirkung (bis 3&nbsp;%) und die Hydraulik (2 bis X&nbsp;%). Als Lösungen bieten sich an:
- Einsatz effizienterer Getriebe wie Zahnradgetriebe oder Riemengetriebe
-&nbsp; Eine günstigere Lagereffizienz (keine Dichtscheiben, Mindestmengenschmierung, optimale Viskosität)
-&nbsp;Gegen Pantschverluste eine Mindestmengenschmierung mit geringstmöglicher Visko­sität
-&nbsp; Wahl möglichst kurzer Dichtungen mit kleinen Dichtflächen.
Und wer die Pulsation bei einer Verdrängerpumpe erfolgreich in den Griff bekommt, reduziert den Verlust um mehr als 1&nbsp;%. Denn eine pulsierende Strömung erzeugt unter Normalbedingungen mehr Druckverlust. Kontinuierliche Strömung spart Energie und schont alle Anlagenkomponenten.
&nbsp;ErP-Richtlinie sichert Mindest-Effizienz-Standards
Gemäaa der europäischen Ökodesign-Richtlinie (ErP) müssen Hersteller die Energieeffizienz ihrer Technik über den gesamten Lebenszyklus verbessern und die Umweltbelastung reduzieren. Das gilt natürlich auch für Pumpen.Nahezu alle Motoren im Leistungsbereich von 0,75 bis 375&nbsp;kW fallen unter die Motorenrichtlinie (EG640/2009), die wie folgt aussieht:
-&nbsp;Schritt 1: Seit dem 16. Juni 2011 müssen alle Motoren die IE2-Norm erfüllen.
-&nbsp; Schritt 2: Ab dem 1. Januar 2015 müssen alle Elektromotoren von 7,5 bis 375&nbsp;kW entweder die IE3-Norm oder die IE2-Norm unter Verwendung eines Frequenzumrichters (FU) erfüllen.
-&nbsp; Schritt 3: Ab 2017 müssen alle Elektromotoren von 0,75 bis 375&nbsp;kW entweder die IE3-Norm oder die IE2-Norm unter Verwendung eines Frequenzumrichters erfüllen.
In den USA gelten solche Mindest-Effizienz-Standards bereits seit Jahren, der Anteil an installierten Hocheffizienzmotoren (IE2) ist deutlich höher als in Deutschland/Europa.Die ErP-Richtlinie basiert auf der einfach nachvollziehbaren Erkenntnis, dass nicht benötigte Energie die ökologisch wie ökonomisch beste Lösung ist. Im Kontext dazu zeigt eine Studie der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) und des Wuppertal Instituts: Durch Stromeinsparungen in Unternehmen und Haushalten lässt sich auf die Jahresproduktion von zehn Kernkraftwerken verzichten.Die schon immer empfohlenen Details einer guten Pumpenauslegung (Arbeitspunkt nahe dem optimalen Betriebspunkt der Pumpe, hydraulisch korrekte Dimensionierung der Rohrleitungen) und die heute verfügbaren Technologien zur Energieeinsparung (effiziente Motoren, Frequenzumformer zur Drehzahlregelung, wirkungsgradoptimierte Hydraulik, Reduk­tion der Verluste in den Wicklungen und in den Lagern) müssen zum Erreichen dieses Zieles aber sehr konsequent umgesetzt bzw. genutzt werden.Die Forschungsstelle Energieeffizienz hat dazu 2009 einige Zahlen ermittelt: Die Investitionskosten setzen sich aus den Kosten des Frequenzumrichters in Höhe von 100 bis 200&nbsp;Euro/kW Pumpenleistung und den Installationskosten von etwa 2000&nbsp;Euro je Pumpeneinheit zusammen (die Kosten sind als Richtwerte zu betrachten).Auch die Laufradanpassung ist eine Möglichkeit, die Leistung einer Kreiselpumpe anlagenspezifisch zu optimieren. Das verringert die Leistungsaufnahme der Pumpe. Das Einsparpotenzial liegt je nach Reduzierung der Pumpen- und Motorleistung zwischen 10 und 40&nbsp;%. Das Anpassen kostet je nach Laufradgrösse bis zu 1000&nbsp;Euro.
&nbsp;Interaktionsfähige E-Pumpen
Der Einsatz drehzahlregelbarer Antriebe kann nicht nur Energie und Kosten einsparen, sondern macht die Pumpe zudem interaktionsfähig. Eine mit Sensoren und mikroelektronischen Bauteilen bestückte Pumpe steht dann als Aktor zur Verfügung, kann sozusagen „handelnd“ auftreten und den Prozessverlauf mitbestimmen.Über die kommunikationsfähige, parametrierbare Pumpe wird beispielsweise sichergestellt, dass ein Medium mit dem gewünschten Druck oder dem erforderlichen Volumenstrom zu einem bestimmten Zeitpunkt im Reaktor zur Verfügung steht. Oder dass zwei Komponenten exakt vermischt zu richtigen Zeit präzise zudosiert werden.Im Vergleich zu mechanischen Regelkonzepten wie dem Drosseln lässt sich die Durchflussmenge mit einem drehzahlvariablen Antrieb wesentlich genauer steuern – bei kürzeren Reaktionszeiten. Die E-Pumpe passt also bei Bedarfsschwankungen die Fördermenge wesentlich schneller und exakter dem aktuellen Bedarf an. Drehzahlregelbare Pumpen arbeiten deshalb nicht nur energieeffizienter, sie helfen auch, Prozesse zu stabilisieren.
Hemmnisse überwinden
Es stellt sich die Frage, wieso Betreiber nicht alle genannten Optimierungsmöglichkeiten bereits umsetzen. Es gibt diverse Erklärungsansätze dafür:
-&nbsp;Entscheidung nach Amortisationszeit: Viele Unternehmen geben für alle Investitionen eine maximale Amortisationszeit von zwei bis drei Jahren vor. Die Amortisationszeit ist aber im Grunde ein reines Mass für das Risiko einer Maßnahme, ermöglicht jedoch keine Aussage über die Rentabilität. Dafür muss die Kapitalwertmethode herangezogen werden.
-&nbsp;Fehlendes technisches Grundverständnis: Der Energieverantwortliche kann die Berechnungen nicht so aufbereiten, dass sie von Entscheidern ohne technisches Grundverständnis verstanden werden.-&nbsp;Sparzwang: Investitionen, die nicht unbedingt notwendig sind, werden abgelehnt.-&nbsp; Fehlendes Personal: Energieeinsparpotenziale sind bekannt, jedoch fehlt die Zeit zur genaueren Betrachtung und Umsetzung.-&nbsp; Investition nur bei Defekt: Häufig wird nur bei einem Anlagenausfall über eine Reinvestition nachgedacht. Dann muss die neue Anlage schnell verfügbar und möglichst billig sein. Lebenszykluskosten werden nicht betrachtet.-&nbsp;Mangelnde Aufschlüsselung der Kostenstellen: Viele Unternehmen kennen nur ihren gesamten Energieverbrauch, der Energieverbrauch in den einzelnen Anlagen wird nicht erfasst. Auch die Personalkosten für Wartung alter Anlagen werden häufig nicht anlagenbezogen ermittelt. Ohne Kenntnis des Energieverbrauchs und der Personalkosten der aktuellen Anlagen können ineffiziente Anlagen nicht erkannt werden, eine Anlagenoptimierung ist nicht wirtschaftlich darstellbar.
Energie-Intelligenz bei Kompressoren
Druckluft wird in der Industrie wie Strom aus der Steckdose verwendet – und ist deshalb als Energieträger in vielen Produktionsprozessen hoch geschätzt. Allein in Deutschland sind etwa 62.000 Druckluftanlagen installiert. Gerade weil Druckluft so sicher und einfach in der Handhabung ist, sind für viele Betreiber die dabei entstehenden Kosten nachgeordnet. So löst sich durch Leckagen zum Teil viel Geld buchstäblich in Luft auf; Verlustraten von 15&nbsp;% sind eher die Regel als die Ausnahme, manchmal erreichen sie sogar bis zu 70&nbsp;%. Inzwischen bieten alle namhaften Hersteller Druckluft-Audits an. Damit werden Leckagen identifiziert, falsch dimensionierte Leitungen erkannt oder eine nicht bedarfsgerechte Erzeugung ermittelt.Höchstmögliche Energieeffizienz jeder einzelnen Druckluft-Komponente ist zwar eine notwendige, aber noch keineswegs hinreichende Voraussetzung für ein optimales Gesamtsystem. Mit Ausnahme von kontinuierlich ablaufenden Prozessen der Verfahrenstechnik weist das per Analyse gewonnene Bedarfsprofil üblicherweise Schwankungen auf. Dann kann es sinnvoll sein, mit drehzahlgeregelten Kompressoren zu arbeiten. Bei grösseren Anlagen empfiehlt sich zudem der Einsatz einer übergeordneten Steuerung. Der Vorteil: Mehrere Kompressoren lassen sich in einer Station aufeinander abgestimmt betreiben. Dann kann zum Beispiel durch Lastverteilung (Splitting) auf mehrere Kompressoren unterschiedlicher Größe das Lastverhalten wirtschaftlicher gestaltet werden.Eine zentrale Druckluftstation bietet dem Betreiber Vorteile, sofern nicht extrem lange Leitungen für eine dezentrale Versorgung sprechen. Lassen sich Kompressoren bündeln, vereinfacht das nicht nur Service und Wartung. Da bei der Verdichtung vor allem Wärme entsteht, kann ein System zur Wärmerückgewinnung die Energiekosten weiter senken. Es lassen sich bis zu 96&nbsp;% der dem Kompressor zugeführten Energie als Abwärme ein zweites Mal nutzen (z.&nbsp;B. für Heizzwecke).
Druckluft-Contracting gewinnt an Fahrt&nbsp;
Immer mehr Unternehmen nutzen die Möglichkeit, Druckluft mit einer neuen und energie­effizienten Anlage zu erzeugen, ohne Investitionsmittel zu binden – Stichwort Contracting. Bevor das Druckluft-Contracting-Modell gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet werden kann, ist das Druckluftprofil zu ermitteln: Also Druckluftverbrauch maximal, durchschnittlich und minimal. Wichtig ist auch das dynamische Verbrauchsverhalten, also: wie groß sind die Verbrauchsänderungen bezogen auf Volumenstrom und Druck innerhalb einer Minute, Stunde oder eines Tages? Welche Druckluftqualität wird benötigt? Und: Arbeitet der Kunde im Einschicht- oder Mehrschicht-Betrieb?Kurz: Wer sich dafür entscheidet, statt eines Kompressors lediglich die Druckluft zu kaufen, verbessert die Kostentransparenz. Exakte Messverfahren garantieren, dass nur die Druckluftmenge berechnet wird, die tatsächlich dem Netz entnommen wurde. Neben der Kostentransparenz ist das kontinuierliche Optimieren der Druckluftkosten ein Hauptvorteil des Contracting-Systems.
Leckagen identifizieren
Dass Druckluft ein teurer Energieträger ist und Leckagen unbedingt zu vermeiden sind – die ‚verlorene‘ Druckluft muss schließlich mit Hilfe energieintensiver Kompressoren kontinuierlich neu erzeugt werden –, ist bekannt und wird dennoch in der Praxis nicht immer ausreichend berücksichtigt.Die oft stark verzweigten, kilometerlangen Druckluftleitungen können aus den unterschiedlichsten Gründen Leckagen aufweisen. Man kann sie beispielsweise durch den Einsatz hochsensibler, thermischer Durchflusssensoren (Messbereichsdynamik bis 1:1.000) identifizieren. Der Strombedarf für Druckluft eines Batterieherstellers konnte auf diese Weise um 563&nbsp;MWh/a gesenkt werden. Dies entspricht einer Einsparung von 21&nbsp;% (ca. 327&nbsp;t CO2), wie der ZVEI berichtet.
Energie-Intelligenz bei Armaturen
Nach der Explosion der Bohrinsel im Golf von Mexiko besteht rund um das Thema ‚Oil &amp; Gas’ ein enormer Innovationsdruck. Dazu präsentieren mehrere Hersteller Lösungen im Bereich LDAR (Leak Detection and Repair).Pilotgesteuerte Sicherheitsventile sind bereits seit Jahren in den USA und auch im mittleren Osten bewährt; in den meisten europäischen Ländern sind solche Ventile erst durch die harmonisierte Norm DIN EN ISO 4126-4 zulässig. Ihr Vorteil: Die bis zum Ansprechdruck steigende Zuhaltekraft eines solchen Ventils bietet dem Betreiber den Vorteil, seine Anlage nahe am Ansprechdruck des Ventils betreiben zu können. Zudem erlauben Pilot-gesteuerte Sicherheitsventile höhere Gegendrücke als federbelastete Sicherheitsventile. Dazu wird die Zuhaltekraft nicht durch eine Feder aufgebracht, sondern durch das abzusichernde Medium selbst. Zu den Anwendungsgebieten solcher Sicherheitsventile gehören Chemieanlagen, Raffinerien und Offshore-Anwendungen.
Automatisierung reduziert Betriebskosten
Zwei Anforderungsprofile einer Armaturen-Automation sind zu unterscheiden: Zum einen die reine Auf/Zu-Steuerung, bei der die Armatur nur in ihre jeweilige Endlage zu fahren ist; zum anderen den Regelbetrieb, wo mit einem Sollwert über die Veränderung der Armaturenstellung der Rohrleitungs-Durchfluss überwacht wird. Zu beachten ist, dass die Automatisierungskosten einer Armatur nicht nur von der Wahl der Industriearmatur selbst, sondern auch von den Betätigungsarten (manuell, elektrisch, pneumatisch, hydraulisch) abhängt; je nach Kombination ergeben sich unterschiedliche Investitions-, Betriebs- und Energiekosten.Und noch ein weiterer Aspekt spielt eine Rolle: 90°-Armaturen (Klappe, Hahn) benötigen im Vergleich zu den Linear-Armaturen (Ventil, Schieber) eine vergleichsweise geringe Stellkraft – der Antrieb fällt deshalb entsprechend kleiner und kostengünstiger aus.Mit ‚Opos Interface’ offerieren mehrere Partner eine Standard-Schnittstelle für die zuverlässige und effiziente Verbindung eines intelligenten Stellungsreglers mit einem pneumatischen Schub- bzw. Schwenkantrieb. Die Schnittstelle zeichnet sich aus durch eine kostengünstige Montage, reduzierte Lagerhaltungskosten für Ersatzteile, erhöhte Zuverlässigkeit und Standfestigkeit sowie sicheren Stellungsreglertausch im laufenden Betrieb mittels integrierter Verblockung. Dies gilt besonders bei sicherheitsgerichteten Applikationen. Die Standard-Schnittstelle ist herstellerunabhängig und bietet Anwendern bei der Auswahl von Produkten hohe Flexibilität.Bei mangelnder Wartung können Regelventile die Prozesssicherheit erheblich negativ beeinflussen. Um den tatsächlichen Zustand eines Regelventils im Prozess zu erfassen, sind komplexe Analysen und die Erfahrung des Herstellers wichtig. Eine Reihe von Unternehmen haben Lösungen entwickelt, um das zu ermöglichen; so beispielsweise ein netzwerkfähiges Diagnosesystem für Regelventile, das in einen Überwachungsleitstand vor Ort oder in ein Plant Asset Management über FDT/DTM eingebunden werden kann. Ventil und Stellungsregler werden konstant überwacht. Der Anbieter richtet das vollautomatische Diagnosesystem darauf aus, nicht auf Symptome hinzuweisen, sondern eine vorausschauende, vorbeugende Diagnose zu bieten: Der Fokus liegt auf dem Status des Ventils und weniger auf Alarmmeldungen. So werden die Ursachen für Probleme erfasst, und es werden Vorschläge gemacht, mit welchen Schritten die Funktionsfähigkeit des Ventils und des gesamten Produktionsablaufes verlängert wird.Kann eine automatisierte Armatur zur Energieeffizienz beitragen? Durchaus, wie der ZVEI herausgefunden hat: Mit elektro-pneumatischen Stellungsreglern lassen sich Ventile in Durchflussleitungen optimal regeln. Vor allem bei schnellen Prozessen in chemischen und petrochemischen Verfahren werden Störgrößen wesentlich rascher ausgeregelt, wodurch Prozessanlagen mit weniger Primärenergie eine größere Produktmenge liefern. Durch die Umrüstung nur eines Regelventils mit einem intelligenten elektro-pneumatischen Stellungsregler und einer entsprechenden pneumatischen Verschaltung (in einer OLEX-Anlage zur Trennung von Butan und Buten), konnte die Produktausbeute um 3&nbsp;% gesteigert werden.Über akustische Sensoren können undichte Ventile entdeckt und ein schleichender Produktverlust verhindert werden. Würde bei einem Fackelventil mit Nennweite DN 150 und einem Vordruck von 20&nbsp;bar durch Verschleiß unbemerkt eine Leckage von 3&nbsp;% – entsprechend einem Leckverlust von 800&nbsp;kg/h – auftreten, entstünden Produktverluste von bis zu 10.000&nbsp;Euro pro Tag. Darüber hinaus verbrauchen moderne Stellungsregler im Gegensatz zu klassischen Geräten nur ein Zehntel an Instrumentenluft, was den Hilfsenergieverbrauch in den Anlagen deutlich reduziert. Konventionelle Stellungsregler verbrauchen etwa 200 bis 250&nbsp;Euro Instrumentenluft pro Jahr und pro Gerät, sodass sich bei einem mittleren Betrieb mit z.&nbsp;B. 100 Stellventilen pro Jahr bis zu 20.000&nbsp;Euro einsparen lassen. Der Druckluftverbrauch in Anlagen kann somit effizienter gefahren werden.
&nbsp;Fazit:&nbsp;Die Hersteller von Pumpen, Kompressoren und Armaturen müssen sich noch immer vielfach im Wettbewerb über den Verkaufspreis behaupten und nicht über die Betriebskosten ihrer Technik. Alle Beteiligten sollten sich deshalb darauf einigen, mit der Kapitalwertmethode zu arbeiten und nicht mehr auf reine Amortisationszeiten zu setzen. Auf der ACHEMA 2012 vom 18. bis 22. Juni in Frankfurt am Main werden ‚Energie-Intelligenz‘-Lösungen für Pumpen, Kompressoren und Armaturen zeigen, wie Anlagenbetreiber nicht nur Kosten sparen, sondern auch mehr Prozesssicherheit gewinnen.
(Die Trendberichte werden von internationalen Fachjournalisten zusammengestellt. Die DECHEMA ist nicht verantwortlich für unvollständige oder falsche Informationen.)&nbsp;]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 17:57:00 +0100</pubDate>
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			<title>Biomasse stellt die Anlagenbauer vor neue technische Herausforderungen</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/biomasse-stellt-die-anlagenbauer-vor-neue-technische-herausforderungen/</link>
			<description>(Quelle: DECHEMA) Biomasse ist nicht allein Ausgangsmaterial zur Bereitstellung von Energie (direkt im Heizkraftwerk, indirekt über die Herstellung und Nutzung von Biogas/Synthesegas). Auch immer mehr chemische Zwischen- und Endprodukte werden aus Biomasse hergestellt. Dank der politischen Rahmenbedingungen ist das Wachstumspotenzial enorm. Damit eröffnen sich für alle Akteure der Branche, für den Anlagenbau wie auch für die Zulieferindustrie, neue Chancen, aber auch Herausforderungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Auf der ACHEMA 2012 vom 18. bis 22. Juni in Frankfurt am Main werden Lösungen vorgestellt, um die energetische wie stoffliche Konvertierung von Biomasse weiter zu optimieren.</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Ich sehe keine Limits“, antwortet Steen Riisgaard, President und CEO von Novozymes A/S, Dänemark, in einem Interview mit der EFCE auf die Frage, ob biobasierte Technologien die traditionellen, erdölbasierten Technologien ersetzen können. Die vollständig auf Bio-Technologien basierende Wirtschaft erwartet er zwar nicht kurzfristig; er zeigt sich aber sehr zuversichtlich, dass die Chemie diese Chance konsequent realisieren werde.Keine Frage: Biomasse und die entsprechenden Märkte sind im Kommen, was sich auch bei den Investitionen zeigt. Dies ist das Ergebnis der Ende 2010 publizierten Studie ‚Biomass Markets and Technologies‘ von Pike Research. Darin wird prognostiziert, dass die Investitionen in den Biomassemarkt weltweit während der nächsten fünf Jahre stabil wachsen werden. Demnach sollen sie von 28,2&nbsp;Milliarden US-Dollar (2010) auf 33,7&nbsp;Milliarden US-Dollar (2015) klettern.&nbsp;Biomasse ist die älteste Energiequelle des Menschen, wird doch beispielsweise Holz schon seit Menschengedenken als Wärmequelle genutzt. Die stoffliche Nutzung ist eher jüngeren Datums: Gegenwärtig wird Biomasse laut VCI in der chemischen Industrie in Deutschland in der Größenordnung von 2,7&nbsp;Millionen Tonnen pro Jahr eingesetzt, was etwa 13&nbsp;% der Rohstoffbasis der chemischen Industrie entspricht. Die fossilen Ressourcen Kohle, Erdöl und Erdgas waren günstig. Diese Einschätzung hat sich gravierend geändert.Die Wege zur Nutzung von Biomasse sind sowohl im Hinblick auf die Einsatzstoffe wie auch die Endprodukte vielfältig. Die European Biomass Industry Association (EUBIA) teilt die Methoden für die Umwandlung von Biomasse in vier Basiskategorien ein: Die direkte Verbrennung, thermochemische Umwandlungsprozesse (einschließlich Pyrolyse und Vergasung), biochemische Prozesse (einschließlich anaerober biologischer Abbau und Fermentation) und die physikochemische Verarbeitung (zu Biodiesel). Die gewählte Technologie hängt von der chemischen Zusammensetzung des Ausgangsstoffs und dem gewünschten Produkt ab.
Chemische Produkte aus Biomasse
Analog zur petrochemischen Raffinerie setzen Bioraffinerien die Biomasse kaskadenartig in chemische Grundstoffe und Treibstoffe um. Die integrierten Konzepte der Bioraffinerien befinden sich überwiegend im frühen Entwicklungsstadium. Dementsprechend ist die Zahl der Bioraffinerien in Deutschland und in Europa noch gering. Die meisten der Anlagen sind Demonstrations- oder Pilotanlangen, kommerzielle Bioraffinerien sind eher die Ausnahme. In Deutschland gibt es (Stand: 2010) sieben Bioraffinerie-Anlagen. In ganz Europa sind es 121 Anlagen. Die USA nehmen hinsichtlich des Baus, dem Betrieb und der Förderung von Bioraffinerien eine führende Rolle ein. Alleine im sogenannten ‚Biomass Program‘ des US-amerikanischen Energieministeriums werden 29 Bioraffinerien gefördert.Eine Herausforderung für die Einführung von Bioraffinerien in Deutschland ist die Frage nach den künftigen Betreibern der Anlagen. Vertreter der chemischen Industrie als potenzielle Betreiber sind hier zurückhaltend. Demnach kämen als Standortbetreiber eher Chemieparks und Agro-Unternehmen in Frage.Inwieweit Biomasse und ihre möglichst vollständige Nutzung in Bioraffinerien traditionelle erdölbasierte Herstellungsweisen ablösen wird, analysiert die Studie ‚Biomasse – Rohstoff der Zukunft für die chemische Industrie‘ des VDI Technologiezentrums. Sie untersucht biobasierte Herstellungsverfahren bei 26 Vorläufersubstanzen, den sogenannten Plattformchemikalien. Bei elf dieser Plattformchemikalien ist eine starke Entwicklungsdynamik zu biobasierter Produktion zu verzeichnen. So werden beispielsweise die Produktionskapazitäten für Bernsteinsäure und der ausschließlich aus Biomasse hergestellten Polymilchsäure (PLA) weltweit ausgebaut.Weit verbreitet ist die biotechnologische Umsetzung von Biomasse mittels Biotransfor­mation in lebenden Zellen oder der Biokatalyse mit isolierten Enzymen oder Enzym­systemen in der weißen Biotechnologie. Bei der Biotransformation kommen verschiedenste Mikroorganismen zum Einsatz, die gängigsten sind Hefe, Escherichia coli und Corynebacterium glutamicum. Als Präkursoren dienen meist verschiedene Hexosen (C6-Zucker) wie Glucose oder Fructose, die zum Beispiel durch hydrolytische Vorbehandlung aus der Biomasse herausgelöst werden. Lignocellulose erfordert allerdings eine andere Vorbehandlung, um das nicht fermentierbare Lignin vom Zucker abzuspalten. Derzeit wird die Lignocellulose-haltige Biomasse daher mechanisch und chemisch zum Beispiel mit Säuren, Phenolderivaten, heißem Dampf und auch zunehmend hydrolytisch-katalytisch mit Cellulasen vorbehandelt. Die aus der Lignocellulose freigesetzten Hemicellulosen enthalten einen hohen Anteil an Pentosen (C5-Zuckern), wie Xylose, für deren Abbau besondere Mikroorganismen benötigt werden.
Technische Herausforderungen &amp; Lösungen
Damit biobasierte Produktionsverfahren auch im großindustriellen Maßstab kostengünstig und kompetitiv umgesetzt werden können, sind allerdings noch zahlreiche technologische Herausforderungen zu meistern.Beispielsweise ergeben sich bereits beim Handling von Biomasse quasi aus der Natur der Dinge besondere Anforderungen: Erhebliche Tonnagen müssen nicht nur geerntet, sondern auch transportiert und verarbeitet werden. Die schiere Menge ist nicht die einzige Herausforderung an die Industrie, sondern auch die Diversität. Denn bei ‚Biomasse‘ geht es nicht nur um trockenes Schüttgut wie Mais oder Holzschnitzel, sondern auch um viskose Fluide wie Klärschlamm oder Gülle. So unterschiedlich die Medien, so unterschiedlich auch die Anforderungen an den Transport zum Zielort.Die Logistik ist nicht der einzige Punkt, der spezielle Lösungen erfordert. Zwischen Lieferung und Weiterverarbeitung muss die Biomasse gelagert werden. Immer wieder kommt es beispielsweise bei Holzschnitzeln zur Selbstentzündung. Schuld daran sind mikrobielle Abbauvorgänge im Holz, die durch die schlechte Wärmeleitfähigkeit des Schüttgutes regelrecht katalysiert werden und in manchen Fällen zu Schwel- oder Glimmbränden bis hin zur offenen Flamme führen.Neben den chemischen Oxidationsreaktionen, die den größten exothermen Anteil zum Gesamtprozess beisteuern, spielen auch physikalische und mikrobiologische Prozesse eine Rolle für den Wärmehaushalt einer Biomasseschüttung, wie die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in ihrem Leitfaden zur Brandvermeidung bei der Lagerung von Biomasse erläutert. So führt z.&nbsp;B. die Adsorption von Wasser an verhältnismäßig trockenen Feststoffoberflächen ebenfalls zur Temperaturerhöhung, da Adsorptionswärme freigesetzt wird.Nicht nur in trockener Form erfordert Biomasse besondere Aufmerksamkeit. So ist das Lagern von flüssigem Wirtschaftsdünger mit bau- und wasserrechtlichen Auflagen verbunden, die ein Ab- oder Überlaufen der Gülle und damit ein Eindringen in die Kanalisation oder gar Grundwasser verhindern sollen.Nach der stofflichen Konversion liegen die Produkte in der Regel stark verdünnt vor; häufig handelt es sich um sehr komplexe Produktgemische, die neben diversen Rest- und Abfallstoffen eine Reihe einander sehr ähnlicher Komponenten beinhalten. Typisch sind z.&nbsp;B. Fermentationslösungen, Zellkulturen oder Pflanzenextrakte.Eine große Herausforderung liegt deshalb in der Aufreinigung bzw. dem Downstreaming der Produkte, um chemische Standards zu erzielen. Die Mengen an wässrigem Medium sind meist sehr gross und darüber hinaus muss das Produkt oft auch noch aus dem Organismus isoliert werden. Die Extraktion der Produkte aus Fermenterbrühen ist mit bis zu 80&nbsp;% einer der Hauptkostenfaktoren bei der biotechnologischen Produktion. Weitere technologische Hürden setzt beispielsweise die Entwicklung neuer spezifischer Katalysatoren und Biokatalysatoren.&nbsp;Auch Produktinhibition während der Fermentation ist ein Problem, nämlich dann, wenn die eingesetzten Organismen mit hohen Produktkonzentrationen nicht klarkommen. Innovative Konzepte wie etwa In-situ-Produktabtrennung oder Prozessführung bei niedrigen pH-Werten sind mögliche Lösungen.Weitere Schwierigkeiten treten bislang zudem beim Upscaling der Prozesse aus dem Labor auf. Die Verquickung biobasierter Verfahren mit der klassischen Chemie muss vorangetrieben werden: Gerade in neueren Entwicklungen ist eine solche Hybridchemie zu finden. In den USA und China wird beispielsweise intensiv an Polybutylensuccinat gearbeitet. Hier werden eine biologische Fermentation und eine chemische Hydrierung kombiniert.
Biogasanlagen: Neuralgische Stellen beachten
Bei der anaeroben Fermentation von Abfallstoffen und anderer Biomasse in Biogasanlagen werden die natürlichen Stoffwechselwege von Mikroorganismen ausgenutzt, um Substrate in Biogas umzuwandeln.Die Struktur der eingebrachten Feststoffsubstrate beeinflusst wesentlich den Vergärungsprozess in Biogasanlagen. Standardisierte Inputstoffe wie Mais-Silage werden zunehmend durch alternative Substrate wie z.&nbsp;B. Mist, Gras oder Stroh und in jüngster Zeit auch durch den Einsatz von Zuckerrüben ersetzt. Das gezielte Auflösen von Agglomeraten und das Zerkleinern der Feststoffe erhöht die Oberfläche, die im Prozess beteiligten Bakterien können die Nährstoffe schneller verwerten. Darüber hinaus begünstigt das Zerkleinern eine schnellere und homogenere Verteilung in der flüssigen Phase der Fermenter. Damit ergeben sich entscheidende Vorteile für den Gesamtprozess:
·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; höhere Gasausbeute/Verkürzung der mittleren Verweildauer im Fermenter
·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Entlastung von Rührwerken und Pumpen
·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; verbesserte Struktur der Gärstoffreste.
Die BG Chemie moniert in einer Studie, dass 80&nbsp;% der begutachteten Biogasanlagen Mängel aufweisen. Das liegt daran, dass Biogasanlagen brennbares, explosionsgefährliches Methan erzeugen. Daneben entstehen beim Betrieb weitere potenziell kritische Zwischen- und Endprodukte wie Kohlendioxid oder Schwefelwasserstoff.Zu Unfällen kommt es auch dann, wenn Konstruktionsfehler und Materialschäden vorliegen, wie zum Beispiel ein statisches Versagen von Bauteilen, die dem Druck der Biomasse oder der Gase nicht standhalten.Zu den neuralgischen technischen Stellen in den Anlagen zählt das Blockheizkraftwerk, hier vor allem der Gasmotor. Ein störanfälliger Bereich ist der Feststoffeintrag durch Pumpen.
Biogas: Der Traum vom kontrollierten Schaum
Biogasanlagen arbeiten oft an der Grenze der Wirtschaftlichkeit. Technische Probleme und Prozessstörungen, die mit längeren Ausfallzeiten bzw. Reparaturkosten verbunden sind, können für den Biogasanlagen-Betreiber spürbare ökonomische Folgen haben. Eine der häufigsten Betriebsstörungen in Biogasanlagen ist die unkontrollierte Schaumbildung. Der Schaum kann in Biogasreaktoren unterschiedliche Betriebsstörungen und Schäden hervorrufen. So reichen die schaumbedingten Probleme von der Krustenbildung an der Reaktorwand, dem Ausfall von Schiebern, der Verschmutzung und Verstopfung der Gas- bzw. Kondensatleitungen und der Rezirkulatpumpe aufgrund der Zurückhaltung der Schaumfeststoffe bis hin zum Überschäumen und kompletten Stillstand der Anlage. Dadurch wird der Gasertrag der Anlagen verringert und es sinkt der wirtschaftliche Gewinn.Am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung wird nach Möglichkeiten gesucht, ein Frühwarnsystem zu entwickeln, um bevorstehende Schaumereignisse vorherzusehen und zu vermeiden. Um herauszufinden, woraus der Schaum in Biogasanlagen besteht und wann er auftritt, werden Substratproben von verschiedenen Biogasanlagen untersucht. Als Referenz werden Proben aus Biogasreaktoren analysiert, die im stabilen Zustand betrieben werden und keinen Schaum entwickeln. Da alle ermittelten Daten in einer Datenbank zusammengeführt werden, soll es später möglich werden, anhand von Mustern Zusammenhänge zu erkennen und Vorhersagen zu treffen.&nbsp;
Biogas in Erdgas-Qualität
An der Universität Hohenheim wird ein völlig neues Verfahren entwickelt, um Biogas in Erdgas-Qualität zu erzeugen. Der Kniff: Die für die Biogasentstehung verantwortlichen Methan-Bakterien selbst werden eingespannt, um den Druck und die Reinheit zu erhalten, die für die Erdgasqualität notwendig sind. Dafür entwickeln die Hohenheimer Forscher eine spezielle Steuerungs- und Regelungstechnik. Damit muss das Gas nicht mehr wie bisher nachträglich verdichtet und gereinigt werden. Das spart bis zu 40&nbsp;% der Energiekosten. Im nächsten Schritt soll ein Prototyp der neuen Anlage in Hohenheim entstehen.Das neue Verfahren könnte der Bioerdgasproduktion zu einem echten Schub verhelfen. Mit ihm lässt sich nicht nur ein Großteil der bisherigen Energiekosten einsparen. Es ist – anders als das herkömmliche Verfahren – auch mit kleinen Anlagen wirtschaftlich realisierbar. Zudem ist der Gesamt-Investitionsaufwand für die Anlage deutlich geringer, da keine Anlage zur Aufbereitung des Gases notwendig ist.
