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		<title>Chemie Plus - Chemische Rundschau</title>
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			<title>Chemie Plus - Chemische Rundschau</title>
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			<title>Lanxess mit starkem Jahresauftakt</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/lanxess-mit-starkem-jahresauftakt/</link>
			<description>Der Spezialchemiekonzern Lanxess hat getrieben von der starken Nachfrage der Reifenindustrie und dank Zukäufen erfreuliche Erstquartalszahlen vorgelegt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Lanxess -&nbsp;unter anderem&nbsp;weltweit grösster Synthese-Kautschuk-Hersteller -&nbsp;steigerte die Erlöse im Auftaktquartal um 15 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) kletterte um 15 Prozent auf 369 Millionen Euro. Nach Steuern und Anteilen verdiente das Unternehmen 193 Millionen Euro und damit 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit den Zahlen übertraf der Konzern erneut die Analystenerwartungen. Lanxess hatte die Aktionäre bereits Ende März auf einen vielversprechenden Jahresstart eingestimmt und für die ersten drei Monate einen kräftigen operativen Ergebnisanstieg in Aussicht gestellt. Die gestiegenen Rohstoffkosten seien vollständig kompensiert worden, hiess es. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern mit Sitz in Leverkusen weiteres profitables Wachstum. Die Jahresprognose präzisierte der Konzern nun. Angestrebt werden ein Anstieg des operativen Ergebnisses EBITDA vor Sondereinflüssen um 5 bis 10 Prozent. (Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 11 May 2012 12:24:00 +0200</pubDate>
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			<title>Brenntag bleibt auf Wachstumskurs</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/brenntag-bleibt-auf-wachstumskurs/</link>
			<description>Der weltgrösste Chemikalienhändler Brenntag hat sich im Auftaktquartal gut geschlagen. Umsatz und Gewinn legten vor allem dank der im Vorjahr getätigten Zukäufe deutlich zu. Der Konzern profitiert zudem weiter vom Trend der Unternehmen, ihre Distributionsaktivitäten auszulagern. </description>
			<content:encoded><![CDATA[In den ersten drei Monaten des Jahres stiegen die Erlöse um 10,4 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) kam um 8,7 Prozent auf 171,6 Millionen Euro voran. Unter dem Strich verdiente der Konzern mit 79,4 Millionen Euro 18,7 Prozent mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Gewinnanstieg ist unter anderem auf niedrigere Finanzierungskosten zurückzuführen, da Brenntag vergangenes Jahre eine Refinanzierung zu günstigeren Konditionen gelang. Mit den Quartalszahlen erfüllte der Konzern die Analystenerwartungen. Gut liefen die Geschäfte in Europa. Hier stiegen die Erlöse insbesondere durch die Übernahme der Multisol Gruppe um 5,3 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Operativ legte der Gewinn um 1,5 Prozent auf 79,6 Millionen Euro zu. Belastet wurde das Ergebnis insbesondere durch Einmalkosten für Massnahmen zur Effizienzsteigerungen. Noch besser lief es für den MDAX-Konzern in Nordamerika. Gestützt durch das US-Wirtschaftswachstum und die Akquisition von G. S. Robins erhöhte sich der Umsatz um 16,3 Prozent auf 759,3 Millionen Euro. Operativ ging es um 16,9 Prozent auf 73,9 Millionen nach oben. Rasant kletterten die Erlöse in der Region Asien Pazifik. Vor allem der Zukauf der Zhong Yung Gruppe führten zu einem Umsatzsprung um 68,3 Prozent auf 144,1 Millionen Euro. Operativ legte der Gewinn allerdings - belastet von der Flut in Thailand - nur um 8,2 Prozent auf 10,6 Millionen Euro zu. Für das Gesamtjahr prognostiziert der Konzern aus Mühlheim an der Ruhr weiterhin ein Wachstum aller relevanten Ergebnisgrössen. Das grösste Wachstumspotenzial wird unverändert im asiatisch-pazifischen Raum sowie in Lateinamerika gesehen. Zuversichtlich stimmen den Chemikalienhändler auch die Robustheit seines Geschäftsmodells und seine breite geographische Aufstellung, mit deren Hilfe regionale Schwächen ausbalanciert werden sollen. Darüber hinaus will der Konzern mit Effizienzsteigerungsmassnahmen die Leistungsfähigkeit weiter verbessern. Auch mittel- bis langfristig rechnet Brenntag mit einem Wachstum des Marktes und will das Produktportfolio in den kommenden Jahren vor allem bei margenstarken Spezialchemikalien ausbauen. Auch das Geschäft mit Dienstleistungen wie dem Mischen von Chemikalien und mit Formulierungen soll erweitert werden. (Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 11 May 2012 12:16:00 +0200</pubDate>
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			<title>K + S verkauft Geschäft an russische Eurochem</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/k-s-verkauft-geschaeft-an-russische-eurochem/</link>
			<description>Der Düngemittel- und Salzkonzern K+S hat eine Lösung für sein Stickstoff-Düngemittelgeschäft gefunden. Die Vertriebsgesellschaft Nitrogen werde von dem russischen Agrochemiekonzern Eurochem übernommen, teilte K + S mit. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Die Transaktion mit einem Unternehmenswert von 140 Millionen Euro dürfte bis Ende des zweiten Quartals abgeschlossen werden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ihren Buchgewinn aus der Veräusserung bezifferte die K+S AG auf etwa 70 bis 80 Millionen Euro. Mit der Veräußerung zieht der Konzern einen Schlussstrich unter diesen Geschäftsbereich, der schon lange nicht mehr zu den Kernaktivitäten zählt. Künftig will sich der Konzern wie angekündigt nur noch auf Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz konzentrieren. Über einen Verkauf von Nitrogen an Eurochem war bereits spekuliert worden, nachdem die BASF ihr Felddüngergeschäft an die Russen verkauft hatte. Denn jene stickstoffhaltigen Düngemittel für Obst, Gemüse und Weinanbau hatte die BASF über K+S in Europa über K+S vermarket, die den Vertrieb und das Marketing wiederum über ihre Tochter Nitrogen abwickelte. Die zwischen BASF und K+S bestehende Vertriebsvereinbarung lief aber weiter und ist Ende 2014 kündbar. K+S bekommt den Dünger derzeit noch von BASF und Eurochem geliefert. Die Stickstoff-Düngemittelgeschäfte erzielten 2011 Erlöse von 1,2 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis von etwa 70 Millionen Euro. Sie steuerten damit gut 22 Prozent zu den Konzernerlösen von K+S bei. Früheren Angaben zufolge werden dort etwa 180 Mitarbeiter beschäftigt. (Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 11 May 2012 12:05:00 +0200</pubDate>
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			<title>Aufsteigende Tendenz aber keine &quot;grossen Sprünge&quot;</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/aufsteigende-tendenz-aber-keine-grossen-spruenge/</link>
			<description>Bei der Chemieindustrie in Deutschland geht es nach einem schwachen Jahresende wieder bergauf. Im Vergleich zum schwachen Vorquartal zeigten alle für das Chemiegeschäft wichtigen Indikatoren im ersten Jahresviertel 2012 wieder nach oben, erklärte der Chemieverband VCI.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Chemieproduktion, Umsatz und Kapazitätsauslastung haben zum Teil wieder kräftig zugelegt. Der Verband warnte allerdings davor, die guten Kennzahlen überzubewerten. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum waren Umsatz und Produktion immer noch rückläufig. Grosse Sprünge im Chemiegeschäft sind nach Meinung des VCI in diesem Jahr nicht zu erwarten. Für die kommenden Monate rechnet Deutschlands drittgrößte Branche nur mit einer moderaten Ausweitung der deutschen Chemieproduktion. Der Vorjahresvergleich werde aufgrund des starken ersten Halbjahres 2011 auch im zweiten Quartal noch negative Wachstumsraten zeigen. In der zweiten Jahreshälfte sollen die Wachstumsraten dann allmählich ins Plus drehen. Für 2012 rechnet der VCI weiter mit einer Stagnation der Chemieproduktion. Beim Branchenumsatz wird ein Anstieg um 1 Prozent auf 186 Milliarden Euro erwartet. Den Preisanstieg für Chemikalien und Pharmazeutika prognostiziert der Verband ebenfalls mit einem Prozent. Im Auftaktquartal stieg die Chemieproduktion um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Zum Vorjahr war ein Rückgang um 4 Prozent zu verzeichnen. Der Umsatz kletterte um 3,5 Prozent im Vergleich zum Schlussquartal in die Höhe, zum Vorjahr stand ein Minus von 1,5 Prozent zu Buche. (Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 10 May 2012 17:07:00 +0200</pubDate>
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			<title>Musik spielt in Amerika</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/musik-spielt-in-amerika/</link>
			<description>Der BASF-Konzern will stärker vom Erdgas-Boom in den USA profitieren. Der in der chemischen Industrie so wichtige Rohstoff sei in den USA derzeit nur etwa halb so teuer wie noch vor einem Jahr. &quot;Das bringt klare Wettbewerbsvorteile&quot;, so Finanzvorstand Hans-Ulrich Engel im Gespräch mit dem &quot;Handelsblatt&quot;. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Engel gab&nbsp;neue Wachstumsziele für Nordamerika vor. BASF wolle den Umsatz bis 2020 jedes Jahr um etwa fünf Prozent steigern - durch internes Wachstum sowie durch Zukäufe. BASF gehe davon aus, dass die US-Wirtschaft in diesem Jahr um zwei Prozent wachse und wolle davon profitieren. &quot;Es gibt eine Reihe von positiven Aspekten, die das Wachstum in Nordamerika stützen&quot;, betonte Engel. So bekomme der Konzern etwa den Aufwind der wiedererstarkten Autoindustrie zu spüren, für die BASF unter anderem Lacke und Automobilkatalysatoren produziere. Zudem sieht Engel erste positive Anzeichen in der angeschlagenen Baubranche. &quot;Wir sind zwar noch weit von den Top-Zahlen der Jahre 2004 und 2005 entfernt. Aber wir sehen eine leichte Belebung in den ersten drei Monaten dieses Jahres&quot;Auch in Lateinamerika will der weltgrösste Chemiekonzern seine Position stärken:&nbsp;Am letzten Donnerstag gab BASF&nbsp;den Erwerb des Polyamid-(PA)Polymergeschäfts der Mazzaferro-Gruppe, Brasilien, bekannt. Damit stärke die BASF ihre Stellung bei technischen Kunststoffen und Polyamid-Polymeren in Südamerika, hiess es.&nbsp;Über die finanziellen Einzelheiten der Transaktion haben die Unternehmen Stillschweigen vereinbart.Die Transaktion umfasst den Standort und die Produktionsanlagen für das PA&nbsp;6-Portfolio sowie Compounds für technische Kunststoffe in São Bernardo do Campo. Die Polymerisationsanlage verfügt über eine Kapazität von etwa 20000 Tonnen jährlich. Etwa 100 Mitarbeiter werden von BASF übernommen. Die Geschäftsbereiche Monofilamente, Fischereiausrüstung und Haushaltsprodukte von Mazzaferro sind nicht Teil der Transaktion und werden weiterhin an den Standorten von Mazzaferro in Diadema und Sao Paulo produzieren. Die abschließende Genehmigung der Transaktion durch die brasilianischen Behörden steht noch aus.(Dow Jones, PD, rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 08 May 2012 14:09:00 +0200</pubDate>
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			<title>Roche stellt klinische Studie ein</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/roche-stellt-klinische-studie-ein/</link>
			<description>Rückschlag für Roche. Der schweizerische Pharmakonzern stellt eine klinische Studie mit dem Cholesterinsenker Dalcetrapib wegen mangelnder Wirksamkeit ein. In das Produkt hatte die Baseler Gesellschaft grosse Hoffnung gesetzt. Es sollte zu den Blockbustern mit einem Umsatz von mehr als 1 Milliarde US-Dollar jährlich aufrücken. </description>
			<content:encoded><![CDATA[In der nun beendeten Phase-III-Studie namens dal-OUTCOMES wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von Dalcetrapib als Zusatz zur Standardtherapie bei bestimmten Patienten mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung geprüft. Die Studie habe dabei keine Sicherheitsbedenken geweckt, teilte Roche gestern weiter mit. Enttäuschend sei aber, dass der Wirkstoff den Patienten in der Studie keinen Nutzen gebracht habe. An der Schweizer&nbsp;Börse&nbsp;hat der Roche-Genussschein seit Wochenbeginn um knapp 4 Prozent auf 158 Franken am Dienstagnachmittag nachgegeben.&nbsp;&nbsp;(Dow Jones, rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 08 May 2012 13:57:00 +0200</pubDate>
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			<title>Wachstum allein durch Süd-Chemie</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/wachstum-allein-durch-sued-chemie/</link>
			<description>Der Spezialitätenchemie-Konzern Clariant hat im 1. Quartal 2012 einen Umsatz von 1,945 Milliarden CHF erzielt, gegenüber 1,717 Milliarden CHF im Vorjahreszeitraum. Dies bedeutet eine Zunahme von  13 % in CHF und von 18 % in Lokalwährungen.  Der Konzernumsatz stieg allein aufgrund der Akquisition von Süd-Chemie. Auf vergleichbarer Basis verbuchte Clariant einen Umsatzrückgang von 2 % in Lokalwährungen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Clariant-Communiqué heisst es weiter: Im ersten Quartal setzte sich der Trend aus dem vierten Quartal 2011 fort. Sequenziell, d.h. im Vergleich zum vierten Quartal 2011, schwächte sich Catalysis &amp; Energy saisonal bedingt ab, während die üblicherweise saisonal starken Geschäfte De-icing und Refinery aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen eine schwache Performance aufwiesen. Dies wurde kompensiert mit solidem Umsatzwachstum in den nicht-zyklischen Geschäftsbereichen sowie einer Nachfragebelebung bei Masterbatches zum Quartalsende hin. Im Jahresvergleich war das erste Quartal jedoch schwächer aufgrund negativer konjunktureller Einflüsse, der ungünstigen Währungsentwicklung und ausgebliebener Lageraufstockungen. In diesem Umfeld verzeichneten die nicht-zyklischen Geschäftseinheiten Additives, Catalysis &amp; Energy, Functional Materials, Industrial &amp; Consumer Specialties und Oil &amp; Mining Services eine robuste Nachfrage, die rund 50% zum Gesamtumsatz und 60% zum EBITDA beitrug. Das höchste Wachstum erzielte Oil &amp; Mining Services mit einem Umsatzplus in Lokalwährungen von über 20%. In den anderen nicht-zyklischen Geschäftseinheiten wuchs der Umsatz moderater. Aufgrund eines milden Winters in Nordamerika und eines kalten, aber trockenen Winters in Europa verzeichnete die saisonabhängigen Enteisungs- und Raffineriegeschäfte eine geringe Nachfrage. Der Auftragseingang bei Catalysis &amp; Energy war in den ersten drei Monaten saisonbedingt schwächer als im dritten und vierten Quartal, aber stärker als in den letzten Jahren, was auf die anhaltende Stärke dieser Geschäftseinheit hinweist. Die Geschäftsaktivität in den reifen BUs Textile Chemicals, Paper Specialties, Leather Services und Emulsions, Detergents &amp; Intermediates blieb verhalten. Ausser Europa, das – vor allem in den südlichen Teilen – stark unter der Eurokrise litt, verzeichneten alle Regionen zweistellige Zuwächse in Lokalwährungen.Das zweistellige Umsatzwachstum ergab sich aus einem Volumenanstieg von 14% und einer Erhöhung der Verkaufspreise gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4%. Auf vergleichbarer Basis, also ohne Akquisitionen, waren die Volumen um 6% geringer, was zum einen auf die schwächere Nachfrage in einigen Geschäftseinheiten und zum anderen auf den bewussten Verzicht auf weniger profitable Aufträge zurückzuführen war. Der negative Effekt von Wechselkursveränderungen schwächte sich im Vergleich zum ersten Quartal 2011 etwas ab, belastete den Umsatz aber immer noch mit 5%. Die Bruttomarge sank von 29,8% im Vorjahreszeitraum auf 28,2%, lag aber deutlich über dem bereinigten Vergleichswert von 26,0% im vierten Quartal 2011. Hier macht sich die im Vorjahresvergleich rückläufige Nachfrage bemerkbar, die vor allem in Masterbatches und Pigments zu einer geringeren Kapazitätsauslastung führte. Die Erholung gegenüber dem vierten Quartal 2011 verdeutlicht die leichte Verbesserung des Geschäftsumfeldes im Vergleich zum letzten Quartal des Vorjahrs. Gegenüber dem Vorjahres¬quartal stiegen die Verkaufspreise um 4% und die Rohstoffkosten um 2%, sodass sich ein positiver Beitrag zur Bruttomarge der Gruppe ergab. Gegenüber dem unmittelbar vorangehenden Quartal waren die Rohstoffkosten geringfügig niedriger, während die Preise unverändert blieben.Das EBITDA vor Einmaleffekten sank auf 236 Mio. CHF (Marge 12,1%), gegenüber 277 Mio. CHF (Marge 16,1%) vor einem Jahr. Gründe für die rückläufige Profitabilität sind die geringere Bruttomarge, höhere Vertriebs- und Administrationskosten, die übliche saisonale Schwäche des Katalysatorengeschäfts und die hohe Vergleichsbasis vor einem Jahr. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Einmaleffekten sank auf 160 Millionen CHF (Marge 8,2%) von 230 Millionen CHF (Marge 13,4%), was neben den bereits angeführten Faktoren auch auf den höheren Abschreibungsaufwand für die ehemaligen Geschäftseinheiten von Süd-Chemie zurückzuführen war. Restrukturierungen und Abschreibungen von 41 Millionen CHF gegenüber 29 Millionen CHF ergaben sich vor allem aus der Integration von Süd-Chemie und weiteren Projekten im Zusammenhang mit nachhaltigen Kostensenkungen. Der Nettogewinn betrug 20 Millionen CHF gegenüber 120 Millionen CHF im Vorjahr. Nach der extremen Volatilität im Jahr 2011 stabilisieren sich die Devisenmärkte allmählich. Trotzdem wirkten sich Wechselkursveränderungen negativ mit 5 Millionen CHF auf das EBITDA und mit 2 Millionen CHF negativ auf das EBIT aus.Der Cashflow (Geldfluss) aus betrieblicher Tätigkeit von 6 Millionen CHF lag unter dem Vorjahreswert von 22 Millionen CHF, weil in einigen Geschäftseinheiten in Erwartung eines allmählichen Nachfrageanstiegs im zweiten Quartal Lagerbestände aufgebaut wurden. Das Nettoumlaufvermögen in Prozent des Umsatzes betrug 20,6%.Die Nettoverschuldung blieb mit 1,754 Milliarden CHF gegenüber 1,740 Milliarden CHF per Ende 2011 praktisch unverändert. Dies führte zu einem Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung geteilt durch Eigenkapital) von 59% zum Quartalsende.&nbsp;Ausblick 2012Clariant bestätigt den Ausblick für 2012, den das Unternehmen bei der Veröffentlichung seiner Gesamtjahresergebnisse abgegeben hat. Es wird erwartet, dass die Rohstoffkosten im mittleren einstelligen Bereich steigen, während die Wechselkurse im Vergleich zum Jahresanfang stabil bleiben dürften. In ihrem Basisszenario geht Clariant davon aus, dass die globale Wirtschaft nach einem schwachen Start ins Jahr 2012 im Laufe des Jahres an Stärke gewinnen wird. Es wird deshalb erwartet, dass die Ergebnisse für das erste Halbjahr im Vergleich zur hohen Basis des ersten Halbjahrs 2011 niedriger sein werden, dass sich aber in der zweiten Jahreshälfte 2012 eine Besserung einstellt. Für das Gesamtjahr 2012 erwartet Clariant einen weiteren Umsatzanstieg in Lokalwährung und eine zum Vorjahr vergleichbare Profitabilität.&quot;Wie erwartet verzeichnete Clariant einen verhaltenen Jahresbeginn in einer sich stabilisierenden Weltwirtschaft&quot;, wird CEO Hariolf Kottmann in dem Communiqué zitiert. &quot;Während sich die nicht-zyklischen Teile des Portfolios weiterhin gut entwickelten, waren die zyklischen Geschäftseinheiten im derzeit unsicheren Umfeld, besonders in Europa, mit weiteren Herausforderungen konfrontiert. Dies zeigt sich in niedrigeren Margen für den Konzern im Vergleich zum aussergewöhnlich starken Quartal im Vorjahr. Für den Rest des Jahres erwarten wir eine allmähliche Verbesserung des Geschäftsumfeldes. In Verbindung mit weiteren Effizienzsteigerungen wird dies in der zweiten Jahreshälfte zu einem besseren Ergebnis führen.” (PD)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 03 May 2012 09:16:00 +0200</pubDate>
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			<title>Novartis stärkt Generika-Geschäft</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/novartis-staerkt-generika-geschaeft/</link>
			<description>Der Pharmakonzern Novartis verstärkt sein Geschäft mit Nachahmermedikamenten. Für 1,53 Milliarden US-Dollar in bar will das Unternehmen die New Yorker Fougera Pharmaceuticals übernehmen. Verkauft wird der Anbieter von dermatologischen Spezialitäten von einer Gruppe von Beteiligungsgesellschaften. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Novartis AG will Fougera in den Generikabereich Sandoz integrieren, wie sie weiter mitteilte. Mit einem Umsatz von zusammen nahezu 620 Millionen Dollar würde Sandoz dann die Nummer 1 bei Generika im Bereich Dermatologie, hieß es. Die US-Gesellschaft setzte den Angaben zufolge 2011 rund 429 Millionen Dollar um und beschäftigt etwa 700 Mitarbeiter. Der Zukauf werde das Ergebnis je Aktie steigen lassen, hiess es ohne Nennung weiterer Details. Finanziert werde die Transaktion mit vorhandenen Barmitteln sowie aus dem Cashflow. Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden soll der Deal im zweiten Halbjahr abgeschlossen werden. Novartis war immer wieder als möglicher Käufer in grossen Transaktionen genannt worden. Unter anderem wurde ihr Interesse an Gen-Probe Inc nachgesagt. Der Anbieter von Diagnoseprodukten geht für 3,7 Milliarden Dollar an die Hologic Inc. Der Name Novartis fiel auch bei den Spekulationen über den möglichen Käufer der Sparte Tiergesundheit von Pfizer. Sie soll den Besitzer für 15 bis 20 Milliarden Dollar wechseln. Erst vor wenigen Tagen hatte es einen Milliarden-Deal im Generikabereich gegeben. Der US-Konzern Watson übernimmt für rund 4,5 Milliarden Euro die schweizerische Actavis. (Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 03 May 2012 08:39:00 +0200</pubDate>
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			<title>Spaltung eines Elektrons beobachtet</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/spaltung-eines-elektrons-beobachtet/</link>
			<description>(Quelle: PSI) Physiker eines internationalen Forschungsteams konnten beobachten, wie sich ein Elektron in zwei voneinander getrennte Teile aufspaltet, die jeweils eine bestimmte Eigenschaft des Elektrons tragen: Das sogenannte «Spinon» trägt dann den Spin des Elektrons, also seine Eigenrotation, die das Elektron zu einer winzigen Kompassnadel macht. Das «Orbiton» ist der Träger des orbitalen Moments – der Bewegung um den Atomkern. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Diese neu hergestellten Teilchen können das Material, in dem sie erzeugt wurden, aber nicht verlassen. Diese in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichten Ergebnisse stammen von einer internationalen Forschungsgruppe unter der Führung von Experimentalphysikern des schweizerischen Paul Scherrer Instituts und von theoretischen Physikern am IFW Dresden.Alle Elektronen besitzen eine als «Spin» bezeichnete Eigenschaft: Man kann sich die Elektronenspins als winzige atomare Magnete vorstellen, die den Magnetismus der Stoffe und Materialien erzeugen. Gleichzeitig bewegen sich die Elektronen auf bestimmten Bahnen, den sogenannten «Orbitalen», um den Atomkern. In der Regel gehören diese beiden quantenphysikalischen Eigenschaften (Spin und Orbitalmoment von der Bahnbewegung) zu einem bestimmten Elektron. Jetzt gelang es in einem am Paul Scherrer Institut durchgeführten Experiment, diese Eigenschaften des Elektrons zu trennen. 
Röntgenstrahlung spaltet das Elektron in Spinon und Orbiton Die Wissenschaftler konnten die Aufspaltung des Elektrons in zwei neue Teilchen bei Messungen am Strontium-Kupferoxid Sr2CuO3 feststellen. In diesem Material ist die Bewegung der Teilchen auf eine Dimension beschränkt; sie können sich nur entlang einer Achse fortbewegen, entweder vor- oder rückwärts. Mithilfe von Röntgenstrahlung konnten die Wissenschaftler einige Elektronen der Kupferatome im Strontium-Kupferoxid Sr2CuO3 auf Orbitale höherer Energie heben, was einer schnelleren Bewegung um den Atomkern entspricht. Nach dieser Anregung durch Röntgenstrahlung spalteten sich die Elektronen in zwei Teile auf. Eines dieser neu erzeugten Teilchen, das «Spinon», trägt den Elektronenspin, also die magnetischen Eigenschaften. Das andere Teilchen, das «Orbiton», trägt das orbitale Moment, also die Eigenschaft der nun erhöhten Bahnenergie. In dieser Studie konnte man diese beiden fundamentalen Momente des Elektrons erstmals in voneinander getrenntem Zustand beobachten. Im Experiment richtete man Röntgenlicht der Synchrotron Lichtquelle Schweiz SLS auf das spezielle Kupferoxid und beobachtete, wie sich Energie und Impuls der Röntgenstrahlung bei der Kollision mit der Substanz verändert. Aus der Veränderung lassen sich die Eigenschaften der neu erzeugten Teilchen bestimmen. «Für diese Experimente benötigen wir nicht nur Röntgenlicht mit sehr hoher Intensität und äusserst genau bestimmter Energie, um die gewünschte Wirkung auf die Kupferatome zu erzielen», erklärt Thorsten Schmitt, der Leiter der Experimentatorengruppe, «sondern auch extrem präzise Röntgendetektoren.» In dieser Hinsicht ist die SLS am Paul Scherrer Institut zurzeit weltweit führend. 
Elektronenspaltung vermutlich in vielen Materialien nachweisbar «Schon seit einiger Zeit weiss man, dass sich ein Elektron in bestimmten Materialien prinzipiell aufspalten kann», erklärt Jeroen van den Brink, der Leiter der Theoretikergruppe am IFW Dresden, «aber bisher fehlte die empirische Bestätigung dieser Trennung in voneinander unabhängige Spinonen und Orbitonen. Jetzt wissen wir genau, wo wir diese neuen Teilchen suchen müssen, und werden sie in zahlreichen weiteren Materialien finden.»Die beobachtete Aufspaltung der Elektronen könnte ausserdem wichtige Schlüsse auf einem anderen Forschungsgebiet ermöglichen, nämlich der Hochtemperatur-Supraleitung. Elektronen verhalten sich in Sr2CuO3 und in Supraleitern auf Kupferbasis ähnlich. Somit eröffnet das Verständnis der Aufspaltung eines Elektrons in dem hier betrachteten Material möglicherweise neue Wege zu einem erweiterten theoretischen Verständnis der Hochtemperatur-Supraleitung.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 09:40:00 +0200</pubDate>
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			<title>Roche eröffnet neues Laborgebäude in Kaiseraugst</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/roche-eroeffnet-neues-laborgebaeude-in-kaiseraugst/</link>
			<description>(Quelle: Roche) Roche hat gestern in Kaiseraugst ein neues Laborgebäude für Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung eröffnet. In diesem Gebäude werden die in Roche Basel und Kaiseraugst hergestellten und für den weltweiten Vertrieb verpackten Medikamente analysiert und geprüft. In das Projekt hat Roche rund 100 Millionen Franken investiert. </description>
			<content:encoded><![CDATA[„Roche arbeitet kontinuierlich daran, den qualitativ hochwertigen Standard unserer Arzneimittel sicherzustellen,“so Pascal Soriot, COO von Roche Pharma. „Dieses neue Laborgebäude bietet die Voraussetzungen, die aktuellen und zukünftigen Anforderungen im Bereich der Qualitätskontrolle Download&nbsp;noch besser zu erfüllen.“„Durch das Zusammenlegen der Aktivitäten an einen Standort können wir nun die Arbeitsabläufe effizienter gestalten,“ sagt Matthias M. Baltisberger, Leiter Standort Basel. „Die sehr guten Rahmenbedingungen und hochqualifizierten Mitarbeitenden hier in der Nordwestschweiz haben wesentlich dazu beigetragen, dass sich Kaiseraugst zu einem Kompetenzzentrum für Produktion, Logistik und Vertrieb innerhalb des Roche-Konzerns entwickelt hat.“Das Gebäude erfüllt über die gesetzlichen Anforderungen hinaus höchste Energiestandards. Der Energiebedarf wird weitgehend mit Umweltenergie gedeckt.Die Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung ist eine zentrale Aufgabe bei der Herstellung von Medikamenten. Sie sind verantwortlich für die Kontrolle von eingehenden Materialien von chemisch, pharmazeutisch sowie biotechnologisch hergestellten Medikamenten und deren Kontrolle vor der Auslieferung. Es werden verschiedene Darreichungsformen wie Tabletten, Kapseln und Injektionslösungen sowie Fertigspritzen auf ihre Sicherheit hin überprüft.Die Gestaltung des Neubaus knüpft an die von Otto Salvisberg und Roland Rohn geprägte Architektur von Roche an und führt damit eine langjährige Tradition der Arealentwicklung fort. Hochstehende Architektur in der Bauhaus-Tradition prägt die Gebäude von Roche seit Beginn des 20. Jahrhunderts.Das funktionale Gebäudekonzept ermöglicht ein Maximum an Flexibilität für eine schnelle und einfache Anpassung an zukünftige Anforderungen. Die offenen Decken in allen Laborgebäuden ermöglichen zum Beispiel, die Raumeinteilung jederzeit umzugestalten.Im Gebäude werden rund 220 Personen arbeiten.Logistikzentren Europas. Die bestehenden Produktionsanlagen und das Logistikzentrum beliefern bereits heute mehr als 130 Länder mit Medikamenten. Der Betrieb wird aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage nach biotechnologisch hergestellten Roche-Medikamenten wie Actemra, Avastin, Herceptin, MabThera und Pegasys, die unter gekühlten Bedingungen gelagert, versandverpackt und verschickt werden müssen, erweitert. Damit können Synergien mit der bestehenden Infrastruktur optimal genutzt eine integrierte Lieferkette gewährleistet werden. Kaiseraugst nimmt eine zentrale Bedeutung im Roche-Konzern ein.Das Areal in Kaiseraugst wurde Anfang der 70er Jahre erworben. Die Investitionen über die letzten Jahre haben sich mit dem Bau der Sterilproduktion, dem neuen Laborgebäude für Qualitätskontrolle und –sicherung und dem derzeit im Bau befindlichen neuen Logistikzentrum auf rund CHF 400 Mio. belaufen. ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 09:16:00 +0200</pubDate>
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			<title>Neue Nummer drei im weltweiten Generika-Markt</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/neue-nummer-drei-im-weltweiten-generika-markt/</link>
			<description>Der US-Konzern Watson Pharmaceuticals und der Generika-Spezialist Actavis haben am Mittwochabend ihren seit längeren  erwarteten Deal verkündet: Die Amerikaner übernehmen die Actavis, die 2011 ihr Hauptquartier von Island ins schweizerische Zug verlegte, für  4,5 Milliarden Euro. Damit steigt Watson zur weltweiten Nummer drei im Generika-Markt  hinter Teva und Sandoz (Novartis) auf.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der isländische Investor Thor Bjorgolfsson hatte Actavis 2007 für 3,6 Milliarden Euro von der Börse genommen und stemmte dieses Geschäft damals mit Kredit, der grösstenteils von der Deutschen Bank stammte. Da Bjorgolfsson in der Finanzkrise einen grossen Teil seines Vermögens verlor, sass das Frankfurter Institut zuletzt immer noch auf einem grossen Teil dieses Kredits. Der Kaufpreis, den Watson zahlt, ist im Branchenvergleich relativ hoch. Da Actavis 2011 einen Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von rund 300 Millionen Euro erzielt hat, entspricht der Kaufpreis dem 14- bis 15-Fachen des EBITDA. Bei vergleichbaren Transaktionen wie der Ratiopharm-Übernahme durch Teva Pharmaceuticals wurde zuletzt etwa das 11-Fache gezahlt. Actavis beschäftigt mehr als 10000 Mitarbeiter und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden US-Dollar. Dafür können die Amerikaner nach eigener Einschätzung ab dem dritten Jahr nach der Übernahme Synergien von mehr als 300 Millionen Euro realisieren. Mit dem Deal schiebt sich Watson zudem vorbei am US-Konkurrenten Mylan auf Platz drei der weltgrössten Generikahersteller hinter Teva Pharmaceuticals und der Novartis-Tochter Sandoz. Watson/Actavis streben einen gemeinsamen Umsatz von rund 8 Milliarden US-Dollar an. Im Generikageschäft ist Grösse gefragt. So ist z.B. die Entwicklung, Zulassung &nbsp;und Produktion&nbsp;von Biosimilars - Nachahmerprodukte&nbsp;von biopharmazeutischen Medikamenten - mit hohen Kosten verbunden, die von kleineren Unternehmen kaum gestemmt werden können. Actavis und Watson passen Analysten zufolge gut zusammen. So hat Watson eine starke Marktpräsenz in den USA, Actavis ist vor allem in Europa gut positioniert, auch in Nordafrika hat sich der Konzern zuletzt in Stellung gebracht. Wie Dow Jones Newswires zuvor erfuhr, sind die Verhandlungen durch eine Avance von Watson Ende vergangenen Jahres ins Rollen gekommen. (Dow Jones, rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 08:40:00 +0200</pubDate>
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			<title>Syngenta und Novozymes kooperieren </title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/syngenta-und-novozymes-kooperieren/</link>
			<description>Der Basler Pflanzenschutz- und Saatgut-Konzern Syngenta und der dänische Enzyme-Spezialist Novozymes haben vereinbart, zusammen die sogenannte JumpStart-Technologie zu vermarkten. JumpStart ist den Angaben zufolge eine als Saatgutbehandlung eingesetzte bioaktive Substanz zur Verbesserung der Phosphatlöslichkeit im Boden. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Die beiden Unternehmen werden gemeinsam den Markt für JumpStart, in Kombination mit dem Syngenta Seed Care-Portfolio für wichtige Kulturen wie Getreide und Mais, entwickeln. Diese Vereinbarung erweitert das geografische Potenzial von JumpStart, das zurzeit vor allem in Nordamerika vermarktet wird, auf den Rest der Welt. Penicillium bilaii, der die Phosphataufnahme der Pflanze über das Wurzelsystem verbessert. Das Marktpotenzial für Saatgut-Technologien zur Steigerung der Phosphateffizienz wird auf über USD 100 Millionen geschätzt. Phosphor ist ein essenzieller Makronährstoff für das gesunde Wachstum von Jungpflanzen. JumpStart basiert auf einem&nbsp;speziellen Pilz, John Atkin, COO von Syngenta, sagte: „Wir freuen uns über die Vereinbarung mit Novozymes, die eine weitere Ergänzung unseres wachsenden Angebots an bioaktiven Substanzen darstellt. Unser Seed Care-Portfolio bietet schon heute einen hervorragenden Schutz vor Insekten und Krankheiten sowie Crop Enhancement-Vorteile. JumpStart bietet Landwirten den zusätzlichen Vorteil einer verbesserten Phosphateffizienz.&quot; Thomas Videbæk, Executive Vice President von Novozymes, sagte: „Die Partnerschaft mit Syngenta unterstützt unser strategisches Ziel, natürliche und biologische Lösungen anzubieten, damit Landwirte überall auf der Welt höhere Erträge erzielen können, um die stetig wachsende Weltbevölkerung zu ernähren.&quot; (PD)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 08:20:00 +0200</pubDate>
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			<title>Aus für Zentrale in Genf - 1250 Stellen betroffen</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/aus-fuer-zentrale-in-genf-1250-stellen-betroffen/</link>
			<description>Die geplante Restrukturierung der Merck KGaA macht auch vor den Mitarbeitern des Darmstädter Konzerns in der Schweiz nicht halt. Die Pharmasparte Merck Serono wird ihre Zentrale in Genf (Bild) schliessen. Die Massnahmen, von denen auch andere Schweizer Merck-Standorte betroffen sind, gehen mit einem massiven Jobabbau einher.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Von den 1250 derzeit in Genf angesiedelten Stellen sollen 750 Positionen verlegt werden. Sämtliche Hauptverwaltungsfunktionen sollen in einem Merck Serono Campus in Darmstadt zusammengefasst werden.&nbsp;Zudem sollen&nbsp;Stellen im Bereich Forschung &amp; Entwicklung&nbsp;von Genf nach Darmstadt, Boston und Peking &nbsp;verlagert werden. Zirka 130 Stellen mit Bezug zu Produktionsfunktionen will Merck von der Calvin-Stadt an den Waadtländer Standort Aubonne übersiedlen. Rund 500 der Genfer Jobs sollen ganz wegfallen, dazu rund 80 Stellen an&nbsp;den drei&nbsp;Produktionsstandorten in der Schweiz - Aubonne, Corsier-sur Vevey und Coinsins. Damit soll eine &quot;schlankere und agilere&quot; Organisation etabliert werden. Mit den Versetzungen und dem Stellenabbau soll in der zweiten Jahreshälfte begonnen werden, die Pläne sollen im ersten Halbjahr 2013 abgeschlossen werden. Merck hat sich jüngst ein umfassendes Restrukturierungsprogramm verpasst, mit der Begründung,&nbsp; effizienter und schlagkräftiger werden zu müssen. In den nächsten beiden Jahren will Merck die Fixkosten in allen Regionen und Segmenten reduzieren - die Kosten für Forschung, Vertrieb und Verwaltung sind bei den Darmstädtern&nbsp;höher als bei&nbsp;Wettbewerbern. „Die geplanten Massnahmen für Merck Serono in der Schweiz sind notwendig, um langfristig unsere globale Wettbewerbsposition sowie unsere Zukunft in einem sich rasch ändernden Markt zu sichern”, sagte Stefan Oschmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und verantwortlich für die Sparte Merck Serono. „Bedauerlicherweise sehen die geplanten Maßnahmen die Schliessung unserer Zentrale in Genf vor. (...) Wir arbeiten eng mit den entsprechenden Interessensgruppen, insbesondere den betroffenen Arbeitnehmern, an sozial verantwortlichen Lösungen. Im Zuge dessen prüfen wir auch die Möglichkeit spezieller unternehmerischer Partnerschaftsprogramme und Versetzungsvorschläge.” (Dow Jones, PD, rma)
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			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 10:57:00 +0200</pubDate>
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			<title>Novartis investiert 500 Millionen Franken in Stein</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/novartis-investiert-500-millionen-franken-in-stein/</link>
			<description>Gute Nachricht für die rund 1400 Mitarbeiter der Novartis in Stein: Der Pharmakonzern wird an dem Aargauer Standort eine neue hoch moderne Anlage für feste Arzneiformen bauen. Für das Projekt werden Investitionen von 500 Millionen Franken veranschlagt. Das neue Werk ersetzt eine alte Anlage, die 2016 teilweise abgerissen wird. Stein wird damit zum technologischen Kompetenzzentrum für sterile und feste Arzneiformen im weltweiten Produktionsnetzwerk des Unternehmens. Novartis plant zudem, die strategische Rolle des Standorts als wichtige Plattform für weltweite Neueinführungen pharmazeutischer Produkte weiter auszubauen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Diese Investition wird die Bedeutung von Stein als Produktionsstandort und Kompetenzzentrum für sterile und feste Arzneiformen weiter stärken. Das Werk wird damit eine Schlüsselrolle in unserem weltweiten Produktionsnetzwerk übernehmen&quot;,&nbsp;wird Novartis-CEO Joseph Jimenez in dem Communiqué zitiert.. &quot;Gleichzeitig wird dadurch auch unser Standort Schweiz gestärkt, der für Novartis weiterhin von zentraler Bedeutung bleibt.&quot; Der Investitionsentscheid unterstreiche die langfristige Strategie von Novartis, weltweit ein Produktionsnetzwerk mit Technologieschwerpunkten aufzubauen. &quot;Der Pharmabetrieb in Stein ist effektiv einer der wichtigsten Industriestandorte für Novartis&quot;, sagte Pascal Brenneisen, Chef Novartis Schweiz, im Interview mit der Aargauer Zeitung az. &quot;Denn rund 40 Prozent des gesamten Pharmaumsatzes des Konzerns werden hier erzeugt&quot;, so Brenneisen weiter. Ausschlaggebend für die Entscheidung, das neue Werk am bestehenden Standort Stein und nicht an einem neuen Standort im Ausland zu bauen, seien unter anderem das Wissen und die Erfahrung der Mitarbeiter gewesen.&nbsp;Eine Rolle spielten laut Brenneisen auch die Rahmenbedingungen in der Schweiz, unter anderm das liberale Arbeitsrecht und das liberale Forschungsrecht.Die Grundsteinlegung für die neue Anlage ist für Juli 2012 geplant und bis 2016 soll sie ihre volle Kapazität erreichen. Der flexible und modulare Aufbau der neuen Anlage&nbsp;soll Novartis helfen, die künftigen Anforderungen an ihr Produktportfolio zu erfüllen und sich auf schwierig herzustellende Produkte in den Bereichen Inhalation und hoch aktive Solida zu konzentrieren. Mit der neuen Anlage&nbsp;werde Novartis ihre Produktionskapazität schneller an die Entwicklung ihres Portfolios und der Marktnachfrage anpassen können. &quot;Es wird sich dabei um ein zukunftsorientiertes Produktionszentrum handeln, das etwa 150 Märkte weltweit bedient&quot;, teilte der Konzern weiter mit. Zwei weitere Investitionsprojekte am Standort Stein befinden sich bereits in der Ausführungsphase: Für rund CHF 60 Millionen wird die Produktionslinie zur Herstellung gefriergetrockneter Produkte modernisiert. Diese Arbeiten laufen seit September 2011 und sollen bis 2014 beendet werden. Im Bau befindet sich seit letztem Jahr auch das neue Gebäude &quot;Cube 2&quot;, mit dem Novartis die Kapazitäten ihres Rechenzentrums steigern wird. Dieser Erweiterungsbau im Wert von CHF 125 Millionen soll 2013 fertiggestellt werden.Das Werk Stein im Kanton Aargau ist der grösste Produktionsbetrieb der Division Pharmaceuticals. Die rund 1 400 Mitarbeitenden produzieren jährlich über 4,1 Milliarden Tabletten, Kapseln, Ampullen, Fertigspritzen, Injektionsfläschchen und transdermale therapeutische Systeme, die in über 150 Länder exportiert werden. Unter anderem produziert Novartis in Stein auch drei wichtige Blockbuster (Medikamante mit mehr als 1 Milliarde US-Dollar Umsatzvolumen) des Konzerens - das Multisklerose-Mittel Gilenya, das Brustkrebs-Medikament Femara und das Krebsmittel Glivec.