Biogasanlagen: Effizienter mit optischer Analyse
Siemens entwickelt optische Messtechniken, um Biogasanlagen genauer auszusteuern und damit ihre Effizienz zu erhöhen. Beim Vergären von Biomasse zu Methan bilden sich Säuren. Wird ihre Konzentration zu hoch, kippt der Prozess und die Anlage muss gereinigt und neu angefahren werden. Heute prüfen die Betreiber die Chemie im Kessel regelmäßig anhand von Stichproben, die sie zur Analyse in ein Labor geben.Weil sie den aktuellen Säuregehalt im Fermenter nicht kennen, halten viele Betreiber sicheren Abstand zu einem möglichen Ausfall und nehmen dabei hohe Verluste in Kauf.Infrarot-Spektroskopie kann dieses Problem lösen. Moleküle emittieren charakteristische Lichtspektren, wenn sie mit infrarotem Licht bestrahlt werden. Diese Spektren liefern Informationen über chemische Bindungen, woraus auf bestimmte Elemente oder Stoffgruppen geschlossen werden kann. Das von Siemens entwickelte Gerät strahlt infrarotes Licht durch ein Glasfenster in den Fermenter und misst so den Säuregehalt. Das Risiko einer unerwarteten Übersäuerung fällt weg, und die Anlagen können voll ausgefahren werden. Experten schätzen, dass dadurch der Energieertrag um fünf bis zehn Prozent steigt.
Biokorrosion: Entschwefelung unabdingbar
Eine weitere spezifische Herausforderung an den Anlagenbau erläutern Stephan Prechtl und Martin Faulstich (ATZ Entwicklungszentrum, Sulzbach-Rosenberg) in ihrer Studie: In biologischen Anlagen zur Biomasseverarbeitung und zur Energieerzeugung besiedeln Biofilme Werkstoffe wie Metall, Naturstein, Zement oder Kunststoff und können durch ihre Stoffwechselaktivität beispielsweise den pH-Wert, das Redoxpotenzial, die Sauerstoffkonzentration und andere korrosionsrelevante Parameter verändern, die eine beschleunigte Korrosion dieser Werkstoffe bewirken.Landwirtschaftliche Biogasanlagen wurden und werden häufig in Betonbauweise errichtet und mit Hilfe mechanischer Rühraggregate durchmischt. Der beim anaeroben mikrobiologischen Substratabbau gebildete Schwefelwasserstoff und dessen Folgeprodukte (schwefelige Säure und Schwefelsäure) sind vielfach für Korrosionsschäden an Bauwerken und Aggregaten wie Rührwerken, Wärmetauschern und Blockheizkraftwerken verantwortlich. Das bisher gängigste Verfahren zur Reduzierung des Schwefelwasserstoffgehalts in Biogas ist die direkt im Fermenter stattfindende biologische Entschwefelung. Diese sehr einfache Variante der mikrobiologischen Entschwefelung mit geringen Investitions- und Betriebskosten wird bei einem Großteil der Anlagen eingesetzt. Unter optimalen Bedingungen kann eine Entschwefelungsrate von 95&nbsp;% erzielt werden.&nbsp;Ablagerungen von elementarem Schwefel können zu Verstopfungsproblemen beispielsweise an Rohrleitungen führen. Besonders schwankende Rohgaskonzentrationen beeinflussen die mikrobiologische Entschwefelung direkt im Gasraum des Fermenters negativ.Die Korrosionsschäden lassen sich in der Praxis oft durch die Wahl eines besser geeigneten Verfahrens zur Entschwefelung des Biogases vermeiden. Praktische Bedeutung haben folgende Verfahren, die jedoch im Einzelfall auf ihre jeweilige technische Eignung und die notwendigen Investitions- und Betriebskosten hin überprüft und bewertet werden müssen:
·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fällung durch direkte Eisensalzzugabe
·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Laugenwäsche
·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adsorption an eisenhaltigen Massen
·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adsorption an Aktivkohle
·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Externe biologische Entschwefelung in einem separaten Reaktor.
Viele der geschätzt 7.000 Biogasanlagen in Deutschland arbeiten seit Jahren unterbrechungsfrei. Hier entspricht die Anlagentechnik zumeist nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik; sensible Bauteile verschleißen zunehmend – Fachleute erwarten deshalb ein massives Repowering: Beispielsweise moderne MSR-Technologien zur leichteren Kontrolle der Anlage. Außerdem werden empfindliche und stark beanspruchte Bauteile wie Rührwerke, Beschicker oder Blockheizkraftwerke ausgetauscht werden.
Synthesegasanlagen: Ablagerungen vermeiden
Problematisch bei der Herstellung von Synthesegas aus Biomasse ist die Teerbildung. Die Probleme liegen insbesondere in der störungsfreien Einbringung der Biomasse, dem hohen Koks- und Teeranteil im Produktgemisch sowie in der aufwendigen Gasreinigung.Das Hauptproblem beim Einsatz von Biomasse in Verbindung mit Stirlingmotoren liegt bei der effizienten Übertragung der Wärme vom Rauchgas aus der Biomasseverbrennung an das Arbeitsgas des Stirlingmotors.&nbsp;Das Bindeglied zwischen Rauchgas und Arbeitsgas ist der Erhitzerwärmetauscher. Um einen guten elektrischen Anlagenwirkungsgrad zu garantieren, sind möglichst hohe Rauchgastemperaturen beim Eintritt in den Erhitzerwärmetauscher erforderlich, was jedoch zu Problemen mit Ascheanlagerungen in dieser Anlagenkomponente führen kann. Dafür wurde ein Berechnungsprogramm für den rauchgasseitigen Wärmeübergang im Erhitzerwärmetauscher entwickelt. Im Rahmen umfangreicher Berechnungen und Entwicklungen konnte die Effizienz dieser Anlagenkomponente deutlich verbessert werden. Zudem steht ein automatisches Abreinigungssystem für den Erhitzerwärmetauscher zur Verfügung.Einen anderen Lösungsweg verfolgt die auf Nanotechnologie beruhende Beschichtung (Projekt ‚Nanostir‘) – sie soll die Verschlackung des Erhitzerkopfes ganz oder zumindest in erheblichem Masse dauerhaft reduzieren.Fazit:&nbsp;Die chemische Industrie beschäftigt sich bereits intensiv mit der Erschließung biobasierter Energie- und Rohstoffquellen. Wie bei herkömmlichen Lösungen zeigt sich auch hier, dass nicht jeder im Labor gefundene Weg auch großtechnisch umsetzbar ist. Auf der ACHEMA 2012 vom 18. bis 22. Juni in Frankfurt am Main werden neue Verfahrensansätze, bessere Katalysatoren und innovative Produktlösungen vorgestellt, die die energetische wie stoffliche Konvertierung von Biomasse hinsichtlich der Kosten und der Effizienz weiter optimieren.
(Die Trendberichte werden von internationalen Fachjournalisten zusammengestellt. Die DECHEMA ist nicht verantwortlich für unvollständige oder falsche Informationen.)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 17:27:00 +0100</pubDate>
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			<title>Lonza führt neuartige Plasmid-DNS-Produktionsplattform ein</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/lonza-fuehrt-neuartige-plasmid-dns-produktionsplattform-ein/</link>
			<description>(Quelle: Lonza) Lonza hat eine neue mikrobiell-basierte Plattform für die Herstellung von hochwertigen Plasmid-DNS-Impfstoffen und -Therapeutika bekannt. Diese neuartige pDNS-Produktionsplattform besteht aus drei harmonisierten Prozessen: Fermentation, primäre Aufarbeitung und Reinigung. Verglichen mit bestehenden Systemen, verringert der neuartige Plattformprozess die Entwicklungsdauer für kundenspezifische pDNS-Produkte, wie Lonza weiter mitteilte. </description>
			<content:encoded><![CDATA[“Wir freuen uns, dass wir durch diese umfassende pDNS-Serviceplattform das Angebot für den wachsenden Markt erweitern können”, erklärt Edwin Davies, Ph.D, Leiter des mikrobiellen Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungsbereiches. “Diese innovative Entwicklungsplattform offeriert die Vielfältigkeit von mehreren Wirtsorganismen kombiniert mit der gleichzeitig optionalen Stammentwicklung vor Ort.”&nbsp;Lonza‘s pDNS-Produktionsplattform bietet einen integrierten Ansatz zur Prozessentwicklung an. Die Plattform startet mit einem speziellen Hochzelldichtefermentationsprozess (Fed-Batch), der mit mehreren E.coli-Wirtsorganismen kompatibel ist. Diesem ausserordentlich ergiebigen Fermentationsprozess folgt ein neuartiger primärer Aufarbeitungsprozess, der unter niedrigen Scherbedingungen stattfindet, wodurch die Prozesszeit verkürzt und die gesamte Produktqualität sowie die Ausbeute verbessert wird. Danach erfolgt ein spezieller, adaptierter Reinigungsschritt mit zwei Säulen, deren Trennleistung auf hydrophober Interaktionschromatografie basiert. Der Gebrauch von nur zwei Säulen bewirkt einen effizienten Reinigungsprozess; Schadstoffe von Wirt und Produkt werden eliminiert und gleichzeitig wird eine hohe Ausbeute beibehalten.&nbsp;&nbsp;&nbsp;Eine wichtige Ursache von struktureller Instabilität bei der pDNS-Produktion sind mobile DNS-Elemente wie Insertionssequenzen (IS), welche die Produktqualität und -sicherheit beeinträchtigen können. Für die Herstellung von IS-freier pDNS, bietet Lonza ihren Kunden die Lonza pDNS-Plattform mit Clean Genome E. coli an. Dieser Wirtsstamm wurde von Scarab Genomics L.L.C. vom E.coli K-12 genetisch verändert, indem über 15% des K-12 Genoms einschliesslich aller mobiler Elemente und Bakteriophagen entfernt wurden, wodurch eine höhere Produktstabilität und Wirtsstamm-Zuverlässigkeit ermöglicht wird. Dies führt zu einem besseren Sicherheitsprofil sowie zu erhöhter Produktaktivität.&nbsp;]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 10:13:00 +0100</pubDate>
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			<title>Acino kauft Mepha-Standort in Aesch</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/acino-kauft-mepha-standort-in-aesch/</link>
			<description>Teva, der neue Besitzer des Schweizer Generika-Unternehmens Mepha, hat den Mepha-Standort in Aesch sowie weitere Mepha-Geschäftseinheiten an das Schweizer Pharmaunternehmen Acino verkauft. Die Mitarbeiter in Aesch sollen der Mitteilung zufolge die Möglichkeit erhalten, zu Acino zu wechseln. Der israelische Teva-Konzern, weltweite Nummer 1 bei Generika, hatte im Oktober 2011 das US-Biotechunternehmen Cephalon, den damaligen Besitzer von Mepha, für 6,8 Mrd. USD definitiv übernommen. Mepha und Teva beschäftigen in der Schweiz derzeit rund 160 Mitarbeiter.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach der Unterzeichung eines Abkommens im Oktober 2011 zwischen Acino Pharma AG und Cephalon Inc. zum Erwerb von Mephas Nahost- und Afrikageschäft (MENA), haben Acino und Teva Pharmaceutical Industries eine Vereinbarung getroffen zur zusätzlichen Übernahme des Geschäftes der Mepha GmbH in Lateinamerika (LATAM) und Asien sowie des Mepha-Standortes in Aesch (einschliesslich der Produktion, Forschung und Entwicklung) durch Acino. Teva wird die Marke Mepha in der Schweiz weiter vertreiben und entwickeln, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung der beteiligten Unternehmen weiter heisst..&nbsp;
Der Mepha-Standort in Aesch (Kanton Baselland, Schweiz) umfasst FDA-konforme Produktionsanlagen, Büroflächen und eine auf orale Darreichungsformen spezialisierte Forschungs- und Entwicklungseinheit. Als Teil der Vereinbarung wird Mepha mehrere bestehende Generikaprojekte aus der Entwicklung an Acino übertragen und weiterhin Produkte von der ehemaligen Mepha-Fabrik in Aesch beziehen. Mitarbeitenden der Produktion, F&amp;E und Supporteinheiten wird die Möglichkeit einer Weiterbeschäftigung innerhalb der Acino Gruppe angeboten.
Die Übernahmevereinbarung für Mephas Lateinamerika- und Asiengeschäft folgt der Unterzeichnung einer Kaufabsicht durch Acino zum Erwerb von Mephas Nahost- und Afrikageschäft von Cephalon Der Gesamtkaufpreis für sämtliche Geschäftsaktivitäten (Naher Osten, Afrika, Lateinamerika und Asien), den Sitz der Mepha in Aesch sowie gewisse weitere Leistungen beträgt EUR 94 Mio. Acino erwartet von der Akquisition eine unmittelbare Ertragssteigerung.
Peter Burema, CEO der Acino, wird in dem Communiqué folgendermassen zitiert: «Dies ist in jeder Hinsicht eine ideale Ergänzung. Mephas Expertise und Fähigkeiten in der Forschung, der Entwicklung und der Produktion werden unser eigenes Know-how deutlich stärken und unser Leistungsspektrum erweitern. Zudem sind beide Unternehmen höchsten Qualitätsstandard in Bezug auf Produkte und Dienstleistungen verpflichtet. Wir freuen uns, Mepha weiterhin als bevorzugter Lieferant in der gewohnten Qualität beliefern zu dürfen und bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen. Alle Mitarbeitenden, die unserem Unternehmen beitreten werden, heisse ich heute schon herzlich willkommen.» Zum Erwerb der Geschäftsaktivitäten auf drei Kontinenten fügt er an: «Durch diese Akquisition haben wir uns einen festen Platz in wichtigen Wachstumsmärkten rund um den Globus gesichert. Auf dieser Basis beabsichtigen wir, international eine Präsenz unter der eigenen Marke „Acino Switzerland“ zu etablieren.»
Andreas Bosshard, General Manager von Mepha in der Schweiz: «Dies ist eine Win-Win-Vereinbarung für alle Parteien. Nach dem Erwerb von Mepha durch Teva haben wir nun Zugang zu weltweit erstklassigen Ressourcen mit einem breit gefächerten Produktportfolio sowie einer äusserst vielversprechenden Produktpipeline. Gleichzeitig beziehen wir weiterhin einen wichtigen Teil unserer in der Schweiz hergestellten Medikamente aus der Produktionsstätte in Aesch. Somit profitieren Mepha-Kunden weiterhin von einem breiten Spektrum an Produkten, hergestellt nach höchsten Qualitätsstandards, so wie sie es in der Schweiz von uns mit Recht erwarten dürfen.»
Über Acino&nbsp;Die Acino Pharma AG (SIX: ACIN) entwickelt und fertigt dem Comuniquö zufolge generische und innovative Pharmazeutika mit anspruchsvollen Formulierungstechnologien, für die Acino auch eigene Patente besitzt. Mit Fokus auf anspruchsvolle orale Darreichungsformen mit modifizierter Wirkstofffreisetzung, transdermale therapeutische Systeme wie Pflaster und bioabbaubare, subkutane Implantate beliefert Acino Pharmaunternehmen weltweit. Acino bietet der Pharmaindustrie eine umfassende Dienstleistungspalette von der Produktentwicklung und -registrierung, über Beschaffung und Lohnherstellung, bis zu Verpackung und Logistik. Die Acino Gruppe hat ihren Hauptsitz in Basel (Schweiz), beschäftigt gegenwärtig 443 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2010 einen Jahresumsatz von EUR 128 Mio.&nbsp;Im Jahr 2009 hatte&nbsp;die Gruppe gemäss Acino-Homepage noch EUR 158 Mio.&nbsp;umgesetzt.
Über Teva in der Schweiz&nbsp;Teva Schweiz besteht aus Teva Pharma AG und seit Ende Oktober 2011 neu auch aus Mepha Pharma AG. In der Schweiz ist das Unternehmen mit Sitzen in Aesch und Basel die führende Generika-Anbieterin. Teva Pharma und Mepha Pharma beschäftigen 160 Mitarbeitende in der Schweiz. Mepha Pharma vermarktet mehr als 130 Markenund Nicht-Marken-Generika, die vor allem in Apotheken, über selbstdispensierende Ärzte und Drogerien verkauft werden. Das Mepha-Portfolio deckt über 14 medizinische Indikationsgebiete ab. Teva Pharma bietet in der Schweiz über 100 Generika an und engagiert sich vor allem im Spitalgeschäft. Zudem umfasst das Portfolio von Teva nPharma eine Auswahl an innovativen Medikamenten zur Behandlung von Problemen des Zentralen Nervensystems, von Krebs und Schmerzen.&nbsp;(Quelle: Teva/Mepha/Acino) (rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 10:42:00 +0100</pubDate>
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			<title>Sophie Kornowski-Bonnet neu in der erweiterten Konzernleitung</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/sophie-kornowski-bonnet-neu-in-der-erweiterten-konzernleitung/</link>
			<description>(Quelle: Roche) Die Roche-Konzernleitung hat Sophie Kornowski-Bonnet, derzeit General Manager von Roche Pharma in Frankreich, per 1. Februar 2012 zur Leiterin Roche Partnering mit Sitz in Basel ernannt. Sophie Kornowski-Bonnet wird der erweiterten Konzernleitung angehören und an den CEO der Roche Gruppe Severin Schwan berichten. Sie folgt auf Dan Zabrowski, der zum 1. Feburar 2012 die Leitung von Roche Applied Science in der Division Diagnostics mit Sitz in Penzberg, Deutschland, übernimmt. Dan Zabrowski wird Mitglied im Leitungsteam der Division Diagnostics und an Daniel O’Day, COO Roche Diagnostics, berichten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Severin Schwan zu den beiden Ernennungen: „Sophie Kornowski-Bonnet besitzt breite und fundierte Kenntnisse in der Gesundheitsindustrie. Als Leiterin unserer Tochtergesellschaft in Frankreich hat Sophie Kornowski-Bonnet in den vergangenen fünf Jahren nicht nur einen herausragenden Beitrag zur Geschäftsentwicklung geleistet, sondern auch zum Aufbau eines starken Forschungs- und Entwicklungsnetzwerks in Frankreich. In ihrer neuen Rolle als Leiterin Roche Partnering kann sie auf die grossen Erfolge von Dan Zabrowski in unserer Partnering Organisation aufbauen.“ Schwan weiter: „In seiner neuen Rolle als Leiter von Roche Applied Science kommt Dan Zabrowski eine Schlüsselrolle zu, um die Entwicklung dieses strategisch wichtigen Geschäftsbereichs mit unseren Kunden aus Wissenschaft, Biotechnologie und pharmazeutischer Industrie voranzutreiben.“
Kornowski-Bonnet wurde in Paris geboren, wo sie 1986 an der dortigen Universität Paris V in Pharmazie promovierte. 1989 erhielt sie einen MBA in Marketing und Finance von der University of Chicago. Bevor sie 2007 zu Roche kam, bekleidete sie verschiedene Managementpositionen in anderen internationalen Unternehmen der pharmazeutischen Industrie.
Zabrowski ist amerikanischer Staatsbürger und promovierte 1987 in organischer Chemie an der University of Indiana. 1993 kam er zu Syntex, welche 1994 von Roche übernommen wurde. Während seiner Laufbahn bei Syntex und Roche hatte er eine Reihe an Managementpositionen in der Pharmaentwicklung inne.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 10:33:00 +0100</pubDate>
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			<title>Bayer sichert Beschäftigung bis 2015 </title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/bayer-sichert-beschaeftigung-bis-2015/</link>
			<description>Beim Chemie- und Pharmakonzern Bayer wird die bestehende Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung vorzeitig bis Ende 2015 fortgeschrieben. Sie gelte für rund 24500 Beschäftigte in den Bayer-Teilkonzernen und Servicegesellschaften sowie der Holding in Deutschland, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Konzern verzichtet weiter auf betriebsbedingte Kündigungen. Arbeitsbedingungen würden weiterhin auf Flexibilität und Mobilität ausgerichtet, erklärte Personalvorstand Richard Pott. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Mitarbeiter, die nach Verlust ihres Arbeitsplatzes nicht sofort auf eine andere Stelle wechseln können, werden auch künftig über die interne Organisation &quot;BayJob&quot; aufgefangen, wie der Konzern erläuterte. Ziel sei die Vermittlung - auch gesellschaftsübergreifend oder extern - auf einen neuen Dauer-Arbeitsplatz oder von temporären Einsätzen. Ausserdem sollen die betroffenen Mitarbeiter an beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen.&nbsp;In der Vereinbarung wurde zudem festgeschrieben, dass der bestehende Solidarpakt zur Bezahlung von vorübergehend nicht beschäftigten Arbeitnehmern fortgesetzt wird. Daran beteiligen sich den Angaben zufolge alle Mitarbeiter - vom Vorstand bis zum Tarifbereich - mit maximal 10% ihrer variablen Bezüge.&nbsp;(Dow Jones Newswires)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 17:01:00 +0100</pubDate>
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			<title>Produktion im Plastikbeutel – Statusbericht Single-Use-Technologien</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/produktion-im-plastikbeutel-statusbericht-single-use-technologien/</link>
			<description>(Quelle: DECHEMA) 	Modularisierung, Flexibilität, geringe Umrüstzeiten, Minimierung von Kontaminationsrisiken – wer die Ansprüche an Produktionsprozesse in kleinem Massstab konsequent zu Ende denkt, landet fast zwangsläufig beim Konzept der Single-Use-Technologien. So verwundert es kaum, dass diese in den letzten Jahren den Weg aus der Nische in breite Anwendungen gefunden haben.</description>
			<content:encoded><![CDATA[In den vergangenen zehn Jahren hat die Vielfalt und Anzahl der auf dem Markt erhältlichen Single-Use-Systeme in biopharmazeutischen Entwicklungs- wie auch Produktionsprozessen stetig zugenommen. Im Jahr 2009 wurde eine jährliche Wachstumsrate von 35&nbsp;% erreicht, die vor allem Produkten für das Upstream Processing zuzuschreiben war. 
Single-Use- oder Disposable-Technologien basieren auf Komponenten, die in der Regel aus Kunststoffmaterial bestehen und für den einmaligen Gebrauch bestimmt sind. Der Grundstein dafür wurde mit dem ersten Kunststoffblutbeutel durch die Firma Fenwal Laboratories (heute Fenwal Blood Techniques, Illinois) im Jahre 1953 gelegt. In den 1960er Jahren kamen Kunststoffflaschen, -kolben, -petrischalen und 96-Wellplatten auf den Markt, die für Routinearbeiten im Zellkulturlabor zunehmend ihre Gegenspieler aus Glas ersetzten. In den frühen 1970er Jahren entwickelten Knazek und sein Team den ersten Hohlfaserbioreaktor und zeigten, dass Säugerzellen unter in vivo-ähnlichen Bedingungen zu Hochzelldichten wachsen können. Das bildete die Voraussetzung für die in den 1980er Jahren populäre in vitro-Produktion diagnostischer und therapeutischer Antikörper im mg-Bereich. Ebenfalls Mitte der 1970er Jahre begannen Nunc und Bioferon (heute Rentschler) mit der Produktion von Wannenstapeln aus Polystyren. Diese auch als CellFactories bekannten Systeme wurden überwiegend zur Kultivierung adhärenter Säugerzellen genutzt und lösten in den 1990er Jahren die bis dahin zum Beispiel in der Impfstoffproduktion verwendeten Rollerflaschen in Good Manufacturing Practice (GMP)-Produktionen ab.
Breites Produktspektrum für das Upstream Processing
Heute kann der Anwender auf eine Vielzahl von Produkten unterschiedlichster Anbieter zurückgreifen. Die Single-Use-Systeme werden dabei mehrheitlich in Prozessen genutzt, in denen proteinbasierte Biotherapeutika aus Säugerzellen das Zielprodukt sind. Die Verfügbarkeit eines weiten Spektrums an Komponenten, geeigneten Sensoren und Single-Use-Pumpen erlaubt heute die Realisierung eines kompletten Single-Use-Upstream-Processing bis 2&nbsp;m3 Kulturvolumen. Wellendurchmischte Bioreaktoren (Wave Bioreactor von GE Healthcare und Biostat CultiBag RM von Sartorius Stedim Biotech) sind ebenso erhältlich wie gerührte Single-Use-Bioreaktoren in verschiedenen Ausführungen (z.&nbsp;B. rigide Kunststoffkessel von Mobius CellReady, UniVessel SU, CelliGEN BLU oder flexible Beutel-(Bag) Systeme von S.U.B., Biostat CultiBag STR, XDR Bioreactor). Sie unterscheiden sich hinsichtlich Größe, Wirk- und Mischprinzip sowie Instrumentierung und zeichnen sich durch eine definierte Fluiddynamik aus. Für die Realisierung sich ständig wiederholender Teilaufgaben (Mischen, Lagern und Transportieren, Inokulumproduktion und Fermentation sowie Biomasseabtrennung) hat sich außerdem die Zusammenfassung verfahrenstechnischer Grundoperationen zu Prozessplattformen bewährt. Prozessplattformen sind technisch umgesetzte, gut definierte Abläufe von Prozessen oder Prozessschritten. Es gibt sie bereits in unterschiedlicher Größe sowie Anzahl und Reihenfolge der Prozessschritte für die Medienherstellung, die Fermentation und die Biomasseabtrennung.
Technische Grenzen für den Einsatz der Single-Use-Technologien im Upstream Processing ergeben sich aus den eingesetzten Kunststoffen. Ihnen sind hinsichtlich Stabilität, Einsatzbereich, Maßstabvergrößerung und Handling Grenzen gesetzt. Gegenwärtig liegt die Größengrenze anwenderseitig bei 1.000&nbsp;L bis 2.000&nbsp;L Bagvolumen und 30&nbsp;Zoll Filterkartuschen, auch wenn herstellerseitig größere Bagsysteme (bis 5.000&nbsp;L) offeriert werden. Anlagenkapazitäten oberhalb dieser Größenordnung werden durch die Anwender aktuell durch Parallelisierung bewerkstelligt. Nach jüngsten Umfragen der Aspen Brook Consulting scheint das für über 80&nbsp;% der Anwender ausreichend. 
Nachholbedarf im Downstream-Bereich
Obwohl der zunehmende Einsatz von Single-Use-Technologien für das Upstream-Processing auch die Entwicklung von Systemen für das Downstream Processing nach sich zog, haben sie dort noch nicht die Bedeutung erlangt wie im Upstream-Bereich. Die zur Herstellung biopharmazeutischer Produkte angewendeten, verfahrenstechnischen Grundoperationen im Downstream-Bereich beinhalten klassische Filtrationsverfahren und chromatographische Schritte, aber auch neuartige Technologien wie funktionelle Filtrations-/ Absorptionsverfahren und „Mixed-Mode“-Technologien. Der Begriff „Mixed-Mode“ steht dabei für einen multiplen Retentionsmechanismus als Grundlage der Wechselwirkungen zwischen Probe und Sorbens. Der Abfüllprozess des formulierten Endproduktes ist in der biopharmazeutischen Produktion dagegen in den meisten Fällen ein klassischer Flüssigtransfer mit oder ohne finale Gefriertrocknung. Aus den Grundoperationen werden die zur Isolierung und Aufreinigung des Produktes geeigneten Methoden ausgewählt und zu einer Sequenz zusammengefügt. Die Reihenfolge und Qualität der verwendeten Methoden variiert dabei in Abhängigkeit der Eigenschaften und Anforderungen an die Qualität des zu reinigenden Produktes. 
Wie im Upstream-Processing kommen auch im Downstream-Processing die Hauptvorteile beim Einsatz von Single-Use-Technologien gegenüber klassischen, wiederverwendbaren Systemen zum Tragen: (1) niedrigere Investitionskosten, (2) verkürzte Entwicklungs- und Implementierungszeiten, (3) reduzierter Qualifizierungs- und Instandhaltungsaufwand und (4) erhöhte Flexibilität. Dennoch besteht im Downstream-Bereich noch Nachholbedarf. Schon etabliert sind Einwegmischer bis 1.000&nbsp;L sowie die Einwegversionen klassischer Mikrofiltrations- (0,1/0,2&nbsp;µm) und Tiefenfiltrationssysteme, während die Ultrafiltration nach wie vor ein Flaschenhals ist. Ganz anders verhält sich die Situation bei den chromatographischen Systemen. Den Vorteilen Flexibilität und reduzierter Zeit- und Kostenaufwand durch vorgepackte, sofort nutzbare („ready-to-use“) Säulen stehen die Kosten für die eingesetzten chromatographischen Gele als Nachteil gegenüber. Für Prozesse mit häufigen Ernten und Aufreinigungen in Säulen mit hoher Lebensdauer sind chromatographische Einwegsysteme momentan keine attraktive Lösung. Es laufen Neuentwicklungen, die auf die Leistungssteigerung bei gleichzeitiger Kostenreduktion im Prozess in Verbindung mit Single-Use-Technologien abzielen. Dazu gehören der Einsatz von „Mixed-Mode“-Sorbentien sowie sequentiellen Chromatographien, die durch neue Selektivitäten im Proteincapture und die effizientere Ausnutzung eine signifikante Reduktion des benötigten Chromatographiemediums ermöglichen.
Die eher zögerliche Entwicklung im Bereich der Chromatographie hat jedoch zur Entwicklung von alternativen Aufreinigungstechniken geführt. Funktionelle Filtrationen mit Mem­branadsorbern kombinieren die Vorteile der Einwegfiltration mit funktionellen Oberflächen, vor allem mit Ionenaustauscher- und Affinitätseigenschaften. Sie werden von vornherein als Single-Use-Systeme konzipiert. Dennoch sehen Experten wie Detlef Eisenkrätzer, Roche GmbH, im Fehlen von preiswerten Alternativen zu „Mehrweg“-Affinitäts-Chromatografiesäulen eines der größten Hindernisse für den Einsatz von Single-Use-Technologie.
Monitoring und Automatisierung
Hinsichtlich Prozessmonitoring und Automatisierungstechnik verfügen Single-Use-Systeme bis jetzt nicht über den vollen Funktionsumfang wie ihre traditionellen Gegenspieler. Sie sind sowohl mit in situ- als auch ex situ-Sensoren ausgerüstet. In situ-Sensoren, welche im Kontakt mit dem Kulturmedium stehen, müssen sterilisierbar sein. Ex situ-Sensoren, welche entweder eine nicht-invasive Überwachung mittels optischer Sensoren durch ein transparentes Fenster oder klassischer Sensoren innerhalb eines Probenahmestromes außerhalb der Sterilbarriere ermöglichen, brauchen das nicht. 
Für die Messung von Standard-Prozessparametern wie Druck, Temperatur, und zum Teil auch pH und pO2 gibt es mehrere Systeme, so dass die Messbarkeit dieser Größen gewährleistet ist. Für weitere Prozessparameter ist die Auswahl der zur Verfügung stehenden Analytik jedoch eingeschränkt auf die Systeme, für die ein Hersteller eine Integrationsmöglichkeit in sein Produkt anbietet. Konkret bedeutet das, dass die verwendbare Analytik in der Regel durch die Auswahl des Anbieters des Single-Use-Systems vorgegeben ist. 
Hürden beim Einsatz von Single-Use-Technologien
Sowohl im Upstream- als auch auch im Downstream-Processing sind die verfahrenstechnische Charakterisierung der Single-Use-Systeme und ihre Standardisierung noch unzureichend. Limitationen von Single-Use-Systemen umfassen aber auch die Begrenzung bezüglich Druck, Durchflussraten, Zentrifugalkräften, der Temperatur und der O2 - bzw. CO2 -Strippingraten. Als weitere Beschränkungen sind mögliche Leachables und Extractables, die Größenbegrenzung, die erhöhten Kosten für das Verbrauchsmaterial, die Lieferantensicherheit und die noch mangelnde Sensortechnik in Verbindung mit der Automatisierung zu nennen. Schliesslich erfordert die erfolgreiche Implementierung von Single-Use-Technologien auch Veränderungen und neue Ansätze bei der Anlagenrealisierung, der Mitarbeiterschulung, der Qualitätssicherung und Abläufen der Produktion, die bereits in der Planungsphase beginnen. 
Nichtsdestotrotz erlauben die auf dem Markt verfügbaren Produkte bei richtigem Einsatz und richtiger Handhabung kleinere, billigere, grünere, sicherere und schnellere Entwicklungen sowie Produktionen. Das erklärt wohl auch die Tatsache, dass sie inzwischen aus klein- sowie mittelvolumigen Verfahren für Biopharmazeutika und Biosimilars in allen Hauptprozessschritten, vor allem aber dem Upstream-Processing-Bereich, nicht mehr wegzudenken sind. Das betrifft die schnelle Entwicklung sowie das „auf den Markt bringen“ neuer Biotherapeutika wie zum Beispiel von Antikörpern und Veterinär- sowie humanen Impfstoffen. „Wir sehen vor allem im Bereich der Impfstoffe vielversprechende Anwendungsfelder: kleine Volumen, kampagnenweise Produktion, flexible Produktionsanforderungen, Risiko von Crosskontamination, hier können Single-Use-Technologien ihre Vorteile ausspielen“, meint Dr. Karsten Behrend, M+W Process Industries GmbH. Die Mehrheit der Biotherapeutikaproduzenten (vor allem Lohnhersteller) nutzt wo immer möglich Single-Use-Systeme. Im deutschsprachigen Raum sind das u. a. Baxter Österreich, Boehringer Ingelheim, Hoffmann La-Roche Deutschland und Schweiz, Merck Serono Deutschland und Schweiz, Novartis Schweiz und Österreich, Rentschler und Werthenstein BioPharma. 
Noch dominieren in solchen Firmen hybride Produktionsanlagen, in denen Single-Use- und traditionelle Systeme aus Glas oder Edelstahl kombiniert werden. Doch werden erste Produktionsanlagen, die durchgängig mit Single-Use-Systemen arbeiten, geplant. Dem generellen Trend hin zu Single-Use-Systemen tragen auch die global operierenden Entwickler und Hersteller Rechnung. Von ihnen haben GE Healthcare, Merck Millipore und Sartorius Stedim Biotech gegenwärtig das größte Portfolio. Innerhalb der Entwickler und Hersteller ist jedoch sehr viel Bewegung. Vereinzelt kommen neue Akteure auf den Markt, doch rechnen Experten mit einer Konsolidierung des Marktes in den nächsten Jahren. Im Vorteil sind diejenigen Firmen, die eine breite Produktpalette haben und dem Anwender im Rahmen des Gesamtprozesses vielseitige Unterstützung garantieren können.
Herausforderungen vor allem im Facility Layout, der Handhabung und Entsorgung
Herausforderungen bei der Umstellung auf Single-Use-Systeme liegen vor allem im Facility Layout, in der Handhabung und in der Entsorgung. Das Facility Layout wird neben den betrieblichen Auflagen vor allem durch die behördlichen getrieben und hat das potenzielle Risiko der Verunreinigung des Wirkstoffes im Fokus. So resultieren hohe Anforderungen an die Qualität der Reinraumausführung sowie der zugehörigen Lüftungs- und Klimatechnik. Neben den erforderlichen Investitionskosten stellen hierbei insbesondere die Betriebskosten einen nicht unerheblichen Anteil dar. 
Der Einsatz von Einwegsystemen ist meist mit der Durchführung vieler manueller Schritte bei der Anwendung verbunden; generell ist der Automatisierungsgrad der Systeme geringer als der vergleichbarer klassischer Systeme. Oft wird ein Gesamtsystem zur Durchführung eines Prozessschrittes aus Einzelkomponenten zusammengesetzt. In einigen Anwendungsfällen (z.&nbsp;B. Verwendung von Gefahrstoffen oder Organismen mit Gefährdungspotenzial) sollte vor Einsatz des Systems die Integrität des Gesamtsystems geprüft werden. „Einweg-Systeme sind überwiegend manuell gefertigt, lassen sich aber nur schwer oder gar nicht auf Integrität beim Endanwender prüfen. Dieser hat daher nicht die Möglichkeit festzustellen, ob ein Einweg-System z.&nbsp;B. durch den Transport oder die Handhabung vor Ort beschädigt wurde, was letztlich zu Undichtigkeiten im System führen würde, und gleichzeitig eine Kontamination bzw. einen effektiven Produktverlust erzeugt. Dadurch entstehen dem Anwender erhebliche Verluste, die ihn schon im Vorfeld dazu bewegen, von einer technischen Einweg-System-Lösung Abstand zu nehmen“, erläutert Jens Kubischik, Pall GmbH Life Sciences. „Aus diesem Grund ist ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Lieferant und Anwender unabdingbar, und wird durch einen transparenten Herstellungsprozess, der z.&nbsp;B. im Rahmen eines Audits inspiziert werden kann, gestärkt.“
Zu einer erfolgreichen Implementierung von Single-Use-Technologien in einen biopharmazeutischen&nbsp; Herstellungsprozess gehört schliesslich auch die Sicherstellung der Entsorgung. Da es sich bei den Single-Use-Systemen häufig um Verbundwerkstoffe handelt, liegt die Herausforderung in der Trennung der Materialien. Neben unterschiedlichen Kunststoffen werden teilweise auch Metalle als Einbauten verwendet.
Da heute schon in ausgewählten Applikationen sämtliche Prozessschritte aus Single-Use-Systemen realisiert werden, ist das Abfallvolumen entsprechend groß. Die dabei anfallenden Beutel, Schläuche, Filter etc. sind unter Umständen mit Organismen und/oder mit umweltgefährdenden Chemikalien belastet und müssen vor der Entsorgung entsprechend behandelt werden. Die Entsorgung der Kunststoffe erfolgt üblicherweise durch Verbrennung oder manchmal auch durch Deponierung 
Gegenwärtig sind nur bedingt Systeme am Markt erhältlich, die die grossen Abfallmengen zerkleinern oder kompaktieren können. Insbesondere im Zusammenhang mit der Inaktivierung/Dekontamination gibt es so gut wie keine Lösung auf dem Markt. Außerdem gibt es keine Möglichkeit, die Verbundstoffe vor Ort zu trennen, um sie gegebenenfalls einer Wiederverwertung zuzuführen. Das bedeutet, dass eine aufwendige und kostenintensive Logistik erforderlich ist, die den Vorteil der Single-Use-Technologie im Prozesseinsatz schmälern kann. Hier besteht ein großer Bedarf, der durch innovative Lösungen gedeckt werden muss; Konzepte für den Materialfluss müssen schon in der Planungsphase berücksichtigt werden. Da es in anderen Industriezweigen, wie z.&nbsp;B. der Lebensmittelindustrie, bereits ähnliche Fragestellungen, aber auch Lösungsansätze gibt, sollte eine Adaption auf den Biotechnologiesektor möglich sein.
Neue Anwendungsfelder für Single-Use-Technologien
Es ist anzunehmen, dass der Markt für Single-Use-Technologien für die Herstellung der proteinbasierten Therapeutika nicht in dem Maße weiterwachsen wird, wie das bisher der Fall war. Gelingt die notwendige Weiterentwicklung, kommen wir der kompletten Single-Use-Produktionsanlage und damit der „Single-Use Factory in der Box“ aber immer näher. „Eine Vision ist die in einem Container integrierte Impfstofffabrik aus SUS, die es binnen kürzester Zeit an einem beliebigen Ort in der Welt (das Personal mit dem Fachwissen natürlich vorausgesetzt) erlaubt, den Impfstoff herzustellen“, sagt&nbsp; Prof. Dr. Regine Eibl, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften..
Darüber hinaus scheinen neue Applikationen für die Single-Use-Bioreaktoren wahrscheinlich, die (1) die Herstellung mikrobieller Nischenprodukte, (2) Produktionsverfahren mit Algen sowie auf (3) pflanzlichen Suspensionszellen, Wurzelkulturen und mesenchymalen Geweben basierende Produkte für den Pharma-, Food- und Kosmetikbereich zum Ziel haben. „Es gibt bereits zahlreiche zu 100&nbsp;% in SUS etablierte Fermentationsprozesse mit tierischen Zellkulturen. Ihre Zahl wird wachsen“, sagt Detlef Eisenkrätzer, Roche GmbH. Entscheidend werden die Biotherapeutika der jüngsten Generation jedoch die Weiterentwicklung der Single-Use-Technologie prägen. „Eines der vielversprechendsten zukünftigen Anwendungsfelder für die Single-Use-Technologie ist die personalisierte Medizin und hier vor allem die Produktion von Zelltherapeutika mit Stamm- und T-Zellen“, meint Regine Eibl. Zelltherapeutika gelten als wichtiges Produktsegment der personenspezifischen Medizin und umfassen die seit Anfang der 1990er Jahre auf den Markt drängenden Produkte für die regenerative Medizin (Haut, Knorpel und Knochen) sowie das erste personenspezifische Vakzin, das im April 2010 die FDA-Zulassung zur Therapie von Prostatakrebs erhielt. Um die Zelltherapie, die verglichen mit dem etablierten Manufacturing von Proteintherapeutika noch in den Kinderschuhen steckt, zum kommerziellen Erfolg zu führen, sind innovatives Equipment und neue Technologien zwingend notwendig. Single-Use-Systeme werden hier bedingt durch die Produktanforderungen und -verwendung zum „Muss“. Mehr als 200 Zelltherapeutika für die Transplantationsmedizin, Krebs- und Aids-Therapien befinden sich derzeit im Stadium der klinischen Erprobung – eine gewaltige Chance nicht nur für die Medizin, sondern auch für die Single-Use-Technologien.
Dieser Trendbericht basiert auf einem umfangreichen Statuspapier des Temporären Arbeitskreises „Single-Use-Technologien“ der DECHEMA, das unter anderem auch Herstellerübersichten sowie zahlreiche weitere Details zur verfügbaren Produkten und Komponenten beinhaltet. Es kann unter http://biotech.dechema.de/Publikationen heruntergeladen werden.
(Die Trendberichte werden von internationalen Fachjournalisten zusammengestellt. Die DECHEMA ist nicht verantwortlich für unvollständige oder falsche Informationen.)]]></content:encoded>
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			<category>Thema des Monats</category>
			<category>Editorial</category>
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			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 16:28:00 +0100</pubDate>
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			<title>Süd-Chemie gründet Joint Venture mit koreanischer LG Chem</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/sued-chemie-gruendet-joint-venture-mit-koreanischer-lg-chem/</link>
			<description>Die zum Clariant-Konzern gehörende Süd-Chemie AG und die südkoreanische LG Chem Ltd. wollen ein Joint-Venture zur grossvolumigen Produktion von Lithiumeisenphosphaten (LFP) in Superior-Qualität gründen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde jetzt unterzeichnet. </description>
			<content:encoded><![CDATA[LFP ist nach Angaben von Clariant ein effektives, sicheres und umweltfreundliches Kathoden-Material für Anwendungen in Lithiumionenbatterien. Süd-Chemie besitzt als Mitglied der LFP-Lizenzgemeinschaft mehrjährige Erfahrung in der Fertigung und der vermarktung von LFP.&nbsp;Von der&nbsp;Gründung eines JVs mit&nbsp;LG, einem führenden Prozenten von Lithiumionenbatterien, erwartet die&nbsp;deutsche Clariant-Tochter Synergieeffekte. Durch&nbsp;die Kombination der Prozesstechnologie von LG Chem mit der Produktionstechnologie der Süd-Chemie wollen&nbsp;beide Partner das Wachstum&nbsp;des&nbsp; Lithiumionenbatterie-Marktes&nbsp;fördern und den Einsatz von Lithiumeisenphosphaten speziell für Anwendungen, die eine sehr lange Lebensdauer erfordern, unterstützen.&nbsp;In einer späteren Phase&nbsp;soll das Joint Venture auf die Entwicklung &nbsp;weiterer Materialien mit Olivin-Struktur wie etwa Lithiummagnesiumeisenphosphat (LEMP) ausgedehnt werden. LEMP&nbsp;als Kathodenmaterial erlaube&nbsp;die Entwicklung von Batterien mit höherer Energiedichte bei gleichzeitigem Erhalt der Vorteile von LFP, heisst es in dem Communiqué weiter.&nbsp;&quot;Diese Partnerschaft ist von zentraler strategischer&nbsp;Bedeutung für die Süd-Chemie AG&quot;, erklärt Süd-Chemie-CEO Dr. Günter von Au (Bild).&nbsp;&quot;Mit LG als Partner wird sich LFP als Speichermaterial für grosse Hochleistungsbatterien etablieren. Das Joint Venture bringt uns in eine exzellente Position im schnell wachsenden Markt für Batteriematerialien.&quot;&nbsp;&nbsp;&nbsp;]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 10:11:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Editorial 12/2011: Politische Furchen in der Chemielandschaft</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/editorial-122011-politische-furchen-in-der-chemielandschaft/</link>
			<description>«Man kann eine Konjunktur durch unnötige Statements und den politischen Zick-Zack-Kurs in den Entscheidungsprozessen auch kaputt reden», kommentierte ein von der «Chemie plus» befragter Chemiedistributeur die aktuelle Situation (Artikel Seite 4). So werde zum Beispiel zu viel darüber debattiert, welchen Einfluss die Eurokrise auf die wirtschaftliche Entwicklung hat. In der Tat ziehen politische Prozesse und Debatten derzeit tiefe Furchen in die Wirtschaftslandschaft.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Resultat: Wo früher die «guten alten» Konjunkturzyklen den Märkten eine Richtung wiesen, blühen nun Psychologie und Spekulation. Mit zum Teil fatalen Folgen. So dürfte der massiv überbewertete Franken bald auch gut aufgestellte und innovative Unternehmen in Existenznot bringen. Und wie geht es jetzt weiter?
Angesichts bedrohlich schwankender Finanzmärkte und der erschreckenden Richtungslosigkeit, die sich an den wichtigsten Politikschauplätzen derzeit ausbreitet, scheint es unmöglich, eine auch nur halbwegs sichere Prognose abzugeben – so gern wir Ihnen einen solchen Service in der letzten Ausgabe der «Chemie plus» vor dem Jahreswechsel auch bieten würden.
Auch abgesehen von den aktuell grassierenden  Krisen – mögen sie real oder herbeigeredet sein – haben die Chemieunternehmen derzeit eine Reihe von Prüfungen zu bestehen. Die zunehmende Regelungsdichte gehört zweifellos dazu. Zugegeben, auch einem Fachjournalisten drängt sich mitunter der Eindruck auf, zum Thema REACh sei schon sehr viel – möglicherweise genug – gesagt beziehungsweise geschrieben worden. 
Dieser Eindruck ist falsch. In der Branche bindet die (gerade erst begonnene) Umsetzung der EU-Verordnung zur Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien zunehmend Know-how und Arbeitszeit; beinahe täglich gilt es, neue konkrete Probleme zu lösen und treten Widersprüche zwischen gesetzgeberischem Anspruch und ökonomischer Wirklichkeit zu Tage (Artikel Seite 14). 
So zeichnet sich ab, dass manche der als «besonders besorgniserregend» eingestuften Chemikalien vom Markt verschwinden werden – nicht weil sie so gefährlich oder leicht substituierbar wären, sondern weil ihre Zulassung schlicht zu aufwendig ist. Paradox wird dies z. B., wenn Testsubstanzen betroffen sind, die auch in der Umweltanalytik eingesetzt werden.
«Prognosen überlassen wir den Analysten und konzentrieren uns derweil auf unser Tagesgeschäft», befand ein weiterer Chemiedistributeur in unserer Umfrage. Ein gutes Motto, welches ich mir gerne zu eigen mache, um Ihnen an dieser Stelle
Frohe Festtage und ein erfolgreiches Jahr 2012
zu wünschen.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 15:14:00 +0100</pubDate>
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			<title>Roche unterstützt Assistenzprofessur</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/roche-unterstuetzt-assistenzprofessur/</link>
			<description>(Quelle: ETH Life) Die ETH Zürich verstärkt ihre Forschung im Bereich der «Molekularen Gesundheitswissenschaften» und schafft dazu eine neue Assistenzprofessur. Der Basler Pharmakonzern Roche unterstützt die Professur und ein Postdoc-Forschungsprogramm, an dem auch das Unispital und die Universität Zürich beteiligt sind, in Millionenhöhe.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Fortschritte in der Zell- und Molekularbiologie sollen es in nicht allzu ferner Zukunft möglich machen, dass Diagnose und Therapie von Krankheiten auf die individuelle genetische Ausstattung von Patienten zugeschnitten sind. Heute schon bieten spezialisierte Firmen Verfahren an, mit denen das Risiko eines Individuums abgeschätzt werden kann, im Verlauf des Lebens an einer bestimmten Krankheit zu erkranken. Weist die genetische Veranlagung eines Menschen auf gewisse Krankheiten hin, kann man frühzeitig versuchen, den Ausbruch der Krankheit zu verhindern oder wenigstens hinauszuzögern. Wenn die Krankheit ausbricht, dann soll diese ganz gezielt auf das Individuum zugeschnitten bekämpft oder therapiert werden, so der Ansatz der sogenannten personalisierten Medizin.Forschungsachse Zürich-BaselMit der neuen Forschungszusammenarbeit zwischen dem Basler Pharmakonzern Roche, der Universität Zürich (UZH), dem Zürcher Universitätsspital (USZ) und der ETH Zürich soll die personalisierte Medizin noch intensiver erforscht werden. Aus ETH-Sicht im Zentrum stehen eine neue Professur sowie ein Forschungsprogramm für Postdoktoranden. Roche unterstützt eine neue Assistenzprofessur auf dem Gebiet der RNA-basierenden Technologien an der ETH mit 3 Millionen Franken. Die Schenkung erfolgt über die ETH Zürich Foundation. Für das Postdoc-Forschungsprogramm wendet Roche nochmals 1.5 Millionen Franken auf. Die neue Professur wird Teil eines ebenfalls neuen Institut für Molekulare Gesundheitswissenschaften, das 2012 unter der Leitung von ETH-Professor Wilhelm Krek eröffnet wird. In den vergangenen Jahren hat die Wissenschaft immer besser verstanden, welche Rollen die verschiedenen Ribonukleinsäuren (RNS, engl. RNA) in zellulären Vorgängen spielen. RNA überträgt nicht nur genetische Information, sondern hat auch bei zahlreichen Signalwegen innerhalb von Zellen wichtige Funktionen. So können beispielsweise microRNAs (miRNA) wichtige Prozesse wie den Zelltod oder Zellteilung regulieren. Sie stehen auch im Verdacht, bestimmte Krankheiten zu verursachen. Deshalb will die ETH Zürich mit der neuen Assistenzprofessur die Rolle der RNA noch besser verstehen.Die verschiedenen Partner bringen ihr jeweils spezifisches Know-how in die Zusammenarbeit ein und werden gemeinsame Forschungsansätze definieren, um Grundlagen für neuartige Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Krebserkrankungen, Virus- und Entzündungskrankheiten zu entwickeln.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 16:45:00 +0100</pubDate>
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			<title>Forschungskooperation der ETH Zürich mit dem BASF-Konzern</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/forschungskooperation-der-eth-zuerich-mit-dem-basf-konzern/</link>
			<description>(Quelle: ETH Life) Die ETH Zürich geht mit dem Chemiekonzern BASF eine Forschungskooperation ein. Dadurch können neue Postdoktoranden-Stellen geschaffen werden. Forschungsthemen sind Materialinnovationen und ihre Systemanwendungen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Forschungskooperation trägt den Namen «JONAS». Er steht für «Joint Research Network on Advenced Materials and Systems». Das Themengebiet der Kooperation zwischen dem weltweit tätigen Chemiekonzern BASF, der ETH Zürich und den Universitäten Strassburg und Freiburg im Breisgau sind Multimaterialien, die sich aus unterschiedlichen Komponenten zusammensetzen und neue und verbesserte Eigenschaftsprofile aufweisen. Solche Materialinnovationen können im Bereich Wärmemanagement, Leichtbau oder nachhaltige Verpackungen zu neuen Systemanwendungen führen.
Massimo Morbidelli, Professor am Departement für Chemie und Angewandte Biowissenschaften (D-CHAB), und Ludwig J. Gauckler, Professor am Departement Materialwissenschaften (D-MATL), vertreten die ETH Zürich im wissenschaftlichen Beirat von «JONAS». Als Repräsentanten stellen sie den Kontakt zwischen dem Beirat und ETH-Wissenschaftlern sicher. Die Forschenden können sich als Postdoktoranden für finanzielle Mittel aus der Forschungskooperation bewerben. Insgesamt sieht die Forschungszusammenarbeit 20 Postdoktoranden-Stellen vor. Laut Massimo Morbidelli ist die Kooperation für die ETH Zürich wichtig, da der Industriepartner BASF auch an Grundlagenforschung interessiert sei. Bisher hätten das Departement Chemie und Angewandte Biowissenschaften und das Departement Materialwissenschaften sowie das Institut für Baustoffe der ETH Zürich Interesse an der Zusammenarbeit bekundet. Konkrete Forschungsprojekte der ETH Zürich sollen gemäss Morbidelli noch in diesem Jahr dem wissenschaftlichen Beirat vorgelegt werden. ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 15:36:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Mega-Deals lassen Übernahmevolumen steigen</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/mega-deals-lassen-uebernahmevolumen-steigen/</link>
			<description>(Quelle: PwC) In der globalen Chemieindustrie ist der Gesamtwert der Fusionen, Übernahmen und Beteiligungen im dritten Quartal 2011 wieder gestiegen. Gegenüber dem zweiten Quartal kletterte das M&amp;A (Mergers &amp; Acquisitions)-Volumen  um 6,4 Prozent auf 16,7 Milliarden US-Dollar, wie aus der aktuellen Branchenstudie „Chemical Compounds“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor geht. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Dabei ist der Anstieg vor allem auf den höheren Beitrag der so genannten Mega-Deals zurückzuführen: Entfielen im zweiten Quartal insgesamt 10,5 Milliarden US-Dollar auf Transaktionen mit einem Volumen von mehr als einer Milliarde US-Dollar, waren es im abgeschlossenen dritten Quartal 11,7 Milliarden US-Dollar. Die absolute Zahl der Deals (ab einem Volumen von 50 Millionen US-Dollar) fiel von 31 zwischen April und Juni auf 22 zwischen Juli und September. Dabei schwächten sich die M&amp;A-Aktivitäten insbesondere in China ab. Gegenüber dem Vorquartal sanken hier sowohl die Zahl der Transaktionen als auch das damit verbundene Transaktionsvolumen um über 55 Prozent. „Das nachlassende Wirtschaftswachstum in China sorgt für Zurückhaltung. Im dritten Quartal gab es in der Chemiebranche nur vier Deals mit einem Volumen von mehr als 50 Millionen US-Dollar. Ausländische Investoren bzw. Unternehmen waren an keiner dieser Transaktionen beteiligt. Mittelfristig erwarten wir allerdings wieder verstärkte Zukäufe chinesischer Chemieunternehmen sowohl bei der Marktkonsolidierung im Inland als auch bei der Umsetzung ihrer Wachstumsstrategien im Ausland“, kommentiert Volker Fitzner, Experte für die Chemiebranche bei PwC. 
US-Deals dominierenMassgeblichen Einfluss auf die M&amp;A-Bilanz des dritten Quartals hatten Transaktionen unter Beteiligung amerikanischer Unternehmen. Die nordamerikanische Chemieindustrie hat sich damit im laufenden Jahr zum Schrittmacher der Branchenkonsolidierung entwickelt. Seit Jahresbeginn gab es 20 größere Transaktionen (Volumen über 50 Millionen US-Dollar) mit einem Käufer aus den USA bzw. Kanada, das Transaktionsvolumen liegt bei insgesamt 33,4 Milliarden US-Dollar. Auf dem zweiten Rang folgt Europa mit 27 Deals und 25,2 Milliarden US-Dollar, gefolgt von der Region Asien-Pazifik mit 32 Deals und gut 8,5 Milliarden US-Dollar. Auch als Zielregion für ausländische Unternehmen ist Nordamerika mit Transaktionen im Volumen von bislang 6,7 Milliarden US-Dollar führend (Europa: 2,3 Milliarden US-Dollar, Asien-Pazifik: 3,5 Milliarden US-Dollar). Finanzinvestitionen fallen auf RekordtiefDas Engagement von Private-Equity-Fonds und anderen Finanzinvestoren hat im dritten Quartal gegen den Trend deutlich nachgelassen. Auf Finanzinvestments entfielen lediglich 200 Millionen US-Dollar oder rund 1,25 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens. Dies ist der niedrigste Wert seit 2006. „Die aktuell vergleichsweise hohen Unternehmensbewertungen in der Chemiebranche machen Beteiligungskäufe für Private-Equity-Fonds wenig attraktiv. Zudem müssen sie sich im Wettbewerb gegen strategische Investoren durchsetzen, die häufig über hohe Liquiditätsreserven verfügen und Synergien realisieren können. Unter diesen Voraussetzungen halten wir es für wahrscheinlich, dass sich Finanzinvestoren verstärkt von ihren Chemiebeteiligungen durch Verkauf trennen werden, statt neue Engagements einzugehen“, so Fitzner. ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 09:10:00 +0100</pubDate>
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			<title>Georg Fischer übernimmt US-Marktführer für industrielle Rohrleitungssysteme</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/georg-fischer-uebernimmt-us-marktfuehrer-fuer-industrielle-rohrleitungssysteme/</link>
			<description>Georg Fischer hat am Freitag die Übernahme von Harvel Plastics Inc., dem US-Marktführer für industrielle Kunststoffrohrleitungen, angekündigt. Damit macht das Unternehmen einen nächsten Schritt bei der erfolgreichen Umsetzung seiner Strategie, die globale Expansion der Unternehmensgruppe GF Piping Systems weiter voranzutreiben.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Georg Fischer wird 100 Prozent der herausgegebenen und ausstehenden Aktien von Harvel Plastics Inc. mit Sitz in Easton (Pennsylvania, USA) zum Preis von rund 50 Mio. USD übernehmen. Das Unternehmen ist der führende Zulieferer für Rohrleitungen aus Polyvinylchlorid (PVC) und chloriertem Polyvinylchlorid für industrielle Anwendungen am nordamerikanischen Markt. Die qualitativ hochwertigen Produkte von Harvel werden hauptsächlich bei der Wasseraufbereitung und chemischen Prozessen genutzt. Die Übernahme wird voraussichtlich Anfang 2012 abgeschlossen sein.
Harvel Plastics Inc., ein Tochterunternehmen der Detrex Corporation mit Sitz in Southfield (Michigan), wurde 1964 gegründet und gilt als Pionier in der Herstellung von PVC- und CPVC-Rohrleitungen. Das Unternehmen erzielt einen Umsatz von über 60 Mio. USD und beschäftigt 148 Mitarbeitende in seinen Produktionsstätten in Easton (Pennsylvania) und Bakersfield (Kalifornien).
Die Unternehmensgruppe GF Piping Systems von Georg Fischer ist ein globaler Zulieferer für Kunststoffrohrleitungssysteme zum Transport von Flüssigkeiten und Gasen für Anwendungen in den Bereichen Industrie, Haustechnik und Versorgung. GF Piping Systems hat mit 4 730 Mitarbeitenden im Jahr 2010 in über 100 Ländern einen Umsatz von CHF 1.18 Mia. erzielt.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 14:16:00 +0100</pubDate>
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			<title>Novartis und Roche legen 1,5 Prozent drauf</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/novartis-und-roche-legen-15-prozent-drauf/</link>
			<description>Die Angestellten der Pharmariesen Roche und Novartis in der Schweiz erhalten im nächsten Jahr moderat höhere Löhne. Beide Unternehmen steigern die Lohnsumme per 1. April 2012 um 1,5 Prozent.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Erhöhung diene zur Berechnung der Summe, die den Vorgesetzten für die individuelle, leistungsabhängige Anpassung der Löhne zur Verfügung stehe, teilte Roche weiter mit. Bei Novartis&nbsp;wurde &nbsp;der Abschluss der Lohnverhandlungen im Einvernehmen mit mit den internen Personalvertretungen erzielt, wie der Konzern mitteilte. Die einzelnen Mitarbeiter&nbsp;sollen individuelle, leistungsabhängige Lohnerhöhungen erhalten. Novartis beschäftigt&nbsp;derzeit in der Schweiz rund 12 500, Roche zirka 10 000 Mitarbeiter. (PD, rma)&nbsp;]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 14:53:00 +0100</pubDate>
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			<title>Für Pfizer geht eine Blockbuster-Ära zu Ende</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/fuer-pfizer-geht-eine-blockbuster-aera-zu-ende/</link>
			<description>Zeitenwende beim weltgrössten Pharmakonzern Pfizer: Am 30. November lief in den USA der Patentschutz für Pfizers wichtigsten Umsatzträger ab -  den Cholesterinsenker Lipitor (Wirkstoff Atorvastatin, im deutschsprachigen Raum unter dem Namen &quot;Sortis&quot; bekannt). Nachahmermedikamente sind seit dem heutigen Donnerstag auf dem Markt und der zu erwartende Preisverfall dürfte nicht nur Pfizer, sondern auch der Konkurrenz zu schaffen machen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Aber Pfizer gibt das Heft des Handelns nicht vollständig aus der Hand. Das erste Lipitor-Generikum&nbsp;- ab Donnerstag erhältlich - ist eine lizensierte Version des Blockbusters, die das Pharmaunternehmen selbst herstellt. Der Generikaproduzent Watson Pharmaceuticals vertreibt das Medikament in den USA, wofür Pfizer im Gegenzug eine nicht näher benannte Umsatzbeteiligung erhält. Watson wird aber nicht lange der einzige Anbieter einer Nachahmer-Arznei bleiben. Auch Ranbaxy hatte 2008 eine entsprechende Vereinbarung mit Pfizer geschlossen. Bereits vor fast zehn Jahren hatte die Tochter des japanischen Pharmariesen Daiichi Sankyo als erster die Zulassung bei der US-Gesundheitsbehörde FDA beantragt. Allerdings hat das Unternehmen Produktionsprobleme und es ist somit nicht klar, wann das Unternehmen ein Produkt auf den Markt wirft. Für eine halbes Jahr werden Ranbaxy und Watson vor der Konkurrenz weiterer Generika-Anbieter geschützt sein. Dafür verantwortlich ist ein US-Gesetz, wonach weitere Generika erst sechs Monate nach der ersten Markteinführung angeboten werden dürfen, was sich für die beiden Unternehmen auszahlen dürfte. Der Umsatz des Original-Medikaments wird nach Ansicht der Analysten der Citigroup in den nächsten Monaten dramatisch einbrechen. Sie gehen davon aus, dass Lipitor einen Marktanteil von noch 40% bis 50% wird halten können. Den restlichen Bedarf können Watson und Ranbaxy unter sich aufteilen. Fest steht, dass die Preise dramatisch fallen werden. Schon seit Mittwoch bietet Pfizer drastische Rabatte in Höhe von 50% oder mehr für Lipitor an. , Das von Watson vermarktete Nachahmer-Medikament kostet ebenfalls ungefähr die Hälfte des Markenprodukts, das zuletzt abhängig von der Verkaufsregion für 3,50 USD bis 5 USD pro Tablette verkauft wurde. Watson hat bislang 1,5 Mio Flaschen ausgeliefert, die ab Donnerstag beim Kunden sind. Erhältlich ist das Medikament unter anderem in den 15.000 Apotheken der Ketten Walgreen und CVS Caremark. Lipitor ist das wichtigste Medikament für den Pharmariesen Pfizer. In den USA hat das Unternehmen mit dem Blockbuster in den vergangenen zwölf Monaten per Ende September 7,8 Mrd USD umgesetzt, weltweit waren es im Kalenderjahr 2010 10,7 Mrd USD. Wie Pfizer die Umsatzeinbussen verkraften wird, ist unklar. Zuletzt ist der Konzern hauptsächlich durch Zukäufe gewachsen und weniger durch eigene Entwicklungen aufgefallen. Das bislang letzte selbstentwickelte Produkt ist das weltweit bekannte Viagra. Aber nicht nur Pfizer dürfte wegbrechende Umsätze zu beklagen haben. Auch die Erlöse des Lipitor-Kokurrenzprodukts Crestor des britischen Pharmakonzerns AstraZeneca werden leiden. Das Analysehaus Cowen &amp; Co schätzt die Umsatzeinbußen für Crestor auf 26% in den kommenden zwölf Monaten. 2010 hatten die Briten mit dem Präparat Erlöse in Höhe von 5,7 Mrd USD erzielt. 
In der Schweiz läuft der Patentschutz für Lipitor/Sortis erst im Juni 2012 ab.