Weitere wichtige Projekte in der SchweizNovartis informierte über weitere Investitionsprojekte in der Schweiz: &nbsp;&quot;Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Lage&quot; sollen am Novartis Campus in Basel in den kommenden Jahren weitere Bauprojekte realisiert werden, in deren Rahmen bis 2030 Arbeitsraum für 10 000 Mitarbeitende entstehen soll. Zusätzlich wird für rund CHF 34 Millionen eine Testanlage für innovative Produktionstechnologien gebaut. Darüber hinaus werden im chemischen Produktionswerk Schweizerhalle im Kanton Basel-Landschaft zurzeit rund CHF 42 Millionen in die Optimierung der Anlagen investiert.Im Kanton Zug wiederum ist für 2013 die Eröffnung eines neuen Gebäudes mit 400 hochmodernen Arbeitsplätzen vorgesehen: Wie im vergangenen Sommer angekündigt, sollen die jetzigen Standorte in Bern, Cham-Steinhausen und Hünenberg bis dahin geschlossen und die Aktivitäten an den neuen Standort Rotkreuz verlegt werden. Ebenfalls im Kanton Zug ist der Bau eines Corporate Learning Centers geplant.Auch in der Westschweiz sind Expansionsprojekte in der Planung und Ausführung: Alcon Pharmaceuticals Ltd. wird diesen Oktober ein neues Bürogebäude in Freiburg beziehen und im OTC-Werk in Nyon sind Investitionen von CHF 40 Millionen zur Modernisierung der Produktion und zur Verbesserung der Produktivität geplant.Quartalsbericht: Konzern hält an&nbsp;Prognose festTrotz rückläufiger Umsätze im ersten Quartal hält der Novartis-Konzern an seinen Zielen für das Gesamtjahr fest. Zu konstanten Wechselkursen wird weiterhin mit einem Nettoumsatz auf dem Niveau des Jahres 2011 gerechnet, wie das Unternehmen mitteilte. Die operative Kerngewinnmarge werde bei konstanten Wechselkursen &quot;geringfügig unter dem Niveau des Jahres 2011&quot; liegen. Der Umsatz im ersten Quartal belief sich auf 13,74 Milliarden US-Dollar. Das sind 2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Novartis macht dafür die Division Sandoz verantwortlich, die sich &quot;dem Vergleich mit dem starken Vorjahresquartal&quot; mit Exklusivrechten für den Blutgerinnungs-Arzneistoff Enoxaparin habe stellen müssen. Zudem habe das Consumer-Health-Geschäft und insbesondere die Aussetzung der Produktion am US-Standort in Lincoln die Nettoumsatzentwicklung belastet. Der Gewinn fiel mit 2,33 Milliarden Dollar um 18 Prozent niedriger aus als noch vor einem Jahr. Angaben des Konzerns zufolge erwiesen sich vor allem neue Produkte als Wachstumstreiber. Die seit 2007 eingeführten Produkte erwirtschafteten 28 Prozent des Konzernumsatzes. Im Vorjahreszeitraum waren es erst 24 Prozent gewesen. (PD,rma,DJ)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 08:38:00 +0200</pubDate>
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			<title>Pfizer verkauft Geschäft an Nestlé</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/pfizer-verkauft-geschaeft-an-nestle/</link>
			<description>Nestle baut seine Marktführerschaft im Bereich Babynahrung mit einem Milliardenkauf aus. Für 11,85 Milliarden US-Dollar übernehmen die Schweizer das Babynahrungsgeschäft des US-Pharmakonzerns Pfizer. </description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Die Akquisition (...) wird sich positiv auf das Nestle-Modell auswirken, sowohl in Bezug auf Wachstum und Margen als auch in Bezug auf den Gewinn pro Aktie der Gruppe im ersten vollendeten Jahr&quot;, teilte Nestle mit. Pfizer zufolge wurden 2011 in dem Bereich Erlöse von rund 2,1 Milliarden Dollar erzielt. Der Verkauf an die Nestle SA hatte sich abgezeichnet. Aus Kreisen hatte es zuletzt geheißen, dass sich der Konzern aus Vevey gegen den französischen Rivalen Danone durchgesetzt habe. Pfizer hatte bereits im Juli vergangenen Jahres angekündigt, sich von dem Bereich trennen zu wollen. Nestle ist laut Resarchfirma Euromonitor bereits Marktführer bei Säuglingsmilch mit einem Marktanteil von 17 Prozent des 27 Milliarden Dollar schweren Marktes. Auf den Plätzen zwei und drei folgen demnach Mead Johnson mit 15 Prozent und Danone mit 13 Prozent. (Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 08:34:00 +0200</pubDate>
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			<title>Analytik Jena stockt Anteile an AJ Roboscreen auf 100 % auf </title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/analytik-jena-stockt-anteile-an-aj-roboscreen-auf-100-auf/</link>
			<description>Die Analytik Jena AG hat die restlichen Anteile an ihrem Tochterunternehmen AJ Roboscreen GmbH erworben und ist mit nun Alleineigentümer. Damit bindet der Jenaer Hersteller von Analysenmesstechnik, Life Science-Instrumenten und Optoelektronik ein weiteres Tochterunternehmen stärker in den Konzern ein. </description>
			<content:encoded><![CDATA[
&quot;Wir verfolgen einen ganz klaren strategischen Kurs und wollen unsere Kompetenzen im Bereich Life Science weiter ausbauen. Der Erwerb der restlichen knapp 50 % der Anteile an der AJ Roboscreen schafft die Voraussetzung, unsere Kompetenzen in der molekularen Diagnostik und Proteinanalytik mit dem im Konzern vorhandenen Know-how zu bündeln&quot;, sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG. 
&nbsp;Im Wachstumssegment Life Science will die Analytik Jena künftig ihren Fokus verstärkt auf das Geschäft mit Reagenzien richten, wobei die engere Einbindung des Leipziger Tochterunternehmens AJ Roboscreen GmbH eine zentrale Rolle spielen soll. Die AJ Roboscreen GmbH entwickelt diagnostische Kits, Reagenzien, Feinchemikalien und Einweg-Verbrauchsmaterialien für die standardisierte Aufreinigung und Detektion von Nukleinsäuren sowie für den Nachweis spezifischer Proteine. Die Diagnostik neurodegenerativer Erkrankungen, wie Parkinson oder Alzheimer, umfasst zwar einen vergleichbar noch kleinen Markt, birgt langfristig allerdings ein enormes Potenzial. (PD)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 17:51:00 +0200</pubDate>
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			<title>Roche bricht die Übung ab</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/roche-bricht-die-uebung-ab/</link>
			<description>Der Pharmakonzern Roche hat sich von seinem Übernahmeziel Illumina verabschiedet. Die Basler entschlossen sich, ihr Angebot für den US-Konzern am 20. April auslaufen zu lassen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[An der Hauptversammlung der Illumina am 18. April hatte die Roche-Konzernspitze letztmalig versucht, das widerspenstige Management und die Aktionäre des Gensequenzierungs-Spezlialisten umzustimmen. Sie appellierte an die Versammlung, die von Roche aufgestellten Kandidaten in den Illumina-Board zu wählen.Dieses Ansinnen scheiterte aber. Roche hatte Ende Januar erstmals ein Übernahmeangebot für Illumina abgegeben, welches dann Ende März auf über 6,5 Milliarden Dollar aufgestockt wurde. Eine nochmalige Erhöhung der bereits mit einer fetten Prämie versehenen Offerte lehnte Roche ab. «Wir haben auch weiterhin eine sehr hohe Meinung von Illumina und dem Illumina-Management», sagte Roche-Konzernchef Severin Schwan. «Da wir aber lediglich über öffentlich zugängliche Informationen über das Geschäft und die Geschäftsaussichten von Illumina verfügen, sind wir überzeugt, dass ein Preis über 51,00 US-Dollar pro Aktie nicht im Interesse der Roche-Aktionäre wäre.»]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 17:46:00 +0200</pubDate>
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			<title>Chemiebranche bewerten die Suva-Bemühungen für Wiedereingliederung positiv</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/chemiebranche-bewerten-die-suva-bemuehungen-fuer-wiedereingliederung-positiv/</link>
			<description>Rasche und zuverlässige Hilfe nach einem Unfall und Unterstützung bei der Wiedereingliederung: Diese Angebote der Suva kommen in der Chemiebranche gut an, wie die jüngste Kundenbefragung zeigt. Die Betriebe bewerten ihre Gesamtzufriedenheit mit der Suva mit 79 von 100 Punkten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Suva hat rund 35&nbsp;000 Kundinnen und Kunden befragt, ob sie mit der Unfallversicherung zufrieden sind, darunter auch Betriebe der Chemiebranche. In den verschiedenen Branchen, die bei der Suva versichert sind, bewegen sich die Ergebnisse zwischen 71 und 81 Punkten von möglichen 100. Unternehmer der Chemiebranche bewerten ihre Zufriedenheit mit der Suva mit 79 Punkten. Die Kunden der Transportbranche bewerten ihre Zufriedenheit mit den Leistungen der Suva im Branchenvergleich am höchsten, dagegen vergeben die Kunden von Personalverleihfirmen insgesamt 71 Punkte.  In der Gesamtzufriedenheit über alle Branchen hinweg erzielt die Suva einen Wert von 77 Punkten. Da eine neue Befragungsmethode angewandt wurde, sind die Werte mit der Umfrage vom Vorjahr nicht vergleichbar.
Gute Noten für die Unfallabwicklung und Prävention
Nach einem Unfall bietet die Suva schwer Verunfallten eine ganzheitliche Betreuung an und unterstützt sie bei der Rückkehr in den Arbeitsprozess. Diese Strategie kommt bei den Kundinnen und Kunden in allen Branchen sehr gut an. Sie bewerten die Unfallabwicklung der Suva im Durchschnitt mit über 80 Punkten. Die Suva setzt sich dafür ein, die Dauer der Arbeitsunfähigkeit kurz zu halten und fördert die Wiedereingliederung. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: die neu gesprochenen Invalidenrenten sind im Jahr 2011 erneut gesunken. Zudem spart die Suva mit jeder Wiedereingliederung auch Renten- und Taggeldkosten, und da sie Gewinne in Form tieferer Prämien an die versicherten Betriebe zurückgibt, profitieren letztlich alle.2009 hat die Suva in Koordination mit der Invalidenversicherung die «Initiative Berufliche Reintegration» lanciert und damit ein Anreizsystem für Arbeitgeber geschaffen, Verunfallten in ihren Unternehmen einen Arbeitsplatz anzubieten, die sonst keine Möglichkeit mehr auf einen Wiedereinstieg haben. Um allen Beteiligten den Einstieg zu erleichtern zahlt die Suva dabei während der Einarbeitungszeit Taggelder und übernimmt allfällige Kosten für Anpassungen am Arbeitsplatz. Wird der Verunfallte anschliessend fest angestellt, zahlt die Suva dem Unternehmen einen Bonus von maximal 10&nbsp;000 Franken aus.Neben der Schadenabwicklung und der Rehabilitation setzt die Suva auch auf die Prävention, die von allen Branchen mit durchschnittlich 75 Punkten bewertet wird. Durch die Präventionsbemühungen der Suva konnte das Berufsunfallrisiko in den letzten zehn Jahren um gut ein Viertel gesenkt werden. «Die Suva orientiert sich stets an den aktuellen Risikoschwerpunkten und arbeitet auch eng mit Branchenvertretern zusammen», sagt Ulrich Fricker, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Der enge Kontakt zu den Branchen ergibt sich auch durch die sozialpartnerschaftliche Organisation der Suva: Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter sind im Verwaltungsrat der Suva vertreten.
Gerechte Prämien für Kunden
Prämien sind der Preis für die Deckung des Unfallrisikos eines Unternehmens. Die Zufriedenheit der Betriebe mit den Berufsunfallprämien in der Chemiebranche liegt bei &nbsp;68 Punkten − im Durchschnitt über alle Branchen hinweg vergeben die Kunden 65 Punkte. «Die Suva unternimmt sehr viel, um die Prämien tief zu halten, denn unser Ziel sind verursachergerechte, aber dennoch solidarische, gerechte Prämien», sagt dazu Ulrich Fricker. Neben den konstanten Präventionsanstrengungen setzt die Suva verschiedene kostendämpfende Massnahmen um. Jedes Jahr kontrolliert sie 2 Millionen Rechnungen manuell und elektronisch und verhindert so, dass jährlich rund 100 Millionen Franken unnötigerweise ausbezahlt werden. Zudem engagiert sich die Suva gegen Versicherungsmissbrauch und prüft jährlich mehrere hundert Verdachtsfälle. Wird ein Missbrauch aufgedeckt, leitet die Unfallversicherung die nötigen Schritte ein. Pro Fall spart sie damit bis zu einer halben Million Franken ein. 
Massnahmen im Beschwerdemanagement greifen
Weniger gut (55 von 100 Punkten) beurteilen die Kunden die Behandlung von Beschwerden. «Hier stellen wir im Vergleich mit den Vorjahren allerdings einen steigenden Trend in der Bewertung fest», hält Ulrich Fricker fest, «das führen wir auf unsere stetigen Verbesserungen im Beschwerdemanagement zurück.» So wertet die Suva beispielsweise Kundenfeedbacks systematisch aus, was hilft, die Qualität der Dienstleistungen ständig zu verbessern. «Bei manchen Beschwerden können wir aus gesetzlichen Gründen an der Sache nichts ändern, auch wenn wir grundsätzlich Verständnis für die Sicht der Versicherten haben. Doch ist es für uns zentral, dass wir die Punkte beeinflussen und optimieren, bei denen wir einen Handlungsspielraum haben.» Die Suva bemüht sich, ihren Kunden mit dem Produktemix aus Prävention, Versicherung und Rehabilitation die bestmögliche Dienstleistungskette zu bieten.
(Quelle: Suva) ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 16:18:00 +0200</pubDate>
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			<title>Ihre Meinung ist gefragt!</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/ihre-meinung-ist-gefragt/</link>
			<description>Am 09.und 10. Mai 2012 findet in der Messe Basel die LABOTEC Suisse 2012, die Messe für die pharmazeutische und chemische Industrie und den Lebensmittelsektor, statt. Die Veranstaltung lädt dazu ein, neue Kontakte zu knüpfen, Ideen zu sammelen oder interessante Branchenneuigkeiten zu erfahren.  </description>
			<content:encoded><![CDATA[Um das Angebot zu verbessern, will die Messe - in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift Chemie plus - mehr die Besucher über ihre Branche erfahren.
 Hier geht's zur Befragung.