(Dow Jones, rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 13:49:00 +0100</pubDate>
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			<title>Keine Kassenzulassung in Grossbritannien</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/keine-kassenzulassung-in-grossbritannien/</link>
			<description>Novartis muss einen weiteren Rückschlag auf dem britischen Markt verkraften. Das britische Gesundheitssystem erstattet seinen Patienten laut einer Entscheidung vom Donnerstag aus Kostengründen keine Behandlung mit dem Multiple-Sklerose-Medikament Gilenya.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Novartis hatte Gilenya in Grossbritannien bereits mit einem Preisabschlag angeboten. Die Kostenkontrollbehörde (NICE) zweifelt trotzdem daran, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis von Gilenya günstig genug ist. Novartis kann bei der NICE jetzt neue Unterlagen einreichen. Eine endgültige Entscheidung wird für kommenden April erwartet. Gilenya gilt als ein Hoffnungsträger des Baseler Pharmakonzerns. Die&nbsp;Basler erhoffen sich von dem Präparat Umsätze von nahezu 4 Mrd USD. In den ersten neun Monaten dieses Jahres erwirtschaftete Novartis 291 Mio USD mit Gilenya, nach der Marktzulassung im Jahr 2010. Die Kosten einer Gilenya-Verschreibung werden pro Patient auf 40.000 USD jährlich geschätzt. Auch das Novartis-Augenpräparat Lucentis hatte in einer früheren Entscheidung nicht den Segen der NICE gefunden. Bis zu 1.500 USD kostet allein eine Injektion. Novartis ist nicht der einzige Pharmahersteller, der unter den klammen öffentlichen Kassen leidet. Sparprogramme und Gesundheitsreformen belasten die einst erfolgsverwöhnte Arzneimittelhersteller. Nach Schätzungen der Schweizer Roche Holding AG wird der Gesamtumsatz der Branche in diesem Jahr stagnieren. (Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 11:58:00 +0100</pubDate>
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			<title>Evonik erwirbt Wasserstoffperioxid-Geschäft in Kanada</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/evonik-erwirbt-wasserstoffperioxid-geschaeft-in-kanada/</link>
			<description>Der Chemiekonzern Evonik  Industries, Essen (D), hat mit dem Closing die Übernahme des Wasserstoffperoxid-Geschäfts von der Kemira Chemicals Canada Inc. zum 1. Dezember 2011 erfolgreich abgeschlossen. Die Transaktion umfasst die Produktionsstätte in Maitland (Ontario, Kanada) und das Kundenportfolio. Auch die Mitarbeiter wechseln zu Evonik.</description>
			<content:encoded><![CDATA[oxiderwirbt„Mit dieser Transaktion gehen wir einen weiteren Schritt in unserer globalen Wachstumsstrategie für Wasserstoffperoxid“, erklärte Jan Van den Bergh, Leiter des für Wasserstoffperoxid verantwortlichen Geschäftsbereichs Advanced Intermediates bei Evonik. „Unsere Wachstumsstrategie baut auf neue Technologien wie im chinesischen Jilin, wo wir eine Anlage zur chemischen Direktsynthese von Propylenoxid mit H2O2 beliefern werden, und auf gezielte Akquisitionen wie jetzt in Kanada“, führte Van den Bergh weiter aus. Die Produktion in Maitland wird vor allem die nordamerikanische Zellstoff- und Papierindustrie mit H2O2 als umweltfreundlichem Oxidationsmittel beliefern. 
Durch die Neu-Akquisition ist Evonik nach eigenen Angaben&nbsp;einer der Marktführer für Wasserstoffperoxid in Nordamerika (Kanada und USA). Mit der Übernahme erhöht das Unternehmen seine Kapazitäten für H2O2 in Nordamerika um 44.000 auf über 200.000 Jahrestonnen. Dort produziert der Konzern bereits heute H2O2 an den beiden Standorten Gibbons (Alberta, Kanada) und Mobile (Alabama, USA).&nbsp; (PD, rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 11:05:00 +0100</pubDate>
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			<title>Endress+Hauser Conducta erhält Ludwig-Erhard-Preis 2011</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/endress-hauser-conducta-erhaelt-ludwig-erhard-preis-2011/</link>
			<description>(Quelle: Endress+Hauser) Einer der angesehensten Unternehmenspreise Deutschlands geht in diesem Jahr an Endress+Hauser Conducta. Dem Spezialisten für Flüssigkeitsanalyse wurde kürzlich in Berlin der Ludwig-Erhard-Preis 2011 überreicht. Der Preis bewertet die Reife des ganzheitlichen Managements von Unternehmen. Er zielt darauf ab, durch Verbreiten des Excellence-Gedankens – Kundenorientierung, Prozessoptimierung und Innovation – den wirtschaftlichen Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der von Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft initiierte Preis wird seit 1997 jährlich verliehen und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Endress+Hauser Conducta hat sich in diesem Jahr zum ersten Mal beworben und den Preis in der Kategorie der mittleren Unternehmen auf Anhieb gewonnen. „Das gelingt nur wenigen Bewerbern“, freut sich Geschäftsführer Dr.&nbsp;Manfred Jagiella über den Erfolg. „Der Ludwig-Erhard-Preis zeigt uns, dass wir uns in den vergangenen Jahren gut entwickelt haben.“Prüfung auf Herz und NierenDas Unternehmen wurde von den Juroren auf der höchsten Stufe eingeordnet, die im Wettbewerb erreicht werden kann. „Das Ergebnis des Assessments bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, fasst Manfred Jagiella zusammen. „Zusätzlich zeigen uns die Resultate unsere Stärken und Schwächen, so dass wir darauf aufbauen und an unseren Potenzialen arbeiten können.“ Der Geschäftsführer ist überzeugt: „Der Ludwig-Erhard-Preis ist eine grosse Chance, die Konkurrenzfähigkeit am Standort Deutschland nachhaltig auszubauen.“Eine Woche lang hatten Assessoren das Unternehmen unter die Lupe genommen. Dem Prüfungsablauf liegt ein Unternehmensmodel für Business Excellence zugrunde. Es wurde von der European Foundation for Quality Management (EFQM) entwickelt und ermöglicht eine ganzheitliche Sicht auf Unternehmen. Dabei werden Organisationen im Aufbau und in der Entwicklung von umfassenden Managementsystemen unterstützt. Auf Grundlage von Selbstbewertungen können sie Stärken ermitteln, Verbesserungspotenziale erschließen und so den Geschäftserfolg verbessern.Werbung für den Excellence-GedankenHinter dem Ludwig-Erhard-Preis steht das Prinzip „Organisationen helfen Organisationen“. Die ausgezeichneten Unternehmen dienen als Impulsgeber, die andere Firmen dazu bewegen sollen, ganzheitliche Qualitätsmanagement-Konzepte anzuwenden und kontinuierlich zu verbessern. Bei den Assessoren des Ludwig-Erhard-Preises handelt es sich in aller Regel um Führungskräfte erfolgreicher Wettbewerbsteilnehmer. Als ehrenamtliche Gutachter geben sie zugleich Wissen und Know-how weiter. Häufig beginnt für die Firmen mit der Teilnahme am Ludwig-Erhard-Preis ein mehrjähriger Prozess, bei dem sie sich an die Excellence-Standards anpassen, bis sie die Kriterien vollständig erfüllen.Der Ludwig-Erhard-Preis steht in der Tradition international anerkannter Auszeichnungen für umfassendes Qualitätsmanagement wie dem US-amerikanischen Malcolm Baldrige National Quality Award (MBNQA), dem japanischen Deming-Preis oder dem Europäischen Qualitätspreis. Benannt ist er nach dem früheren deutschen Bundeskanzler und Wirtschaftsminister Ludwig Erhard (1897 – 1977), der als Vater der sozialen Marktwirtschaft und des „Wirtschaftswunders“ nach dem Zweiten Weltkrieg gilt.
Bild: Für exzellentes Qualitätsmanagement belohnt: Dr. Axel Fikus (Leiter Betriebsstätte Waldheim), Frank Decker (Leiter Quality Management), Philipp Roth (Leiter Technical Service), Dr. Manfred Jagiella (Geschäftsführer), Stephan-Christian Köhler (Leiter HR-Management), Alexander Bruggner (Leiter Realization) und Ursula Heller (Moderatorin) (v.l.n.r.) bei der Preisübergabe in Berlin.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 09:37:00 +0100</pubDate>
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			<title>Standpunkte Scienceindustries</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/standpunkte-scienceindustries/</link>
			<description>Die anhaltende Frankenstärke, der Ausstieg aus der Kernenergie, das CO&#8322;-Gesetz, die Personenfreizügigkeit mit der EU - über diese und weitere Themen debattieren die Schweizer Parlamentarier in der Wintersession der Eidg. Räte vom 5.  bis 23. Dezember 2011. Hierzu hat der  Wirtschaftsverband Scienceindustries Standpunkte formuliert. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Download
Standpunkte Scienceindustries zur Wintersession 2011&nbsp;der Eidgenössischen Räte (PDF)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 16:14:00 +0100</pubDate>
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			<title>BASF gibt Gas</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/basf-gibt-gas/</link>
			<description>Der Chemiekonzern BASF stellt die Weichen für 2020 und treibt den Ausbau des Geschäfts trotz Finanzkrise mit Vollgas voran. Die Latte bei Umsatz und Ergebnis legte der Konzern am Dienstag erneut höher. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Von Heide Oberhauser-Aslan/Dow Jones Newswires
Der neue Vorstandsvorsitzende Kurt Bock setzt dabei nicht auf einen radikalen Wechsel in der Konzernstrategie sondern vor allem auf die bewährten Stärken des Konzerns. Vor allem in den Wachstumsmärkten will Bock das Geschäft in den kommenden Jahren kräftig ausbauen. 2020 soll der Umsatzanteil der heutigen Schwellenländer bei 45% liegen. Zum Vergleich: 2010 lag der Anteil bei 34%.&nbsp; Profitabel wachsen will das Unternehmen sowohl organisch als auch mit Zukäufen. Bis 2020 will der weltgrösste Chemiekonzern das EBITDA (operativer&nbsp;Gewinn) gegenüber 2010 auf rund 23 Mrd EUR verdoppeln, der Umsatz soll bis 2020 auf rund 115 Mrd EUR steigen, kündigte Bock am Dienstag in Ludwigshafen an. 2015 soll das EBITDA schon 15 Mrd EUR erreichen, und die Erlöse sollen auf 85 Mrd EUR steigen. Damit hebt der Konzern sein bisheriges Erlösziel an. Bisher galt das Ziel, bis 2020 mehr als 90 Mrd EUR Umsatz zu erreichen, ein EBITDA-Ziel hatte BASF bislang nicht. 2010 hatte BASF Erlöse von 63,9 Mrd EUR und ein EBITDA von 11,1 Mrd EUR erzielt. Den grössten Umsatzanteil mit rund 53 Mrd EUR soll 2020 weiterhin Europa erbringen. Dabei setzt das Unternehmen eine jährliche Wachstumsrate von etwa 4,5% voraus. Die größeren Zuwächse sollen aber mit jährlich 8% aus den Regionen Asien/Pazifik und Südamerika/Afrika/Mittlerer Osten kommen. In Nordamerika kalkuliert BASF mit einem jährlichen Erlöswachstum von 5,5%. BASF geht davon aus, dass die weltweite Chemieproduktion bis 2020 schneller wächst als das globale Bruttoinlandsprodukt mit durchschnittlich 3%. Das Wachstum der Chemieproduktion soll durchschnittlich 4% pro Jahr erreichen. BASF selbst will noch zwei Prozentpunkte schneller wachsen und damit ein Umsatzplus von durchschnittlich 6% pro Jahr bis 2020 erzielen. Dabei will der Konzern in den kommenden Jahren eine Prämie auf die Kapitalkosten von durchschnittlich mindestens 2,5 Mrd EUR pro Jahr verdienen. Höherwertige Produkte, kundennahe GeschäftsfelderDie anspruchsvollen Finanzziele sollen mit neuen, höherwertigen Produkten, Materialien und Lösungen erzielt werden. Als Beispiel nennt das Unternehmen Lithium-Ionen-Batterien für Elektromobilität. Auch die Effizienz soll weiter gesteigert werden. Das Portfolio will BASF in Richtung kundennaher Geschäftsfelder ausbauen. Dabei sollen 30 Mrd EUR des Umsatzes und 7 Mrd EUR des EBITDA im Jahr 2020 von Innovationen stammen, die weniger als 10 Jahre am Markt sind. Dabei will der Konzern künftig den Fokus auch auf mehr Nachhaltigkeit richten. Nachhaltigkeit und Innovation würden entscheidende Haupttreiber sein, sagte Finanzvorstand Hans-Ulrich Engel. Eine wichtige Rolle soll im Portfolio nach wie vor auch die Öl- und Gassparte spielen. In den Wachstumsmärkten will BASF das Geschäft zudem ausbauen. Für 2020 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzanteil der heutigen Schwellenländer von 45%. In den vergangenen 10 Jahren sei der Umsatz in den Schwellenländern fast verdreifacht worden, erklärte Vorstandsvorsitzender Kurt Bock. Mit hohen Investitionen will BASF das Wachstum vorantreiben. Zwischen 2011 und 2020 will BASF 30 Mrd bis 35 Mrd EUR in Sachanlagen stecken. Mehr als ein Drittel davon soll in Schwellenländern investiert werden. Effizienz steigernDas Augenmerk will BASF auch künftig auf eine nachhaltige Reduzierung der Kostenbasis richten. Zur Stärkung der Ertragskraft soll ein neues Sparprogramm aufgelegt werden. Mit dem neuen strategischen &quot;Exzellenzprogramm STEP&quot; will der Konzern bis Ende 2015 rund 1 Mrd EUR Ergebnisbeitrag erzielen. Das neue Programm folgt auf das 2008 gestartete Effizienzsteigerungsprogramm NEXT, mit dem der Konzern ab 2012 das Ergebnis um mehr als 1 Mrd EUR steigern will. Zur aktuellen Geschäftslage sagte Bock lediglich, das Unternehmen sehe keine Veränderungen gegenüber den vergangenen Wochen.&nbsp; ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 11:58:00 +0100</pubDate>
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			<title>Es mangelt an Experten</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/es-mangelt-an-experten/</link>
			<description>(Quelle: Empa) In den vergangenen zehn Jahren wurden zahlreiche Projekte zu Risiken von Nanomaterialien durchgeführt bzw. begonnen. Sie beschäftigten sich damit, wie Nanomaterialien ohne Gefährdung von Umwelt und Gesundheit genutzt werden können. Um weitere, dringend benötigte Studien im Bereich Nano(öko)toxikologie durchzuführen, mangelt es allerdings an ExpertInnen. Zudem bestehen noch etliche, teils erhebliche Wissenslücken. So lautet das Fazit zweier Berichte, die kürzlich der Öffentlichkeit vorgestellt wurden und an deren Erstellung der Empa-Nanotoxikologe Harald Krug massgeblich beteiligt war.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hunderte Produkte, die auf nanotechnologischen Verfahren beruhen, sind mittlerweile auf dem Markt, von der Sonnencreme über Farben bis hin zu Kleidern. Begleitet wurde diese Entwicklung von Beginn an von Forschung, die sich mit den Sicherheitsaspekten der Nanoprodukte beschäftigte. Harald Krug, Toxikologe an der Empa, kommt nach zehn Jahren Nanosicherheitsforschung zum (vorläufigen) Schluss: «Bislang sind keine aussergewöhnlichen Risiken beim Einsatz von Nanoprodukten – oder besser gesagt: bei freien Nanopartikeln – bekannt.» Doch auch wenn es keine Hinweise gibt, die auf ernsthafte Probleme mit synthetischen Nanopartikeln hindeuten, sagt er: «Eine allgemeine Entwarnung gibt es allerdings auch nicht.» Unternehmen, die ein neues Nanoprodukt vermarkten wollen, sollten dessen gesamten Lebenszyklus berücksichtigen – von der Herstellung über die Nutzung des Produkts bis zu dessen Entsorgung oder Wiederverwertung.Viel Arbeit für Nano(öko)toxikologInnenUm mögliche Wechselwirkungen der Nanopartikel mit anderen Materialien und der Umwelt zu verstehen und um zu begreifen, wie sie die Gesundheit beeinflussen, ist breites toxikologisches Fachwissen vonnöten. Ein Thema, das Harald Krug beschäftigt: «Da in Europa in den letzten Jahren viele umwelttoxikologische Institute geschlossen wurden, gibt es inzwischen nicht mehr genügend Expertinnen und Experten auf dem Gebiet der Umwelt- und Nanotoxikologie.» In etlichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Thema würden daher die Regeln der Toxikologie nicht beachtet, meist aus Unkenntnis. Krug: «Und daraus resultieren dann Horrorgeschichten, die für enorme Verunsicherung sorgen.»Sicherer Einsatz von NanomaterialienEin 60-seitiger Bericht, den die Gesellschaft für chemische Technik und Biotechnologie (DECHEMA) und der Verband der Chemischen Industrie (VCI) kürzlich herausgegeben haben, zeitigt einen Überblick über die Forschungsprojekte der letzten zehn Jahre zum Thema Nanosicherheit. Es handelt sich um 6 Schweizer, 40 deutsche, 1 US-amerikanisches und 25 EU-weite Projekte. In einem untersucht die Empa zusammen mit dem Kantonsspital St. Gallen beispielsweise, ob Nanopartikel über die Plazenta in den Blutkreislauf des Fötus gelangen können. An Plazenten, die Mütter nach der Geburt der Wissenschaft überlassen, prüften Toxikologen des Departements «Materials meet Life» der Empa, wie durchgängig das Gewebe ist. Tests zeigten, dass Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 200 bis 300 Nanometer in den fötalen Blutkreislauf gelangen können. Es stellt sich die Frage, ob dies das Plazentagewebe schädigen oder gar einen Einfluss auf die Entwicklung des Ungeborenen haben kann. Gleichzeitig wäre der Transport von Nanovehikeln durch die Plazenta denkbar, um eventuell eine gezielte Behandlung des ungeborenen Kindes bereits im Mutterleib zu ermöglichen.In einem weiteren Bericht, an dessen Erstellung Krug beteiligt war und der kürzlich in Brüssel vorgestellt wurde, weist der wissenschaftliche Beirat der Vereinigung europäischer Akademien EASAC (European Academies Science Advisory Council) auf die vorhandenen Wissenslücken hin und macht klare Angaben, was in den kommenden Jahren noch erforscht werden muss, um Nanomaterialien direkt und ohne Gefährdung von Umwelt und Gesundheit zu nutzen. «Ich würde mir wünschen, dass wir – aufgrund dieser Erkenntnisse – in Zukunft wieder vermehrt in die Ausbildung von Umwelttoxikologen investieren. Nur so ist eine verantwortungsvolle Forschung in diesem Bereich möglich und nur so können wir eine nachhaltige Entwicklung unserer Technologien gewährleisten», sagt Krug.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 15:15:00 +0100</pubDate>
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			<title>PROFIBUS: «Meet the Experts» am 6. Dezember</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/profibus-meet-the-experts-am-6-dezember/</link>
			<description>PROFIBUS ist ein Feldbussystem, das in der Prozessautomation bekannt ist. Am 6. Dezember lädt Profibus Schweiz daher zusammen mit Profibus &amp; Profinet International ein zu einer Tagungsveranstaltung mit anschliessender Mini-Messe. Die Veranstaltung findet im Saal «Sydney» des Kongresszentrums der Messe Basel statt. Neben zweimal drei verschiedenen Workshops finden Vorträge zur Profibustechnik statt. Der Fokus liegt dabei auf den einfachen Grundlagen und der Anwendung der Feldbustechnik. Im Rahmen der Mini-Messe stehen Experten für weitere Fragen und Diskussionen zur Verfügung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Veranstaltung ist kostenlos. Melden Sie sich bis zum 1. Dezember an, so wird Ihre Anmeldung bevorzugt behandelt, aber auch eine spätere Registrierung ist noch möglich. Benützen Sie bitte zur Anmeldung den untenstehenden Link.
Anmeldung und weitere Informationen
http://www.profibus.com/MtEBasel]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 11:07:00 +0100</pubDate>
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			<title>Förderprogramm energieeffiziente Druckluftanlagen</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/foerderprogramm-energieeffiziente-druckluftanlagen/</link>
			<description>(Quelle: Atlas Copco (Schweiz) AG)
In Industrie- und Gewerbebetrieben beanspruchen Druckluftanlagen bis zu 25% des betrieblichen Stromverbrauchs. Die wirtschaftlichen Energiesparmöglichkeiten betragen zwischen 5% und 50%. Das Programm «ProEDA» (Programm energieeffiziente Druck-luftanlagen) basiert auf einem dreistufigen Vorgehen (Grobanalyse, Detailanalyse, Umsetzung) und unterstützt jeden Schritt mit namhaften Beiträgen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Ziel besteht darin, bei Druckluftanlagen mit einer Anschlussleistung ab 15 kW der besten verfügbaren Technologie zum Durchbruch zu verhelfen. Als Trägerschaft (Leadpartner) agieren Enerprice Partners AG, Root Längenbold. Zudem wurde Atlas Copco als Technologieanbieter in das Programm eingebunden. Das Programm «ProEDA» umfasst ein Budget von&nbsp;0,8 Mio. CHF, womit Investitionen von insgesamt&nbsp; 3,9 Mio. CHF ausgelöst werden. Mit diesen Massnahmen sollen über eine Wirkungsdauer von 10 Jahren Einsparungen von rund 36 Mio. kWh erzielt werden. Die geografische Ausrichtung umfasst die ganze Schweiz.
Ziele von ProKilowatt
ProKilowatt verfolgt das Ziel, Programme, Projekte und Einzelmassnahmen zur Senkung des Stromverbrauchs zu fördern. Diese können im Rahmen von «Wettbewerblichen Ausschreibungen» eingereicht werden. Die Auswahl erfolgt im Auktionsverfahren: Den Zuschlag erhalten Projekte und Programme mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis, sprich Stromeffizienzmassnahmen, die nachweislich mit einem möglichst geringen finanziellen Mitteleinsatz eine maximale Senkung des Stromverbrauchs erreichen. Die Finanzierung erfolgt über die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV).&nbsp;
Programmablauf ProEDA
Vor einer Investition in effizientere Druckluftanlagen muss zuerst das ausschöpfbare Potenzial ermittelt werden. Der 3-Schritte-Check (http://www.druckluft.ch) ist für die Umsetzung das ideale Vorgehen. Damit können Ineffizienzen bei Druckluftsystemen identifiziert und beseitigt werden.&nbsp;
1. Grobanalyse: Mit einer systematischen Grobanalyse werden die am einfachsten zu realisierenden Massnahmen aufgedeckt und veranlasst. Diese finden sich meist bei den Druckluftverbrauchern und der Druckluftverteilung und haben einen kurzen Pay-back für den Anlagebetreiber, das heisst, die Kosten für die Umsetzung solcher Mass-nahmen werden meist innert kurzer Zeit wieder eingespart. Zudem wird festgestellt, ob sich im konkreten Fall eine Detailanalyse lohnt. Für die Teilnehmer wird für diese Phase nur die Schutzgebühr von CHF 180.- erhoben. Die restlichen Koste werden über das Programm finanziert.
&nbsp;2. Detailanalyse: Eine Detailanalyse inklusive Ausmessen der Anlagen zeigt auf, welche Betriebspunkte die bestehenden Anlagen aufweisen und wie sich die Energieeffizienz mit Investitionen und/oder durch Kleinmassnahmen verbessert. Die Detailanalyse kann durch Atlas Copco ausgeführt werden. Am Ende der Analyse steht ein Massnahmenplan. Aufgrund der Messungen wird sichergestellt, dass die Anlage optimal betrieben und Ersatzinvestitionen richtig dimensioniert werden. Die Analyse wird zu 50% des fixen Beitragssatzes über das Programm finanziert, wenn anschliessend eine Mindestumsetzung der vorgeschlagenen Massnahmen erfolgt. Ansonsten ist der Beitrag auf 25% festgelegt.
&nbsp;3. Umsetzung: Mit der Umsetzung der in der Detailanalyse aufgezeigten Investitionen werden die Potenziale realisiert. In Abhängigkeit der erzielten Stromeinsparungen wird ein Investitionsbeitrag geleistet, welcher sich zwischen 12% bis 20% bewegt. Massgebend ist die Einsparung gegenüber Weiterbetrieb der Anlage ohne Massnahmenberücksichtigung über eine realistische Wirkungsdauer. Firmen mit Anlagen, welche die Rahmenbedingungen erfüllen, können sich bei Atlas Copco (Schweiz) AG&nbsp; oder direkt bei ProEDA (http://www.enerprice-partners.ch/proeda) anmelden. Nach einer Potenzialabschätzung (Grobanalyse) wird bei offensichtlichem Einsparpotenzial ein detaillierter Systemcheck (Detailanalyse) durchgeführt, welcher zu einer Massnahmenliste für lohnende Investitionen führt. ProEDA unterstützt die Kosten von Grob- und Detailanalyse sowie die Investitionen in effizientere Anlagen mit Förderbeiträgen von ProKilowatt.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 14:05:00 +0100</pubDate>
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			<title>Spezialchemie macht Zukunft – der Treffpunkt der Spezialitätenhersteller</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/spezialchemie-macht-zukunft-der-treffpunkt-der-spezialitaetenhersteller/</link>
			<description>(Quelle: Euroforum) Elektromobilität, Leichtbau, Recycling oder Bio-Kunststoffe: In den Lösungen der globalen Herausforderungen steckt viel Spezialchemie. Um langfristig im Wettbewerb bestehen zu können, setzten deutsche Spezialitätenhersteller schon früh auf Innovation und richteten ihre Forschung auf die globalen Megatrends aus.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die&nbsp; Strategie zeigte Erfolg. Spezialitätenhersteller sind heute eine treibende Kraft bei der Entwicklung intelligenter und innovativer Technologien und Werkstoffe. Die Perspektiven sind gut – trotz Eurokrise, internationaler Konkurrenz und volatiler Aktienkurse.
Die 9. EUROFORUM-Jahrestagung Spezialchemie bietet Diskussionen und Austausch zu den Erfolgsfaktoren der Branche. Am ersten Konferenztag stehen strategische Fragen im Vordergrund: In welchen Regionen liegt Wachstumspotenzial? Wie lassen sich Innovationen erfolgreich vermarkten? Und schließlich die Frage, wie sich durch innovative Recyclingmethoden Seltene Erden und Batteriematerialien wiedergewinnen lassen.
Die Megatrends Elektromobilität und Hochleistungskunststoffen stehen im Fokus des zweiten Tages. Vertreter von BASF, Evonik und Lanxess stellen ihre Produktentwicklungen vor. Die Messlatte für die Trends der Zukunft legen Sprecher des Fraunhofer-Instituts, des Karlsruher Instituts für Technologie und des Kunststoff-Entwicklers polyMaterials. Aus Sicht des Abnehmers präsentiert das Luftfahrtunternehmen Eurocopter seine Material-Anforderungen. 
Im Anschluss an Vorträge und Podiumsdiskussion bleibt Zeit für Fragen und Diskussion. Gelegenheit zu vertiefenden Gesprächen mit Teilnehmern und Referenten bieten auch die gemeinsamen Mittagessen und der Umtrunk im Anschluss an den ersten Konferenztag.
Freuen Sie sich auf die Vorträge u.a von:

Prof. Dr. Klaus Griesar, Merck, zur Zukunft der Wertschöpfung: Herausforderung und Perspektiven für die Spezialchemie
Dr. Uwe Zakrzewski, BYK-Chemie, zu Wachstumsmöglichkeiten in und durch Asien
Dr. Wolfram Palitzsch, Loser Chemie, zur Wiedergewinnung Seltener Metalle mit strategischer Bedeutung aus High-Tech Abfälle
Dr. Henrik Hahn, Evonik Litarion, zum Zukunftsfeld Speichertechnologie für Elektroantriebe
Dr. Detlev Joachimi, Lanxess, zur Entwicklung und Produktion von Hochleistungs-Kunststoffen für das Automobil&nbsp;]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 11:55:00 +0100</pubDate>
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			<title>Basler Forscher entdecken &quot;Gedächtnismolekül&quot;</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/basler-forscher-entdecken-gedaechtnismolekuel/</link>
			<description>(Quelle: Uni Basel) Auf der Suche nach den genetischen Grundlagen des menschlichen Gedächtnisses sind Wissenschaftler der Universität Basel auf ein neues Gen mit bisher unbekannter Funktion gestossen, dem sie eine wichtige Rolle für die intakte Funktion des menschlichen Gedächtnisse zuschreiben. Die Ergebnisse ihrer Studie sind in der aktuellen Online-Ausgabe des Wissenschaftsjournals «Molecular Psychiatry» publiziert.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Erst seit wenigen Jahren ist es möglich, detailliertes Wissen über die Wichtigkeit von Genen für das menschliche Gedächtnis zu erlangen. Dies ist das Forschungsgebiet von Andreas Papassotiropoulos und Dominique de Quervain, Professoren an der Fakultät für Psychologie und am Biozentrum der Universität Basel sowie an den Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK). Die Forscher haben in früheren Arbeiten bereits nachweisen können, dass Gene, die einfache Formen von Gedächtnis bei Tieren steuern, auch beim menschlichen Gedächtnis eine wichtige Rolle spielen.
Nun haben die beiden Basler Wissenschaftler zusammen mit ihren Teams eine breit angelegte, genomweite Analyse durchgeführt, um gedächtnisrelevante Gene des Menschen zu identifizieren. Anstatt sich auf tierexperimentelle Daten zu stützen, untersuchten sie das gesamte menschliche Genom in der Hoffnung, bisher unbekannte Gene und Mechanismen zu entdecken. Dabei sind sie auf das Gen CTNNBL1 gestossen, dem die beiden Forscher nun eine wichtige Rolle für die intakte Funktion des menschlichen Gedächtnisses zuschreiben, weil es hochsignifikant mit der Gedächtnisleistung korreliert.
Dank neuester Gen-Chip-Technologie waren die Forscher in der Lage, fast zwei Millionen Stellen des menschlichen Genoms zu untersuchen. Diese hohe Auflösung ermöglicht es, neue genetische Mechanismen des menschlichen Gedächtnisses zu entdecken, wie im Fall von CTNNBL1. Mit Hilfe funktioneller Bildgebung konnten sie zudem zeigen, dass das neu entdeckte Gen die Hirnaktivität in gedächtnisrelevanten Regionen des Gehirns steuert. Als nächstes sind weitere Studien geplant, um mehr über dieses Gen und seine Rolle in der Informationsspeicherung herauszufinden.
Neurobiologische Mechanismen des menschlichen GedächtnissesDas Projekt «Neurobiologische Mechanismen des menschlichen Gedächtnisses» wird von Prof. Dominique de Quervain, Direktor der Abteilung Kognitive Neurowissenschaften, und von Prof. Andreas Papassotiropoulos, Direktor der Abteilung Molekulare Neurowissenschaften der Universität Basel, geleitet und vom Schweizerischen Nationalfonds, der EU und universitären und privaten Stiftungen gefördert. Das Projekt umfasst mehrere tausend Versuchsteilnehmer und Patienten, und die eingesetzten Methoden reichen von molekulargenetischen Studien bis hin zu bildgebenden Verfahren und klinisch-pharmakologischen Studien. Zu den Zielen des Projektes gehören die Identifizierung von neurobiologischen und molekularen Mechanismen des menschlichen Gedächtnisses und die gezielte Entwicklung neuer Therapiestrategien zur Behandlung von Gedächtnisstörungen.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 09:42:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Avastin verliert Zulassung für Indikation Brustkrebs</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/avastin-verliert-zulassung-fuer-indikation-brustkrebs/</link>
			<description>Das Roche-Medikament Avastin verliert in den USA die Zulassung zur Behandlung von Brustkrebs. Die US-Gesundheitsbehörde begründete den Schritt am vergangenen Freitag damit, dass das Mittel nicht sicher und wirksam bei dieser Krebsart sei. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Zulassung von Avastin für andere Krebsarten wird davon nicht berührt. So darf das Medikament weiterhin zur Therapie von Dickdarm-, Lungen-, Nieren- und Gehirnkrebs angewendet werden. Bei Brustkrebs fehle jedoch der Nachweis, dass Avastin Vorteile wie eine Verlangsamung des Tumorwachstums, eine längere Überlebensdauer oder eine bessere Lebensqualität der erkrankten Frauen biete. Zudem bestehe das Risiko starker Blutungen und Herzversagen. Zwar ist es möglich, dass Ärzte das Medikament trotzdem zur Brustkrebstherapie einsetzen, Roche darf es aber nicht mehr zu diesem Zweck vermarkten. Laut Analystenschätzung könnten dem schweizerischen Pharmakonzern durch den Indikationsverlust rund 1 Mrd der 6 Mrd USD Jahresumsatz mit Avastin verloren gehen. Roches US-Tochter Genentech äußerte sich enttäuscht über die Entscheidung und kündigte eine neue klinische Studie an. Erforscht werden soll die Wirkung von Avastin in Verbindung mit dem Chemotherapiemittel paclitaxel bei bislang unbehandeltem metastatischem Brustkrebs. Zudem soll ein möglicher Biomarker bewertet werden, mit Hilfe dessen Patienten identifiziert werden könnten, denen eine Behandlung mit Avastin besonders nutzen könnte. Die US-Zulassung des Mittels zur Brustkrebsbehandlung war im Februar 2008 in einem beschleunigten Verfahren erteilt worden. Die FDA hatte bereits Ende 2010 entschieden, Roche diese Genehmigung wieder zu entziehen. Diese Entscheidung war jedoch von Genentech angefochten worden. (Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 13:49:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Werkzeuge für die Leiterplattenbearbeitung</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/werkzeuge-fuer-die-leiterplattenbearbeitung/</link>
			<description>HAM Hartmetallwerkzeugfabrik Andreas Maier GmbH und die Union Tool AG, grösster Hersteller von Hartmetallwerkzeugen für die Bearbeitung von Leiterplatten, gehen ab Januar 2012 eine unbefristete Vertriebskooperation ein. Ziel ist, dem Kunden ein noch besseres Komplett-Paket zu bieten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zwei Firmen, zwei Marken, zwei Kulturen – ein Ziel. Nach diesem Motto bilden die HAM Hartmetallwerkzeugfabrik Andreas Maier GmbH mit Sitz im schwäbischen Schwendi und die europäische Gesellschaft der japanischen Union Tool mit Sitz in Marin/NE (Schweiz) die sogenannte Tool Sales Alliance. Dadurch entsteht die neue Nummer Eins unter den Zulieferern für Leiterplattenwerkzeuge in Europa. Die beiden Unternehmen können ihren Kunden mit dieser Partnerschaft nun europaweit ein sehr breites Sortiment an Bohrern und Fräsern mit Durchmessern von 0,01 Millimetern bis zehn Millimetern liefern. 
Der Hauptmarkt für die Tool Sales Alliance ist Europa, beide Firmen sind durch ihren sehr hohen Qualitätsstandard in der Lage Kunden weltweit zu beliefern. Durch die Kooperation stehen den Kunden für jede Anwendung die optimalen Werkzeuge zur Verfügung. &nbsp;
Serien- und Sonderwerkzeuge
Durch die Partnerschaft haben die europäischen Kunden den Vorteil, dass sie nun eine sehr hohe Versorgungssicherheit erhalten und schnell beliefert werden können. Durch die Produktionsstandorte in Europa kann die Tool Sales Alliance neben den Serienprodukten auch Sonderwerkzeuge fertigen. Damit erhalten die Kunden einen noch grösseren Wettbewerbsvorteil. Besten Service bietet die Tool Sales Alliance ihren Kunden auch durch integrierte Nachschleifzentren in ganz Europa.
HAM und Union Tool gelten beide als Technologie- und Innovationsführer. Im Zuge dieser Partnerschaft werden sie deshalb ihre Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten weiter ausbauen, um dem Kunden eine noch höhere Performance der Produkte zu bieten.
Eigenes Beschichtungs-Know How gehört genauso zum Portfolio der Alliance wie die Möglichkeit zu Analysen von Schichten und Hartmetallen im metallurgischen Labor.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 09:20:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Erste Professur für Life-Sciences-Recht an der Uni Basel</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/erste-professur-fuer-life-sciences-recht-an-der-uni-basel/</link>
			<description>(Quelle: Uni Basel) Die Universität Basel erhält erstmals einen Professor für Life-Sciences-Recht: Der Deutsche Prof. Herbert Zech ist vom Universitätsrat zum Extraordinarius für Privatrecht mit diesem Schwerpunkt gewählt worden. Er wird seine Professur auf den 1. April 2012 antreten und u.a. den neuen Masterstudiengang Life-Sciences-Recht aufbauen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Prof. Herbert Zech vertritt derzeit den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Wirtschafts- und Technikrecht an der Universität Bayreuth.&nbsp; Seine Interessenschwerpunkte sind das Recht des geistigen Eigentums, insbesondere Bio- und Nanotechnologiepatente, sowie das Gesellschaftsrecht. In Basel möchte er das neuartige Rechtsgebiet des Life-Sciences-Rechts herausbilden und für die neue Professur ein national wie international sichtbares Profil schaffen. Forschungsschwerpunkte werden der immaterialgüterrechtliche Schutz von Innovationen, die Haftung für neue Technologien und die zivilrechtliche Behandlung biologischer Ressourcen sein.
In Übereinstimmung mit der strategischen Ausrichtung der Universität Basel will sich die Juristische Fakultät als Standort für das Recht der Life Sciences in Forschung und Lehre profilieren. Insbesondere ist ein neuer Masterstudiengang Life-Sciences-Recht vorgesehen, der die juristische Allgemeinbildung mit einer vertieften Übersicht über die rechtlichen Themen der Life Sciences, zum Beispiel im Heilmittel-, Immaterialgüter-, Gesundheits-, Verantwortlichkeits- und Vertragsrecht, verbinden soll. Ebenfalls geplant ist in Zusammenarbeit mit den Juristischen Fakultäten der Universität Genf (Master bilingue) und Zürich sowie dem Basel Institute on Governance der neue Doktoratsstudiengang «Law and Animals: Ethics at crossroads». ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 11:29:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Wechsel bei der Standortleitung Visp</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/wechsel-bei-der-standortleitung-visp/</link>
			<description>(Quelle: Lonza) Stefan Troger wird per 1. April 2012 zum Leiter des Lonza-Standorts Visp befördert. Er wird an Harry Boot berichten. Durch diese Ernennung wird die Führung des Standorts mit dem Projekt VispChallenge zusammengelegt, wie Lonza heute weiter mitteilte.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Weiter heisst es in dem Communiqué: Stefan Troger folgt auf Stéphane Mischler, der die Funktion des Standortleiters Visp während den letzten paar Jahren erfolgreich ausgeübt hat. Nach einer langen und beeindruckenden Karriere und mehr als 30 Jahren bei der Lonza wird Stéphane Mischler im Jahr 2012 in den Ruhestand treten. Er wird Stefan Troger und das Standortleitungsteam bis zu seiner Pensionierung in ihren Bestrebungen unterstützen, den Standort Visp auf die nächsten Jahrzehnte vorzubereiten. Stéphane wird zudem bis zu seiner Pensionierung mit der Pensionskasse von Lonza zusammenarbeiten.
&nbsp;Stefan Troger war während den letzten 20 Jahren in verschiedenen Positionen innerhalb von Lonza tätig. Zuletzt leitete er die Geschäftseinheit LCMB (Lonza Custom Manufacturing - Biological Manufacturing) in Visp und übernahm daraufhin die Rolle als Projektleiter von VispChallenge. Das Projekt VispChallenge wurde entwickelt, um Lösungsstrategien für die zukünftige Ausrichtung am Standort Visp aufzuzeigen. In den nächsten Wochen werden Stefan Troger und sein Team die Organisation in Visp weiter optimieren, um die Geschäftsanforderungen zu erreichen und zu unterstützen. 
&nbsp;“Mit Stefan Troger haben wir die Möglichkeit, die Standortleitung von Visp und das Projektmanagement von VispChallenge zu verbinden. Unser Standort ist mit massiven Herausforderungen im Bereich Währung, Märkte und Technologien konfrontiert. Das Projekt VispChallenge arbeitet deshalb an zwei Fronten: Die kurz- und mittelfristige Erhöhung der Produktivität (tiefere Kosten und höherer Ertrag von bestehenden Anlagen) sowie die Optimierung des Produktportfolios, um die Zukunft des Standortes Visp langfristig zu sichern. Stefan Troger und sein Team haben die richtigen Fähigkeiten und das erforderliche Mass an positiver Energie, um dies umzusetzen“, kommentiert Stefan Borgas, CEO von Lonza.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 09:44:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Zentraler Enzymkomplex im Detail entschlüsselt</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/zentraler-enzymkomplex-im-detail-entschluesselt/</link>
			<description>(Quelle: ETH Zürich) Forschern der ETH Zürich ist es gelungen, die dreidimensionale Form des Ribosoms bei einem höheren Organismus komplett aufzuklären. Ribosomen sind zelluläre Maschinen, die Eiweisse herstellen. Diese Kenntnis ihrer Struktur wird es Wissenschaftlern erleichtern, neue Medikamente gegen Infektionen mit Bakterien, Pilzen oder Viren zu entwickeln.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Maschinerie, die in Zellen die Erbinformation Stück für Stück abliest und darauf basierend Eiweisse herstellt, das sogenannte Ribosom, ist eines der komplexesten Enzyme, das es in der Biologie gibt. Seit Jahrzehnten untersuchen Wissenschaftler diesen Molekülkomplex. Vor zehn Jahren haben Forscher bei Bakterien die dreidimensionale Struktur dieses Komplexes aufgeklärt. Dafür wurde ihnen 2009 der Nobelpreis für Chemie verliehen.
Bei höheren Lebewesen wie beispielsweise Pilzen, Pflanzen und Tieren (sogenannten Eukaryonten) ist das Ribosom noch komplexer aufgebaut als bei Bak-terien. Forschern unter der Leitung von Nenad Ban, Professor am Institut für Molekularbiologie und Biophysik der ETH Zürich, ist es nun gelungen, die dreidimensionale Struktur der grösseren von zwei Untereinheiten eines Ribosoms eines höheren Lebewesens zu entschlüsseln. Es handelt sich dabei um jenes eines einzelligen Wimperntierchens der Art Tetrahymena thermophila. Dieses Ribosom ist jenen von anderen höheren Lebewesen ähnlich, darunter auch dem des Menschen. Die Forscher veröffentlichten ihre Arbeit heute im Fachmagazin «Science». Wissenschaftler aus derselben Arbeitsgruppe der ETH Zürich haben vor einem Jahr bereits die Struktur der kleineren der beiden Ribosomen-Untereinheiten des Wimperntierchens entschlüsselt.
Besseres Verständis der Enzymfunktion
Der Vergleich der Ribosomen-Struktur von Bakterien und von höheren Lebewesen wird es Wissenschaftlern ermöglichen, neue artspezifische Wirkstoffe gegen schädliche Organismen zu entwickeln. Dazu gehören die gegen Bakterien gerichteten Antibiotika und die gegen Pilze gerichteten Fungizide. Ausserdem kann die Erkenntnis auch der Entwicklung von Medikamenten gegen Viren dienen. Dies, weil sich viele Viren nur verbreiten können, wenn sie an die Ribosomen ihrer Wirtszellen binden und diese so manipulieren.
Die Kenntnis der Struktur ist darüber hinaus notwendig, um die Funktion der Ribosomen höherer Lebewesen besser zu untersuchen sowie um Erkenntnisse über ihre Entstehung in der Evolution zu gewinnen.
Klinge S, Voigts-Hoffmann F, Leibundgut M, Arpagaus S, Ban N: Crystal Structure of the Eukaryotic 60S Ribosomal Subunit in Complex with Initiation Factor 6. Science, 2011, doi:120.1126/science.1211204 ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:22:00 +0100</pubDate>
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			<title>Energiekostenoptimierung leicht gemacht</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/energiekostenoptimierung-leicht-gemacht/</link>
			<description>Das modulare und branchenneutrale Energiemanagementsystem Simatic WinCC/B.Data wurde von der Siemens-Division Industry Automation mit neuen Funktionen ausgestattet. Die neue Version Simatic WinCC/B.Data V5.2 SP1 verfügt über einen Wizard zur Datenanbindung, mit dem sich Energiemesspunkte und WinCC-Archiv-Tags einfach und effizient an B.Data anbinden lassen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Wizard unterstützt den Nutzer auch bei der Erfassung von Daten aus unterschiedlichen Quellen, etwa von WinCC, OPC oder FTP. Deutlich schneller und einfacher ist nun die Installation. Für den wenig geübten Anwender stehen voreingestellte Parameter, ein vereinheitlichtes Setup, Tooltips, eine einfachere Konfiguration auch von Mehrplatzsystemen sowie eine verbesserte Dokumentation bereit. 
Erfahrenen Anwendern bietet ein Experten-Setup erweiterte Freiheitsgrade bei den Einstellungen. Die neue WinCC/B.Data-Version 5.2 SP1 unterstützt neben WinCC V7.0 SP2 nun auch das Scada (Supervisory Control and Data Acquisition)-System Simatic WinCC RT Professional V11 SP1, mit dem das Energiemanagementsystem an das Runtime-System des Engineering Frameworks TIA Portal angebunden wird. 
Mit dem Energiemanagementsystem Simatic WinCC/B.Data, das jetzt auch Microsoft Excel 2010 und Windows 7 unterstützt, können produzierende Betriebe ihre Energiekosten und -transparenz auf Managementebene optimieren – von Einkauf über Planung bis Controlling. Durch lückenlose Energie- und Stoffbilanzierung der Energieerzeugungs- und -verbrauchsanlagen lassen sich die Energieeffizienz steigern und die Energiekosten senken]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:04:00 +0100</pubDate>
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			<title>&quot;Die Kunden reagieren nervöser&quot;</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/die-kunden-reagieren-nervoeser/</link>
			<description>Für Lanxess wird das Klima rauer. Der Spezialitätenchemiekonzern steuert zwar dank eines satten Polsters aus dem starken Geschäft in den ersten 9 Monaten auf ein Rekordergebnis in diesem Jahr zu. Auch das dritte Quartal verlief noch stark. Allerdings spürt der Konzern ähnlich wie andere Unternehmen der Branche bereits erste Abschwächungstendenzen bei der Nachfrage im Schlussquartal. Für 2012 wagte Vorstandsvorsitzender Axel C. Heitmann noch keine Prognose. </description>
			<content:encoded><![CDATA[In den Monaten Oktober bis Dezember geht der Manager nur noch von einem &quot;normalen saisonalen Geschäftsverlauf&quot; aus. Er erwarte, dass die Kunden zum Ende des vierten Quartals ihre Lagerbestände verstärkt abbauen werden. Die Unsicherheit sei deutlich grösser geworden. &quot;Wir sehen bereits heute, dass Kunden nervöser reagieren, Aufträge stückeln, mehr umdisponieren und ankündigen ihre Lagerbestände abzubauen&quot;, sagte Heitmann. Es bleibe nun abzuwarten, wie sich die täglichen negativen Meldungen aus den Finanzmärkten auf die Kunden auswirkten. &quot;Das Kundensentiment ist schon erheblich angespannt&quot;, sagte er. Im vierten Quartal müsse der Konzern zudem wegen der rückläufigen Preise für Rohstoffe eine Wertminderung der Vorräte vornehmen, was zu einer weiteren Belastung führen werde, sagte er. Im dritten Quartal zeigte der Konzern aus Leverkusen noch in einer beeindruckenden Verfassung. Vor allem dank der starken Nachfrage aus der Reifen- und Automobilindustrie sowie höheren Verkaufspreisen kletterten die Erlöse um 26,5% auf 2,34 Mrd EUR. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte, getrieben von positiven Preis- und Mengeneffekten, um 27,5% auf 311 Mio EUR zu. Nach Steuern und Anteilen verdiente der Konzern 154 Mio EUR und damit 30,5% mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Im Gesamtjahr soll der Umsatz deutlich zulegen, das EBITDA vor Sondereinflüssen soll um 20% auf mehr als 1 Mrd EUR steigen, was neuer Rekord wäre. Das dürfte für Lanxess leicht zu erreichen sein. In den ersten 9 Monaten hat Lanxess bereits ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 972 Mio EUR erzielt. Bis 2015 soll diese Ergebniskennziffer weiter auf 1,4 Mrd EUR steigen.&nbsp; (Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 15:32:00 +0100</pubDate>
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			<title>Stada übernimmt Geschäft von Spirig</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/stada-uebernimmt-geschaeft-von-spirig/</link>
			<description>Die deutsche Stada Arzneimittel AG hat das Generikageschäft des schweizerischen Pharmaunternehmens Spirig Pharma für 97 Mio. CHF (78 Mio. EUR) übernommen. Entsprechende Verhandlungen hatte Stada bereits im Mai 2011 angekündigt. Nun wurde der Vertrag unterschrieben. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Den Angaben zufolge umfasst das Portfolio 56 verschreibungspflichtige und 15 weitere Produkte. Das Umsatzvolumen der Produkte bezifferte Stada mit umgerechnet 34 Mio EUR. Die Akquisition beinhalte keine Produktionstätten.
Stada beabsichtige, das Geschäft am heutigen Standort Egerkingen weiter zu betreiben&nbsp;und alle 30 Mitarbeiter zu übernehmen, heisst es&nbsp;einem Communiqué der Spirig AG. Die Geschäftseinheit Generika ist nach Angaben von Spirig der drittgrösste Generika-Anbieter in der Schweiz und wird 2011&nbsp; rund 43 Mio. CHF&nbsp;umsetzen.&nbsp;&quot;Der Verkauf an Stada ist ein Idealfall für die nachhaltige Entwicklung unserer Generika-Sparte. Diese kann dank der kosteneffizienten Lieferkette und der vollen Produktepipeline von&nbsp;Stada ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen sowie den Kundennutzen und die starke Position im Schweizer Generikamarkt weiter ausbauen&quot;, wird Silvio Inderbitzin, CEO der Spirig Pharma AG, zitiert. Die Spirig Pharma AG bleibe weiterhin im Besitz des bisherigen Managements. Sie wwerde sich künftig voll und ganz auf Dermatologie- und Dermokosmetik-Produkte&nbsp;konzentrieren und vermehrt Mittel in die Produkteentwicklung und Markterschliessung investieren. &quot;Spirig Pharma AG will in Europa ein wichtiger Dermatologieplayer werden&quot;, sagte Inderbitzin.
Stada wegen Sonderabschreibern in den roten Zahlen
Mit dem Kauf setzt&nbsp;Stada, Hersteller von Nachamhmermedikamenten und Markenprodukten, seine Einkaufstour in diesem Jahr fort. Unter anderem hat Stada 2011 ein Markenproduktportfolio von der deustchen Firma Grünenthal für 360 Mio EUR erworben.&nbsp; Wertberichtigungen und Abschreibungen in Serbien haben den Konzern in den ersten neun Monaten unerwartet in die roten Zahlen gedrückt. Wegen erneuter Liquiditätsprobleme in einem seiner wichtigsten Auslandsmärkte hatte&nbsp;Stada fast 100 Mio EUR auf offene Forderungen abschreiben müssen. Der Konzernverlust lag denAngaben zufolge bei 6,5 Mio EUR, nach einem Gewinn von 38,8 Mio EUR im Vorjahr. Der Umsatz stieg von Januar bis September um 6% auf 1,25 Mrd EUR. Dabei wuchsen die Erlöse mit Markenprodukten doppelt so schnell wie das Kernsegment Generika. Der Umsatzanteil der Markenprodukte legte auf 28% (26,4%) zu. Für 2011 erwartet Stada einen deutlich höheren Konzerngewinn als im Vorjahr.&nbsp; Die langfristigen Wachstumsziele bis 2014 bekräftigte das Unternehmen. (rma, PD, Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 14:36:00 +0100</pubDate>
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			<title>Editorial 2011/11: Weitere Abbaurunden sind zu befürchten</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/editorial-201111-weitere-abbaurunden-sind-zu-befuerchten/</link>
			<description>Nachrichten über Werkschliessungen und Stellenabbau hätten uns nicht überrascht in der Rezession. Die globale Wirtschaftskrise liess den «Werkplatz» Schweiz indes relativ ungeschoren. Dafür erreichen uns jetzt vermehrt Hiobsbotschaften insbesondere aus der Chemie- und Pharmabranche. Novartis plant einen Aderlass von rund 2000 Stellen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Allein in der Schweiz sollen in den nächsten drei bis fünf Jahren 1100 Arbeitsplätze wegfallen. Streichen will die Novartis-Führung rund 760 Stellen in Basel sowie 320 Stellen am OTC-Standort Nyon (rezeptfreie Medikamente), der geschlossen und die Produktion verlagert wird. Im Gegenzug will Novartis 700 neue Jobs in Billiglohnländer schaffen. Gleichzeitig mit dem Abbauplan verkündete der Konzern am 25. Oktober einen geradezu fantastischen Neunmonatsgewinn von 8 Milliarden US-Dollar.
Novartis greift also keineswegs aus existenzieller Not zum Rotstift – was Betroffene und Öffentlichkeit verständlicherweise erzürnt –, sondern reagiert als renditeorientiertes Unternehmen «proaktiv» auf einen allseits detektierten Kostendruck. Die Begründungen sind nicht neu und klingen in sich logisch: Preisdruck bei Medikamenten, der sich durch die Schuldenkrise in zahlreichen Ländern noch verschärfen dürfte, Verlust des Patentschutzes wichtiger Medikamente sowie erhöhte Aufwendungen für Entwicklung und Zulassung –, so rechtfertigte zum Beispiel auch Roche vor knapp einem Jahr den geplanten Aderlass von 4800 Stellen, davon 770 in der Schweiz. Zusätzlich erhöht nun die Frankenstärke den Druck auf die Margen der Schweizer Konzerne. Inwieweit Novartis mit dem Massnahmenpaket «überreagiert», ist wohl Interpretationssache.
Klar absehbar ist hingegen, dass sich die Abbaumassnahmen im Chemie- und Pharmasektor nachhaltig negativ auf den Standort Schweiz auswirken werden – aus mehreren Gründen: Die Stellen werden aus strukturellen Gründen gestrichen, sie sind – anders als Jobs, die dem Konjunkturzyklus zum Opfer fallen – unwiderruflich verloren. Da sich der Kostendruck im Gesundheitswesen fortsetzt, wird es weitere Abbaurunden geben. 
Novartis baut diesmal auch Stellen in der Forschung ab. Obwohl Basel mit derzeit rund 5000 F&amp;E-Stellen der grösste Forschungsstandort von Novartis bleibt, ist das ein schlechtes Signal für den «Wissensplatz» Schweiz. Und dies in einer Zeit, in der wissensbasierte Berufe gerade wieder an Ausstrahlungskraft zu gewinnen scheinen, wie etwa steigende Erstsemesterzahlen in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studienfächern belegen. Um für junge Menschen attraktiv zu bleiben, müssen diese Ausbildungswege aber eine stabile berufliche Perspektive bieten – vorzugweise im eigenen Land.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 16:29:00 +0100</pubDate>
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			<title>Sika steigert Umsatz und büsst Gewinn ein</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/sika-steigert-umsatz-und-buesst-gewinn-ein/</link>
			<description>Der Bauchemie-Konzern Sika steigerte in den ersten neun Monaten 2011 den Umsatz in Lokalwährungen um 17.2%. Ausser in Europa Süd wuchs Sika in allen Regionen zweistellig. Weiterhin steigende Rohmaterialpreise und Währungseffekte belasteten das Resultat auch im dritten Quartal. (Quelle: Sika)</description>
			<content:encoded><![CDATA[In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres steigerte Sika den Umsatz in Lokalwährungen um 17.2%. Darin enthalten ist ein Akquisitionseffekt von 3.9%. Nach der Umrechnung in CHF erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3.2%, von CHF 3'318.6 Mio. auf CHF 3’424.8 Mio.
Sika legte in Lokalwährungen in allen Regionen zu. Wie bereits im 1. Halbjahr konnte Sika auf die anhaltend starke Nachfrage in den Schwellenländern zählen. Aber auch in Nordamerika gewann Sika in einem stark umkämpften Markt weitere Marktanteile dazu. Während Europa Nord zweistellig wuchs, konnte Europa Süd dank den Märkten in Frankreich und Grossbritannien das einstellige Wachstum halten. Nach Regionen gegliedert legte Sika in den ersten neun Monaten in Lokalwährungen wie folgt zu: Asien/Pazifik 37.0%, Nordamerika: 25.1%, Lateinamerika 22.6%, IMEA (Indien, Naher Osten und Afrika) 13.1%, Europa Nord 11.8% und Europa Süd mit 4.2%.
Ende September 2011 lag die Bruttomarge bei 50.8% (Vorjahr: 54.7%), was in erster Linie auf die gestiegenen Rohmaterialpreise zurückzuführen ist. Die starken Preissteigerungen im ersten und zweiten Quartal wirken sich mit Zeitverzögerung auf die Marge im dritten und vierten Quartal aus. Die eingeleiteten Erhöhungen der Verkaufspreise, die ihrerseits ebenfalls zeitverzögernd wirken, konnten die weiterhin steigenden Materialkosten nicht kompensieren.
Die Kosten-Effizienz konnte trotz des weiter vorangetriebenen Ausbaus in den Schwellenländern weiter gesteigert werden und verbesserte sich in Prozent der Nettoerlöse um 0.8 Prozentpunkte von 40.5% auf 39.7%. Damit lag der Betriebsgewinn (EBIT) nach neun Monaten bei CHF 281.3 Mio. (Vorjahr: CHF 368.7 Mio.), was einer Marge von 8.2% entspricht (Vorjahr: 11.1%). Der Konzerngewinn belief sich auf CHF 169.3 Mio. (Vorjahr: CHF 249.2 Mio.).
Ausblick
Die Aussichten in den Schwellenländern bleiben, von länderspezifischen Ausnahmen abgesehen (Nordafrika), weiterhin positiv. In Europa präsentiert sich die Situation dagegen eher unsicher. Während die operativen Kennzahlen kein merkliches Abflachen des Geschäfts erkennen lassen, kann die weitere Entwicklung aufgrund der finanzwirtschaftlichen und politischen Lage nur schwer beurteilt werden. 
Da sich die Materialpreissteigerungen mit einer 3- bis 6-monatlichen Verzögerung auf die Erfolgsrechnung auswirken, wird der Druck auf das Bruttoergebnis bestehen bleiben. Entsprechend werden die Anstrengungen zur Erhöhung der Verkaufspreise fortgesetzt. 
Auch unter Berücksichtigung weiterer Effizienzsteigerungen auf der Kostenseite wird der Gewinn für das Gesamtjahr 2011 deutlich unter dem Vorjahr zu liegen kommen. ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 09:32:00 +0100</pubDate>
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			<title>Neue Vertriebspartnerschaft mit HanseoChem</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/neue-vertriebspartnerschaft-mit-hanseochem/</link>
			<description>Die Chemiedistributionsgruppe DKSH mit Hauptsitz in Zürich hat ein neuen Vertrag mit HanseoChem geschlossen, einem führenden koreanischen Hersteller von pharmazeutischen Wirkstoffen (Active Pharmaceutical Ingredients = API). DKSH wird für HanseoChem den Wirkstoff Glycerophosphatidylcholin (GPC) weltweit verkaufen und distributieren.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der zellmembran-aktive Wirkstoff Alpha-GPC wird z.B. in neurologischen Medikamenten zur Steigerung&nbsp;von Gehirnfunktionen eingesetzt. 
HanseoChem habe sich für DKSH als Partner entschieden aufgrund dessen ezellenter Kenntnis des Pharmamarktes, der Unterstützung bei der Registrierung sowie der ausgezeichneten Fährigkeit von DKSH im Beschaffungsbereich, heisst es in der Mittelung. DKSH will die HanseoChem u.a. auch dabei unterstützen, ihr Geschäft mit den aus Soja hergstellten APIs zu entwickeln und auszubauen.
HanseoChem ist den Angaben zufolge einer der wenigen hersteller, die GPC unter GMP-Bedingungen produzieren kann. &quot;DKSH ist erfreut, mit einem weltweit führenden Unternehmen wie HanseoChem zu kooperieren, das eine ausserordentliche&nbsp;Expertise bei&nbsp;lipid-basierten Nichen-APIs&nbsp;besitzt&quot;,&nbsp; wird Dr. Hansjoerg Jakubetz, Vizepräsident des DKSH-Geschäftsfelds Pharmazeutische Industrie, in dem Communiqué zitiert. (rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 08:35:00 +0100</pubDate>
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			<title>Multiple Sklerose: Studie belegt Wirksamkeit eines neuen Medikaments</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/multiple-sklerose-studie-belegt-wirksamkeit-eines-neuen-medikaments/</link>
			<description>Eine internationale Forschergruppe unter Leitung von Ludwig Kappos von Universität und Universitätsspital Basel konnte in einer in 20 Ländern durchgeführten klinischen Studie belegen, dass der neu entwickelte monoklonale Antikörper Ocrelizumab die Anzahl von an der Entstehung der Multiplen Sklerose beteiligten Immunzellen schnell vermindert und die krankheitsbedingten entzündlichen MS-Herde und klinischen Schübe effizient verringert. Die Studienergebnisse wurden in der Medizinzeitschrift «The Lancet» veröffentlicht.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Multiple Sklerose ist eine&nbsp;meist zu Behinderung führende Erkrankung, bei der das Immunsystem der Betroffenen das zentrale Nervensystem angreift. Diese Attacken führen zu Entzündungen und zu Episoden mit neurologischen Störungen (Schübe) sowie zu einer fortschreitenden Behinderung.
Entgegen früheren Annahmen, dass die Entzündung bei MS ausschliesslich durch T-Zellen – sie steuern die zellulären Reaktion des Immunsystems – kontrolliert wird, legen neuere Befunde nahe, dass B-Zellen – sie bestimmen die antikörpergebundene Immunreaktionen – treibende Kraft für pathologische Immunreaktionen sind.
Eine internationale Forschergruppe unter Leitung von Prof. Dr. Ludwig Kappos, Forschungsgruppenleiter am Departement Biomedizin der Universität Basel und Chefarzt der Neurologischen Klinik und Poliklinik am Universitätsspital Basel, hat einen neuen humanisierten monoklonalen Antikörper («Ocrelizumab»,F.Hoffmann-La Roche Ltd, Basel), der gezielt CD20 positive B-Zellen vermindert, bei Patienten mit schubförmig verlaufender Multipler Sklerose in einer Phase II Studie geprüft. CD20 ist ein Oberflächenprotein, das auf bestimmten B-Zellen exprimiert wird. 
Eindrückliche ResultateIn der doppel-blinden und placebokontrollierten Studie haben die Forschenden die Wirksamkeit und Sicherheit von zwei Dosierungen von Ocrelizumab bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose untersucht. Das neue Medikament verminderte die Anzahl bei monatlichen Kernspintomografien nachweisbarer aktiver Herde in der niedrig dosierten (600 mg) Ocrelizumab-Gruppe um 89% und in der hoch dosierten (2000 mg) Gruppe um 96% gegenüber der Placebogruppe. Die Schubhäufigkeit war um 80 bei der niedrigeren bzw. 72% bei der höheren Dosis auch signifikant tiefer als in der Placebogruppe. Deutliche Vorteile zeigten sich für beide Dosierungen auch im Vergleich mit einer Behandlung mit Interferon Beta. Schwere Nebenwirkungen waren selten und in allen Therapiegruppen in ähnlicher Häufigkeit beobachtbar. 
Die Wissenschaftler kommen zum Schluss, dass bei aller Vorsicht das Ausmass der Wirkung von Ocrelizumab auf MS-Herde und klinische Schübe im Vergleich zu etablierten Behandlungen, aber auch zu den meisten anderen in Entwicklung befindlichen Substanzen im Vorteil ist. An der Studie nahmen 218 Patienten aus 79 Zentren in 20 Ländern teil. Die Probanden waren zwischen 18 und 55 Jahre alt und hatten schubförmig-remittierend verlaufende Multiple Sklerose. Das neue Medikament soll nun in länger andauernden Phase III Studien mit mehr Patienten weiter getestet werden. 
(Quelle: Uni Basel)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 14:51:00 +0100</pubDate>
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			<title>36 frisch diplomierte Bachelors in Biotechnologie</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/36-frisch-diplomierte-bachelors-in-biotechnologie/</link>
			<description>Am 28. Oktober 2011 erhielten an der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wädenswil 36 Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Biotechnologie ihre Diplome.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
Die Diplomierten, 19 Damen und 17 Herren, feierten den erfolgreichen Abschluss ihres dreijährigen Studiums mit Dozierenden, Angehörigen und Gästen in Wädenswil. Durch den Anlass führte Prof. Dr. Tobias Merseburger, Leiter des Institutes für Biotechnologie. Die Übergabe der Diplome erfolgte durch die Studiengangleiterin Susanne Dombrowski. Die Festansprache hielt Uwe E. Jocham, Direktionspräsident CSL Behring AG. Martin Filsinger, Vertreter der Alumni ZHAW Life Sciences stellt den neu gegründeten Verband vor und betonte wie wichtig die Vernetzung innerhalb der Life Sciences ist. Aus Sicht der Studierenden sprachen Heidi Baumgartner und Valentin Rüttimann zu den Anwesenden. Bereits zum zweiten Mal wurde ein Preis für den besten Abschluss vergeben. Dieser mit CHF 500 dotierte Preis ging dieses Jahr an Katharina Romer und wurde von Patrick Keller, Delegierter des SVC (Schweizerischer Verband dipl. Chemiker FH) übergeben. 
(Quelle: ZHAW)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 14:02:00 +0100</pubDate>
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			<title>Clariant verstärkt Präsenz in Asien</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/clariant-verstaerkt-praesenz-in-asien/</link>
			<description>Der Schweizer Spezialitätenchemiekonzern Clariant hat heute Dienstag die Eröffnung seiner neuen Zentrale für die Region Südostasien &amp; Pazifik sowie der neuen, vormals in der Schweiz angesiedelten, Zentrale der globalen Geschäftseinheit Textile Chemicals  bekannt gegeben. Beide befinden sich in Singapur. Ausserdem weiht Clariant heute das neue Ethoxylierungswerk sowie ein neues Anwendungslabor in Guangdong, China ein.</description>
			<content:encoded><![CDATA[&nbsp;„Die Expansion von Clariant in der schnell wachsenden asiatischen Region stellt einen wichtigen Pfeiler unserer auf profitables Wachstum ausgerichteten Strategie dar. Sie dokumentiert zudem das grosse Engagement für unsere Kunden und Märkte“, kommentierte Clariant-CEO Hariolf Kottmann.Neue Zentrale für die Region Südostasien &amp; PazifikClariants neue Regionalzentrale ist die erste, die Clariant gemeinsam mit Süd-Chemie nutzt. Die derzeit 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Singapur werden die Kunden in der Region Südostasien &amp; Pazifik betreuen. In den letzten fünf Jahren ist der Umsatz von Clariant in der Region von 17% auf mehr als 22% gestiegen. Gleichzeitig belief sich das Investitionsvolumen alleine in China auf über 200 Mio. CHF. Die Integration der Süd-Chemie wird das Wachstum von Clariant erheblich ankurbeln. 2010 hatte Süd-Chemie 31,5% des Umsatzes in Asien und dem Nahen Osten erwirtschaftet (385 Mio. EUR). Ein Drittel der Belegschaft des Unternehmens arbeitet in dieser Region.Neuer globaler Hauptsitz der Geschäftseinheit Textile ChemicalsDie neue Zentrale für die Region Südostasien &amp; Pazifik wird gleichzeitig auch Hauptsitz der Geschäftseinheit Textile Chemicals von Clariant. 2010 verzeichnete der Textilbereich einen Umsatz von 821 Mio. CHF. Über 60% der globalen Textilproduktion ist in der Region Asien/Pazifik angesiedelt, und Clariant erwirtschaftet bereits 43% seines Umsatzes mit Textilchemikalien aus Asien. Nach der jetzt abgeschlossenen Verlegung aus der Schweiz wird das gesamte obere Management von Textile Chemicals fortan am neuen Hauptsitz arbeiten. Dort hat die Geschäftseinheit ausserdem ein globales Textilanwendungsteam zusammengestellt und ein hochmodernes Labor eröffnet. Erstes Ethoxylierungswerk von Clariant in ChinaClariant hat sein erstes Ethoxylierungswerk in Asien eröffnet und ist somit in diesem Segment nun global präsent. Das Werk stellt eine weitere wichtige Investition der Geschäftseinheit Industrial &amp; Consumer Specialties (ICS) im Land dar. Die neue Fabrik in Dayabay im Südosten der Provinz Guangdong ist mit einer Fläche von 80 000 Quadratmetern das grösste Werk der Geschäftseinheit in der Region Asien/Pazifik.. Das Werk wird anfänglich über eine Produktionskapazität von rund 50 000 Tonnen Tensiden pro Jahr verfügen. Ausserdem ist ihm ein Labor mit Autoklaven angeschlossen, das eine schnelle Produktentwicklung sowie die Anpassung der Produkte an die lokale Nachfrage ermöglicht. 