Teilnehmer der Befragung können zusätzlich an einer Verlosung eines STC Hotelgutscheines im Wert von 500.- CHF mitmachen. ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 15:39:00 +0200</pubDate>
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			<title>Roche bestätigt Ausblick 2012 - und hält Illumina-Offerte aufrecht</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/roche-bestaetigt-ausblick-2012-und-haelt-illumina-offerte-aufrecht/</link>
			<description>Der Pharmakonzern Roche kann sich dem Griff des anhaltend starken Schweizer Franken nicht entziehen. Die ungünstigen Wechselkurse trugen dazu bei, dass sich der Umsatz des Pharmagiganten im ersten Quartal leicht verringerte und knapp hinter den Erwartungen zurückblieb. Zudem machten sich vor allem in Westeuropa die Sparmassnahmen in den Gesundheitssystemen und der damit einhergehende Preisdruck mit einem deutlichen Erlösrückgang bemerkbar. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Konzernchef Severin Schwan fürchtet aber trotz des Rückgangs nicht um die Jahresprognose und verweist auf die laufende Entwicklungstätigkeit. So &quot;stärken die anhaltend guten Nachrichten aus unserer Produkt-Pipeline unsere Wachstumsaussichten für die kommenden Jahre weiter&quot;, sagte Schwan. Seit Jahresbeginn seien positive Ergebnisse aus allen fünf wichtigen Studien in der späten klinischen Entwicklung bekanntgegeben worden. Für den Konzern und sein Pharmageschäft erwarten die Schweizer 2012 ein Wachstum im unteren bis mittleren einstelligen Bereich. Die Division Diagnostics soll sich erneut besser entwickeln als der Markt. Der Kerngewinn pro Aktie soll im hohen einstelligen Bereich zu konstanten Wechselkursen zulegen - die bisherige Dividendenpolitik soll fortgesetzt werden. Im Zeitraum von Januar bis März sank der Umsatz um 1 Prozent auf 11,0 Milliarden Franken. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten mit knapp 100 Millionen Franken mehr gerechnet. Im Bereich Pharma ging es ebenfalls um 1 Prozent auf 8,62 Milliarden Franken nach unten, in Westeuropa sogar um 9 Prozent. Bereinigt um Wechselkurseffekte legten die Erlöse auf Konzernebene dagegen um 2 Prozent zu. Zu den Ergebnissen machte Roche keine Angaben, diese werden nur alle sechs Monate vorgelegt. Unterdessen kommt Roche bei der Übernahme des US-Konzerns Illumina nicht voran. Der Konzern bestätigte das Angebot von 51 US-Dollar pro Aktie des Spezialisten für Gensequenzierung, schloss aber eine Aufstockung der Offerte, die Illumina mit 6,5 Milliarden Dollar bewertet, nicht aus. In einem offenen Brief an die Aktionäre schrieb Schwan, die Illumina-Anteilseigner hätten die Wahl zwischen 51 Dollar plus einer möglichen Angebotserhöhung aus Verhandlungen mit Illumina und einer unsicheren Zukunft. Von Verhandlungen ist Roche allerdings noch weit entfernt. Bisher wurden alle Annäherungen vom Illumina-Board abgeblockt. Roche setzt deshalb auf die Aktionäre und die Hauptversammlung, die am kommenden Mittwoch stattfindet, zwei Tage bevor das aktuelle Gebot ausläuft. Die Illumina-Aktionäre sollen dort bei der Wahl des Boards für die von Roche aufgestellten Kandidaten stimmen. Die Roche Holding AG will Illumina übernehmen, um ihr Portfolio für personalisierte Medizin stärken. (Dow Jones) ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 16:07:00 +0200</pubDate>
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			<title>Richard Ridinger wird neuer CEO</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/richard-ridinger-wird-neuer-ceo/</link>
			<description>Gut drei Monate nach der Entlassung von Stefan Borgas bekommt Lonza einen neuen Konzernchef: Der Lonza-Verwaltungsrat hat in seiner Sitzung vom 2. April 2012 Richard Ridinger zum CEO der Chemie- und Life-Sciences-Zulieferer gewählt. Ridinger wird sein Amt am 1. Mai von VR-Präsident Rolf Soiron übernehmen, der seit Januar interimistisch auch die operative Konzernleitung ausgeübt hatte.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Weiter heisst es im Communiqué von Lonza: Richard Ridinger ist 53 Jahre alt, deutscher Staatsangehöriger und verfügt über &nbsp;langjährige industrielle Führungserfahrung. „Richard Ridinger könnte einer sein, der bei Lonza gross geworden ist“, sagt Rolf Soiron. „Er ist Chemie-Ingenieur und kennt unsere Industrien, Kunden und Produkte. Mit Richard Ridinger konnten wir nicht nur einen Macher und Teamplayer sondern auch eine menschlich überzeugende Persönlichkeit gewinnen.“&nbsp;
Richard Ridinger war in verschiedenen Führungsfunktionen 14 Jahre für Henkel sowie 11 Jahre für Cognis tätig. Zuletzt war er bei Cognis für den mit Abstand bedeutendsten Geschäftsbereich Care Chemicals verantwortlich, dessen Umsatz er innerhalb von sechs Jahren um 60% auf €1.75 Milliarden steigerte und mit dem er die erfolgreiche Neupositionierung im Markt erreichte. Die Division beschäftigte rund 3000 Mitarbeitende. Ridingers berufliche Erfahrung umfasst Prozess-Entwicklung, Produktionsleitung, Produkt- und Marketing-Management verschiedener Produktbereiche, die Führung globaler Business-Einheiten und schliesslich die Mitverantwortung für die Führung einer weltweit tätigen Gruppe der Spezialchemie. In der Zusammenarbeit mit den Private Equity-Besitzern von Cognis hat Richard Ridinger seine Fähigkeit bewiesen, unternehmerische Spitzenleistung zu erbringen sowie strategische und wirtschaftliche Ziele zu erfüllen. Nach der Übernahme von Cognis durch BASF Ende 2010 hat Richard Ridinger die Integration des Unternehmens begleitet.
&nbsp;Das Mandat bei Lonza beinhaltet die Stärkung der Marktpositionen in den relevanten Märkten, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, und hier insbesondere auch eine Verbesserung der Produktivität in kritischen Bereichen. Dazu gehören beispielsweise das Projekt „Visp Challenge“, dessen Beitrag über drei Jahre auf über CHF 100 Millionen veranschlagt wird, aber auch eine Überprüfung der konzernweiten Strukturen. Ziel all dieser Massnahmen ist eine schrittweise nachhaltige Verbesserung von Wachstum und Kapitalrentabilität.
In seiner gestrigen Sitzung hat der Verwaltungsrat ausserdem Herrn Marc Funk, Leiter der Rechtsabteilung und Sekretär des Verwaltungsrates, zum Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. Marc Funk trat im Januar 2009 in die Lonza ein; zuvor war als Associate General Counsel bei Merck Serono tätig. (PD/rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 10:04:00 +0200</pubDate>
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			<title>Jung gebliebene Technologien</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/jung-gebliebene-technologien/</link>
			<description>Im Kampf gegen die «Grüne» Gentechnologie fahren deren Gegner für gewöhnlich schwere Geschütze auf. So auch in dem mehrere Hundert Seiten starken Bericht «Der GMO Kaiser hat keine Kleider», den 20 Umwelt- und Nichtregierungsorganisationen kürzlich vorlegten (Artikel Seite 4). </description>
			<content:encoded><![CDATA[Quintessenz der Dokumentation: Die als «Wundermittel» für Ertragssteigerungen und Waffe gegen den Welthunger angepriesene Gentechnik hat ihre Versprechen nicht eingelöst, sondern genau das Gegenteil bewirkt. So hätten die Konzerne den weltweiten Saatgutmarkt durch rabiate Interventionen monopolisiert und damit der Landwirtschaft in Entwicklungsländern massiven Schaden zugefügt. Und statt der Erträge steige der Einsatz von Pestiziden, die in immer grösseren Mengen gegen immer resistentere Schädlinge eingesetzt werden müssen. Sicherlich, die Vorwürfe im Einzelnen sind nicht neu, und die Studie insgesamt ist einseitig. Das heisst zum Beispiel, es werden in aller erster Linie Dokumente und Zahlen angeführt, welche die eigene Argumentationskette untermauern. Dieses Manko haftet aber (mehr oder weniger) allen Studien an, die von Interessensgruppen – auch den industriellen – beziehungsweise ihnen nahestehenden Einrichtungen verfasst werden. Mögen Zweifel an der wissenschaftlichen Konsistenz des aktuellen Reports auch angemessen sein – «aus der Luft gegriffen» sind manche Vorwürfe der Kritiker nicht. Eingestehen muss sich die Agrochemie-Industrie z. B., dass sie Probleme wie etwa zunehmende Resistenz bislang nicht in den Griff bekommen hat. Zudem konnten bisher noch keine transgenen Getreidesorten auf den Markt gebracht werden, die unter natürlichen Bedingungen massiv höhere Erträge liefern als herkömmliche Sorten.Ein fundiertes, neutrales und umfassendes Urteil über «Fluch und Segen» derAgrar-Gentechnologie abzugeben, scheint derzeit nicht möglich. Das Geschäft ist global und impliziert politische, wirtschaftliche, soziale und technische Aspekte in verschiedenen Weltregionen – und es basiert auf einer noch relativ jungen Technologie.Junge und «jung gebliebene» Technologien stehen auch an anderen Stellen dieser Ausgabe im Fokus: Die Reinraumtechnik hat sich zu einer Schlüsseltechnologie u. a. in den Life-Sciences-Branchen entwickelt. Die Anforderungen etwa an effizientes Monitoring und Sicherheit steigen (ab Seite 20). Im Vorfeld der beiden Fachmessen Analytica und Labotec Suisse beleuchten wir neue Trends beispielsweise in Chromatographie und Bioanalytik. Gerne lenke ich Ihre Aufmerksamkeit auf die Umfrage, die «Chemie plus» anlässlich der Labotec durchführt (Seite 47). Teilnehmen lohnt sich: Neben dem Erkenntnisgewinn winkt auch ein attraktiver Preis.Ralf Mayer]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 09:58:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Linde erhält Grossauftrag aus Saudi-Arabien</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/linde-erhaelt-grossauftrag-aus-saudi-arabien/</link>
			<description>Der Technologiekonzern Linde hat sich einen Auftrag in Saudi-Arabien gesichert. Linde werde die Sadara Petrochemical Company in Jubail mit Kohlenmonoxid, Wasserstoff und Ammoniak versorgen, teilte der  deutsche Konzern, dessen Gase-Geschäft in der Schweiz durch die Tochterfirma PanGas vertreten wird, mit. Um den Auftrag zur On-site-Gasversorgung zu erfüllen, werde Linde 380 Millionen US-Dollar investieren.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Linde-Vorstandsmitglied Aldo Belloni sprach von einem &quot;herausragenden&quot; Auftrag, der weitere Wachstumschancen im Nahen Osten eröffne. Die in Jubail geplanten Produktionsanlagen sollen 2015 fertiggestellt sein und von Lindes Gases Division betrieben werden. Insgesamt soll dort ein grosser, integrierter Chemie-Komplex zur Herstellung verschiedenster chemischer Erzeugnisse entstehen. (Dow Jones, rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 09:30:00 +0200</pubDate>
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			<title>BASF mit ehrgeizigen Forschungszielen</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/basf-mit-ehrgeizigen-forschungszielen/</link>
			<description>Der Chemiekonzern BASF will seine Forschungsanstrengungen in diesem Jahr weiter verstärken. Geplant seien Aufwendungen für Forschung und Entwicklung von 1,7 Milliarden Euro, kündigte BASF-Forschungsvorstand Andreas Kreimeyer Ende letzter Woche in Ludwigshafen an. Im Vorjahr hatte BASF dafür 1,6 Milliarden Euro ausgegeben.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Jahr 2020 sollen rund 30 Milliarden Euro Umsatz mit Produkten erzielt werden, die nicht länger als 10 Jahre auf dem Markt sind. Zu Wachstumsfeldern hat der Konzern beispielsweise Batterien für Elektromobilität, die Wassseraufbereitung und die Pflanzenbiotechnologie erkoren. Um die neue Ausrichtung bestmöglich umzusetzen,&nbsp;seien die Forschungsplattformen auf einzelne Geschäfts- und Technologie­felder zugeschnitten und bestimmten Themenkomplexen zu­geordnet worden, hiess es weiter. So konzentrieren sich die Arbeiten der Plattform „Process Research &amp; Chemical Engineering“ auf neue Technologien, Verfahren und Katalyse. Die Themen Pflanzenschutz, Organische Elektronik und Weisse Biotechnologie werden im Forschungsbereich „Biological &amp; Effect Systems Research“ bearbeitet. Bei der Forschungsplattform „Advanced Materials &amp; Systems Research“ liegt der Arbeitsschwerpunkt auf neuen polymeren Materialien und Systemlösungen und die vierte Plattform „Plant Science“ forscht weiterhin im Bereich Pflanzenbiotechnologie. Darüber hinaus wird die BASF Future Business, die für das Unternehmen neue Geschäftsfelder erschliesst, ausgebaut. Sie ist verantwortlich für die Entwicklung und Vermarktung von für BASF neuen Geschäftsfeldern. Zurzeit liegt der Fokus auf den Themen „Energy Management“, „Organic Electronics“ und „Medical Solutions“. Zudem investiert die BASF Venture Capital, ein Tochterunternehmen der BASF Future Business, in Start-up-Unternehmen, die an innovativen Chemie- und System-Lösungen in den Wachstums- und Technologiefeldern der BASF arbeiten.&nbsp;Stärker konzentrieren will sich der Chemiekonzern künftig auch auf den Industriezweig &quot;Gesundheit und Ernährung&quot;. Bereits heute liefert BASF zahlreiche Produkte für diesen Markt. Beispielsweise enthält bereits heute jedes zweite Sonnenschutzmittel UV-Filter von BASF. Auch mit Pharmahilfsstoffen beliefert der Konzern schon heute die Branche. (Dow Jones/PD)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 09:12:00 +0200</pubDate>
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		<item>
			<title>Roche legt bei Illumina deutlich nach</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/roche-legt-bei-illumina-deutlich-nach/</link>
			<description>Im Ringen um den US-Konzern Illumina geht der Pharmakonzern Roche in die Offensive. Mit einem deutlichen Aufschlag auf das ursprüngliche Angebot wollen die Schweizer die Aktionäre auf ihre Seite ziehen. Der Basler Konzern bietet seit letzten Donnerstag nun 51 US-Dollar je Aktie des Spezialisten für Gensequenzierung. Bisher wollte die Roche Holding AG 44,50 Dollar zahlen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Alle sonstigen Bedingungen der Offerte bleiben unverändert. Zuvor hatte Roche das Gebot zwei Mal verlängert, ohne es aufzustocken. Die Gesellschaft will mit dem Unternehmen aus dem kalifornischen San Diego ihr Portfolio für personalisierte Medizin stärken. Illumina produziert Maschinen zur DNA-Sequenzierung. Dabei werden Blut- oder Gewebeproben dekodiert. Innerhalb von rund einer Woche kann so der gesamte Code eines Menschen entschlüsselt werden. Noch kaufen nur die besten Forschungszentren des Landes die teuren Geräte. Die Anhänger der Technologie erwarten aber, dass die Gensequenzierung bald den Marsch durch das Gesundheitssystem antritt. Dann könnte die Technik auch einfachen Ärzten dabei helfen, Krankheiten zu behandeln und zu verhindern. Roche-CEO Severin Schwan (Bild)&nbsp;erklärte, dass von Seiten der Illumina-Aktionäre ein Interesse daran besteht, den Übernahmeprozess zu beschleunigen. &quot;Daher erhöhen wir unser Angebot.&quot; Roche strebe jedoch weiterhin eine einvernehmliche Übernahmevereinbarung an. Illumina nahm das um 15 Prozent höhere Angebot zur Kenntnis. Ihren Aktionären riet sie, abzuwarten. Für den an Illumina beteiligten Hedgefonds Bernheim, Dreyfus and Co ist der Preis von 51 Dollar nicht hoch genug, um die Amerikaner zu einem freundschaftlichen Deal zu bewegen. Um schnell zu einem Deal zu kommen, müsste Roche noch weiter auf 56 bis 60 Dollar je Aktie hochgehen, so der Fonds mit Sitz in Paris. An der Börse kam die Nachricht gut an. Zwar hatten Analysten mit einer Erhöhung gerechnet, der Deal werde nun aber teurer, hiess es. Roche zahlt eine Prämie von rund 1 Milliarde Dollar, stellte Analyst Andrew Weiss von der Bank Vontobel fest. Allerdings würde Illumina gut zu Roche passen und es dem Konzern ermöglichen, künftig gezieltere Therapien zu entwickeln, räumte er ein. Wegen der ablehnenden Haltung von Illumina - insbesondere der Board machte Stimmung gegen den Pharmariesen - hatte sich Roche unlängst direkt an die Aktionäre gewandt und sie aufgefordert, auf der Hauptversammlung am 18. April die von Roche aufgestellten Kandidaten für das Gremium zu wählen. Zwei Tage danach endet die Frist für das Gebot. (Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 08:59:00 +0200</pubDate>
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		<item>
			<title>Neuer Rekord bei Patentanmeldungen – Sieben Awards vergeben</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/neuer-rekord-bei-patentanmeldungen-sieben-awards-vergeben/</link>
			<description>(Quelle: Endress+Hauser) Die Entwicklerinnen und Entwickler der Endress+Hauser Gruppe haben sich zum  12. Innovatorentreffen in Maulburg getroffen, um die Rekordzahl von 225 Patentanmeldungen zu feiern. Sieben hervorragende Produkt- und Pro­zess­­­innovationen wurden ausgezeichnet. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Neugier, Wissensdurst und Erfindergeist haben die Endress+Hauser Gruppe zu einem weltweit führenden Anbieter von Messtechnik und Automatisierungslösungen gemacht. Auch fast 60 Jahre nach der Unternehmensgründung läuft der Innovations-Motor wie geschmiert: Wurde bereits 2010 mit 219 Patentanmeldungen ein Rekord verzeichnet, konnte diese Marke im vergangenen Jahr mit 225 Patenten noch einmal überboten werden. „Das hervorragende Ergebnis zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Michael Ziesemer, COO der Endress+Hauser Gruppe. „Unsere ungebrochene Innovationskraft bildet die Grundlage dafür, dass wir unseren Kunden auch in Zukunft die besten Lösungen anbieten können.“Patente, die den wirtschaftlichen Erfolg von Endress+Hauser nachhaltig positiv beeinflussen, werden jährlich am Endress+Hauser Innovatorentreffen ausgezeichnet, das 2012 im badischen Maulburg über die Bühne ging. Über 300 Erfinderinnen und Erfinder kamen am 30. März in der Mehrzweckhalle zusammen, um im kollegialen Rahmen die geistigen Errungenschaften zu feiern. Die Siegerprojekte wurden dabei einzeln vorgestellt.Die vier mit jeweils 15.000 Euro dotierten „Patent Rights Incentive Awards“ gingen an Erfinderteams der Produktionsstätten Endress+Hauser Conducta, Endress+Hauser Flowtec, Endress+Hauser Wetzer und Endress+Hauser Maulburg (Details siehe unten). Außerdem wurden zum zweiten Mal drei herausragende Verbesserungen bestehender Geschäftsprozesse ausgezeichnet. Der mit je 10.000 Euro dotierte „Process Innovation Award“ ging an Teams von Endress+Hauser Flowtec (Optimierung der Logistik durch Seefracht), Endress+Hauser Process Solutions (Verbesserung im Bestellprozess) sowie der Betriebstätte Waldheim von Endress+Hauser Maulburg (Optimierung Innovationsprozess für Sicherheitsprodukte).

Die vier Gewinner der „Patent Rights Incentive Awards“ Thomas Sulzer und Johannes Ruchel von Endress+Hauser Flowtec in Reinach haben eine Innenbeschichtung („Liner“) aus Polyurethan für magnetisch-induktive Durchflussmessgeräte derart weiterentwickelt, dass diese nun auch zur Messung von Trinkwasser eingesetzt werden kann. Die Schwierigkeit bestand darin, für die Beschichtung ein Material zu finden, das in möglichst vielen Ländern den (teilweise sehr unterschiedlichen) Richtwerten entspricht. Um bei der Herstellung die bewährte Verfahrenstechnologie beibehalten zu können, haben die Forscher einen Katalysator eingesetzt, der den Produktionsvorgang beschleunigt und gleichzeitig eine Zulassung im Bereich Trinkwasser erhalten hat.Peter Zinth von Endress+Hauser Wetzer in Nesselwang hat mit Wolfgang Steidle und Tobias Stückl einen umwelttechnischen Probenehmer für explosionsgefährdete Bereiche einsetzbar gemacht. Es handelt sich dabei um ein tragbares Gerät, das insbesondere in engen Kanalisationsschächten zum Einsatz kommt, wo etwa ein Funke zur Verpuffung von Faulgas führen könnte. Die Sicherheitsvorkehrungen sollten nicht auf Kosten des Handlings – eine einzelne Person soll den Probenehmer bedienen können – gehen. „Statt das ganze Gerät in eine explosionssichere Hülle zu stecken, haben wir die technischen Komponenten wie Antrieb, Pump­einheit und Steuerung so angepasst, dass jede für sich den nötigen Richtlinien zum Zündschutz entspricht“, sagt Peter Zinth. Bis auf die Farbe hat sich äußerlich nichts geändert – die Bedienung und das Gewicht sind praktisch identisch wie beim Standardgerät.Ralf Reimelt und Herbert Schroth von Endress+Hauser in Maulburg haben die Präzision und Zuverlässigkeit der Füllstandmessung mit geführtem Radar verbessert. Bei diesem Messverfahren werden elektromagnetische Signale ausgesendet, die von der Flüssigkeit reflektiert und vom Sensor ausgewertet werden. Das Duo hat nun die Signalverarbeitung optimiert, indem es neben dem primären Echosignal „Störsignale“ einbaute, die als zusätzliche Referenzgrößen dienen. Einer dieser Bezugspunkte liegt nah am Prozess, aber noch im inaktiven Teil des Sensors, ein optionaler weiterer im aktiven Messbereich. Damit lässt sich nach Auswertung der Daten zuverlässig zwischen Messfehlern im Gerät (z.B. Temperaturdrift der Sensorzuleitung) und solchen, die vom Prozess hervorgerufen werden (z.B. Änderung der Signalausbreitung durch hohe Drücke), unterscheiden. „So kann die Messgenauigkeit insbesondere unter erschwerten Bedingungen erheblich vergrößert werden“, sagt Herbert Schroth. „Zugleich lässt sich das Messgerät ständig überwachen.“Der vierte Award geht an Katrin Scholz, Stefan Auras, Sven Härtig und Jens Voigtländer von Endress+Hauser Conducta in Waldheim, die ein Verfahren zur Herstellung von Einstab­elektroden – Glassensoren für die pH-Messung – entscheidend verbessert haben. Bei diesem Verfahren wird das Innenrohr eines doppelten Glasschafts mit einer dünnwandigen Glaskugel, dem eigentlichen Sensor, bestückt. Da dieser bisher noch von Hand gefertigt wurde, musste er aufgrund der dabei auftretenden Toleranzen auch manuell mit dem doppelten Glasschaft verschmolzen („angeblasen“) werden. Dank des maschinellen Ansetzens eines Hilfsglasrohrs wurde es nun möglich, gleichzeitig mit dem Einschmelzen des Diaphragmas die Öffnung für den Sensor so präzis zu formen, dass zugleich auch das Anblasen der Glaskugel maschinell erfolgen kann. „Neben der Einsparung von Arbeitszeit wurde ein Qualität erzielt, der manuell niemals zu erreichen gewesen wäre“, erklärt Jens Voigtländer. (Bild: Eine saubere Sache: Thomas Sulzer (links) und Johannes Ruchel haben eine Polyurethan-Auskleidung mit Trinkwasserzulassung entwickelt. )]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 08:43:00 +0200</pubDate>
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			<title>Schwergewicht Evonik strebt an die Börse</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/schwergewicht-evonik-strebt-an-die-boerse/</link>
			<description>Die RAG-Stiftung treibt den milliardenschweren Börsengang des Essener Spezialchemiekonzerns Evonik voran. Die Vorbereitungen für eine Notierung am Kapitalmarkt sollen wieder aufgenommen werden, teilte die Stiftung mit, die knapp 75 Prozent an Evonik hält. Eine endgültige Entscheidung soll im April fallen und mit der ebenfalls beteiligten Gesellschaft CVC abgestimmt werden. Ein Börsengang von Evonik sei damit noch im ersten Halbjahr möglich. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Damit nimmt die RAG-Stiftung einen neuen Anlauf für einen Evonik-Börsengang, der bereits zweimal geplatzt war. Das erste Mal misslang der Gang an den Kapitalmarkt während der Finanzkrise 2008. Statt Aktien an die Börse zu bringen, verkaufte die RAG-Stifung damals einen 25-Prozent-Anteil für rund 2,4 Milliarden Euro an die Beteiligungsgesellschaft CVC. Das zweite Mal wurde der Börsengang im vergangenen Jahr verschoben - die Schuldenkrise der europäischen Länder und die daraus folgenden Turbulenzen an den Finanzmärkten waren Schuld. Bei einem Erfolg könnte der Börsengang zu einem der größten seit dem der Deutschen Post werden, mit dem der Bund und die KfW im Jahre 2000 rund 6,6 Milliarden Euro erlöst hatten. Die RAG-Stiftung begründete die Wiederaufnahme der Börsenpläne mit der positiven Entwicklung der Kapitalmärkte. Außerdem sei Evonik gut in das Jahr 2012 gestartet, und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten sich verbessert. Den Börsengang zu einem Erfolg machen soll der jetzige Vorstand der Stiftung mit seinem Vorsitzenden Wilhelm Bonse-Geuking: Die Amtszeit des Gremiums wurde um ein Jahr bis zum 9. Juli 2013 verlängert. Damit zieht das Kuratorium zunächst einen Schlussstrich unter die Suche nach einem neuen Stiftungschef, nachdem es im Vorfeld keine Einigung auf einen Kandidaten gab. Dem Gremium gehören Vertreter von Bund, Ländern und der Gewerkschaft IG BCE an. &quot;Das Kuratorium war sich einig, dass der Börsengang der Evonik eine geklärte Vorstandsbesetzung erfordert und dass die aktuell bevorstehenden Landtagswahlen den Prozess nicht beeinträchtigen dürfen&quot;, erklärte die RAG-Stiftung. Die privatrechtliche Stiftung will Evonik versilbern, um mit dem Erlös die Ewigkeitslasten - sprich Folgeschäden - aus dem deutschen Steinkohlebergbau mitzufinanzieren. Dabei will sie eine Sperrminorität von 25,01 Prozent an dem Unternehmen behalten. Dabei muss die RAG-Stiftung nach Aussagen von Bonse-Geuking mehr Mittel für die Finanzierung der Ewigkeitslasten bereitstellen als geplant. Wegen der niedrigen Zinsen und der Preisentwicklung zeichne sich mit rund 10,8 Milliarden Euro eine deutlich höhere finanzielle Verpflichtung für die ab 2019 zu tragenden Ewigkeitslasten des Bergbaus ab, sagte er. Dies seien fast vier Milliarden Euro mehr als bei Gründung der Stiftung 2007. &quot;Dieser Anstieg stellt entsprechende Anforderungen an den Erfolg des Börsengangs der Evonik&quot;, so Bonse-Geuking. Der Evonik-Börsengang soll Milliarden in die Kasse der RAG-Stiftung spülen. Das Essener Spezialchemieunternehmen gilt wegen seiner Größe als Kandidat für die Notierung im DAX. Für das vergangene Jahr hat Evonik jüngst einen Umsatz von 14,5 Milliarden Euro und ein EBITDA von knapp 2,8 Milliarden Euro ausgewiesen. Deutsche Wettbewerber wie Lanxess oder BASF werden derzeit nach Kalkulationen von Dow Jones Newswires mit einem 4,0 bis 4,7 fachen ihres EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) bewertet. Basierend darauf könnte Evonik auf eine Marktkapitalisierung von 11 bis 13,5 Milliarden Euro kommen. RAG und CVC könnten bis zu einem Drittel an dem Unternehmen an der Börse platzieren, wie eine mit der Situation vertraute Person jüngst erklärt hatte. Ein Börsengang von Evonik wird seit April 2011 vorbereitet - mit dem Ziel, das Unternehmen innerhalb der folgenden 15 Monate an den Kapitalmarkt zu bringen. Dabei hat das Stiftungs-Kuratorium schon mehrfach deutlich gemacht, sich bei dem Zeitpunkt nicht unter Druck setzen zu lassen.&nbsp; (Natali Schwab, Dow Jones Newswires)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 15:45:00 +0100</pubDate>
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			<title>Biotech-Branche kämpft um immer knappere Mittel</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/biotech-branche-kaempft-um-immer-knappere-mittel/</link>
			<description>(Quelle: Dow Jones) In den USA wacht die Biotech-Branche derzeit unliebsam aus einem jahrelangen Traum auf: Die goldenen Zeiten sind allem Anschein nach vorbei. Einst waren die kleinen, hochinnovativen Pharmafirmen Hätschelkinder der Wall Street und anderer Investoren. Mit neuartigen Ideen lenkten sie Millionen an Dollar in die eigenen Start-ups, entweder von Wagniskapitalgebern oder später durch Börsengänge. Die angespannte Wirtschaftslage und schwache Renditen auf die ausgegebenen Aktien lassen diese traumhaften Zustände derzeit platzen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Biotech-Branche zieht in den USA immer weniger Kapital in die eigenen Bilanzen. Wagniskapitalgeber investierten im vergangenen Jahr 3,92 Milliarden US-Dollar in die Branche; 2007 hatten sie noch 6,17 Milliarden Dollar für Biotechunternehmen in die Hände genommen. Die Zurückhaltung hat Gründe: Die Erlöse aus Aktienemissionen lagen im vergangenen Jahr durchschnittlich 29 Prozent unter der Mitte der angepeilten Preisspanne. Einige Wagnisgeber pumpen überhaupt kein Geld mehr in die Branche. Auch die Pharmakonzerne spielen inzwischen mit härteren Bandagen. Bisher gehören sie zu den größten Finanzierern, verlangen aber zunehmend schnellen Erfolg, sofern sie Geld in ein hoffnungsvolles Kleinunternehmen schießen sollen. &quot;Es ist im Moment wie auf dem US-Immobilienmarkt&quot;, sagt David Pompliano. Der Chef der Biotech-Firma BioLeap ringt gerade mit Wagniskapitalgebern und -fonds um eine Anschlussinvestition für 5 Millionen Dollar, die dem Unternehmen vor zwei Jahren bewilligt worden waren. In den Laboren stellt man sich auf den gedrehten Wind derweil ein. Die Gürtel werden enger geschnallt und kreative Finanzquellen erschlossen. Die Biotech-Firmen stellen zum Beispiel weniger Forscher ein und lagern Aufgaben an Fremdunternehmen aus. Einige Start-ups gingen pleite. Andere suchen nach Geldern aus dem Ausland, von Forschungsoffensiven großer Pharmamultis oder die Hilfe privater Stiftungen. Einige Beobachter stellen schon die Existenzfrage. Es werde bereits diskutiert, ob die Branche dahinschwinde, sagt Kevin Collins, ein Rechtsanwalt, der für Biotech-Firmen arbeitet. Für einen Abgesang dürfte es aber noch zu früh sein. In der allerjüngsten Zeit nahmen die Finanzierungen sogar leicht an Fahrt auf. Die Branche erhielt im vergangenen Jahr von Börse und Wagniskapitalgebern so viele Mittel wie seit 2007 nicht mehr, ergab ein Bericht von PricewaterhouseCoopers und der National Venture Capital Association. Zu alten Höhen kehren die Investments allerdings nicht zurück. Im vergangenen Jahr erhielten 98 Biotech-Firmen das erste Mal Mittel. Das sind 43 weniger als zur goldenen Zeit im Jahr 2007. Die Start-ups sicherten sich 19 Prozent weniger Gelder als in jenem Jahr. Viele Börsianer investieren lieber in Internet-Start-ups. Diese scheinen lukrativer, weniger Finanzen zu benötigen und gerade auch weniger Druck der Aufsichts- und Zulassungsbehörden ausgesetzt. Ein weiterer Mühlstein: Wagniskapitalgeber können nicht mehr einfach so Kasse machen. Jahrelang konnten sie bei einem Börsengang eine beachtliche Rendite auf ihr Investment erzielen, doch jetzt gehen kaum noch Biotech-Firmen auf das Börsenparkett. Im vergangenen Jahr waren es gerade einmal noch acht mit einem Erlös von insgesamt 517 Millionen Dollar. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 kamen bei 19 Börsengängen der Branche 1,2 Milliarden Dollar zusammen. Manche Wagnisfonds wie Scale Venture Partners haben Anlagen in Biotech-Firmen ganz aufgegeben. Gerade auch die langwierigen Zulassungsverfahren der Behörden machten ein Investment wenig verlockend. Zwar springen zum Teil Pharmagrößen wie Pfizer in die Bresche, gerade für riskante Medikamententwicklung in einem frühen Stadium. Aber auch die Pharmakonzerne haben angesichts des allgemeinen Wettbewerbs nicht mehr so viel Geld auf der hohen Kante. Sie zahlen lieber erfolgsorientierte Prämien für das Erreichen gewisser Meilensteine als ein kleines Biotech-Unternehmen durchzufinanzieren. (Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 17:28:00 +0100</pubDate>
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			<title>Lanxess kauft US-amerikanischen Bladder-Hersteller TCB</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/lanxess-kauft-us-amerikanischen-bladder-hersteller-tcb/</link>
			<description>Der Spezialchemiekonzern Lanxess will auf die wachsende Nachfrage nach Reifen vorbereitet sein und baut daher seine Aktivitäten in den USA weiter aus. Die Tochtergesellschaft Rhein Chemie hat die Tire Curing Bladders LLC (TCB) mit Sitz in Little Rock (Arkansas) erworben, wie Lanxess mitteilte. </description>
			<content:encoded><![CDATA[TCB ist den Angaben zufolge ein führender Hersteller von Heizbälgen (Bladder) für die Reifenindustrie. Das Unternehmen verfügt über eine Jahreskapazität von über 400000 Bladdern. Im Geschäftsjahr 2011 erzielte sie mit 100 Beschäftigten einen Umsatz von 21 Millionen US-Dollar. Bladder werden bei der Herstellung von Reifen eingesetzt. Der unvulkanisierte Reifenrohling wird in die Vulkanisationspresse gelegt. Nach dem Schliessen wird er über Innendruck gegen die formgebende Innenwand des Werkzeugs gepresst. Dafür wird ein Bladder aus Butylkautschuk verwendet, der dann unter hohem Druck und hohen Temperaturen aufgeblasen wird, um dem Reifen seine endgültige Form zu geben. Der Erwerb von TCB ist die dritte Akquisition der Lanxess AG in den USA binnen sechs Monaten. «Nordamerika ist und bleibt ein sehr wichtiger Markt für die Spezialchemikalien und technologiegetriebenen Lösungen, die von Lanxess entwickelt werden», sagte Vorstandsmitglied Rainier van Roessel.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 17:22:00 +0100</pubDate>
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			<title>Messer produziert Krypton und Xenon in neuer Anlage</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/messer-produziert-krypton-und-xenon-in-neuer-anlage/</link>
			<description>Der Industriegasespezialist Messer hat eine Produktionsanlage für die Edelgase Krypton und Xenon in China in Betrieb genommen. Die Gase werden mit hohem Aufwand aus der Luft gewonnen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[&nbsp;Krypton und Xenon zählen zu den seltensten Elementen, die auf der Erde vorkommen. Ihr Anteil in der Atmosphäre beträgt lediglich etwa 1,2 ppm. Die Anlage wird bei der chinesischen Tochtergesellschaft von Messer, Hunan Xianggang Messer, betrieben, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Die Edelgase reichern sich bei der Luftzerlegung, bei der die Luftbestandteile Sauerstoff und Stickstoff gewonnen werden, im flüssigen Sauerstoff an. Da sie aber in der Luft nur in sehr kleinen Mengen vorkommen, wird viel flüssiger Sauerstoff benötigt, um sie in nennenswerten Mengen zu erhalten. Aus 24000 kg Flüssigsauerstoff können mit der neuen Anlage pro Tag 9,4 Kilogramm der Edelgase gewonnen werden. Das hergestellte Gasgemisch besteht zu 90 Prozent aus Krypton und zu 10 Prozent aus Xenon. Die Edelgase Krypton und Xenon gehören zu den wertvollsten Produkten im Portfolio des Industriegaseherstellers. Sie werden u.a. für die Herstellung von Leuchtmitteln und Gaslasern verwendet. Krypton wird auch als dämmende Gasfüllung für Isolierfenster eingesetz (Bild). www.messergroup.com]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 17:12:00 +0100</pubDate>
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			<title>Biometra erweitert Angebot mit &quot;Mini Power Pack PS300T&quot; </title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/biometra-erweitert-angebot-mit-mini-power-pack-ps300t/</link>
			<description>(Quelle: Analytik Jena) Die Biometra GmbH, ein Unternehmen des Analytik Jena-Konzerns, hat ihr Angebot im Bereich der Elektrophorese um einen neuen, äußerst kompakten Stromversorger erweitert. Das Mini Power Pack PS300T mit dem Platzbedarf eines DIN-A5 Papiers ist speziell für Routineanwendungen in der horizontalen und vertikalen Gelelektrophorese konzipiert. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Kombination aus geringem Platzbedarf, hoher Flexibilität und Zuverlässigkeit machen den Stromversorger zur idealen Grundausstattung für elektrophoretische Anwendungen im Labor. Die alternative Wahl von konstant Strom oder konstant Spannung in 1 V oder 1 mA Schritten ermöglicht den Einsatz sowohl für Agarose-Gelelektrophorese als auch Polyacrylamid-Gelelektrophorese. Zwei Ausgänge erlauben den simultanen Betrieb von zwei Elektrophoresekammern im Mini- oder Standard-Format. Ein integrierter Timer ermöglicht zusätzlich den Betrieb in einem zeitlich definierten oder kontinuierlichen Modus.
&nbsp;Der Stromversorger ist aus robusten und hochwertigen Komponenten unter Beachtung aller Sicherheitsstandards erstellt. Dies sorgt für Langlebigkeit im Laboralltag und für beste Ergebnisse. Alle horizontalen und vertikalen Elektrophorese Apparaturen für Mini- und Standard-Gelgrößen aus dem Biometra-Programm sind mit dem Mini Power Pack PS300T kompatibel.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 09:03:00 +0100</pubDate>
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			<title>Lonza wird virtueller &quot;Reiseveranstalter&quot;</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/lonza-wird-virtueller-reiseveranstalter/</link>
			<description>Lonza, global tätiger Auftragshersteller von chemischen und biologischen Therapeutika, gab heute die Aufschaltung ihrer neuen virtuellen 360°-Touren bekannt. Die neuen digitalen Touren bieten eine umfassende Ansicht der weltweiten Custom Manufacturing-Anlagen von Lonza, einschliesslich Technologien, Allgemeinflächen und Support-Funktionen. Das vollelektronische Betrachtungssystem ermöglicht es Kunden von Lonza, die modernen Entwicklungs- und Produktionsanlagen aus erster Hand zu entdecken und somit teure Reisekosten zu vermeiden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
“Unsere neuen virtuellen Touren bieten unseren Kunden ein hohes Mass an Transparenz und bieten ihnen die Möglichkeit, unsere globalen Anlagen nach eigenem Zeitplan und von ihrem jeweiligen Standort aus zu erleben und zu entdecken”, sagte Dr. Karin Maag, Senior Director of Marketing, Lonza Custom Manufacturing. “Wir bewerten die Wichtigkeit einer starken globalen Präsenz im heutigen Markt sehr hoch und verstehen die Einschränkungen bezüglich Reisen für persönliche Besuche.”
&nbsp;Mit der Unterstützung von Enrich Media, einem Unternehmen für visuelle Medien, konnte Lonza die täglichen Entwicklungs- und Produktionsaktivitäten ihrer globalen Custom Manufacturing-Standorte erfassen. Das digitale Interface lehnt an das Design der neuen Lonza-Webseite an und ermöglicht eine einfache und effiziente Kundennavigation. Jeder Standort kann nach Technologie und Dienstleistung gefiltert werden, um zu einer detaillierteren Ansicht zu gelangen. In Anbetracht der eingeschränkten Reisebudgets der Industrie, hat Lonza ein System für Kunden auf der ganzen Welt entwickelt, welches es ihnen möglich macht, die Lonza-Anlagen nach ihren eigenen Bedürfnissen zu entdecken. (PD)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 08:41:00 +0100</pubDate>
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			<title>Chemie setzt auf Innovation</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/chemie-setzt-auf-innovation/</link>
			<description>Die chemische Industrie in Deutschland erlebte im vierten Quartal 2011 eine Talfahrt statt der erhofften Trendwende: Produktion und Umsatz sind gegenüber den vorangegangenen drei Monaten erneut gesunken. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) hervor. Dennoch schloss die Chemie das Jahr 2011 mit einem Rekordwert beim Umsatz (+7,7 % auf 184,2 Mrd. EUR) ab. Die Produktion stieg 2011 um 2,2 Prozent. Die gesamte europäische Chemie hat Weltmarktanteile verloren (Grafik). Mittelfristig sieht der VCI dennoch gute Wachstumspotenziale.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Nachfrage nach chemischen Erzeugnissen liess zum Jahresende hin weiter nach, worauf die Unternehmen die Produktionsanlagen drosselten. Der Hauptgeschäftsführer des VCI, Dr. Utz Tillmann, erklärte zur konjunkturellen Entwicklung: „Die Bremswirkungen der Schuldenkrise in der Europäische Union&nbsp;wurden 2011 immer deutlicher. Das hat auch unsere Branche zu spüren bekommen. Wir scheinen aber jetzt die Talsohle erreicht zu haben, die Geschäftslage in der chemischen Industrie hellt sich auf. Wir gehen davon aus, dass sich in den kommenden Monaten die Auftriebskräfte durchsetzen. Noch fahren die Unternehmen ihre Anlagen auf Sicht.“Für das Gesamtjahr 2012 rechnet der VCI – auch wegen des statistischen Basiseffektes – nicht mit einem Anstieg der Chemieproduktion. Der VCI geht davon aus, dass der Branchenumsatz bei stagnierender Produktion um 1 Prozent wächst. Für die Erzeugerpreise wird ein Anstieg um 1 Prozent erwartet. &nbsp;Aktuell zählt die Branche 427000 Mitarbeiter. Das sind 12000 Personen mehr als 2010.Mitelfristig positive AussichtenIm Verbund mit den Kundenindustrien Automobil, Maschinenbau, Elektro und Metall sieht VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann für die Branche große Marktchancen: „Der Bedarf an höherwertigen und spezifischen Lösungen aus der Chemie wird zunehmen – in Deutschland, aber auch weltweit. In vielen Zukunftsfeldern sind die deutschen Chemieunternehmen bereits heute gut aufgestellt.“ In den Schwellenländern sind in den letzten zehn Jahren mit wachsendem Wohlstand die Nachfrage nach chemischen Erzeugnissen und die Produktion deutlich schneller gestiegen als in Europa, den USA oder Japan. Wer aber langsamer wächst, fällt automatisch zurück. Folglich verloren alle Industrieländer kontinuierlich Anteile am Weltmarkt. Anteil am Weltmarkr gesunkenDas gilt auch für die deutsche Chemie: Ihr Anteil am Weltmarkt sank von 2000 bis 2010 von 7,2 auf knapp 6 Prozent. In der gesamten europäischen Chemie schrumpfte er im gleichen Zeitraum noch stärker: von rund 30 auf 23 Prozent. Diese Entwicklung stellt aber aus Sicht des VCI-Hauptgeschäftsführers keinen Nachteil für den hiesigen Chemiestandort dar: „Sinkende Weltmarktanteile sind allein kein Anlass zur Sorge. Auch in Deutschland gab und gibt es solides Wachstum. In den zurückliegenden zehn Jahren konnten unsere Unternehmen ihre Produktion trotz der Weltwirtschaftskrise durchschnittlich um 2 Prozent pro Jahr ausdehnen. Das ist genau so viel wie in den dreißig Jahren zuvor.“ Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Chemieindustrie zeige sich auch, so Tillmann, in dem hohen Überschuss beim Aussenhandel mit Chemikalien. 2011 wurde Deutschland erneut Chemie-Exportweltmeister.