(Quelle: Clariant)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 09:54:00 +0100</pubDate>
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			<title>Stockmeier baut Aktivitäten in Polen aus</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/stockmeier-baut-aktivitaeten-in-polen-aus/</link>
			<description>Die Chemiedistributionsgruppe Stockmeier hat jetzt einen weiteren Vertriebsstandortes in Polen eröffnet. Mit dem neuen Standort einher geht auch eine Erweiterung des Produktangebotes um Chemierohstoffe für Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetika und weitere chemische Anwendungen. Zudem wurde das Vertriebsteam &quot;Food Additives&quot; verstärkt, so dass neben den Aromen und Geschmacksstoffen, die bei Stockmeier Food in Herford hergestellt werden, auch Lebensmittel-Zusatzstoffe und Stärkeprodukte angeboten werden können.</description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Kundennähe bedeutet für uns, dass wir da sind, wo unsere Kunden sind. Denn so&nbsp; kennen wir auch die Herausforderungen, denen sich unsere Kunden am Markt stellen müssen. Deshalb war es nur ein logischer Schritt, unser Angebot und unsere Dienstleistungen in Polen auszubauen und somit auch als Unternehmen über die Grenzen Deutschlands hinaus kontinuierlich zu wachsen&quot;, erklärte Firmen-Chef Peter Stockmeier anlässlich der Eröffnungsfeier. Bereits seit 2006 vertreibt Stockmeier vom Standort Kattowitz&nbsp;aus Industriereiniger für Lebensmittel verarbeitende Betriebe, Oberflächenbehandlungen, Automotive&nbsp;sowie Spezialprodukte für die Galvanoindustrie. Die Produkte stammen vornehmlich aus der Stockmeier eigenen Produktion in Deutschland.
Das Firmennetzwerk der Stockmeier Gruppe&nbsp;habe sich&nbsp; mittlerweile zu einem Global Player für chemische Standardprodukte bis hin zu Spezialitäten für zahlreiche Branchen entwickelt, heisst es in dem Communiqué weiter. Das seit seiner Gründung vor 90 Jahren familiengeführte Unternehmen betreibt eigene Standorte in Europa und Übersee und beschäftigt weltweit rund 700 Mitarbeiter.]]></content:encoded>
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			<category>Thema des Monats</category>
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			<category>Verfahrenstechnik</category>
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			<category>Forschung</category>
			<category>Analytik/Labor</category>
			<category>Aus- und Weiterbildung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 15:32:00 +0100</pubDate>
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			<title>Clariant spürt weiterhin die Frankenstärke</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/clariant-spuert-weiterhin-die-frankenstaerke/</link>
			<description>Der Schweizer Spezialitätenchemie-Konzern Clariant hat im 3. Quartal stark negative Auswirkungen des hohen Franken-Kurses gespürt. Der Umsatz legte in Lokalwährungen gerechnet zwar um 25 %, in Schweizer Franken aber nur um 9 % auf 1,865 Mrd. CHF zu. Darin enthalten ist der Umsatz der 2011 akquirierten Süd-Chemie (SC) von 356 Mio. CHF.  Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA (vor Einmaleffekten) sank von 232 Mio. CHF im Vorjahresquartal auf 216 Mio. CHF im 3. Quartal 2011, wobei negative Währungseinflüsse von 73 Mio. CHF zu Buche schlugen. Wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht, will Clariant u.a. im Zuge der SC-Integration weltweit 700 Stellen einsparen, insbesondere in der Verwaltung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die EBITDA-Marge vor Einmaleffekten lag im 3. Quartal bei 11,6%, im Vergleich zu 13,6% im Vorjahreszeitraum; bei konstanten Währungen lag die Marge bei 13,4%. Das Umsatzwachstum wurde durch Preiserhöhungen und die Akquisition von Süd-Chemie angetrieben, wie es im Communiqué von Clariant weiter heisst.&nbsp;Die weniger zyklischen Geschäftseinheiten Additives, Catalysis &amp; Energy, Functional Materials, Industrial &amp; Consumer Specialties sowie Oil &amp; Mining Services – die rund 50% des Konzernumsatzes erwirtschaften – zeigten das dynamischste Wachstum. In den zyklischeren Geschäftseinheiten hingegen hat sich die bereits im Juni beobachtete Nachfrageabschwächung über die gesamte Wertschöpfungskette im Kunststoffgeschäft und bis hinein ins Lackgeschäft bemerkbar gemacht. Auf regionaler Ebene übertrafen die traditionellen Märkte Europas und Nordamerikas die Märkte im Raum Asien/Pazifik, in Lateinamerika und der Region Naher Osten &amp; Afrika. In den Schwellenmärkten machte sich eine Verlangsamung des dynamischen Wachstums der vergangenen Quartale bemerkbar. Ohne Süd-Chemie stieg der Umsatz um 5%, was auf eine Erhöhung der Verkaufspreise um 9% zurückzuführen ist. Die Volumen gingen gleichzeitig um 4% gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück, was an der Nachfrageabschwächung in einigen Geschäftsbereichen und der aktiven Auflösung einzelner unrentabler Verträge lag. Die Bruttomarge sank von 27,9% im Vorjahresquartal auf 26,1%, gemäss Clariant hauptsächlich infolge negativer Währungs- und Volumeneffekte. Angesichts des verlangsamten Wachstums der Weltwirtschaft stabilisierten sich die Rohstoffpreise im Quartalsverlauf , so dass die Rohstoffkosten auf dem Niveau des zweiten Quartals 2011 blieben. Damit waren sie um 13% höher als im Berichtszeitraum des Vorjahres. Wie geplant wurden die höheren Rohstoffkosten vollständig durch eine Anhebung der Verkaufspreise sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch gegenüber dem Vorquartal absorbiert. Der operative Cashflow des Konzerns stieg auf CHF 105 Millionen. Er lag damit unter dem Vorjahreswert von CHF 173 Millionen, aber klar über dem Minus von CHF 101 Millionen des zweiten Quartals 2011. Infolge des Umsatzrückgangs stieg das Nettoumlaufvermögen in Prozent des Umsatzes auf 21,3%, gegenüber 19,7% im Vorjahreszeitraum. Diese Kennziffer dürfte aber zum Jahresende 2011 wie geplant bei unter 20% des Umsatzes zu liegen kommen.Infolge der Akquisition von Süd-Chemie stieg die Nettoverschuldung von CHF 126 Millionen zum Jahresende 2010 auf CHF 1 812 Millionen. Dies führte zu einem Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung geteilt durch Eigenkapital) von 62% am Ende des dritten Quartals 2011. Die Cash-Position war mit flüssigen Mitteln in Höhe von CHF 1 029 Milliarden am Ende des dritten Quartals stark. Das Fälligkeitsprofil der Schulden von Clariant wird derzeit verlängert. Dazu sind seit Mai auf Schweizer Franken lautende Anleihen im Gesamtwert von CHF 300 Millionen begeben worden. Nach der Berichtsperiode wurden im Oktober weitere EUR 365 Millionen über Schuldscheindarlehen mit Laufzeiten von 3 und 4,5 Jahren aufgenommen.
Süd-Chemie-Integration und Stellenabbau
Im ersten vollen Quartal ihrer Konsolidierung in die Konzernergebnisse von Clariant haben sich die beiden neuen Geschäftseinheiten von Süd-Chemie – Catalysis &amp; Energy und Functional Materials – gemäss Communiqué &quot;plangemäss&quot; entwickelt, wobei das Katalysatorengeschäft im dritten Quartal wie erwartet anzog. Catalysis &amp; Energy meldete ein EBITDA vor Einmaleffekten von CHF 41 Millionen (Marge 21,6%), während Functional Materials CHF 18 Millionen (Marge 10,8%) verbuchte. Die Integration von Süd-Chemie schreite wie geplant voran, und alle Projektteams&nbsp;seien im Einsatz. Auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse und Erfahrungswerte wird die Prognose bestätigt, dass die Integration bis 2013 zu einem Anstieg des EBITDA um EUR 75 bis 95 Millionen führen wird. 
Wie Clariant weiter schreibt, dürften &quot;infolge integrationsbedingter Synergien und Functional-Excellence-Initiativen&quot;&nbsp;weltweit rund 700 Stellen eingespart werden können, insbesondere in Verwaltungsfunktionen. Auch Verbesserungsmassnahmen in der Produktion sollen zu diesen Einsparungen beitragen. Deren Umsetzung ist für den Zeitraum von 2012 bis 2014 vorgesehen, sobald das Squeeze-out-Verfahren zur Zwangsübernahme der restlichen Aktien der Süd-Chemie abgeschlossen ist.
Ausblick 2011Für das vierte Quartal erwartet Clariant eine unverändert anhaltende allgemeine Wirtschaftsabkühlung und klare Anzeichen einer weiteren Nachfrageabschwächung in einigen Regionen und Industrien, insbesondere in Europa. Die Wechselkurse der wichtigsten Währungen werden voraussichtlich volatil bleiben. Die Rohstoffpreise werden sich vermutlich auf dem Niveau des dritten Quartals stabilisieren, wodurch für das Gesamtjahr 2011 ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr im mittleren Zehnprozentbereich resultiert.Für 2011 rechnet Clariant – einschliesslich der konsolidierten Ergebnisse von Süd-Chemie für acht Monate – mit einem Umsatz in Höhe von CHF 7,0 bis 7,2 Milliarden und einer EBITDA-Marge vor Einmaleffekten von 12,8% bis 13,2%.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 08:42:00 +0100</pubDate>
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			<title>Goldkrawatte unterm Weihnachtsbaum</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/goldkrawatte-unterm-weihnachtsbaum/</link>
			<description>Wahrer Luxus kennt nur eine Farbe: Gold. Eine nanometerdünne Echtgoldauflage verleiht Krawatte und Einstecktuch diesen authentisch goldenen Glanz. Das in einem Hightech-Plasmaverfahren der Empa beschichtete Garn ist weich, webbar und sogar waschmaschinenfest. Die Goldkrawatte kommt noch vor Weihnachten in limitierter Auflage auf den Markt. Weitere modische Accessoires folgen 2012.</description>
			<content:encoded><![CDATA[(Quelle: Empa) Gold strahlt violett – jedenfalls dann, wenn es Atom für Atom versprüht wird. Das zeigt ein Blick in die Plasmabeschichtungsanlage. Diese Maschine, etwa so gross wie ein Familienkühlschrank, steht in der Spinnerei Tersuisse in Emmen. Im Inneren der Apparatur wird ein Goldstück mit schnell fliegenden Argon-Ionen beschossen und dadurch abgetragen. Goldatome fliegen davon – und setzen sich auf einem Polyesterfaden ab, der langsam durch die Maschine gezogen wird. Dies ist der Anfang eines Produktionsprozesses, der erstmals auf der Welt zu einem dauerhaft beschichteten Goldgewebe führt. Auch wenn der Faden gerollt, geknickt, in Webmaschinen verarbeitet und hinterher gewaschen wird – das wertvolle Edelmetall bleibt haften.
Krönung von zehn Jahren ForschungsarbeitZehn Jahre lang forschen Textilfachleute der Empa in St. Gallen bereits an der Methode; sie zerstäubten Titan, Aluminium, Stahl, Kupfer und Silber und liessen die Metalle in atomarer Form auf Polyesterfäden prasseln. Ziel des Projekts war zunächst ein Silberfaden, der alsbald diverse Abnehmer fand: Mit Silber beschichtete Fäden wirken antibakteriell – das interessierte einen Sockenfabrikanten. Auch die Modebranche suchte nach einem dauerhaft haltbaren Silberstoff. Silber ist ausserdem elektrisch leitfähig – das machte den Empa-Faden zur passenden Grundlage für Sensorbauteile und für antistatische Filterstoffe für die Industrie. Was mit Silber geht, könnte auch mit Gold funktionieren, fanden die Projektpartner und starteten im Januar 2010 das «Goldfadenprojekt». Inzwischen läuft die Produktion in der Beschichtungsanlage stabil. Die ersten Kilometer Goldfaden wurden im Sommer 2011 produziert. 2012 soll der Ausstoss weiter gesteigert werden. Die Weiterverarbeitung übernehmen zwei Projektpartner: Die Weberei Weisbrod-Zürrer AG in Hausen am Albis und die Stickerei Jakob Schlaepfer in St. Gallen.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 14:03:00 +0200</pubDate>
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			<title>Viele Perlen und ein Wermutstropfen</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/viele-perlen-und-ein-wermutstropfen/</link>
			<description>Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat im dritten Quartal dank steigender Ergebnisse in der Agrarchemie und im Gesundheitsgeschäft einen höheren Gewinn erzielt als von Analysten erwartet. Ein Wermutstropfen bildete jedoch der Ergebnisrückgang im bislang so starken Kunststoffgeschäft: Hier konnten selbst Preiserhöhungen die hohen Rohstoff- und Energiekosten nicht mehr ausgleichen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf Konzernebene stieg der bereinigte EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen), die bevorzugte operative Kennziffer des Unternehmens, in den Monaten Juli bis September auf 1,8 (1,67) Mrd EUR, was mehr als 100 Mio EUR über den Prognosen der Analysten lag. Unter dem Strich verdiente Bayer mit 642 (Vorjahr: 285) Mio EUR mehr als doppelt soviel wie im Vorjahreszeitraum - Abschreibungen hatten damals das Ergebnis gedrückt. Die Nachfrage in den Schwellenländern zog im dritten Quartal weiter an. Währungsbereinigt stieg der Umsatz in den Wachstumsregionen um 9,5%, während der Konzernumsatz währungs- und portfoliobereinigt lediglich um 4,8% auf insgesamt rund 8,7 Mrd EUR zunahm. Der Konzern bestätigte seine Prognosen für das laufende Jahr. Der bereinigte Umsatz soll um 5% bis 7% auf 36 Mrd bis 37 Mrd EUR wachsen. Das bereinigte EBITDA erwartet der Vorstand bei über 7,5 (7,1) Mrd EUR. Als ein &quot;Highlight&quot; des dritten Quartals bezeichnete Vorstandsvorsitzender Marijn Dekkers (Bild) die deutliche Ertragssteigerung der Teilkonzerne CropScience und HealthCare. Für beide Bereiche wurde die Ergebnisprognose 2011 angehoben. Ähnlich wie die Wettbewerber BASF oder Syngenta profitierte Bayer in der Agrarchemie von der hohen Nachfrage der Landwirte nach Pflanzenschutzmitteln sowie gestiegenen Preisen für Agrarrohstoffe. In der Gesundheitssparte war das Pharmageschäft dank niedrigerer Kosten der Gewinntreiber: Neben ersten positiven Auswirkungen des vergangenes Jahr aufgelegten Sparprogramms trugen niedrigere Enwicklungskosten zu dem Erfolg bei. Letztere resultierten aus dem Ende der meisten Studien des Bayer-Hofnungsträgers Xarelto. Das grundsätzliche Problem jedoch, mit dem derzeit viele Pharmaunternehmen zu kämpfen haben - sinkende Erlöse durch die Sparmaßnahmen der Regierungen im Gesundheitssystem sowie hoher Wettbewerbs- und Generikadruck - blieb jedoch auch im dritten Quartal bestehen. Das Kunststoffgeschäft MaterialScience ächzt dagegen zunehmend unter den hohen Kosten für Rohstoffe und Energie. Zwar konnte Bayer auch im dritten Quartal wieder die Preise erhöhen, diese konnten die auflaufenden Kosten jedoch nicht vollständig auffangen. Zudem stagnierten die Absatzmengen. Rückgänge in der Region Asien/Pazifik konnte Bayer durch höhere Mengen in den Regionen Lateinamerika, Afrika und Nahost kompensieren. Für das vierte Quartal geht Bayer nicht von einer Besserung der Situation aus. In den kommenden Monaten rechnet der Konzern für die Hauptabnehmerbranchen von MaterialScience aufgrund der sich abschwächenden Weltwirtschaft mit insgesamt geringeren Wachstumsraten als im bisherigen Jahresverlauf. Wie im dritten Quartal erwartet der Konzern ein niedrigeres Ergebnis. Auch die Prognose für das laufende Jahr schraubte Bayer für den Bereich zurück. Statt eins überproportionalen Ergebnisanstiegs im Vergleich zum Umsatz wird das bereinigte EBITDA leicht auf etwa 1,3 (Vorjahr: 1,356) Mrd EUR sinken. (Dow Jones)
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			<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 09:57:00 +0200</pubDate>
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			<title>Weltgrösster Chemiekonzern schlägt sich gut</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/weltgroesster-chemiekonzern-schlaegt-sich-gut/</link>
			<description>Die abnehmende Konjunkturdynamik, der Wegfall der Erdölförderung aus Libyen und ein schwächeres Ergebnis in der Sparte &quot;Plastics&quot; haben bei der BASF Spuren hinterlassen. Der Betriebsgewinn (Ergebnis vor Zinsen und Steuern = EBIT) vor Sondereinflüssen sank um 11,3%, wie der Konzern heute Donnerstag mitteilte. Insgesamt hat sich der weltweit grösste Chemiekonzern aber noch gut geschlagen. Die Analystenerwartungen wurden übertroffen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Gegenüber dem ersten Halbjahr habe die Wachstumsdynamik weiter abgenommen. Die Kunden disponierten vorsichtiger, reduzierten Vorräte und verzögerten zum Teil Bestellungen in Erwartung möglicher Preissenkungen. Auch im vierten Quartal rechnet der Konzern mit einer Fortsetzung dieses Trends. Auf die schwierige Lage will BASF mit mehr Effizienz und weniger Kosten reagieren. Zugleich soll das Geschäft in Wachstumsmärkten weiter ausgebaut werden. &quot;Wir steuern unsere Vorräte entsprechend und treiben unsere Kostensenkungsprogramme weiter voran&quot;, sagte Vorstandsvorsitzender Kurt Bock (Bild). Der Konzern bekräftigte seine Jahresprognosen und erwartet weiter ein signifikantes Umsatzwachstum im Gesamtjahr. Das um den Libyen-Effekt bereinigte EBIT vor Sondereinflüssen, das im Vorjahr 7,2 Mrd EUR betrug, soll deutlich übertroffen werden. 
Die stark gestiegenen Rohstoffkosten machten BASF im Quartal noch keine Probleme. Sie seien in fast allen Bereichen über höhere Verkaufspreise an die Kunden weitergegeben worden. 
Das EBIT vor Sondereinflüssen fiel um 11,3% auf 1,96 Mrd. EUR. Der Wert des Vorjahreszeitraums hatte noch einen Ergebnisbeitrag aus der Erdölförderung in Libyen von 355 Mio EUR enthalten. Sie war Ende Februar gestoppt worden. Mitte Oktober hat BASF die Förderung in dem Land aber wieder auf niedrigem Niveau aufgenommen. Mit wirtschaftlichen Erträgen aus Libyen rechnet der Konzern aber erst gegen Ende des Jahres. 
Nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter ging der Gewinn um 4,3% auf 1,19 Mrd EUR zurück. Die Nachfrage lag den Angaben zufolge weiter auf hohem Niveau. Trotz negativer Währungseffekte steigerte BASF den Umsatz im Quartal noch um 11,6% auf 17,6 Mrd EUR. Zu verdanken war dies zum Teil dem Ende 2010 übernommenen Spezialchemiekonzern Cognis. Trotz abnehmender Wachstumsdynamik habe der Absatz in nahezu allen Segmenten das gute Vorjahresniveau erreicht. (DJ)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 09:11:00 +0200</pubDate>
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			<title>Tell Award 2010 für Investitionsprojekt in Graubünden </title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/tell-award-2010-fuer-investitionsprojekt-in-graubuenden/</link>
			<description>Die Hamilton Company, ein weltweit in den Bereichen Sensorik und Präzisionsflüssigmessung führendes Unternehmen  aus Reno (Nevada/USA), ist für ihre nachhaltige Investition in die Produktionsanlage ihrer Schweizer Firma Hamilton Bonaduz AG (GR) mit dem Tell Award 2010 ausgezeichnet worden. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Die alljährlich verliehenen&nbsp;Tell Awards sind ein Zeichen der Anerkennung der Schweiz für die wichtigsten Direkt-Investitionen nordamerikanischer Unternehmen in der Schweiz. Die Auszeichnung für Hamilton unterstreiche die Attraktivität der gesamten Greater Zurich Area als Standort für Entwicklungs- und Produktionsabteilungen von Unternehmen aus dem Bereich der Präzisionstechnologie, heisst es im Communiqué der Greater Area Zurich AG weiter. Hamilton Company gewann den Tell Award in der Kategorie &quot;Wichtigste Investition im Bereich Produktion/Herstellung&quot;. Drei weitere nordamerikanische Unternehmen wurden ebenfalls mit einem Tell ausgezeichnet: Abbott, ein führender Anbieter im Bereich Gesundheitswesen, die kanadische Bombardier (die 2009 in Zürich ihr MITRAC Powerlab für Bahntechnologie und Hochleistungs-Antriebstechnik eröffnete), und das Life-Science und Hightech-Unternehmen Sigma-Aldrich. Seit 1966 entwickelt und produziert Hamilton Präzisionsprodukte der Medizinaltechnologie am Standort Bonaduz in Graubünden. 2009 konnte Hamilton Bonaduz ein neues Entwicklungs- und Produktionszentrum mit 150 neuen Arbeitsplätzxen einweihen. Damit beschäftigt Hamilton Bonaduz heute 750 Angestellte. Die Tell Awards werden von der Schweizer Botschaft in den USA und von Swiss Trade and Investment Promotion (STIP) getragen und organisiert. Der Tell Award wird den Preisträgern am 26. Oktober in der Schweizer Botschaft in Washington DC vom Schweizer Botschafter Manuel Sager persönlich überreicht. Unter den Gewinnern aus der Greater Zurich Area waren in den vergangenen Jahren Unternehmen wie Disney, IBM, Microsoft und Google. 
Andreas Wieland, CEO, Hamilton Bonaduz AG, sagte: «Wir freuen uns sehr über den Tell Award als Zeichen der Anerkennung für unser Bekenntnis zum Standort Schweiz und unsere nachhaltige Investition in den Kanton Graubünden. Graubünden ist dank seines freundlichen Steuerklimas und Immobilienumfelds ein attraktiver Wirtschaftsstandort – und dabei gerade einmal 80 Minuten vom Flughafen Zürich entfernt. Die Verfügbarkeit von hervorragend ausgebildeten Fachkräften aus den Universitäten und Forschungszentren der Greater Zurich Area, sowie die Naturschönheiten und die Lebensqualität in Graubünden haben es uns über die Jahre einfach gemacht, exzellentes und hochmotiviertes Fachpersonal zu halten. Die Region ist ideal für innovative, auf Präzisiontechnologie spezialisierte Unternehmen. Darum bekennen wir uns seit 1966 zum Standort Bonaduz.» Sonja Wollkopf Walt, Geschäftsführerin der Greater Zurich Area AG, pflichtet bei: «Herzliche Gratulation an Hamilton Company und Hamilton Bonaduz AG – dieser Tell Award ist vollauf verdient. Der erfolgreiche Ausbau der Produktion von Hamilton Bonaduz AG im Jahr 2009 veranschaulicht eindrücklich, dass der Wirtschaftsraum Greater Zurich Area gerade für spezialisierte Unternehmen im Bereich der Präzisionstechnologie ein hochwertiger Standort mit vielen Vorzügen ist, der auch während einer globalen Baisse nichts von seiner Attraktivität einbüsst.» Daniel Capaul, Leiter Standortenwicklung Industrie, Kanton Graubünden: «Der Tell Award für Hamilton ist auch eine bedeutende Auszeichnung für unseren Kanton. Dank Hamiltons langjährigem Wachstum und ihrer Expansion in neue Geschäftsfelder (wie der unlängst eröffnete Online-Shop für ihre hochqualitativen Medtech-Produkte) ist die Bonaduzer Firma ein Modellfall eines internationalen Hightech-Unternehmens, das im Kanton Graubünden erfolgreich Entwicklung betreibt und gewinnbringend produziert.» ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 16:11:00 +0200</pubDate>
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			<title>Novartis setzt massiv den Rotstift an</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/novartis-setzt-massiv-den-rotstift-an/</link>
			<description>Nach enttäuschenden Quartalszahlen aufgrund des anhaltenden Kostendrucks hat der Basler  Pharmakonzern Novartis ein umfassendes Sparprogramm angekündigt. Das Sparpaket sieht die Verlagerung von Produktionsstätten in Niedriglohnländer, Werksschliessungen und einen Abbau von rund 2000 Stellen – davon allein 1100 in der Schweiz - vor.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Um dem Preisdruck zu begegnen und die Produktivität zu steigern, sollen über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren mehrere Kostensenkungsmassnahmen vorgenommen werden. So werden zwei Standorte in der Schweiz und einer in Italien geschlossen. Zudem kündigte Novartis die Verlagerung einiger Forschungsaktivitäten aus der Schweiz in die USA an. Insgesamt werden 2000 Stellen abgebaut, vor allem in der Schweiz und den USA, und dafür 700 in Niedriglohnländern geschaffen. Per Ende 2010 beschäftigte Novartis weltweit 120000 Vollzeitkräfte. 
«Es wird erwartet, dass in Basel in den kommenden Jahren insgesamt 760 Vollzeitstellen abgebaut werden», teilte Novartis in dem Communiqué mit. Dennoch werde Basel der grösste Forschungsstandort des Konzerns bleiben. Zudem werde der Standort für rezeptfreie Medikamente in Nyon VD in den kommenden Jahren geschlossen. Die Produktion solle zu anderen Anlagen von Novartis verlagert werden, was den Abbau von rund 320 Vollzeitstellen nach sich ziehen könnte.
„Um unsere zukünftige Position zu stärken, haben wir Massnahmen zur Reduktion unserer Kostenbasis im Lauf der nächsten Jahre forciert. Diese Massnahmen sind notwendig, um sicherzustellen, dass unsere Organisation gut positioniert ist, um weiterhin unsere Zielsetzung zu erfüllen, den Patienten innovative neue Medikamente zur Verfügung zu stellen&quot;, sagte CEO Joseph Jimenez. 
Gewerkschaften und Angestelltenverbände reagieren schockiert und betroffen auf die&nbsp;Ankündigungen des Konzerns.&nbsp;1100 Stellen bedeuteten acht bis zehn Prozent der Belegschaft in der Schweiz, befanden der Novartis-Angestelltenverband (NAV) und der Verband Angestellte Schweiz. Das sei eine „Überreaktion“. Angesichts des Drucks auf Medikamentenpreise und des starken Frankens hatten die beiden Verbände langfristig mit Massnahmen gerechnet, „aber niemals in diesem Ausmass“. Die Gewerkschaft Unia nennt den geplanten Abbau einen „zynischen und rücksichtslosen“ Entscheid. Angesichts der prächtigen Quartalsresultate des Pharmakonzerns fordert die Unia, dass es keine Entlassungen geben dürfe. Ähnlich die Gewerkschaft Syna: “Syna weist das Ansinnen von Novartis vollumfänglich zurück und fordert den Pharmagiganten auf, seine volkswirtschaftliche Verantwortung wahrzunehmen und nicht Stellen zu streichen, sondern in der Schweiz Arbeitsplätze zu schaffen.&quot;
Der Nettogewinn von Novartis stieg im dritten Quartal auf 2,5 (Vorjahr: 2,3) Mrd USD. Von „Dow Jones Newswires“ befragte Analysten hatten jedoch mit 2,8 Mrd USD und damit mit deutlich mehr gerechnet. Belastend wirkte sich der anhaltend starke Schweizer Franken aus.&nbsp;Die&nbsp;in der Schweiz&nbsp;entstehenden Kosten wirken sich bei Umrechnung in den US-Dollar negativ auf die Profitabilität aus. Der Umsatz profitierte im Gegenzug von den Wechselkursbedingungen. Die Erlöse kletterten im 3. Quartal um 18% auf 14,84 Mrd USD und lagen damit im Rahmen der Markterwartung. Begünstigt wurde der Umsatzanstieg durch neue Produkte und die Erstkonsolidierung des jüngst übernommenen Augenheilspezialisten Alcon im September, während die aufkommende Generika-Konkurrenz für die Blockbuster-Medikamente Diovan und Femara keinen negativen Einfluss hatte. Der Kostendruck bereitet CEO Jimenez jedoch weiter Sorgen. Er gehe davon aus, dass das Preisniveau in Europa auch in den kommenden Monaten niedrig bleiben wird, sagte er am Dienstag in einer Telefonkonferenz. Einen Umsatzausblick gab er nicht. Er geht jedoch davon aus, dass die Preisrückgänge den Umsatz für das Gesamtjahr 2011 um 5% schmälern werden. 
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			<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 16:36:00 +0200</pubDate>
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			<title>Neues Herstellungsverfahren für Nano-Cellulose</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/neues-herstellungsverfahren-fuer-nano-cellulose/</link>
			<description>Empa-Forschende entwickelten nun ein Herstellungsverfahren für Nano-Cellulosepulver, aus dem sich Polymerverbundwerkstoffe herstellen lassen, die beispielsweise als Leichtbauwerkstoff im Automobilbau oder als Membran- oder Filtermaterial in der Biomedizin Verwendung finden könnten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Cellulose ist extrem zugfest, lässt sich vielseitig chemisch modifizieren – und dadurch in ihren Eigenschaften verändern – und ist biologisch abbaubar. Auf der Suche nach neuartigen Polymerwerkstoffen mit bestimmten erwünschten Eigenschaften entwickeln&nbsp;Materialwissenschaftler etwa Hochleistungsverbundwerkstoffe (Komposite), in denen Nanofasern aus Cellulose in Polymere eingebettet sind: als Leichtbauverbundstoffe mit ähnlichen mechanischen Eigenschaften wie Stahl sowie als nanoporöse “Bio“-Schaumstoffe, um herkömmliche Isolationsschäume zu ersetzen.
Klassische Cellulosechemie im Industriemassstab wird vor allem für die Zellstoff-, Papier- und Faserherstellung eingesetzt. Die Forschung konzentriert sich derzeit darauf, Cellulose in Form von Nanofasern zu isolieren und zu charakterisieren. So genannte Nano-Cellulose besteht aus Fasern oder Kristallen mit einem Durchmesser von weniger als 100 Nanometern. Daraus, so die Materialwissenschaftler, lassen sich neue Materialien gestalten, die bei geringem Gewicht eine hohe mechanische Stabilität aufweisen. Kurz: der ideale Leichtbauwerkstoff.
Die Cellulose-Experten der Empa-Abteilung «Holz» isolieren Cellulose-Nanofasern aus Zellstoff; diese sind mehrere Mikrometer lang, aber nur wenige Nanometer dünn. Die Nanofasern sind untereinander stark vernetzt und haben eine extrem grosse Oberfläche, über die sie mit Substanzen wie Wasser, aber auch anorganischen, organischen und polymeren Verbindungen chemisch-physikalisch interagieren kann. Cellulose-Nanofasern lassen sich daher als stabile und äusserst reaktive, zudem biologisch erzeugte und abbaubare Ausgangsstoffe für einen technischen Einsatz nutzen, etwa zum Verstärken von (Bio)-Polymeren als viel versprechender umweltverträglicher Leichtbauwerkstoff im Automobilbau, aber auch als Membran- oder Filtermaterial in Verpackungs- oder biomedizinischen Anwendungen.