Innovation und neue Technologien&nbsp;Wachstumschancen erhoffen sich die Unternehmen vor allem durch Innovationen und neue Technologien. Aber auch beim Thema Nachhaltigkeit sehen sie Marktchancen. Produkte, die im Zusammenhang mit einer nachhaltigen Entwicklung stehen, gewinnen zunehmend an Bedeutung für das Chemiegeschäft. Ein Indikator für diesen Trend ist das steigende Interesse an umfassenden Analysen des „Product-Carbon-Footprint“ oder der Öko-Effizienz von Produkten. Tillmann: „Die deutsche Chemie folgt schon lange dem Leitbild der Nachhaltigkeit. Sie investiert in den integrierten Umweltschutz, erhöht ihre Energieeffizienz und trägt mit Produkten und Verfahren zur Ressourcenschonung bei. In regelmäßigen Nachhaltigkeitsberichten weisen immer mehr Unternehmen ihre Leistungen und Erfolge nach“, betont der Hauptgeschäftsführer des VCI. Dies werde sich mittelfristig auszahlen. Der VCI rechnet bis 2020 mit einem durchschnittlichen Produktionswachstum von 2 bis 2,5 Prozent pro Jahr für die die deutsche Chemie. Damit könnte Deutschland in den kommenden Jahren beim Kriterium Umsatz Japan vom Platz drei im Nationenranking der Chemieproduzenten verdrängen. 
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			<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 09:23:00 +0100</pubDate>
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			<title>Dialight verstärkt Engagement in der Schweiz</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/dialight-verstaerkt-engagement-in-der-schweiz/</link>
			<description>Dialight, international tätiger Hersteller von industriellen und gewerblichen LED-Beleuchtungslösungen, setzt im Rahmen seiner Wachstumsstrategie in Europa nun auch verstärkt auf die Schweiz. Im Fokus stehe dabei der konsequente Ausbau des Vertriebsnetzes und massgeschneiderte LED-Lichtlösungen, teilte Dialight mit.</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Die Schweiz stellt einen wichtigen Markt für die Wachstumspläne von Dialight dar. Aufgrund der hohen Stromkosten und des starken ökologischen Bewusstseins erwarten wir auch in der Schweiz eine stark steigende Nachfrage nach LED-Beleuchtungslösungen“, sagt Dr. David Richardson, Europa-Geschäftsführer Dialight. Laut einer McKinsey Studie&nbsp;&nbsp;hält LED-Beleuchtung derzeit einen Anteil von unter einem Prozent in der Industrie, 2016 soll der Marktanteil aber bereits 20 und 2020 40 Prozent betragen.LED-Leuchten haben den Angaben von Dialight zufolge eine längere Lebensdauer von mehr als 60000 Stunden als jede andere Lichtquelle und weisen im Vergleich zu konventioneller Beleuchtung zahlreiche wirtschaftliche und ökologische Vorteile auf. Mit den&nbsp;LED-Lösungen&nbsp;von Dialight&nbsp;könnten Unternehmen ihre Energiekosten um bis zu 90 Prozent reduzieren und ihre CO2-Emissionen nachhaltig verringern. heisst es in der Miteilung weiter. Darüberhinaus&nbsp;sei LED aufgrund der spezifischen technologischen Eigenschaften&nbsp;für den Einsatz&nbsp;in Industrie und Gewerbe, insbesondere in Bereichen mit Gefahrenpotenzial, prädestiniert.&nbsp;Bei der halbleiterbasierten LED-Technologie handelt es sich um eine Festkörperbeleuchtung. Das bedeutet: keine beweglichen Teile, keine zerbrechlichen Glasteile oder Glühfäden und kein Quecksilber, giftiges Gas oder UV- und Infrarotlicht, was den Einsatz von LED-Beleuchtung insbesondere in Branchen wie Energie, Chemie, Pharma und Lebensmittel begründet. Dialight erzielt mit mehr als 1000 Mitarbeitern&nbsp;einen Jahresumsatz von 120 Millionen Euro ist Dialight einer der weltweit führenden Hersteller für industrielle LED-Beleuchtung und verfügt über Fertigungsstätten in Grossbritannien und den USA.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 08:43:00 +0100</pubDate>
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			<title>Kompetenz heisst wissen, wie alles zusammenpasst</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/kompetenz-heisst-wissen-wie-alles-zusammenpasst/</link>
			<description>Das breit gefächerte Seminarprogramm von Endress+Hauser rund um das Thema Messtechnik 2012 hilft Unternehmen ihre Kompetenz zu erhöhen und Verfahren noch effizienter zu gestal-ten. Ein paar Beispiele: Aktuelles Wissen rund um ATEX, SIL und WHG und andere branchenspezifischen Regularien und Standards trägt dazu bei, Prozess- und Anlagenplanung zu verbessern. Fundiertes Fachwissen zu Bussystemen und Automatisierungskonzepten eröffnet den Weg zur sicheren Prozessüberwachung und -steuerung. Die Schulungen vermitteln je nach Bedarf Grundlagen oder Spezialwissen und verknüpfen Theorie und Praxis.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Internet stehen für die Auswahl des jeweiligen Wunschseminars verschiedene Suchmöglichkeiten zur Verfügung, so z. B. nach Kalender, Thema oder Art des Seminars. Auf einen Klick lässt sich alles Wissenswerte über Veranstaltungsorte, Organisation oder Trainingsteams abrufen. Ist das passende Seminar gefunden, kann man sich ganz einfach direkt online anmelden. Das gewünschte Thema ist nicht dabei? Kein Problem. Die Schulungsexperten von Endress+Hauser erstellen gerne ein Angebot, das auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer zugeschnitten ist.
&nbsp;Wer keinen Seminartermin verpassen möchte, kann den Newsletter von Endress+Hauser abonnieren, der monatlich über neue Produkte, Branchen- und Technik-News sowie aktuelle Ereignisse, Messen und Seminare informiert.
Alle Seminare 2012 findet man hier auf einen Blick.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 15:14:00 +0100</pubDate>
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			<title>Editorial 3 / 2012: Spannende Geschichten aus dem Labor</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/editorial-3-2012-spannende-geschichten-aus-dem-labor/</link>
			<description>Sei es nun dem (nicht immer leicht durchschaubaren) Kalkül der Messeveranstalter oder den unverrückbaren Gesetzen der Periodizität zu verdanken – der vorolympische Frühling 2012 lädt Aussteller und Messegänger zu einem Marathon von wahrlich olympischem Ausmass ein. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit der Analytica, der Labotec Suisse und der Achema stehen innerhalb von zwei Monaten gleich drei (unterschiedlich dimensionierte) Fachausstellungen mit speziellem Branchenfokus Chemie und Life Sciences auf der Agenda. In die gleiche Zeitperiode fallen zudem die für viele Verfahrenstechniker ebenfalls interessanten Events Hannover Messe und Schüttgut Schweiz sowie die Feinchemie-Messe Chemspec. Wer überall dabei sein will, benötigt neben einem strapazierfähigen Budget und pefekter Planung auch ein Schuhwerk, das punkto Belastbarkeit den Hightech-Laufschuhen eines Viktor Röthlin in nichts nachstehen darf.Bleibt zu hoffen, dass der vorprogrammierte Messestress nicht den Blick für das «Wesentliche» trübt: An sämtlichen Etappen dieser Tour d’Europe von München bis Barcelona werden innovative Unternehmen Vorschläge zur Lösung von immer komplexer werdenden Problemen unterbreiten. Den Besucher erwarten «spannende Geschichten». Beispiel Pharma-Analytik: Der Gesetzgeber verlangt von Arzneimittelherstellern zunehmend Messungen im unteren ppm-Bereich (Artikel Seite 25). Kleinste Spuren zum Beispiel von Schwermetallen müssen nachgewiesen und die Messungen dokumentiert werden. Nicht zuletzt wegen der zunehmenden Marktpräsenz von Generika und Biosimilars gewinnen zudem Bioäquivalenz-Prüfungen an Bedeutung. Grund: Bereits geringe Abweichungen etwa in der Kristallform von Tabletten können die Bioverfügbarkeit und damit die Wirksamkeit von Arzneimitteln verändern. Entsprechend steigen im Pharmalabor die Ansprüche an instrumentelle Analytik und Datenmanagementsysteme. Dies trifft zum Beispiel auch für die gesetzlich geforderten Stabilitätsstudien zu, die immer häufiger von kompetenten Labordienstleistern übernommen werden (Seite 21).Ðie erwähnten und weitere Artikel in dieser Ausgabe zeigen vor allem eines: Fortschritte in der Analytik lassen sich immer weniger an der formalen Verbesserung von Geräteeigenschaften bemessen. Entscheidend ist vielmehr der Beitrag, den ein Analytikentwickler in (interdisziplinärer) Kooperation mit anderen Beteiligten zur Lösung von spezifischen Aufgaben leisten kann.Einen durchaus vergleichbaren Prozess durchläuft derzeit die Spezialchemie (Seite 4): Die einstigen Moleküldesigner werden zu vielseitig kompetenten und stringent kundenorientierten Problemlösern. Auch dies eine höchst spannende Geschichte. (Ralf Mayer)]]></content:encoded>
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			<category>Thema des Monats</category>
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			<category>Aus- und Weiterbildung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 15:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Evonik verkauft Randaktivität</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/evonik-verkauft-randaktivitaet/</link>
			<description>Der deutsche Spezialchemiekonzern Evonik verkauft sein Geschäft mit Farbsystemen an den US-Finanzinvestor Arsenal Capital Partners. Über die finanziellen Bedingungen wurde Stillschweigen vereinbart, wie das Unternehmen mitteilte. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrates sowie der zuständigen Kartellbehörden und wird für April 2012 erwartet. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Evonik erwirtschaftete mit dem Bereich im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 130 Millionen Euro und beschäftigt dort mehr als 300 Mitarbeiter. Die Standorte befinden sich in den USA, Kanada, Brasilien, Australien, China, Malaysia und in den Niederlanden. Der Bereich gehört zu den Randaktivitäten der Essener. Evonik erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen Konzernumsatz von mehr als 13 Milliarden Euro. (Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<category>Aus- und Weiterbildung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 14:46:00 +0100</pubDate>
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			<title>Merck im Formtief</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/merck-im-formtief/</link>
			<description>Der vor einem radikalen Umbau stehende Merck-Konzern hat die Anleger auf zwei schwache Jahre eingestimmt. Nach Gewinneinbussen im Vorjahr machte der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern am Dienstag wenig Hoffnung auf rasche Besserung. Infolge der Restrukturierung könne das operative Ergebnis (EBITDA) 2012 erneut schwächer als im Vorjahr ausfallen, warnte Merck. Auch 2013 könne es noch zu Gewinnbelastungen kommen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Nur bei den Gesamterlösen hält die Merck KGaA einen leichten Anstieg sowohl in diesem als auch im nächsten Jahr für möglich. Immerhin erfüllte der Konzern seine Jahresziele vergangenes Jahr, die Anleger können sich über eine Erhöhung der Dividende auf 1,50 Euro von zuvor 1,25 Euro je Aktie freuen. Obwohl Merck vergangenes Jahr die eigenen Ziele erreichte, blieb der Konzern hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Das operative Ergebnis fiel 2011 unerwartet deutlich um 11,5 Prozent auf 985 Millionen Euro. Grund waren unter anderem Abschreibungen auf mittlerweile eingestellte Pharmaprojekte und auf die Zukäufe Serono und Millipore im Zuge der Kaufpreisallokationen. Eingestellt wurden mittlerweile zum Beispiel der einstige Hoffnungsträger Cladribin, eine Tablette gegen Multiple Sklerose, und das Parkinsonmedikament Safinamid. Dank der 5 Milliarden Euro teuren Übernahme des Biotechzulieferes Millipore stiegen die Gesamterlöse aber noch deutlich um fast 11 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro. Pharmapipeline auf dem PrüfstandIm Pharmageschäft wird Merck zudem weiter vom Konkurrenzdruck bei wichtigen Medikamenten sowie von Sparmassnahmen im öffentlichen Gesundheitswesen belastet. Die Sparte Merck Serono, die etwa zwei Drittel zum Konzernumsatz beisteuert, verbesserte die Gesamterlöse 2011 daher nur um 2,9 Prozent. Das operative Ergebnis der Sparte fiel sogar um 46 Prozent zurück. Die Umsätze mit den beiden Kassenschlagern, dem Multiple-Sklerose-Mittel Rebif und der Krebsarznei Erbitux, legten 2011 nur noch leicht um etwa 3,5 Prozent zu. Die Pharmapipeline steht bei Merck weiter auf dem Prüfstand, denn es fehlt an Produktnachschub. Auch das Chemiegeschäft (Performance Materials) hatte 2011 mit Problemen, wie geringer ausgelastete Kapazitäten und höheren Rohstoffkosten, zu kämpfen. Die Gesamterlöse konnten daher kaum noch zulegen. Das operative Ergebnis fiel um fast 9 Prozent auf 525 Millionen Euro. Gegenwind spürte wegen der abkühlenden Konjunktur vor allem das Geschäft mit Pigmenten für Automobillacke. Bremsspuren im Flüssigkristall-GeschäftAuch im traditionell gewinnträchtigen Geschäft mit Flüssigkristallen musste Merck Federn lassen. Sie werden bei TV-Flachbildschirmen, Computermonitoren sowie Smartphones und Tablet-PCs eingesetzt. Hier wurde das Geschäft von der teils stagnierenden Entwicklung auf dem Markt der LCD-Flachbildschirme und zunehmendem Preisdruck belastet. Derzeit erzielt Merck in der Geschäftseinheit immer noch eine extrem gute Gewinnmarge. Sie lag 2011 mit 45,9 (Vorjahr 51,4) Prozent aber unter Vorjahr. Allerdings wird Merck hier in den kommenden Jahren mehr und mehr von einem Technologiewechsel herausgefordert, was zunehmenden Preisdruck erwarten lässt. Schon heute setzen einige Unternehmen bei TV-Geräten auf die neue OLED-Technologie (organische Leuchtdioden). Zwar arbeitet auch Merck an der neuen Technologie, das Unternehmen rechnet aber wegen der heftigen Konkurrenz nicht mit einer vergleichbaren starken Marktposition wie bei Flüssigkristallen. Keine Details zum StellenabbauKonkrete Angaben zum geplanten Konzernumbau blieb die Unternehmensführung am Dienstag weiterhin schuldig. Erst vor einigen Tagen hatte Merck ein weltweites Sparprogramm mit einem Personalabbau in allen Sparten und Regionen angekündigt. Angaben zum Einsparvolumen und der Zahl der Betroffenen von den weltweit rund 40000 Beschäftigten wurden bisher nicht gemacht. Erst für Mai hatte der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Dr. Karl-Ludwig Kley, Details in Aussicht gestellt. Finanzvorstand Matthias Zachert nannte einen Zeitraum von 3 bis 6 Monaten, bis Merck mehr zum geplanten Stellenabbau sagen könne. Die beiden Säulen des Geschäfts - Pharma und Chemie - will der Konzern aber beibehalten. &quot;Wir bleiben ein diversifiziertes Unternehmen&quot;, sagte Kley. &quot;Zu der richtigen Diversifizierung, die wir im Moment sehen, gehören Pharma und Chemie&quot;, fügte er hinzu. Die Kosten müssen gesenkt werden, weil Merck vor dem Hintergrund des steigenden Konkurrenzdrucks in allen Sparten mehr Ressourcen für Investitionen in Wachstumfelder benötigt. Die Pharmabranche steht derzeit weltweit unter Druck. Es wird immer schwieriger, neue Medikamente mit Milliardenumsätzen auf den Markt zu bringen und angemessen vergütet zu bekommen. Viele großen Pharmakonzerne - wie Sanofi oder Pfizer und Merck &amp; Co - haben Programme zur Kostensenkung am Laufen. Auslaufende Patente, fehlender Produktnachschub und Sparmaßnahmen im staatlichen Gesundheitswesen sind die Hauptgründe.&nbsp; Bild: Merck-Serono in Genf.(Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 14:18:00 +0100</pubDate>
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			<title>Lanxess investiert 200 Mio. EUR in neues Kautschukwerk</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/lanxess-investiert-200-mio-eur-in-neues-kautschukwerk/</link>
			<description>Der Spezialchemiekonzern Lanxess wird im September den Grundstein für eine weitere Kautschuk-Produktionsanlage legen. Investiert werden sollen 200 Millionen Euro, wie Lanxess mitteilte. Mit einer Jahreskapazität von 140000 Tonnen werde die Produktionsanlage die weltweit großzügigste ihrer Art sein.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Anlage soll in der ersten Jahreshälfte 2015 in Betrieb genommen werden, rund 100 Arbeitsplätze würden geschaffen. Im Juni 2011 hatte Lanxess Singapur als Standort für das neue Werk ausgewählt. Der dort produzierte Neodymium-Polybutadienkautschuk (Nd-PBR) wird in der Lauffläche und in den Seitenwänden von sogenannten &quot;Grünen Reifen&quot; eingesetzt. Es reduziert den Rollwiderstand und erhöht die Kraftstoffeffizienz eines Reifens. Die neue Nd-PBR-Anlage wird auf Jurong Island neben dem Butylkautschukwerk von Lanxess gebaut, das mit 400 Millionen Euro die größte Einzelinvestition des Unternehmens ist. Der Fortschritt des Baus dieser Anlage, die im ersten Quartal 2013 in Betrieb gehen soll, liegt dem Unternehmen zufolge im Zeitplan. (Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 09:31:00 +0100</pubDate>
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			<title>Magnetisieren braucht mehr Zeit als Entmagnetisieren </title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/magnetisieren-braucht-mehr-zeit-als-entmagnetisieren/</link>
			<description>Wenn die Metalllegierung Eisen-Rhodium magnetisiert wird, dauert dieser Prozess deutlich länger als der gegenläufige Vorgang der Entmagnetisierung. Diese Erkenntnis haben Forscher des Paul Scherrer Instituts PSI in Villigen AG zusammen mit einem internationalen Forscherteam gewonnen. Der Aufbau des Magnetismus erfolgt in zwei Schritten: Zunächst bilden sich kleine magnetische Regionen, jedoch zeigt das Magnetfeld in zufällige Richtung. Dann erst drehen sich diese Bereiche in eine gemeinsame Richtung. Diese Erkenntnisse sind relevant für die Computerindustrie: Sie zeigen, welche Prozesse die Eigenschaften magnetischer Datenspeicherung begrenzen und wo es potential für Verbesserung gibt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[


Magnetismus ist eines der Phänomene, bei denen der Mensch Naturkräfte unmittelbar erfährt. Kinder kuppeln die Waggons der Brio-Eisenbahn durch Magnete, Erwachsene pinnen Notizen mit Magneten an den Kühlschrank, und in Elektroautos setzen Magnete Strom in Bewegung um. Physiker sind von der Kraft der Magnete seit deren Entdeckung in der Antike fasziniert und wollen sie verstehen. Vor rund 20 Jahren haben sie herausgefunden, wie lange es dauert, ein Material vom magnetischen in den nichtmagnetischen Zustand zu überführen. Forscher des PSI haben nun zusammen mit Kollegen aus Deutschland und den USA den gegenteiligen Prozess untersucht, also das „Anschalten“ des Magnetismus. Sie konnten dabei zeigen, dass es etwa 0,3 Milliardstelsekunden dauert, bis die Metalllegierung Eisen-Rhodium magnetisiert ist. Für die Forscher ist das eine vergleichsweise lange Zeit. Denn das „Anschalten“ von Magnetismus dauert 300 Mal länger als das „Ausschalten“, wie sie mit ihren Experimenten nachweisen können. „Es ist wie beim Hausbau: Es nimmt mehr Zeit in Anspruch, ein Haus zu bauen als es abzureissen“, sagt PSI-Forscher Dr. Christoph Quitmann, der das Experiment vor fünf Jahren angeregt hat und seither leitet.