Die aus Zellstoff isolierte Nano-Cellulose liegt zunächst als wässrige Suspension vor. Trocknet sie, verhornt das Material, indem die Cellulosefasern miteinander «verkleben» – und verliert seine herausragenden mechanischen Eigenschaften. Daher wollten die Empa-Forschenden ein Verfahren entwickeln, mit dem sich Nano-Cellulose trocknen lässt, ohne dass sie verklumpt und verhornt. Die Cellulose wurde dafür mit einer industriell leicht umsetzbaren und selbst für Lebensmittelanwendungen unbedenklichen Methode chemisch modifiziert; dies verhindert, dass sich die Cellulosefibrillen aneinander lagern und miteinander verkleben. Das Resultat kann sich sehen lassen: Das getrocknete Nano-Cellulosepulver glänzte nach der Redispergierung in Wasser mit den gleichen Eigenschaften wie nicht modifizierte Cellulose, die vorher nicht getrocknet wurde. Damit ist das Nano-Cellulosepulver für die Synthese von Bio-Nanokompositmaterialien eine attraktive Alternative zu konventionellen Cellulose-Suspensionen. Diese bestehen zu über 90 Prozent aus Wasser – was die Transportkosten explodieren lässt und die Gefahr eines Abbaus durch Bakterien oder Pilze erhöht. Zudem sind wässrige Cellulose-Suspensionen aufwändig zu verarbeiten, da im Verlauf von chemischen Prozessen meist die Lösemittel ausgetauscht werden müssen.
Empa-Forschungspreis 2011 an Christian Eyholzer
Die Arbeiten zum neuen Herstellungsverfahren und zu Anwendungen der Nano-Cellulose in unterschiedlichen Biopolymeren wurden vor kurzem mit dem Empa-Forschungspreis 2011 ausgezeichnet. In einer Zusammenarbeit mit der schwedischen «Luleå University of Technology» verstärkten der Empa-Forscher und Doktorand Christian Eyholzer und seine KollegInnen Klebstoffe, Hydrogele und biologisch abbaubare Kunststoffe mit dem neuartigen Nano-Cellulosepulver. Nach Abschluss seiner Dissertation hat Eyholzer die Empa verlassen und arbeitet derzeit bei der Sika als Projektleiter in der Produktentwicklung.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 11:59:00 +0200</pubDate>
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			<title>Suva senkt Prämien für die chemische Industrie</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/suva-senkt-praemien-fuer-die-chemische-industrie/</link>
			<description>Auf 2012 kann die Suva ihre Prämien zum fünften Mal in Folge senken – im Durchschnitt über alle Branchen hinweg um 7 Prozent. Bei den Betrieben der chemischen Industrie reduzieren sich die Prämien in der Berufsunfallversicherung durchschnittlich um 6,2 Prozent. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Geschäftsjahr 2010 hat die Suva mit einem Gewinn abgeschlossen. Rigorose Kostenkontrolle, rückläufige Versicherungskosten und die sinkende Zahl neuer Invalidenrenten hätten zu diesem Ergebnis beigetragen, teilte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt mit. Über die Prämienverbilligungen 2012 fliessen rund 275 Millionen Franken an die Suva-Kunden zurück. Den Unternehmen in der chemischen Industrie (Klasse 32A) gibt die Suva rund 3,8 Millionen Franken auf diese Weise zurück. Da es sich bei der Reduktion von 6,2 % um einen Durchschnittswert handelt, kann die Prämienveränderung pro Betrieb unterschiedlich ausfallen. In der Nichtberufsunfallversicherung (NBUV) reduziert sich die Prämie im Durchschnitt um 5,3 Prozent.250 000 Menschen verunfallen jedes Jahr bei der Arbeit. Mit der «Vision 250 Leben» will die Suva die Zahl schwerer Unfälle und Todesfälle innert zehn Jahren gemeinsam mit den Unternehmen gezielt reduzieren. Im Zentrum stehen die lebenswichtigen Sicherheitsregeln, die die Fachleute der Suva für alle Branchen und Tätigkeiten mit hohem Risiko erarbeiten.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 11:45:00 +0200</pubDate>
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			<title>Sartorius legt kräftig zu</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/sartorius-legt-kraeftig-zu/</link>
			<description>Sartorius, international tätiger Labor- und Prozesstechnologieanbieter, hat die ersten neun Monate  2011 mit zweistelligen Zuwachsraten bei Umsatz und Gewinn abgeschlossen. Konzernchef Dr. Joachim Kreuzburg zeigte sich zufrieden mit der guten Geschäftsentwicklung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Konzernumsatz von Sartorius steigt um 12,2% auf 541,4 Mio. Euro, die Gewinnmarge erhöhte sich auf 15,0%,&nbsp;der operativer Gewinn legt um 38,3% auf 81,5 Mio. Euro zu.&nbsp;Mit Blick auf das Schlussquartal erwartet Kreuzburg, dass sich die außerordentlich hohen Wachstumsraten in der zyklischeren Mechatronik-Sparte weiter normalisierenwerden. Grund dafür sind die im Jahresverlauf erwartungsgemäß nachlassenden konjunkturellen Erholungseffekte. Für die Biotechnologie-Sparte, die rund zwei Drittel des Konzernumsatzes erzielt, geht Kreuzburg hingegen von dynamischem Wachstum aus.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 14:55:00 +0200</pubDate>
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			<title>Teva übernimmt Cephalon/Mepha definitiv</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/teva-uebernimmt-cephalonmepha-definitiv/</link>
			<description>Die Europäische Kommission hat die Übernahme des US-Pharmaunternehmens Cephalon, zu dem auch das Schweizer Generika-Unternehmen Mepha gehört, durch den israelischen Generikahersteller Teva genehmigt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit dem nun abgeschlossenen Kauf würden Mepha und Teva zum führenden Anbieter von Generika in der Schweiz und zu einem der wegweisenden Spezialpharma-Unternehmen mit innovativen Präparaten und Biosimilars, teilte Teva mit. Die Teva-Gruppe wird demnach in der Schweiz weiterhin die Marken Teva und Mepha verwenden. Durch Teva erhalte Mepha Zugang zu umfassendem Know-how, zu einem der weltweit diversifiziertesten Produktportfolios und zu einer aussichtsreichen Pipeline. Andreas Bosshard wird zum neuen General Manager von Teva in der Schweiz ernannt. Er hatte zuvor bei Cephalon die Position des Vice President Generics Pharma bekleidet. Zu seinen ersten Aufgaben gehört es, die Integration erfolgreich umzusetzen. Als globaler Generika-Hersteller ist Teva die Nummer 1 in Europa. Mepha beschäftigt in der Schweiz rund 500 Mitarbeiter. ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 14:43:00 +0200</pubDate>
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		<item>
			<title>Alles &quot;Nano&quot;?</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/alles-nano/</link>
			<description>Die EU-Kommission hat nach Auffassung des deutschen Verbands der chemischen Industrie VCI aus politischen Erwägungen die Definition von Nanomaterialien ausgesprochen breit gefasst.</description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Damit fallen fast alle auf dem Markt befindlichen Farbpigmente und Füllstoffe darunter, obwohl diese Materialien bereits teilweise schon seit Jahrhunderten verwendet werden“, kommentierte Dr. Gerd Romanowski, Geschäftsführer Technik und Umwelt im VCI, die&nbsp;gestern Dienstag&nbsp;von der EU-Kommission vorgelegte Definition. 
Laut Romanowski umfasst die neue europäische Nano-Definition die gesamte Palette feinteiliger Pulver und Dispersionen aus industrieller Produktion und natürlichen Mineralvorkommen. „Da diese Materialien in unterschiedlichen Endprodukten verwendet werden, wären praktisch alle farbigen Erzeugnisse des Alltags Nanoprodukte“, machte er die Folgen der umfassenden Begriffsbestimmung deutlich. 
Zudem unternehme die EU-Kommission mit ihrer Entscheidung einen internationalen Alleingang und mache eine weltweit einheitliche Harmonisierung der für Nanomaterialien geltenden Gesetze und Vorschriften praktisch unmöglich, warnte Romanowski weiter. Vielmehr müsse die EU-Kommission als nächstes prüfen, welche auf dem Markt befindlichen Produkte unter die Definition fallen und dann die Definition gegebenenfalls überarbeiten, forderte der für Umwelt zuständige VCI-Geschäftsführer. Auch eine Messmethode müsse festgelegt werden. „Erst dann kann die Kommission Rechtsfolgen mit der Definition verknüpfen. Definition und Regulierung müssen zueinander passen“, bekräftigte Romanowski.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 09:29:00 +0200</pubDate>
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		<item>
			<title>Wacker und Dow Corning eröffnen neue Anlage in China</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/wacker-und-dow-corning-eroeffnen-neue-anlage-in-china/</link>
			<description>Die Wacker Chemie AG und die Dow Corning Corporation haben heute Mittwoch offiziell die zweite Ausbaustufe der gemeinsamen Produktionsanlage für pyrogene Kieselsäure in Zhangjiagang (China, Provinz Jiangsu) eröffnet. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Zusammen mit dem ebenfalls am Standort angesiedelten Siloxanbetrieb bildet die Anlage das Kernstück des integrierten Dow Corning-Wacker-Produktionsverbunds zur Silicon-Herstellung, den die beiden Unternehmen im Jiangsu Yangtze River Chemical Industrial Park aufgebaut haben. Ziel ist die Herstellung von Produkten, die in den unterschiedlichsten Anwendungen zum Einsatz kommen, etwa in der Bau-, Kosmetik-, Körperpflege-, Energie- und Automobilindustrie. Das gemeinsa-me Investitionsvolumen von Wacker und Dow Corning für den rund 1 Quadratkilometer großen Standort liegt in der Grössenordnung von 1,8 Mrd. US-Dollar. Es ist der Mitteilung zufolge der grösste Produktionskomplex dieser Art in China und zählt zu den grössten und modernsten integrierten Siliconstandorten der Welt. 
Die Produktionskapazität für beide Anlagen – Siloxan und pyrogene Kieselsäure – wird einschliesslich der zweiten Ausbaustufe voraussichtlich insgesamt 210.000 Tonnen im Jahr betragen. Die Investitionen beider Unternehmen in die Produktionsanlagen für pyrogene Kieselsäure belaufen sich in Summe auf einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. 
Pyrogene Kieselsäuren und Siloxan sind wichtige Ausgangsstoffe für die Herstellung fertiger Siliconprodukte. Silicon-basierte Materialien werden in nahezu allen Bereichen der stark wachsenden chinesischen Wirtschaft eingesetzt, etwa in den Branchen Automobil, Bau, Kosmetik, Energie, Solar und Textil. 
„Der Bedarf an fortschrittlichen Siliconprodukten wächst – in China und weltweit&quot;, sagte Dr. Wilhelm Sittenthaler, Mitglied des Vorstands der Wacker Chemie AG, heute während der Eröffnungsfeier. „Die neue Anlage erlaubt uns nicht nur, schnell auf die lokalen Marktbe-dürfnisse zu reagieren und unseren Kundenservice in der Region zu verbessern. Wir können dadurch auch Siliconprodukte liefern, die internationale Qualitätsstandards erfüllen und so die nachhaltige Entwicklung der Siliconindustrie in China vorantreiben.&quot; ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 09:17:00 +0200</pubDate>
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		<item>
			<title>Übersichtlicher und strukturierter</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/uebersichtlicher-und-strukturierter/</link>
			<description>www.rotronic.ch präsentiert sich in einem völlig neuen Erscheinungsbild. Die Rotronic hat ihren bisherigen, seit 2006 bestehenden Internetauftritt, komplett neu gestaltet. Der Relaunch wurde zusammen mit der Internet Full Service-Agentur INM aus Wetzikon realisiert. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Die neue Website ist ab sofort live geschaltet. Oberstes Ziel war, das breite Produktspektrum - mit den Bereichen Feuchte- und Temperaturmessung, IT-Zubehör und Netzwerktechnik, Unterbrechungsfreie Stromversorgung, 19&quot;-Technik und Sicherheitssysteme - für die Kunden noch übersichtlicher und strukturierter darzustellen. Selbstverständlich berücksichtigt der neue Internet-Auftritt auch die für das Unternehmen relevanten Social Media Plattformen.
In einem weiteren Schritt werden Ende Oktober die Rotronic-Tochterunternehmen (Deutschland, Frankreich, Italien und UK) denselben Internet-Auftritt erhalten.]]></content:encoded>
			<category>Unternehmen</category>
			<category>technica-online.ch</category>
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			<category>Produkte</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 09:55:00 +0200</pubDate>
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		<item>
			<title>Lonza schliesst Übernahmeangebot für Arch Chemicals ab</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/lonza-schliesst-uebernahmeangebot-fuer-arch-chemicals-ab/</link>
			<description>Wie die Basler Lonza Group AG heute Montag bekannt gab, haben Lonza und ihre indirekte Tochtergesellschaft LG Acquisition Corp. das früher bekannt gegebene Übernahmeangebot für alle ausstehenden Stammaktien von Arch Chemicals, Inc. erfolgreich abgeschlossen. Der offerierte Preis für die Übernahme beträgt USD 47.20 pro Stammaktie in bar, ohne Zinsen und abzüglich allfälliger Steuern. Das Übernahmeangebot lief wie geplant am Freitag 14. Oktober aus und wurde nicht verlängert.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Lonza hat durch die amerikanischen Wettbewerbsbehörden (US Federal Trade Commission) die vorzeitige Beendigung der Wartefrist gemäss dem Hart-Scott-Rodino Antitrust Improvements Act von 1976 erhalten, in der Fassung (des „HSR Act“) vom 14. Oktober 2011. Mit der vorzeitigen Beendigung unter dem HSR Act konnten die verbleibenden wettbewerbsrechtlichen Bedingungen für die Vollziehung des Übernahmeangebots erfüllt werden. Wie bereits früher bekannt gegeben, hat Lonza bereits die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden in Frankreich und Deutschland erhalten.
Nach dem Auslaufen des Übernahmeangebots wurden gemäss dem Communiqué&nbsp;ca. 23,372,120 Arch Chemicals Stammaktien rechtsgültig angedient und nicht zurückgezogen (einschliesslich 2,703,910 Aktien gemäss garantierten Andienverfahren).&nbsp;Lonza/LG Acquisition Corp. hält somit&nbsp;rund 91.9% der ausstehenden Stammaktien&nbsp;der im Bereich&nbsp;Mikrobielle Kontrolle tätige&nbsp;Arch Chemicals.&nbsp;&nbsp; 
&nbsp;Lonza hat heute auch bekannt gegeben, dass es eine nachfolgende Angebotsfrist gestartet hat, um weitere ausstehende Stammaktien von Arch Chemicals zu übernehmen. Diese frist läuft aus um 12:00 Mitternacht, New York City Zeit&nbsp;am Mittwoch, 19. Oktober. Während dieser nachfolgenden Angebotsfrist, können Eigner von Arch Chemicals Stammaktien, die bisher ihre Aktien im ursprünglichen Übernahmeangebot nicht angeboten haben, dies nun tun. LG Acquisition Corp. wird umgehend alle korrekt angebotenen Aktien zur Zahlung akzeptieren, mit denselben Leistungen, ohne Zinsen und abzüglich allfälliger Steuern, wie in der ursprünglichen Angebotsfrist des Übernahmeangebots bezahlt.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 08:53:00 +0200</pubDate>
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			<title>Neues Kundenzentrum für Durchflussmessung</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/neues-kundenzentrum-fuer-durchflussmessung/</link>
			<description>Endress+Hauser hat jetzt ihr neues Kundenzentrum im elsässischen Cernay (F) eröffnet. „Der Neubau ist ein weiterer Schritt, um die jährlich mehrere Tausend Besucher optimal betreuen zu können“, betont Gerhard Jost, Geschäftsführer der Endress+Hauser Flowtec AG, einer der weltweit führenden Hersteller von Durchfluss-Messgeräten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Grundsteinlegung für das Kundenzentrum erfolgte im März letzten Jahres. In eineinhalb­jähriger Bauzeit wurde das Gebäude fertiggestellt und konnte nun seiner Bestimmung über­geben werden. Auf insgesamt 820 Quadratmeter Nutzfläche wurden neben einem Personal­restaurant zusätzliche Räume sowie ein Auditorium für die jährlich über 3000 Besucher des Werks ein­gerichtet. „Dieser Neubau beseitigt räumliche Engpässe in der Produktion und ermöglicht einen optimale Empfang unserer Kunden und Besucher“, erläuterte Gerhard Jost. Insgesamt 1,3 Millionen Euro hat Endress+Hauser in den Neubau investiert. &nbsp;
Am 14. Oktober 2011 wurde das Kundenzentrum in Cernay im Beisein von Klaus Endress, Chef der Endress+Hauser Gruppe, sowie Gerhard Jost, Geschäftsführer der Endress+Hauser Flowtec AG,&nbsp; feierlich eingeweiht. Unter den Ehrengästen befanden sich zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft.
Der Wunsch nach hochqualitativen Durchfluss-Messgeräten ist gemäss Endress+Hauser&nbsp;in der Prozessindustrie seit Jahrzehnten ungebrochen. Dies überrascht kaum, denn Flüssigkeiten, die tagtäglich in riesigen Mengen durch Rohrleitungen transportiert werden, müssen immer genauer erfasst, gemessen und abgerechnet werden. Dafür verantwortlich sind unter anderem auch gesetzliche Bestim­mungen, die weltweit immer strengere Qualitätsanforderungen festlegen. Für Endress+Hauser stand nach eigenen Angaben der konsequente Ausbau in Cernay trotz Wirtschaftskrise deshalb nie in Frage. Zählte die 1991 gegründete Betriebsstätte zu Beginn 16 Mitarbeitende, sind es heute bereits 265. 
&nbsp;2001 nahm Endress+Hauser in Cernay ausserdem eine der grössten und weltweit modernsten Kalibrieranlagen in Betrieb. Auf dieser Anlage werden die fertig produzierten Messgeräte vor ihrer Auslieferung auf Herz und Nieren geprüft und auf eine maximale Messgenauigkeit justiert. Viele Kunden möchten bei solchen Testmessungen persönlich anwesend sein und sich vor Ort von der hohen Messqualität der Geräte vergewissern. „Unser Kundenzentrum bietet für solche Abnahmen nun beste Voraussetzungen. In den neuen Räumlichkeiten können wir auch Schulungen und Trainings durchführen und dadurch unseren Besuchern die bestmögliche Betreuung bieten“, so Matthias Aschberger, Werkleiter in Cernay.
Dank dem Neubau ist es möglich, bisherige Büroräume aus den Produktionshallen auszulagern und die bestehenden Produktions­flächen besser auszunutzen. „Dadurch können wir unsere Herstellungsprozesse flexibler gestalten und auf die Bedürfnisse von Markt und Kunden schneller reagieren“, merkte Matthias Aschberger an. Diese Politik hat sich für Endress+Hauser bereits ausgezahlt. Vor zwei Jahren wurde die Grenze von einer Million produzierten magnetisch-induktiven Durchfluss-Messgeräten überschritten. Ein Rekordwert, der nur durch eine ausgefeilte Produktionslogistik erreicht werden konnte.&nbsp;&nbsp;(Bild: In Cernay gelten höchste Qualitätsansprüche: Spezialisten kleiden das Messrohr eines Durchfluss-Messgerätes sorgfältig mit einer Gummischicht aus.)]]></content:encoded>
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			<category>megalink.ch</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 08:32:00 +0200</pubDate>
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		<item>
			<title>Syngenta auf steilem Wachstumskurs</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/syngenta-auf-steilem-wachstumskurs/</link>
			<description>Der Basler Agrochemiekonzern Syngenta hat im dritten Quartal 2011 den Umsatz um 21 Prozent auf 2,7 Milliarden US-Dollar gesteigert. Bei konstanten Wechselkursen hätte die Steigerung 16 Prozent betragen, teilte der in US-Dollar bilanzierende Konzern weiter mit. Syngenta ist weltweit in den Bereichen Pflanzenschutz und Saatgut tätig.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Absatzmengen legten im dritten Quartal&nbsp;um 13 Prozent zu, womit Syngenta&nbsp;im sechsten aufeinander folgenden Quartal ein zweistelliges Wachstum ausweisen konnte..&nbsp;Der Preisanstieg betrug 3 Prozent. In den ersten neun Monaten des Jahres stieg der Syngenta-Umsatz bei konstanten Wechselkursen um 13 Prozent auf USD 10,4 Milliarden. 
Wie der Konzern weiter mitteilte,&nbsp; wuchsen in Lateinamerika die Verkäufe&nbsp;um 27 Prozent (bei konstanten Wechselkursen) im gesamten Portfolio. Stabile Sojapreise und die Erwartung geringerer Produktionsmengen in den USA führen zu steigenden Investitionen im Soja-Anbau in Brasilien und Argentinien. Die Umsätze bei Mais legten ebenfalls kräftig zu, bedingt durch die schnelle Akzeptanz von Herbiziden und Traits. In der Region Europa, Afrika und Mittlerer Osten stiegen die Umsätze um 10 Prozent, angeführt von Frankreich und den GUS-Staaten. Die Erweiterung des Sortiments stärke&nbsp;Syngentas marktführende Positionen in Russland und der Ukraine, hiess es weiter. In Nordamerika legte der Umsatz um 10 Prozent zu, wobei ein breit abgestütztes Absatzwachstum im Pflanzenschutz und leicht höhere Preise zu verzeichnen waren. Im Bereich Seeds (Saatgut) beinhaltete der Umsatz in der Nebensaison normalisierte Saisonabschlussrabatte, denen eine positive Anpassung im dritten Quartal 2010 gegenüberstand. In der Region Asien/Pazifik, wo die Umsätze um 13 Prozent zulegten, konnte ein robustes Wachstum im Pflanzenschutz steigende Saatgutretouren in Südostasien mehr als ausgleichen.
Mit neuen Pflanzenschutzprodukten setzte Syngenta in den ersten neun Monaten X484 Millionen USD um. Dies entspricht einer Steigerung von 39 Prozent. 
&quot;Im dritten Quartal 2011 setzte sich die positive Absatzdynamik fort, und aufgrund der von uns umgesetzten Massnahmen verbesserte sich die Preissituation im Bereich Pflanzenschutz&quot;, erklärte Syngenta-CEO Mike Mack (Bild). &quot;Unser Ergebnis spiegelt die Breite unseres Portfolios wider, ergänzt durch dynamisches Wachstum bei neuen Pflanzenschutzprodukten sowie unser erweitertes Angebot an Mais-Traits. Wir gehen ausserdem davon aus, dass die Einführung integrierter Angebote, wie etwa unsere Lösungen für Soja in Lateinamerika, unsere Marktpositionen weiter stärken wird.&quot; Für das Gesamtjahr 2011 rechnet Mack mit einem &quot;beträchtlichen Umsatzwachstum, höherer Rentabilität bei konstanten Wechselkursen und einer deutlichen Steigerung des Free Cashflow.&quot; ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 14:34:00 +0200</pubDate>
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		<item>
			<title>&quot;Neues Geld&quot; für Clariant</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/neues-geld-fuer-clariant/</link>
			<description>Der Spezialitätenchemiekonzern Clariant hat jetzt insgesamt 365 Millionen EUR auf dem deutschen Schuldscheinmarkt aufgenommen.  Es handelt sich um Anleihen mittlerer Laufzeit, die Zinskosten betragen rund 4 Prozent.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die insgesamt vier Schuldscheine wurden mit Laufzeiten von 3 Jahren (242 Millionen EUR)&nbsp; und 4.5 Jahren (123 Millionen EUR) mit jeweils fester beziehungsweise variabler Verzinsung aufgelegt.&nbsp; Die Zinssätze der Schuldscheine basieren auf dem 6-Monats-Euribor (variable Tranchen) bzw. Mid-Swap (fixe Tranchen) zuzüglich eines Aufschlags für die Kreditmarge. Die Gesamtzinskosten je Tranche liegen für das Unternehmen derzeit zwischen 3.85% und 4.35% pro Jahr, wie Clariant weiter mitteilte.Mit dieser Emission habe Clariant das Laufzeitenprofil der Fremdkapitalien weiter verbessert, nachdem seit Mai 2011 im Schweizer Franken-Inland-Obligationensegment bereits&nbsp;200 Millionen CHF mit Fälligkeit 2015 und CHF 100 Millionen mit Fälligkeit 2017 aufgenommen worden seien. Alle Mittel werden laut Clariant für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet, insbesondere auch zur Optimierung von Fälligkeitsstrukturen und Finanzverbindlichkeiten.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 14:12:00 +0200</pubDate>
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		<item>
			<title>«ERC Starting Grant» für das Biozentrum und Sebastian Hiller</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/erc-starting-grant-fuer-das-biozentrum-und-sebastian-hiller/</link>
			<description>(Quelle: Uni Basel) Der Strukturbiologe Prof. Sebastian Hiller vom Biozentrum der Universität Basel hat den begehrten «Starting Independent Researcher Grant» des Europäischen Forschungsrats zugesprochen bekommen. Hiller erhält die EU-Förderung in Höhe von fast 2 Mio. Euro für seine Forschungsarbeit zur Struktur und Funktion von Membranproteinen. Der ERC Starting Grant ist einer der angesehensten Förderbeiträge für Nachwuchsforschende in Europa und geht erstmals an das Biozentrum der Universität Basel.
</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Rahmen seines vom European Research Council (ERC) geförderten Forschungsprojekts werden Sebastian Hiller und seine Forschungsgruppe mithilfe der Kernspinresonanzspektroskopie (NMR) die Struktur und Funktion von mitochondrialen Membranproteinen untersuchen. Membranproteine sind zentrale Steuerelemente für Regulationsprozesse in den Zellen aller Lebewesen. Sie übernehmen wichtige Aufgaben bei der Signalübermittlung und beim Transport von Biomolekülen und sind daher von hoher medizinischer Relevanz. In dem ERC-Projekt wird Hiller die NMR-Methode zur Charakterisierung der Strukturen, Funktionen und Faltungsvorgänge von Membranproteinen und deren Komplexen bei atomarer Auflösung anwenden.
Postdoktorand in Harvard und SNF-FörderungsprofessorBereits während seiner Doktorarbeit untersuchte Sebastian Hiller die Struktur von Membranproteinen mittels NMR an der ETH Zürich. Er arbeitete in der Forschungsgruppe von Prof. Kurt Wüthrich, der für seine Arbeiten zur Strukturaufklärung von Proteinen mittels kernmagnetischer Resonanzspektroskopie 2002 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurde.Im Anschluss an seine Forschungszeit an der ETH Zürich ging Hiller als Postdoktorand an die Harvard Medical School, Boston, wo er seine Forschung auf dem Gebiet der Strukturanalyse von Membranproteinen fortsetzte. 2010 erhielt Hiller eine der begehrten SNF-Förderungsprofessuren des Schweizerischen Nationalfonds und wechselte damit ans Biozentrum der Universität Basel, wo er heute als Professor für Strukturbiologie forscht und lehrt. Mit dem «Starting Independent Researcher Grant» würdigt der Europäische Forschungsrat Hillers Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Struktur- und Funktionsanalyse von Membranproteinen mittels NMR. Gleichzeitig ermöglicht der Forschungsbeitrag Hiller auch in Zukunft seine Arbeiten auf diesem Forschungsfeld voranzutreiben.
Erster «ERC Starting Grant» für das Biozentrum der Universität BaselMit dem «ERC Starting Grant» zeichnet der Europäische Forschungsrat innovative Grundlagen- und Pionierforschung im Rahmen eines weltweiten Wettbewerbs aus. Alleiniges Auswahlkriterium ist die wissenschaftliche Exzellenz sowohl des Projekts als auch der Forschenden. Mit dem Förderbeitrag soll die wissenschaftliche Unabhängigkeit der Geförderten durch den Aufbau oder die Konsolidierung eines Forschungsteams unterstützt und vielversprechende Forschungsprojekte von exzellenten Nachwuchsforschenden über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren gefördert werden. Der EU-Förderbeitrag an Sebastian Hiller ist der erste «Starting Independent Researcher Grant» für das Biozentrum der Universität Basel. 2008 erhielten Prof. Dominik Zumbühl vom Departement Physik und der Evolutionsbiologe Prof. Walter Salzburger vom Zoologischen Institut der Universität Basel bereits den renommierten EU-Förderbeitrag.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 12:29:00 +0200</pubDate>
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			<title>Roche spürt die Frankenstärke</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/roche-spuert-die-frankenstaerke/</link>
			<description>Die starke Aufwertung des Franken und die wegbrechenden Tamiflu-Erlöse machen dem schweizerischen Pharmakonzern Roche zu schaffen. Der Umsatz fiel im Zeitraum von Januar bis September um 13% auf 31,49 Mrd CHF, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Von der Agentur &quot;Dow Jones&quot; befragte Analysten hatten zwar mit einem Rückgang der Erlöse gerechnet, sie hatten jedoch mit einem Neunmonatsumsatz von 31,97 Mrd CHF keinen ganz so starken Einbruch erwartet.&nbsp; Im dritten Quartal gingen die Umsätze von Roche um 14,5% auf 9,82 Mrd CHF zurück. Hier hatten die Marktbeobachter 10,3 Mrd CHF erwartet. Im vergangenen Jahr hatten die Erlöse des Grippemittels Tamiflu noch massiv von der Angst vor dem Schweinegrippe-Virus H5N1 profitiert. Bereinigt um das Wegbrechen dieser Erlöse und zu konstanten Wechselkursen konnte Roche in den ersten neun Monaten ein leichtes Umsatzwachstum von 2% verzeichnen. Hauptwachstumsträger&nbsp;waren die führenden Krebsmedikamente Herceptin (+8%) und MabThera (+7%), das Augenheilmittel Lucentis (+26%), Actemra zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis (+86%) sowie Professional Diagnostics (+9%). Der monoklonale Antikörper Mab Thera ist einem Neunmontatserlös von 4,42 Mrd, CHF derzeit das&nbsp;umsatzstärkste Medikament des Basler Konzerns. &nbsp;Rückgänge (-&nbsp;&nbsp;8% auf 3,94 Mrd. CHF) verzeichnete Roche bei dem Krebsmittel Avastin. Diese seien erwartet worden u.a. wegen den Unsicherheiten in Zusammenhang mit der Zulassung Avastins gegen metastasierenden Brustkrebs in den USA.&nbsp;&nbsp;
In der Roche-Division Pharma gingen die Umsätze von Januar bis September um 14 %&nbsp;(zu konstanten Wechselkurs um&nbsp;1%) auf 24,4 Mrd. CHF zurück.&nbsp;In der&nbsp;Division Diagnostics sank der Umsatz um 8 %&nbsp;auf 7,1 Mrd. CHF. Zu konstanten&nbsp;Wechselkursen legte Diagnostics aber um 6 % zu und wuchs laut Roche damit stärker als der globale Markt für In-Vitro-Diagnostik.&nbsp;&nbsp;&nbsp;
&quot;Die solide Umsatzentwicklung im dritten Quartal entspricht den Erwartungen. Damit werden wir die für 2011 gesteckten Ziele erreichen&quot;, bekräftigte CEO Severin Schwan (Bild)&nbsp;den Ausblick für das laufende Jahr. 2011 erwartet die Roche-Gruppe ein Umsatzwachstum in lokalen Währungen und bereinigt um die Verkäufe von Tamiflu im unteren einstelligen Prozentbereich. Dank Kosteneinsparungen und Produktivitätssteigerungen strebt Roche ein Wachstum des Ergebnisses je Aktie von rund 10% zu konstanten Wechselkursen an. 