Magnetisierung in zwei SchrittenDie Forscher hat nicht nur interessiert, wie schnell Eisen-Rhodium vom nichtmagnetischen in den magnetischen Zustand übergeht, sondern auch, wie sich dabei der Magnetismus im Material aufbaut. Jedes Eisenatom hat einen sogenannten Spin, es benimmt sich wie eine winzige Kompassnadel. Ein Material ist magnetisch, wenn all diese Spins in die gleiche Richtung zeigen. Dann summiert sich ihre magnetische Kraft und wird messbar. Das „Anschalten“ des Magnetismus ist mithin der Vorgang, die Spins (oder atomaren Kompassnadeln), die im unmagnetisierten Zustand unterschiedliche Orientierungen haben, in dieselbe Richtung zu bringen. Die PSI-Forscher konnten zeigen, dass der Magnetisierungsvorgang nicht gleichmässig abläuft, etwa von einer Seite der Materialprobe zur anderen oder vom Zentrum zum Rand, sondern in zwei Phasen. Der Magnetismus entsteht gleichzeitig, aber unabhängig in vielen kleinen Regionen des Materials, den sogenannten Domänen (Phase 1). Später (Phase 2) drehen sich die Domänen in eine gemeinsame Richtung. In Phase 1 – der sogenannten Nukleation – zeigen die Spins jeder Domäne in eine zufällige Richtung, der Magnetismus von zwei unterschiedlich ausgerichteten Domänen kann sich deshalb aufheben. In Phase 2 – der sogenannten Reorientierung – werden die Spins der Domänen in eine einzige gemeinsame Richtung gedreht. So wird die magnetische Kraft nach aussen wirksam. Die Nukleation läuft vergleichsweise rasch ab, die nachfolgende Reorientierung nimmt länger in Anspruch und bestimmt damit die Gesamtdauer des Magnetisierungsvorgangs. Beobachtung mit Röntgen- und Laserstrahlen Für ihre Untersuchungen nutzten die Forscher am PSI die Synchrotron Lichtquelle Schweiz SLS. Die SLS ist im Prinzip ein sehr leistungsstarkes Mikroskop, das Materialuntersuchungen in kleinsten Dimensionen erlaubt. Zur Untersuchung des Magnetismus beleuchten die Forscher die Materialprobe mit einem kurzen Puls eines Röntgenstrahls. Dieser wird beim Auftreffen auf die Atome abgelenkt („gebeugt“). Aus dem Grad der Ablenkung errechnen die Forscher den Abstand der Atome. Jetzt wird die Materialprobe durch einen Laserpuls erhitzt und dadurch magnetisch. (Eisen-Rhodium wird bei 120°C magnetisch). Nach einer kurzen Zeitverzögerung misst ein weiterer Röntgenpuls wiederum den Abstand der Atome. Dieser ist im magnetischen Zustand grösser. Mit dieser Versuchsanordnung können die Forscher beobachten, wie schnell sich der Abstand zwischen den Atomen vergrössert – und damit unmittelbar nachvollziehen, wieviel Zeit der Aufbau des Magnetismus in Anspruch nimmt. International vernetzt Zu den Erkenntnissen rund um das „Anschalten“ von Magnetismus haben die drei PSI-Forscher Christoph Quitmann, Simon Mariager und Gerhard Ingold beigetragen, dazu weitere Forscher aus Deutschland und den USA. Christian Back und sein Team von der Universität Regensburg stellten mit Messungen auf der Grundlage des elektrooptischen Kerr-Effekts fest, wie lange es braucht, bis über die ganze Probe hinweg der gleiche Magnetismus herrscht. Eric Fullerton und seine Kollegen vom der University of California in San Diego haben die Eisen-Rhodium-Proben hergestellt. Die Probe für die Experimente besteht aus einer nur gerade 500 Atome dicken Schicht aus Eisen und Rhodium. Damit die Atome der beiden Metalle regelmässig nebeneinander zu liegen kamen, wurden sie schichtenweise auf einen kristallinen Träger aufgedampft. Leistungsfähige Datenspeicher Die Forschungspartnerschaft mit Kalifornien zeigt die Richtung an, in der die Grundlagenforschung des PSI in Zukunft industriell nutzbar werden könnte. Die University of California in San Diego entwickelt nämlich mit Industriepartnern neue Computer-Festplatten. Wo immer Computerdaten heute langzeitgespeichert werden, geschieht dies magnetisch. Um die Speicherkapazität auszureizen, sind Materialien gefragt, bei denen die Magnetisierung möglichst schnell vonstatten geht. Eisen-Rhodium, mit dem die PSI-Forscher bisher arbeiten, ist in Diskussion für die nächste Generation von Computer-Festplatten. „Wir untersuchen, welches die physikalisch beschränkenden Prozesse sind, wenn es um die weitere Miniaturisierung von Datenspeichern oder die Erhöhung von deren Geschwindigkeit geht“, sagt PSI-Forscher Quitmann. Er und seine Kollegen werden in Zukunft weitere Materialien auf ihre Magnetisierungseigenschaften hin untersuchen. Für die Forschungsarbeit werden sie ab 2016 neben der SLS auch den Röntgenlaser SwissFEL benutzen, die neue, noch leistungsfähigere Grossforschungsanlage am PSI, die zurzeit in Bau ist.Die&nbsp; Studie ist dieser Tage in der&nbsp; Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ erschienen. (PD)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 09:13:00 +0100</pubDate>
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			<title>Roche verlängert Angebot für Illumina</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/roche-verlaengert-angebot-fuer-illumina/</link>
			<description>Der Roche-Konzern hat sein feindliches Übernahmeangebot für das amerikanische Dianostikunternehmen Illumina um einen Monat bis zum 23. März verlängert. An den Konditionen der Offerte wurde aber nichts geändert - Roche bietet nach wie vor 44,50 US-Dollar pro Illumina-Aktie. Das Kaufangebot beläuft sich daher weiter auf 5,7 Milliarden Dollar. Bisher wurden dem Schweizer Konzern infolge des Übernahmeangebots mit 102.165 Aktien nur rund 0,1 Prozent aller Illumina Anteile angedient.  (Dow Jones)</description>
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			<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 15:23:00 +0100</pubDate>
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			<title>Griechische Chemieunternehmen appellieren an Geschäftspartner</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/griechische-chemieunternehmen-appellieren-an-geschaeftspartner/</link>
			<description>(Quelle: HACI) Griechenland steht seit zwei Jahren im Fokus der internationalen Wirtschaftsgemeinschaft. Das negative Bild der letzten Monate habe auch bei denen, die mit griechischen Unternehmen Handelsbeziehungen unterhalten, ein unsicheres Klima geschaffen, schreibt die Griechische Vereinigung der Chemieindustrieunternehmen (HACI) jetzt in einer Mitteilung. Hier die Ausführungen der HACI im Wortlaut:</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Griechische Vereinigung der Chemieindustrieunternehmen, bei deren Mitgliedern es sich um langjährig bestehende und etablierte Unternehmen handelt, möchte deshalb an dieser Stelle unsere Geschäftspartner darüber informieren, wie wir mit der entstandenen Situation umgehen.Unsere Mitglieder, bei denen es sich um Produktionsunternehmen und Vertriebsunternehme chemischer Erzeugnisse handelt, zeichnen sich durch Entwicklung, Gewinnträchtigkeit und wirtschaftliche Stabilität aus. Sie haben nicht nur in Infrastruktur, sondern auch in Ausrüstungen, Know-How und Produkte mit Mehrwert investiert. Durch ein richtiges Management ist es ihnen im Laufe der Zeit gelungen, einen grossen Teil des Bedarfs auf dem griechischen Markt abzudecken und ihre Erzeugnisse zu exportieren – ein entscheidender Beweis für ihre Dynamik. In den letzten Jahrzehnten haben sich viele unserer Unternehmen bzw. Mitglieder vergrössert und durch die Gründung von Tochtergesellschaften sowie über Vertriebsnetze und Produktionsstätten in zahlreichen anderen Ländern ihre Position auf internationaler Ebene gestärkt.Die Wirtschaftskrise hat ohne Zweifel zu einem erheblichen Rückgang der inländischen Nachfrage in Bezug auf den Konsum und seitens anderer Industriezweige geführt. Unsere Unternehmen haben sofort und besonnen reagiert, wie es das unternehmerische Umfeld der Europäischen Union, in dem wir tätig sind, erfordert.Die Situation, in der sich Griechenland derzeit befindet, beeinflusst zweifellos das alltägliche Geschäftsleben - &nbsp;jedoch in einem Masse, in dem es zu Übertreibungen kommt, die die Qualität, die Dynamik und die Belastbarkeit unserer Branche nicht widerspiegeln.Wir sind sicher, dass die griechische Chemieindustrie und die Mitglieder unserer Vereinigung über die Erfahrung, das Know-How und den Willen verfügen, um die Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen, und zwar stets unter Achtung unserer Verpflichtungen gegenüber den Kunden und Lieferanten. Wir setzen es uns zum Ziel, die Finanzmittel, die Griechenland zur Verfügung gestellt werden sollen, so einzusetzen, dass in Kombination mit den bereits geplanten Reformen die Zuverlässigkeit des Landes wiederhergestellt werden kann. Wir rufen alle unsere Geschäftspartner, ob Lieferanten, Bänker oder Kunden, dazu auf, mit unseren Mitgliedern zusammenzuarbeiten und die Zusammenarbeit in einem Klima des Vertrauens und des gegenseitigen Nutzens weiter zu stärken, bis eine neu hoffnungsvollere Zeit anbricht.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 14:59:00 +0100</pubDate>
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			<title>Mit Laserstrahlen Sprengstoff finden</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/mit-laserstrahlen-sprengstoff-finden/</link>
			<description>An der TU Wien wurde nun eine Methode entwickelt, Chemikalien auch in geschlossenenen Gefässen auf eine Entfernung von über hundert Metern genau zu untersuchen. Das Licht eines Laserstrahls wird von verschiedenen Substanzen auf charakteristische Weise gestreut – dadurch lässt sich sogar der Inhalt eines Containers chemisch analysieren ohne ihn zu öffnen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Die Methode, die wir verwenden, ist die Raman-Spektroskopie“, sagt Professor Bernhard Lendl vom Institut für Chemische Technologien und Analytik der TU Wien. Mit einem Laserstrahl beleuchtet man die Probe, die chemisch analysiert werden soll. Wird das Licht an den Molekülen der Probe gestreut, kann es seine Energie ändern. Beispielsweise können einzelne Photonen des Laserlichts Schwingungen in den Molekülen der Probe anregen und dadurch Energie abgeben. Damit ändert sich die Wellenlänge des Lichts und somit seine Farbe. Aus der genauen Farb-Zusammensetzung des gestreuten Lichts lässt sich daher ablesen, an welcher chemischen Substanz es gestreut wurde.
Messen aus grosser Distanz – dank höchster Präzision
„Bisher musste man bei dieser Art der Raman-Spektroskopie den Laser und den Licht-Detektor in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Probe aufstellen“, erklärt Bernhard Zachhuber. Durch seine Weiterentwicklungen sind die Messungen nun aber auch auf grosse Distanzen möglich. „Von hundert Millionen Photonen regen nur einige wenige überhaupt einen Raman-Streuprozess in der Probe an“, sagt Bernhard Zachhuber. Diese gestreuten Lichtteilchen wiederum verteilen sich gleichmässig in alle Richtungen. Nur ein winziger Bruchteil gelangt von der Probe zum Licht-Detektor. Aus diesem schwachen Signal muss möglichst viel Information herausgelesen werden. Das gelingt mit Hilfe eines leistungsfähigen Teleskops und hochempfindlichen Licht-Sensoren.
Die Forschungsgruppe an der TU Wien kooperierte bei diesem EU-Projekt von Anfang an mit der Industrie und mit potenziellen Anwendern aus dem Bereich der öffentlichen Sicherheit: Die spanische „Guardia Civil“ zeigte sich von Beginn an interessiert, im Zuge der Arbeiten konnte auch das österreichische Bundesheer war in die Forschungsarbeiten in Wien eingebunden werden. Auf einem Gelände des Bundesheeres konnte das Team der TU Wien ausprobieren, auf welche Distanzen sich Chemikalien auf diese Weise identifizieren lassen. Unter den getesteten Proben waren häufig verwendete Sprengstoffe wie TNT, ANFO oder Hexogen. Die Versuche verliefen äussert vielversprechend: „Selbst bei einem Abstand von über hundert Metern lassen sich die Substanzen noch zuverlässig nachweisen“, berichtet Engelene Chrysostom (TU Wien).
Ich messe was, was du nicht siehst ...
Die Raman-Spektroskopie auf grossen Distanzen funktioniert sogar, wenn die untersuchte Probe in einem undurchsichtigen Container versteckt ist. Der Laserstrahl wird zwar am Container gestreut, dringt aber teilweise auch ins Innere ein. Im Probematerial kommt es also immer noch zu Raman-Streuprozessen. „Die Schwierigkeit liegt darin, das Lichtsignal des Behälters vom Lichtsignal der Probe im Inneren zu unterscheiden“, sagt Bernhard Lendl. Das gelingt mit einem einfachen geometrischen Trick: Der Laserstrahl trifft auf einem kleinen, fokussierten Punkt am Container auf, verbreitert sich dann im Inneren aber stark. Das Lichtsignal, das vom Behälter kommt, geht also von einem geometrisch eng begrenzten Bereich aus, das schwache Lichtsignal des Inhalts wird von einem grösseren Bereich ausgesandt. Richtet man also das Mess-Teleskop also nicht genau auf die Laser-Auftreffstelle, sondern ein Stück davon weg, misst man das charakteristische Lichtsignal des Inhalts – nicht das der Verpackung.
Vom Flughafen bis zum Mars
Die neue Methode könnte Sicherheitskontrollen auf Flughäfen einfacher machen – doch das mögliche Anwendungsgebiet ist noch viel grösser. Raman-Spektroskopie auf grosse Distanzen ist überall dort interessant, wo es schwierig ist, ganz nah an das Untersuchungsobjekt heranzukommen. Für die Untersuchung von Eisbergen kann das genauso nützlich sein wie für Gesteinsuntersuchungen bei Mars-Missionen. Auch in der chemischen Industrie gibt es für solche Methoden ein breites Einsatzgebiet. Die Anmeldung zum Patent durch die TU Wien ist bereits erfolgt.