Bezüglich&nbsp;Produkt-Pipeline legt Roche einen Fokus auf personalisierte Medizin. So wurde im August&nbsp;das Hautkrebsmedikament Zelboraf in den USA&nbsp;zugerlassen. Ebenfalls in den USA zugelassen wurde &nbsp;der cobasBRAF Mutationstest zur Identifizierung mit von Patienten, die für eine Behandlung mi Zelboraf in Frage kommen. Für den Verkauf in Europa erhielt cobasBRAF die wichtige CE-Kennzeichnung.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 08:54:00 +0200</pubDate>
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			<title>Messer liefert Stickstoffanlage zur Reaktorkühlung bei Lanxess</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/messer-liefert-stickstoffanlage-zur-reaktorkuehlung-bei-lanxess/</link>
			<description>Messer, nach eigenen Angaben grösster privat geführter Industriegasespezialist, installiert bei der Lanxess Deutschland AG eine Anlage zur Reaktorkühlung. Die &quot;Cryocontrol&quot;-Anlage, die mit tiefkaltem flüssigem Stickstoff als Kühlmedium funktioniert, wird für Forschungs- und Entwicklungszwecke im Bereich Kautschuk am Standort Dormagen eingesetzt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Für Messer bedeute die Inbetriebnahme eine neue Referenz im Bereich der Reaktorkühlung, teilte die Messer Group mit. In der modernen Pharmazie und Feinchemie (z. B. bei der Wirkstoffproduktion) werden in Reaktoren oft sehr niedrige Prozesstemperaturen benötigt. Sie helfen dabei, Syntheseschritte gezielt zu steuern oder die Produktausbeute zu erhöhen. Temperaturanforderungen von bis zu -100 °C sind dabei keine Seltenheit. In der Regel sind im selben Verfahrensschritt auch hohe Prozesstemperaturen gefragt. Im Cryocontrol-Verfahren dient tiefkalter, flüssiger Stickstoff als Kältequelle.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 08:29:00 +0200</pubDate>
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		<item>
			<title>Grossanlage für Wasserstoffperoxid in China</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/grossanlage-fuer-wasserstoffperoxid-in-china/</link>
			<description>Der Spezialchemiekonzern Evonik will in China eine Produktionsanlage für Wasserstoffperoxid bauen und seine Kapazitäten damit um fast 40% ausweiten. Geplant sei ein Investitionsvolumen im unteren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, teilte der Konzern mit. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Anlage soll den weiteren Angaben zufolge bis Ende 2013 fertig gestellt sein und eine Jahreskapazität von 230.000 Tonnen haben. Derzeit liegt die weltweite Jahreskapazität mit Wasserstoffperoxid bei Evonik bei rund 600.000 Tonnen. Ziel sei die Erschließung neuer Absatzmärkte durch den Einsatz des Stoffes als umweltfreundliches Oxidationsmittel für die Chemie, hiess es. Evonik ist der weltweit zweitgrösste Hersteller von Wasserstoffperoxid. ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 18:25:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Givaudan bekräftigt Wachstumsziele</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/givaudan-bekraeftigt-wachstumsziele/</link>
			<description>Der Schweizer Givaudan-Konzern blickt trotz eines deutlichen Umsatzrückgangs in den ersten neun Monaten des Jahres optimistisch in die Zukunft.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Zeitraum von Januar bis September verzeichnete der weltgrösste Hersteller von Aromen und Duftstoffen nach eigenen Angaben einen Erlösrückgang um 9,5% auf 2,97 Mrd. CHF. Im Quartal kam des Unternehmen auf 966 Mio. CHF, ein Minus von 11% zum Vorjahreszeitraum. Analysten hatten 977 Mio CHF erwartet. Dennoch bekräftigte der Produzent von Inhaltsstoffen bekannter Parfums wie &quot;Opium&quot; von Yves Saint Laurent und &quot;J'adore&quot; von Christian Dior die mittelfristigen Wachstumsziele. Für die kommenden fünf Jahre streben die Schweizer ein organisches Wachstum von jährlich 4,5% bis 5,5% an, während das durchschnittliche Marktwachstum mit 2% bis 3% prognostiziert wird. Erreicht werden soll dieses Ziel mit Hilfe von Preiserhöhungen, die die Auswirkungen der gestiegenen Rohstoffpreise 2011 zur Hälfte und 2012 gänzlich auffangen sollen. Hinzu komme eine gut gefüllte Projektpipeline. ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 18:15:00 +0200</pubDate>
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			<title>Editorial 10/2011: Rein- statt Rhein-Wein</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/editorial-102011-rein-statt-rhein-wein/</link>
			<description>«Ein Fass ohne Boden ...». Mit diesem via TV vorgetragenen Statement machte ein Delegierter einer der «Regionalkonferenzen», an denen die deutsche Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel bei ihrem Parteivolk um ihr eigenes und das Image des Euro kämpft, seinem Ärger Luft. Im Visier hatte er den «Rettungsschirm», der für strauchelnde Euro-Mitgliedstaaten wie Griechenland aufgespannt wurde und der nun erweitert werden soll. Fass ohne Boden?</description>
			<content:encoded><![CDATA[Charakterisiert man neuerdings so seine Partner, mit denen man neben gemeinsamen (europäischen) Werten u. a. auch die Währung teilt. Die Formulierung insinuiert, dass eine Gruppe von Menschen Hilfe beansprucht, die diese nicht verdient hat, weil sie prinzipiell nicht mit Geld umgehen kann. Es scheint, als ob mit der Euro-Debatte eine Verrohung der (politischen) Sprache einhergeht – wobei das «Fass ohne Boden» noch eine relativ harmlose Form der hoffähig gewordenen Beleidigungen darstellt. Schuld an der jetzigen Krise sind aber sicherlich nicht die Lehrerin in Athen oder der Handwerker auf Kreta, denen mangelnde Steuermoral vorgeworfen wird. Die Fehlentwicklung wurde bereits bei der Einführung des Euro programmiert. Eine gemeinsame Währung zu schaffen, ohne jegliche Koordinierung der Wirtschafts- und Finanzpolitik, ohne echte Kontrollmechanismen und ohne ein geregeltes Transfersystem unter den Mitgliedsstaaten, war von vorneherein ein Blendwerk. Die Bürger sollten glauben, der Euro bringe ihnen nur Vorteile – ohne Risiko und Haftungspflicht. Seitdem haben viele profitiert – Regierungen von «Randstaaten», die auf dem Kapitalmarkt plötzlich aus dem Vollem schöpfen konnten, Banken, die diesen Kredithunger gerne stillten und namentlich auch die deutsche Wirtschaft, die ihre Exportkraft dank dem Euro voll entfalten konnte, wovon auch der Staat profitierte. Nun wäre es dringend an der Zeit, dass die Beteiligten offen auch für die Risiken einstehen und zudem Konstruktionsfehler der Vergangenheit korrigieren. Und statt Rheinwein auf Parteikonferenzen sollte den Bürgern reiner Wein eingeschenkt werden.Ob die «Euro-Rettung» glückt oder nicht, ist von grosser Bedeutung für die globale, die gesamteuropäische und selbstvertändlich auch für die Schweizer Wirtschaft. Der von vielen befürchtete Konjunktureinbruch ist derzeit wenigstens noch nicht in Sicht. Und die wissensbasierten Industrien warten mit beeindruckenden Innovationen auf – wie etwa neue Hochleistungskunststoffe, die unter anderem eine umwelt- und ressourcenschonendere Automobilität ermöglichen (Seite 4).Bestätigt zu werden, ist mitunter befriedigend, kann aber auch betroffen machen: Im Editorial der September-Ausgabe hatte ich geschrieben, dass die Produktion auch von höherwertigen Spezialchemikalien in der Schweiz einen schweren Stand hat. Nun entschied Huntsman, in Basel weitere 600 Stellen abzubauen und die Textilchemie zu schliessen (siehe Seite 13 und www.chemieplus.ch). Dies ist ein harter Schlag für den Chemiestandort Basel und kann – wenn es bei dem Plan bleibt – niemanden zufriedenstellen.
Ralf Mayer 
Chefredaktor Chemie plus / Chemische Rundschau]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 15:01:00 +0200</pubDate>
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		<item>
			<title>Clariant verkauft Geschäft mit Polysilazan-Beschichtungen</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/clariant-verkauft-geschaeft-mit-polysilazan-beschichtungen/</link>
			<description>Der Muttenzer Spezialitätenchemie-Konzern Clariant verkauft sein Geschäft mit Polysilazan-Beschichtungen für 4 Mio. EUR an die britische AZ Elektronic Materials (AZ). Zu dem Geschäft gehört ein Produktionsstandort in Indien.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dabei behält Clariant&nbsp;gemäss der Vereinbarung&nbsp;das Recht, weiterhin Polysilizane&nbsp;für&nbsp;Verbundmaterialien und Keramiken exklusiv zu entwickeln und einzusetzen. Clariant werde seine Entwicklungen auf dem Gebiet keramischer Vorprodukte und Fasern auf Basis von Polysilazanen fortsetzen, teilte der Muttenzer Konzern weiter mit. Deshalb habe man auch eine langfristige Liefervereinbarung mit AZ getroffen. &quot;Die Devestition der Polysilazan-Beschichtungen ist ein Beispiel dafür, wie Clariant ständig danach strebt, seine operative Effizienz zu steigern&quot;, wird Christian Kohlpaintner (Bild), in der Clariant-Konzernleitung für den Bereich Group Technology Services verantwortlich, in der Mitteilung zitiert. Zwar handle es sich um eine kleine Transaktion, sie erlaube&nbsp;&nbsp;Clariant aber,&nbsp;ihr Technologie-Portfolio zu gestalten und Managementzeit für&nbsp;neue Geschäftsentwicklungen freizusetzen.
Elektronic Materials (AZ) ist auf Spezialchemikalien für die Produktion von integrierten Schaltkreisen und Flachbildschirmen spezialisiert und erzielte im ersten Halbjahr 2011 einen Umsatz von 392 Mio. US-Dollar. ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 09:29:00 +0200</pubDate>
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			<title>Evonik produziert L-Lysin mit Partner in Russland</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/evonik-produziert-l-lysin-mit-partner-in-russland/</link>
			<description>Evonik Industries hat gemeinsam mit dem russischen Unternehmen RusBiotech International das Joint Venture Russkie Biotechnologii zur biotechnologischen Produktion von L-Lysin in Russland gegründet. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Evonik&nbsp;halte zunächst eine kleine Minderheitsbeteiligung en dem neuen Joint-Venture, teilte der Essener Konzern weiter mit.&nbsp;Man habe die&nbsp;Option, die Anteile wesentlich aufzustocken.
L-Lysin ist eine Aminosäure für die Tierernährung, die Evonik unter dem Namen &quot;Biolys&quot; vermarktet. Die Pläne der Partnerunternehmen sehen den Bau einer Anlage für die Produktion von Biolys auf Basis von in der Rostov-Region angebautem Weizen vor. Die Gesamtinvestition des Joint Ventures wird etwa 150 Millionen Euro betragen. Das Joint Venture hat bereits mit den technischen Planungsarbeiten begonnen. Die Anlage soll 2014 in Betrieb gehen und pro Jahr etwa 300.000 Tonnen Weizen zu Biolys umsetzen.
Das Joint Venture wird seinen Sitz in Volgodonsk in der Region Rostov (Russland) haben und vorwiegend den russischen Markt bedienen. &quot;Russland ist für uns ein wichtiger Markt. Wir sehen dort einen steigenden Bedarf an Aminosäuren, die auf biotechnologischer Basis hergestellt werden&quot;, sagte Patrik Wohlhauser (Bild), als Vorstands-mitglied von Evonik Industries verantwortlich für das Segment Consumer, Health &amp; Nutrition. &quot;Indem wir uns vor Ort an einer Produktionsanlage zu beteiligen, wollen wir unsere Marktposition bei L-Lysin festigen und ausbauen.&quot;&nbsp;Für Russland als Standort spreche die sichere Versorgung mit&nbsp;dem Rohstoff Weizen, den das Joint Venture selbst für die Biolys-Produktion aufbereiten wird. &quot;Damit integrieren wir uns rückwärts und steigen tiefer in die Wertschöpfungskette ein&quot;, erläuterte Dr. Walter Pfefferle, der als Leiter des Geschäftsgebiets Bioproducts verantwortlich für das L-Lysingeschäft von Evonik ist. Die neue Anlage wird mit der von Evonik entwickelten Fermentationstechnologie betrieben werden..
&quot;Evonik ist im Markt von Aminosäuren für die Tierernährung einer der weltweit führenden Hersteller. Die neue Anlage hilft, den wachsenden Bedarf an Fleisch, Milch und Eiern zu decken. Damit wollen wir einen Beitrag zur nachhaltigen Eiweißversorgung in der Ernährung der Weltbevölkerung leisten&quot;,&nbsp;betonte Wohlhauser.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 14:55:00 +0200</pubDate>
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			<title>Oxea erhöht Synthesegas-Kapazitäten in den USA</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/oxea-erhoeht-synthesegas-kapazitaeten-in-den-usa/</link>
			<description>Um die steigende Nachfrage nach Oxo-Produkten zu decken und Produktverfügbarkeit zu erhöhen, hat das global tätige Chemieunternehmen Oxea seine Produktionskapazitäten in der Synthesegasanlage in Bay City, Texas / USA, um 10 Prozent gesteigert. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Synthesegas ist das wichtigste Vorprodukt für die Herstellung von Oxo-Intermediates und Oxo-Derivaten, die z. B. für hochwertige Beschichtungen, Schmierstoffe sowie kosmetische und pharmazeutische Produkte benötigt werden. In der Grossanlage von Oxea in Bay City (Bild) werden Oxo-Chemikalien, synthetische Fettsäuren und Acetat-Ester hergestellt.

„Angesichts der derzeitigen, starken Nachfrage nach unseren Oxo-Produkten bedeutet diese höhere Produktverfügbarkeit für unsere Kunden ein weiter verbesserter Service und höhere Liefersicherheit, sowohl jetzt als auch in der Zukunft“, sagte Miguel Mantas, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb. „Damit baut Oxea seine weltweit führende Marktposition weiter aus“, fügte Mantas hinzu.



Oxea ist ein weltweiter Hersteller von Oxo-Intermediates und Oxo-Derivaten wie Alkohole, Polyole, Carbonsäuren, Spezialitätenester und Amine.&nbsp;Mit rund 1350 Mitarbeitern in Europa, Asien und Nord- und Südamerika erwirtschaftete Oxea in den zwölf Monaten bis zum Ende Juni 2011 einen Umsatz von rund 1,5&nbsp;Milliarden Euro. 
&nbsp; ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 14:33:00 +0200</pubDate>
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			<title>Chemie-Karten werden neu gemischt</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/chemie-karten-werden-neu-gemischt/</link>
			<description>Die SimplyScience-Stiftung engagiert sich für die Nachwuchsförderung in Naturwissenschaft und Technik (www.simplyscience.ch). Sie hat in Zusammenarbeit mit weiteren Institutionen ein neuartiges Chemie-Kartenspiel entwickelt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;ChemiX&quot; ist ein spannendes kombinatorisches Kartenspiel für 2 bis 4 Personen ab 10 Jahren, das bei Schülerinnen und Schülern spielerisch das Interesse an chemischen und naturwissenschaftlichen Prozessen weckt. 
Das Spiel fasziniert gemäss SimplyScience-Stiftung&nbsp;sowohl alte Chemiehasen wie auch viele, die bisher mit Chemie gar nichts am Hut hatten und eignet sich auch für einen gemütlichen Spielabend am Familientisch. Das Ziel des Kartenspiels ist das Zusammenfügen, Auflösen und Verändern von chemischen Verbindungen. Dabei müssen den anderen Mitspielenden wertvolle Verbindungen «abgeluchst» werden, um die eigene Punktzahl zu optimieren. Zusätzlich gibt es eine zweite Spielanleitung für ein schnelles, lockeres Spiel zwischendurch, sowie ein Begleitheft mit wertvollen, fachlichen Zusatzinformationen zum Thema „Chemie“.
&nbsp;Firmenmitglieder&nbsp;des Branchenverbands&nbsp;scienceindustries können unter redaktion@simplyscience.ch ein kostenloses Exemplar anfordern.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 14:19:00 +0200</pubDate>
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			<title>Huntsman baut massiv Stellen in Basel ab</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/huntsman-baut-massiv-stellen-in-basel-ab/</link>
			<description>Dem Chemiestandort Basel droht ein erneuter Aderlass: Der US-Konzern Huntsman plant, sein Geschäft mit Textilchemikalien und –farbstoffen ( „Textile Effects“) zu restrukturieren und verstärkt nach Asien zu orientieren. Die entsprechenden Produktionen in Basel sollen geschlossen werden, was den Verlust von 600 Arbeitsplätzen zur Folge hat.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Konkret plant Huntsman, rund 500 Stellen komplett zu &nbsp;streichen, etwa 100 weitere sollen an andere Konzernstandorte verlagert werden. Die Umstrukturierungen sollen bis Ende 2013 abgeschlossen sein. Huntsman &nbsp;hatte das Geschäft mit Textilchemikalien und –farbstoffen im Jahr &nbsp;2006 für 332 Mio. Fr. von der Ciba Spezialitäten Chemie &nbsp;übernommen. Man müsse nun drastische Massnahmen ergreifen, um die schlechte Ertragslage grundsätzlich zu verbessern, liess sich Huntsman-Präsident Peter Huntsman vernehmen. Zwar habe man bereits nach der Übernahme des Geschäfts vor 5 Jahren Schritte zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit eingeleitet. Aber sowohl Kunden als auch Konkurrenten hätten ihre zentrale Geschäftstätigkeit nach Asien verlagert. Diesem Branchentrend müsse der Konzern nun mit einer Neuaufstellung Rechnung tragen. (Bekanntlich verlegt derzeit auch Clariant seine Textilchemie-Produktion von Muttenz nach China, Indien und Brasilien). Zusätzlich habe der &nbsp;jüngste Höhenflug des Schweizer Frankens die Kostenstruktur in Basel massiv verschlechtert, heisst es bei Huntsman weiter. &nbsp;&nbsp;
Nicht betroffen von der Umstrukturierung des in Basel ansässigen Textile-Effects-Geschäfts ist die Abteilung Forschung und Technologie. Das Unternehmen zeigt sich in der Mitteilung &quot;fest entschlossen&quot;, seine Innovationsfähigkeit weiter zu stärken. Huntsman beschäftigt in der Schweiz insgesamt 1300 Mitarbeitende in den Geschäftsbereichen Textile Effects und Advances Materials. In Basel sind derzeit rund 700 Personen für Textile Effects und 300 für Advanced Materials tätig. Weltweit beschäftigt Huntsman rund 12000 Menschen. 2010 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 9,3 Mrd. USD.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 14:18:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>InPulse: Neue Wissens- und Kontaktplattform der Prozessindustrie</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/inpulse-neue-wissens-und-kontaktplattform-der-prozessindustrie/</link>
			<description>Am 26. und 27. September 2012 treffen sich in Basel die Fachleute der Schweizer Verfahrenstechnik-Branche zur ersten InPulse. Die Veranstaltung verbindet hochkarätige Weiterbildungsangebote und Produktinformation mit beruflicher Kontaktpflege und legt einen starken Fokus auf die Praxis der verschiedenen Disziplinen. Als jährliche Plattform ergänzt die InPulse das Angebot der im Dreijahresrhythmus stattfindenden Ilmac, der Fachmesse für Prozess- und Labortechnologie, um einen anhaltenden und angeregten Austausch zwischen Fachleuten der Prozesstechnik.</description>
			<content:encoded><![CDATA[«Wir stellen fest, dass die einzelnen Disziplinen der Prozessindustrie trotz vieler Gemeinsamkeiten noch nicht optimal untereinander vernetzt sind, und damit ein wertvolles Synergiepotenzial brachliegt. Mit der InPulse wollen wir einen zentralen Beitrag leisten, dass alle zum einzigartigen Erfahrungsschatz des Werkplatzes beitragen und davon profitieren können», so Robert Appel, Veranstaltungsleiter der InPulse.
Die InPulse beschreitet Neuland und kombiniert mehrere Formate auf einer einzigen Plattform: Die zentrale Networking-Lounge ist der Treffpunkt für alle Teilnehmer und unterstützt den interdisziplinären Austausch. Die InPulse Expo bietet Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch mit Lösungsanbietern. In fachspezifischen Weiterbildungsmodulen vermitteln Referenten von führenden Fachverbänden, Universitäten und Unternehmen praxisnahes Wissen und interessante Ansätze zur Diskussion.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 11:19:00 +0200</pubDate>
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			<title>Lanxess baut in den Niederlanden aus</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/lanxess-baut-in-den-niederlanden-aus/</link>
			<description>Der Spezialchemiekonzern Lanxess will seinen Standort in den Niederlanden ausbauen. Die Kautschukherstellung am Standort Geleen soll mit einer neuen energiesparenden Technologie ausgerüstet werden, teilte der Leverkusener Konzern mit.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zudem will der Konzern eine neue Zentrale für sein weltweites Geschäft mit Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM)in Geleen errichten. Für die Massnahmen will Lanxess 12 Mio. EUR am Standort investieren. Geplant sei 50% der dortigen Produktionskapazitäten von 160000 Tonnen pro Jahr für EPDM-Kautschuk auf die neue Technologie umzurüsten, hiess es. Neben Energieeinsparungen erlaubt das neue Verfahren, neue Sorten von EPDM-Kautschuk zu produzieren. EPDM-Kautschuk wird vor allem in der Automobilbranche verwendet. ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 16:42:00 +0200</pubDate>
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			<title>Chemie schlägt die Fussball-Bundesliga</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/chemie-schlaegt-die-fussball-bundesliga/</link>
			<description>Über 420000 Besucher strömten am vergangenen Samstag durch die geöffneten Werkstore, um Deutschlands drittgrößte Branche zu erkunden. Bei ihrem siebten bundesweiten Tag der offenen Tür registrierte die chemische Industrie damit deutlich mehr Zulauf als die acht Spiele der 1. und 2. Bundesliga, zu denen maximal rund 320000 Zuschauer in die Fußballstadien kamen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Diese erfolgreiche Bilanz zog der Verband der Chemischen Industrie (VCI) anlässlich des Aktionstages, der in Deutschland den Höhepunkt im Internationalen Jahr der Chemie darstellt, das die UNESCO 2011 weltweit ausgerufen hat.
Dr. Klaus Engel, Präsident des VCI, erklärte zur Resonanz auf den Aktionstag: „Dieser Tag war ein tolles Erlebnis und ein Gewinn für beide Seiten: Die Besucher konnten entdecken, wie die Arbeitswelt der chemischen Industrie funktioniert. Die Unternehmen konnten zeigen, wie wichtig die Produkte der Chemie für unser tägliches Leben und für die Wirtschaft unseres Landes sind.“ Da die chemische Industrie vor allem Vorleistungen für andere Branchen erbringt, sei es notwendig, so Engel, immer wieder aktiv zu kommunizieren, welchen Nutzen ihre Produkte haben.
Für Besichtigungen, Ausstellungen, Experimente und Unterhaltung hatten fast 250 Chemiewerke und 40 Hochschulinstitute ihre Pforten geöffnet. Aus nächster Nähe konnten die Bürger so erfahren, an welchen Materialien und Wirkstoffen die Chemie forscht und wie Sicherheitsvorkehrungen oder Umweltschutz-Massnahmen in der Chemie umgesetzt werden. Viele junge Besucher interessierten sich besonders für Ausbildungsmöglichkeiten in den Unternehmen und für die Studiengänge der Hochschulen.
Seit 1990 haben sich insgesamt rund drei Millionen Bürger bei den sieben bundesweiten Tagen der offenen Tür einen Eindruck darüber verschafft, was in den Produktionshallen und Labors der Chemie geschieht 
Die Chemieindustrie in Deutschland  setzte 2010 über 171 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 415000 Mitarbeiter.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 08:55:00 +0200</pubDate>
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			<title>Analytik Jena leistet aktive Unterstützung bei Beseitigung der Erdbebenschäden</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/analytik-jena-leistet-aktive-unterstuetzung-bei-beseitigung-der-erdbebenschaeden/</link>
			<description>Zwei hochwertige Analysenmessgeräte hat die Analytik Jena AG jetzt an eine Gesundheitseinrichtung in der japanischen Region Miyagi geliefert und vor Ort installiert. Die Gerätespende kommt der Public Health Society in der Provinzhauptstadt Sendai im Nordosten Japans zugute. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie die angrenzende Region Fukushima ist die Provinz Miyagi bis heute besonders stark von den verheerenden Zerstörungen betroffen. Bereits in den vergangenen Monaten hatte das japanische Tochterunternehmen des Jenaer Herstellers von Analysenmesstechnik zahlreiche Instrumente in Einrichtungen, die während der Erdbeben beschädigt worden waren, kostenlos repariert. Seit fünf Jahren ist die Analytik Jena mit ihrer Tochtergesellschaft Analytik Jena Japan Co., Ltd. auf dem japanischen Markt vertreten. Auch am Firmenstandort in Yokohama, südlich von Tokio, waren die Erderschütterungen deutlich zu spüren. &quot;Unsere Hilfe für die betroffenen Gebiete war in dieser Extremsituation für die Analytik Jena eine Selbstverständlichkeit.&quot;, sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender des Jenaer Unternehmens. Unmittelbar nach dem Beben bot das Unternehmen seinen Kunden sofort die kostenlose Instandsetzung beschädigter Analyseninstrumente an.
Die Public Health Society, eine öffentliche Einrichtung für gesundheitliche Aufklärung und Umweltschutz, hatte im Rahmen der Naturkatastrophe in ihren Labors den Verlust mehrerer Analysengeräte zu verzeichnen. Analytik Jena lieferte daraufhin ein Atomabsorptionsspektrometer der Marke ZEEnit700 und einen TOC-Analysator multi N/C 3100 nach Sendai, um den Wiederaufbau der Gesundheitsbehörde zu unterstützen und den normalen Arbeitsalltag an dieser Einrichtung wieder herzustellen. ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 09:02:00 +0200</pubDate>
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			<title>Evonik baut Anlage in argentischer Biodiesel-Region</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/evonik-baut-anlage-in-argentischer-biodiesel-region/</link>
			<description>Evonik Industries baut eine neue Anlage zur Herstellung von Katalysatoren für die Biodieselproduktion in Argentinien. „Als ein führender Anbieter von Katalysatoren für die Biodieselherstellung wollen wir unsere Position weiter festigen und ausbauen“, erklärte Evonik-Vorstandsmitglied Dahai Yu bei der Grundsteinlegung in Puerto General San Martin. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Standort befindet sich in einer Region, in der grosse Mengen an Biuodiesel produziert werden. „Das Investment ist ein klares Bekenntnis zu unserem Engagement in Südamerika und ein Signal unserer Strategie, mit der wir am Wachstum in der Region teilhaben wollen“, sagte Yu weiter. Die Detailplanung für die Anlage ist bereits abgeschlossen. Nach Fertigstellung der Anlage, die bis spätestens Ende 2012 vorgesehen ist, wird sie gebrauchsfertige Alkoholate als Katalysatoren für die Produktion von Biodiesel aus nachwachsenden Rohstoffen liefern. Aus der neuen Anlage sollen künftig vor allem Argentinien und Brasilien beliefert werden. Die Produktion wird eine Jahreskapazität von über 60000 Tonnen haben. Evonik verfügt über Erfahrung in der Produktion von Katalysatoren für die Herstellung von Biodiesel. Im Jahr 2009 hat der deutsche Konzern eine Produktionsanlage in Mobile (Alabama, USA) angefahren, die eine Kapazität von 60000 Jahrestonnen hat. Aus dieser Anlage, die in nur neun Monaten Bauzeit errichtet worden ist, bedient Evonik die Nachfrage auf dem wachsenden nordamerikanischen Biodieselmarkt. Nach dem erfolgreichem Einsatz dieser neuen Produktionstechnologie in den USA wird jetzt in Argentinien eine Anlage gleichen Typs gebaut. Bei dieser Technologie werden die Alkoholate in einer Direktreaktion von Alkohol mit Lauge hergestellt. Spezialkatalysatoren zur Produktion von Biodiesel stellt Evonik auch am deutschen Standort Niederkassel-Lülsdorf bei Köln her.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 10:55:00 +0200</pubDate>
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			<title>GSK geht auf die &quot;Rennstrecke&quot;</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/gsk-geht-auf-die-rennstrecke/</link>
			<description>Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) geht zur Steigerung seiner Innovationskraft neue Wege. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben eine strategische Partnerschaft mit dem Formel-1-Rennstall McLaren geschlossen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[GSK erhofft sich neue Impulse von McLarens Expertise im Ingenieur- und Technologiebereich sowie bei Analytik und Strategie. &quot;McLaren hat sich eine einzigartige Reputation bei Innovationen erworben&quot;, sagte GSK-CEO Andrew Witty. &quot;Wir zeigen mit der Kooperation, dass sich GlaxoSmithKline auch ausserhalb des Pharmasektors nach Inspiration und frischen Perspektiven umschaut zur bestmöglichen Erreichung der strategischen Ziele in einem sich immer schneller wandelnden Umfeld&quot;. Die Zusammenarbeit soll zunächst in den Bereichen der Produktion sowie Forschung &amp; Entwicklung zum Tragen kommen. Für die weltweit 80 Produktionsstätten des Unternehmens soll nun überprüft werden, wie man die Expertise von McLaren auf die Optimierung von Produktions- und Forschungsprozessen anwenden kann. Als Beispiel nennt GSK die Überwachungstechnologie. &quot;In einer Formel-1-Saison mit 20 Rennen dürfen insgesamt nicht mehr als acht Motoren zum Einsatz kommen&quot;, heisst es. Darum habe McLaren ein einzigartiges Überwachungssystem für alle wichtigen Komponenten entwickelt. Ein solches System könne auch in den Produktionsprozessen des Konzerns zum Einsatz kommen, wobei Ausfälle und damit Kosten reduziert und der Service für den Kunden verbessert würde. ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 10:51:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Bayer forciert Geschäft mit Saatgut und Traits</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/bayer-forciert-geschaeft-mit-saatgut-und-traits/</link>
			<description>Die Bayer CropScience AG will ihr Geschäft mit Saatgut und Pflanzeneigenschaften (BioScience) kräftig ausbauen. Dazu sind neue Produkte erforderlich, weshalb der Bayer-Teilkonzern seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung in diesem Bereich bis 2015 auf rund 400. Mio EUR verdoppeln will, wie die Vorstandsvorsitzende Sandra E. Peterson in Monheim (D) ankündigte. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Damit erreicht das Forschungsbudget von BioScience fast das Niveau beim konventionellen Pflanzenschutz, denn die Bayer CropScience-Sparte plant ihre Zukunftsinvestitionen bis 2015 insgesamt bei mehr als 850 Mio EUR. &quot;In den vergangenen 10 Jahren haben wir gezeigt, dass wir im Geschäft mit Saatgut und Pflanzeneigenschaften in den von uns ausgewählten Märkten eine führende Rolle spielen können&quot;, sagte Peterson. Das Unternehmen wolle diese Rolle bei Baumwolle, Raps und Gemüse ausbauen. Auch bei Sojabohnen, Reis und Weizen werden signifikante Marktpositionen angestrebt. Erste neue Weizensorten sollen bis 2015 auf den Markt gebracht werden. Im konventionellen Pflanzenschutz will Peterson sich auf wichtige Produktgruppen konzentrieren und verstärkt in Wachstumsmärkte gehen. Als Beispiel nannte die Managerin die Einführung der neuen Getreidefungizid-Familie &quot;Xpro&quot;, die gegen den Pilzbefall eingesetzt wird. Mit dem Getreidefungizid setzte Bayer im ersten Halbjahr europaweit bereits rund 100 Mio EUR um. Ältere Produkte sollen dagegen auslaufen. Bis Ende 2012 will Bayer zudem alle Insektizide der WHO-Klasse I aus dem Portfolio nehmen und durch umweltfreundlichere Formulierungen ersetzen. Pflanzenschutzmittel dieser Klasse sind von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in die höchste Giftigkeitsklasse eingestuft worden. 
In den ersten sechs Monaten hatte Bayers Teilkonzern CropScience seinen Umsatz um 11% auf 4,2 Mrd EUR gesteigert, das bereinigte EBITDA (operativer Cash Flow) fiel mit 1,2 Mrd EUR um ein Drittel höher aus als im Vorjahr. Der Umsatz im konventionellen Pflanzenschutz stieg währungs- und portfoliobereinigt um 10% auf 3,24 Mrd EUR, im BioScience-Geschäft legten die Erlöse um 25% auf 598 Mio EUR zu. 
]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 10:33:00 +0200</pubDate>
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			<title>Analytik Jena AG bringt neues HR-CS AAS Gerät auf den Markt </title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/analytik-jena-ag-bringt-neues-hr-cs-aas-geraet-auf-den-markt/</link>
			<description>Die Analytik Jena AG, ein führender Hersteller für Analysenmesstechnik, hat heute ihr neues Atomabsorptionsspektrometer &quot;contrAA 600&quot; auf den Markt gebracht. Das Gerät komplementiert die contrAA-Produktfamilie und optimiert die Vorteile der hochauflösenden Kontinuumstrahler-Atomabsorptionsspektrometrie (HR-CS AAS) speziell für die Graphitrohrtechnik.</description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Mit der Entwicklung des contrAA 600 haben wir unser contrAA Portfolio um ein wichtiges Produkt komplettiert. Das Graphitrohr-Gerät schließt die Lücke zwischen dem contrAA 300 für die Flammen- und Hydridtechnik und dem contrAA 700, das Flammen-, Hydrid- und Graphitrohrtechnik kombiniert&quot;, sagte Torsten Olschewski, Geschäftsbereichsleiter Analytical Instrumentation. &quot;In der Umwelt- und Nahrungsmittelanalytik beispielsweise oder in der klinischen Chemie ist die Graphitrohr-Technik in Verbindung mit HR-CS AAS die richtige Wahl, besonders bei der Ultra-Spurenanalytik.&quot; Durch die Verwendung einer speziellen Xenon-Kurzbogenlampe als kontinuierlicher Strahlungsquelle in Verbindung mit einem hochauflösenden Echelle-Spektrometer wird der für die Atomabsorption relevante Wellenlängenbereich sofort verfügbar. Dank der Kombination beider Komponenten kann sowohl die Analysenlinie als auch die gesamte spektrale Umgebung zeitgleich erfasst werden. Weitere Vorteile: Die simultane Untergrundkorrektur und deutlich niedrigere Nachweisgrenzen erhöhen die Richtigkeit der Messergebnisse. Mit HR-CS AAS können nun auch Molekülbanden ausgewertet und auf diese Weise zusätzliche Elemente bestimmt werden, die mit der herkömmlichen AAS-Technik nicht analysierbar sind.In Kombination mit der direkten Feststofftechnik von Analytik Jena lassen sich feste Proben beim Graphitrohrofen-Verfahren ohne aufwändige Probenvorbereitung verarbeiten. Dieser Vorteil erspart Anwendern viel Zeit und Aufwand in ihrer täglichen Arbeit. Beim Einsatz der HydrEA-Technik - für die Bestimmung hydridbildender Elemente - erzielt contrAA 600 beste Nachweisgrenzen bei gleichzeitiger Minimierung von Matrixeffekten.Die HR-CS AAS Serie wurde in enger Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften - ISAS - e.V. in Berlin entwickelt. Produziert werden die neuen High-Quality-Geräte an den Analytik Jena-Standorten Überlingen und Jena. Von hier aus sichert das Unternehmen mit dem weltweit ausgebauten Partnernetzwerk den technischen und applikativen Support für das neue Produkt.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 17:27:00 +0200</pubDate>
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