Patentierung und Kommerzialisierung dieser Erfindung werden vom Forschungs- und Transfersupport der TU Wien unterstützt.]]></content:encoded>
			<category>technica-online.ch</category>
			<category>Wirtschaft</category>
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			<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 08:10:00 +0100</pubDate>
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			<title>BASF überrrascht mit positivem Ausblick</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/basf-ueberrrascht-mit-positivem-ausblick/</link>
			<description>Der Chemieriese BASF hat trotz konjunkturellem Gegenwind nach einem Rekordjahr einen positiven Ausblick gewagt. Auch für 2012 stellt der Branchenprimus mehr Umsatz und Betriebsgewinn in Aussicht. Damit hebt sich BASF wohltuend von internationalen Wettbewerbern ab, die sich aus Sorge vor einer schwachen Wirtschaftsentwicklung bisher mit Prognosen zurückgehalten haben. Einig ist sich BASF mit Konkurrenten wie Clariant oder DuPont aber in der Einschätzung, dass das erste Halbjahr wohl noch schwach ausfallen und sich die Lage erst im zweiten Halbjahr aufhellen wird. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Hoffnung setzt BASF dabei vor allem auf Asien. Hier soll das Wachstum im laufenden Jahr - Japan herausgerechnet - mit 8 Prozent am stärksten ausfallen. Schwach mit nur 0,8 Prozent sieht der Chemiekonzern dagegen die Geschäfte in der EU zulegen. Insgesamt dürfte die Chemieproduktion 2012 nach Einschätzung von BASF um 4 Prozent wachsen. Neben der erhofften Konjunkturbelebung in der zweiten Jahreshälfte stützt der Konzern seinen Optimismus auf steigende Absatzmengen. Zusätzlichen Rückenwind erwartet BASF von der vollen Wiederaufnahme der Erdölproduktion in Libyen. Mit positiven Impulsen rechnet der Konzern zudem in den Schwellenländern. Gefahr für die Weltwirtschaft sieht Vorstandsvorsitzender Kurt Bock dagegen im derzeit hohen Ölpreis. Sollte das von BASF erhoffte Wachstum 2012 stattfinden, würde der Konzern neue Bestwerte erreichen. Schon 2011 schloss BASF mit einem Rekord bei Umsatz und Ergebnis ab. Die Erlöse legten um gut 15 Prozent auf 73,5 Milliarden Euro zu, der operative Gewinn (EBIT) kletterte um gut ein Zehntel auf 8,6 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis verbesserte sich sogar um gut ein Drittel auf 6,2 Milliarden Euro. Der hohe Anstieg war zum Teil auf Sondererträge zurückzuführen, die BASF für den Verkauf ihrer K+S-Aktien und als Ausgleichszahlung für das Einbringen des Styrolkunststoffgeschäfts in das Joint Venture Styrolution erhalten hatte. Wegen des guten Abschneidens im Gesamtjahr will BASF die Aktionäre mit einem kräftigen Dividendenanstieg erfreuen. Je Anteilschein sollen 2,50 Euro ausgeschüttet werden - im vergangenen Jahr waren es 2,20 Euro. Auch im vierten Quartal legte BASF dank durchgesetzter Preiserhöhungen im Chemiegeschäft deutlich zu. Die Erlöse stiegen um 10 Prozent auf 18 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (EBIT vor Sondereinflüssen) zeigte allerdings deutliche Spuren der schwächeren Nachfrage und fiel um 14 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro zurück. Im Öl- und Gasgeschäft machte sich die geringere Ölproduktion in Libyen bemerkbar. Die Ausgleichszahlung aus dem Joint Venture Styrolution bescherte BASF im Schlussquartal aber einen unerwartet hohen Nettogewinn von 1,13 Milliarden Euro. Mit den Zahlen erfüllte BASF die Erwartungen der Analysten. Teilweise lagen sie auch über den Schätzungen. Die Analysten der DZ-Bank sprachen mit Blick auf die BASF-Geschäftszahlen 2011 von einem positiven vierten Quartal. Überrascht zeigten sich die Experten von dem positiven Ausblick sowohl für die Weltkonjunktur als auch für BASF selbst. Höher als vom Markt erwartet sei zudem der Dividendenvorschlag ausgefallen. (Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 17:26:00 +0100</pubDate>
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			<title>BASF erwirbt Geschäft von Meck KGaA</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/basf-erwirbt-geschaeft-von-meck-kgaa/</link>
			<description>Der deutsche Chemie- und Pharmakonzern Merck hat sein Geschäft mit Elektrolyten für Hochleistungsbatterien an BASF verkauft. Über den Preis sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte das Darmstädter Unternehmen mit. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Geschäft mit Elektrolyten stehe noch am Anfang seiner kommerziellen Entwicklung und habe nur wenige Berührungspunkte mit den sonstigen Aktivitäten in der Chemie, begründete Merck den Verkauf. Die Ludwigshafener BASF SE dagegen will sich mit der neu gegründeten Sparte &quot;Battery Materials&quot; als Partner für die Produzenten von Batterien positionieren. In diesem Kontext werde das Elektrolyte-Geschäft der Merck KGaA einen wichtigen Baustein darstellen, hiess es. Die Akquisition umfasst die von Merck entwickelten, patentierten und zum Teil bereits vermarkteten Technologien und Produkte, die die Leistungsfähigkeit von Batterien verbessern. Dazu zählt eine vollständige Produktlinie fertiger Elektrolytformulierungen. Hinzu kommen verschiedene Additive für Elektrolyte zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien. Enthalten ist außerdem das entsprechende Merck-Forschungsportfolio in Bezug auf Elektrolyte, Additive und Leitsalze. (Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 10:32:00 +0100</pubDate>
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			<title>Brenntag erzielt Rekordergebnisse</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/brenntag-erzielt-rekordergebnisse/</link>
			<description>Der weltgrösste Chemiedistributeur Brenntag hat im vergangenen Jahr Rekordergebnisse erzielt. Das operative Ergebnis EBITDA stieg um knapp 10 Prozent auf rund 661 Millionen Euro, wie das Unternehmen mit Sitz in Mülheim an der Ruhr mitteilte. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Ergebnis lag damit im Rahmen der vom Unternehmen prognostizierten Spanne von 650 bis 670 Millionen Euro. Dabei profitierte Brenntag sowohl von organischem Wachstum, wie Akquisitionen als auch von einer höheren Effizienz. Dank höherer Verkaufspreise und gestiegener Absatzmengen wuchs der Umsatz um 13,5% auf rund 8,7 Milliarden Euro. Unter dem Strich verblieb ein Konzerngewinn von 277 Millionen Euro, der sich damit fast verdoppelt hat. Hauptgrund waren eine verbesserte Kapitalstruktur, ein Abbau der Verschuldung nach dem Börsengang im März 2010 sowie niedrigere Finanzierungskosten nach einer erfolgreichen Refinanzierung Mitte 2011. Das Unternehmen will seinen Aktionäre daher eine Dividende zahlen. Zur Höhe der Ausschüttung machte Brenntag aber noch keine Angaben. Für das laufende Jahr rechnet Brenntag auf Basis konstanter Wechselkurse mit einem weiteren Ergebniswachstum. Der positive Trend in der Chemiedistribution dürfte anhalten. (Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 10:26:00 +0100</pubDate>
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			<title>Editorial 1/2 2012: Zeig mir Dein Genom und ich sag Dir...</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/editorial-12-2012-zeig-mir-dein-genom-und-ich-sag-dir/</link>
			<description>Der Individuelle Genom Sequenzierung (IGS) Service kann
Ihnen und Ihrem Arzt wertvolle Informationen über Ihren genetischen Aufbau liefern.» Und an den Arzt gerichtet: «Erforschen Sie diagnostische Fragen. Untersuchen Sie therapeutische Richtungen.» Nachzulesen auf der Homepage des Gensequenzierungs-Spezialisten Illumina, für den Roche gerade eine Übernahmeofferte unterbreitet hat (Artikel Seite 4, Seite 12). </description>
			<content:encoded><![CDATA[Der werbliche Tonfall ist gewöhnungsbedürftig. Gilt doch die Genomsequenzierung, also die komplette Entschlüsselung der Basenabfolge in der DNA eines Menschen, zumindest in Europa noch als Domäne wissenschaftlicher Forschungsinstitute. Bei Illumina in San Diego und bei Roche in Basel ist man aber offenbar davon überzeugt, dass DNA-Sequenzierungstests auch verstärkt Einzug in Spitäler und Arztpraxen halten werden, wo sie dann in der Routine-Diagnostik eingesetzt werden. Rein ökonomisch scheinen die Weichen dafür gestellt: Kostete eine komplette DNA-Sequenzierung vor drei Jahren noch 200 000 Dollar, so ist sie heute für 3000 Dollar zu haben – Tendenz weiter fallend.Skepsis ist angebracht, aus mehreren Gründen: Die erste Frage, die sich jedem Individuum stellt, lautet: Will ich wirklich wissen, wie ich genetisch «gepolt» bin? Will ich z. B. erfahren, dass ich aufgrund meines Erbguts mit erhöhter Wahrscheinlichkeit an Alzheimer erkranken werde? Wie würde dieses Wissen mein Leben verändern? Auch in Medizinerkreisen verweist man auf Gefahren: Ein genetischer Befund könnte vermeintlich «risikofreie» Menschen zu einer ungesunden Lebensweise verführen und risikobehaftete Patienten in Depression verfallen lassen. Generell besteht die Gefahr, dass der Faktor Erbgut überbewertet wird, obwohl die Gesundheit eines Menschen von einem hochkomplexen, bisher wenig durchschauten Zusammenspiel interner und externer Einflüsse bestimmt wird. Prosaisch ausgedrückt: Man kann heute das Genom «lesen», was es bedeutet – darüber weiss man aber noch fast nichts.Berechtigte Skepsis sollte indes nicht den Blick auf die Potenziale einer neuen Technologie verstellen. Per «Gen-Check» lassen sich z. B. seltene Erbkrankheiten diagnostizieren, womit verhindert wird, dass Patienten jahrelang eine falsche Behandlung erhalten. In der Medikamenten-Entwicklung werden Gensequenzierungen z. B. zur Identifikation komplexer Biomarker eingesetzt. Eine wichtige Rolle könnte IGS in einer «personalisierten Medizin» spielen, indem sie anzeigt, welche Therapie für einen Patienten geeignet ist und welche nicht. Dies ist bislang aber reine Zukunftsmusik.Wo auch immer die Entwicklung noch hinführt. Unabdingbar ist, dass das Individuum letztendlich die «Informationshoheit» über seine Gene behält. Das heisst, eine IGS darf nie so zur Routine werden, dass man sie nicht auch ablehnen kann.]]></content:encoded>
			<category>Editorial</category>
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			<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 15:08:00 +0100</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Clariant erhöht Profitabilität</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/clariant-erhoeht-profitabilitaet/</link>
			<description>Der Muttenzer Spezialitätenchemiekonzern Clariant hat im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 7,370 Milliarden CHF erzielt, gegenüber 7,120 Milliarden CHF im Jahr 2010. Das bedeutet eine Steigerung um 16 % in Lokalwährung und um 4 % in Schweizer Franken. Der Nettogewinn des Clariant-Konzerns , der 2011 die Süd-Chemie übernommen hatte, stieg auf 251 (2010: 191) Millionen CHF an. Nach jahrelanger Abstinenz erhalten die  Aktionäre wieder eine Dividende - in Form einer Nennwertrückzahlung von 30 Rappen pro Aktie. &quot;Strategische Optionen&quot; prüft Clariant für die Geschäftseinheiten Textile Chemicals, Paper Specialties, Emulsions sowie Detergents &amp; Intermediates.</description>
			<content:encoded><![CDATA[In dem Clariant-Communiqué heisst es weiter:Durch die Übernahme von Süd-Chemie und die Stärke der Geschäftseinheit Catalysis &amp; Energy im dritten und vierten Quartal waren die Umsätze im zweiten Halbjahr höher als im ersten, obwohl die Entwicklung in einigen Geschäftseinheiten zum Jahresende hin deutlich abflaute. Neben der Geschäftseinheit Catalysis &amp; Energy, die ein Rekordjahr verbuchte, trugen die weiteren wenig zyklischen Geschäftseinheiten Additives, Functional Materials, Industrial &amp; Consumer Specialties und Oil &amp; Mining Services massgeblich zum Umsatzanstieg im Jahr 2011 bei. Sie erwirtschaften über 50 % des Konzernumsatzes.Die zyklischeren Geschäftseinheiten Pigments und Masterbatches litten dagegen unter einer nachlassenden Industrieproduktion, was Anfang des zweiten Halbjahres begann und in der gesamten Wertschöpfungskette zum Abbau von Lagerbeständen führte. Alle Regionen erzielten in Lokalwährung ein zweistelliges Wachstum. Der zweistellige Umsatzanstieg wurde durch die Preiserhöhung um 7 % gegenüber dem Vorjahr und durch Akquisitionen unterstützt, die 14 % zum Umsatzwachstum beisteuerten. Die Volumen gingen um 5 % zurück, da sich die Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte abschwächte und Clariant bewusst auf Umsätze verzichtete, die den Rentabilitätszielen des Unternehmens zuwiderliefen. Die Bruttomarge sank von 27,9 % im Jahr 2010 auf 26,7 %. Geringere Volumen, negative Währungseffekte und eine Einmalbelastung waren die Hauptgründe für den leichten Margenrückgang, der durch das erfolgreiche Verkaufspreismanagement nur teilweise ausgeglichen werden konnte. Ohne Berücksichtigung der Einmalbelastung in Höhe von 54 Millionen CHF aufgrund des Verkaufs von Lagerbeständen von Süd-Chemie, die zum Marktwert abzüglich Veräusserungskosten neu bewertet wurden, belief sich die Bruttomarge auf 27,4 %. Trotz der Abkühlung der globalen Konjunktur verharrten die Rohstoffpreise auf einem hohen Niveau. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Rohstoffkosten um 14 %. Die Anhebung der Verkaufspreise um 7 % glich die höheren Rohstoffkosten vollständig aus, sodass ein leicht positiver Beitrag zur Bruttomarge resultierte.&nbsp;&nbsp; Das EBITDA vor Einmaleffekten stieg auf 975 Millionen CHF (Marge 13,2 %), gegenüber 901 Millionen CHF (Marge 12,7 %) vor einem Jahr. Ursachen hierfür waren vor allem ein starkes viertes Quartal der Geschäftseinheit Catalysis &amp; Energy sowie die weniger negativen Währungseffekte zum Jahresende. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Einmaleffekten stieg auf 717 Millionen CHF (Marge 9,7 %), im Vergleich zu 696 Millionen CHF (Marge 9,8 %) im Jahr 2010. Die niedrigeren Restrukturierungskosten schlugen sich trotz einer höheren Steuerbelastung in einem Anstieg des Nettogewinns von 191 Millionen CHF auf 251 Millionen CHF nieder.Die extreme Volatilität an den Devisenmärkten belastete im Jahr 2011 die Rentabilität von Clariant. Sowohl das EBITDA als auch das EBIT vor Einmaleffekten erlitten Einbussen. Das EBITDA sank um ca. 190 Millionen CHF, was einem Margenrückgang um 0,9 Prozentpunkte entspricht, und das EBIT um ca. 170 Millionen CHF, was einem Margenrückgang um 1,0 Prozentpunkte entspricht.Der operative Cashflow von 206 Millionen CHF lag unter dem Vorjahreswert von 642 Millionen CHF, aber deutlich über den Ende des dritten Quartals 2011 ausgewiesenen 21 Millionen CHF. Das Nettoumlaufvermögen in Prozent des Umsatzes betrug 19,6 % und lag damit unterhalb des Ziels von 20 % des Umsatzes.Infolge der Akquisition von Süd-Chemie stieg die Nettoverschuldung von 126 Millionen CHFzum Jahresende 2010 auf 1,740 Milliarden CHF. Die Nettoverschuldung ist gegenüber demStand von 1,812 Milliarden CHF am Ende des dritten Quartals zurückgegangen. Dies führte zueinem Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung geteilt durch Eigenkapital) von 58 % am Jahresende 2011. Die Cash-Position war mit flüssigen Mitteln in Höhe von 1,199 Milliarden CHF am 31. Dezember 2011 stark. Das Fälligkeitsprofil der Schulden von Clariant wurde erfolgreich verlängert, indem seit Mai 2011 auf Schweizer Franken lautende Anleihen im Gesamtwert von 300 Millionen CHF begeben und weitere 365 Millionen EUR über Schuldscheindarlehen mit Laufzeiten von 3 und 4,5 Jahren aufgenommen wurden. Nach dem Berichtszeitraum wurden weitere 500 Millionen EUR mit Fälligkeit im Jahr 2017 am Eurobond-Markt aufgenommen.Geschäftsentwicklung&nbsp;im vierten Quartal 2011Clariant wies im vierten Quartal in Lokalwährung ein Umsatzwachstum von 21 % aus. InSchweizer Franken gerechnet stieg der Umsatz um 13 % auf 1,918 Milliarden CHF, verglichen mit 1,700 Milliarden CHF vor einem Jahr. Die Verkaufspreise erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 9 %, während die Volumen um 12 % sanken und die Rohstoffkosten um 10 % anzogen. Im Vergleich zum dritten Quartal 2011 stiegen die Verkaufspreise nach und nach leicht an, während die Rohstoffkosten um 1 % zurückgingen. Catalysis &amp; Energy verbuchte ein ausgezeichnetes Quartal und schnitt von den weniger zyklischen Geschäftseinheiten am besten ab. Masterbatches und Pigments wurden durch die schwächere Nachfrage der Kunststoffindustrie und den damit verbundenen Abbau von Lagerbeständen negativ beeinflusst. Die strukturell schwächeren reifen Geschäftseinheiten Textile Chemicals, Leather Services und Paper Specialties littenweiter unter den schlechten wirtschaftlichen Bedingungen in ihren jeweiligen Endmärkten.Das organische Umsatzwachstum in Nord- und Lateinamerika lag im zweistelligenBereich, während sich in der Region Asien/Pazifik der Umsatz abschwächte. Europa hatteunter der Schuldenkrise zu leiden und verzeichnete einen Umsatzrückgang in zweistelligerHöhe. Unter Einbeziehung der Akquisitionen erzielten alle Regionen ein zweistelliges Umsatzwachstum. Die Bruttomarge ging mit 23,8 % gegenüber 26,0 % im Vorjahresvergleich zurück. Dies war ausschliesslich auf eine einmalige Belastung in Höhe von 43 Millionen CHF infolge des Verkaufs der Lagerbestände von Süd-Chemie zurückzuführen, die zum Marktwert abzüglich Veräusserungskosten neu bewertet wurden. Unter Ausschluss dieser Belastung lag die Bruttomarge auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahresquartal. Die EBITDAMarge vor Einmaleffekten stieg auf 12,6 %, gegenüber 10,0 % im vierten Quartal 2010. Grund dafür waren die niedrigeren Kosten, verbunden mit Einmaleffekten, die 0,8 Prozentpunkte zur EBITDA-Marge beitrugen. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Einmaleffekten stieg auf 165 Millionen CHF (Marge 8,6 %), im Vergleich zu 120 Millionen CHF (Marge 7,1 %). Der operative Cashflow nahm im Vergleich zu den ersten neun Monaten (21 Millionen CHF) deutlich auf 185 Millionen CHF zu, blieb damit aber hinter dem aussergewöhnlich hohen Stand von 277 Millionen CHF im Vorjahr zurück.
Süd-Chemie erfüllt hohe ErwartungenDie beiden neuen von Süd-Chemie kommenden Geschäftseinheiten – Catalysis &amp; Energy und Functional Materials – entwickelten sich in den ersten acht Monaten ihrer Konsolidierung besser als erwartet. Catalysis &amp; Energy meldete ein EBITDA vor Einmaleffekten von 107 Millionen CHF (Marge 21,8 %), während Functional Materials 59 Millionen CHF (Marge 12,9 %) verbuchte. Catalysis &amp; Energy zeigte die erwartete starke Entwicklung im dritten und besonders im vierten Quartal. Die ausserordentliche Generalversammlung der Süd-Chemie AG genehmigte am 22. November die Übertragung aller Aktien im Besitz von Minderheitsaktionären auf Clariant. Der Squeeze-out wurde am 1. Dezember wirksam, sodass Süd-Chemie jetzt nach dem Betriebsmodell von Clariant organisiert ist. Die Integration von Süd-Chemie schreitet wie geplant voran und alle Projektteams verzeichnen Fortschritte. Auf der Grundlage aktueller Erkenntnisse und Erfahrungswerte wird die Prognose bestätigt, dass die Integration bis Ende 2013 zu einem Anstieg des EBITDA um 75 bis 95 Millionen EUR führen wird.
Ausblick 2012Clariant wird auch die nächsten Schritte des Transformationsprozesses systematisch umsetzen. Dabei wird der Schwerpunkt auf der Integration von Süd-Chemie, dem Abschluss der 2009/10 eingeleiteten Restrukturierungsmassnahmen und dem Portfoliomanagement liegen. In diesem Zusammenhang prüft Clariant strategische Optionen für die Geschäftseinheiten Textile Chemicals, Paper Specialties, Emulsions sowie Detergents &amp; Intermediates, die mittel- bis langfristig realisiert werden sollen. Eine exakte Vorhersage für 2012 ist aufgrund der aktuell unsicheren wirtschaftlichen Situation schwierig. Es wird erwartet, dass die Rohstoffkosten im niedrigen einstelligen Bereich steigen werden, während die Wechselkurse im Vergleich zum Jahresanfang stabil bleiben dürften. In einem Basisszenario geht Clariant davon aus, dass die globale Wirtschaft nach einem schwachen Start in das Jahr 2012 im Laufe des Jahres an Stärke gewinnt. Es wird deshalb erwartet, dass die Ergebnisse für das erste Halbjahr im Vergleich zur hohen Basis des ersten Halbjahrs 2011 niedriger sein werden, dass sich aber in der zweiten Jahreshälfte 2012 eine Besserung einstellt. Für das Gesamtjahr 2012 erwartet Clariant einen weiteren Umsatzanstieg in Lokalwährung und eine anhaltende Rentabilität.In den letzten drei Jahren führten das Restrukturierungsprogramm in Verbindung mit Massnahmen im Portfoliomanagement zu einer deutlichen Steigerung der operativen Performance von Clariant. Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung deshalb eine Ausschüttung von 0,30 CHF pro Aktie durch Reduzierung des Nennwerts der Aktien von 4,00 CHF auf 3,70 CHF vorschlagen.(PD, rma, Quelle: Clariant)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 07:56:00 +0100</pubDate>
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			<title>Gesamteinsparung von 37 GWh erwirken</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/gesamteinsparung-von-37-gwh-erwirken/</link>
			<description>Das Unternehmen Enerprice Partners AG ist ein Beratungsunternehmen für optimierte Energiebewirtschaftung und leitet als Trägerschaft das Programm ProEDA für effiziente Druckluftanlagen. Dieses wird durch ProKilowatt, den Wettbewerblichen Ausschreibungen des Bundesamtes für Energie (BFE) für Energieeffizienz-Projekte und Energieeffizienz-Programme finanziert. Lesen Sie im Folgenden das Chemie-plus-Interview mit Matthias Zemp von der Enerprice Partners AG. (Weitere Artikel zur effizienten Drucklufterzeugung und –anwendung inkl. Kurzfassung des Interviews: Chemie plus 1/2 2012, ab Seite 27) </description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Unternehmen Enerprice Partners AG ist ein Beratungsunternehmen für optimierte Energiebewirtschaftung und leitet als Trägerschaft das Programm ProEDA für effiziente Druckluftanlagen. Dieses wird durch ProKilowatt, den Wettbewerblichen Ausschreibungen des Bundesamtes für Energie (BFE) für Energieeffizienz-Projekte und Energieefizienz-Programme finanziert. ProKilowatt fördert jene eingereichten Programme und Projekte, welche pro eingesetzten Förderrappen am meisten Strom (kWh) einsparen. Finanziert wird Pro- Kilowatt aus der Stromabgabe für Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV), welche jeder Stromkonsument in der Schweiz bezahlen muss. Entsprechend kann jeder, der die Abgabe bezahlt, auch an der Ausschreibung teilnehmen. Die KEV wird seit 2009 mit 0.45 Rp./kWh erhoben, ab 2012 sind es 0.35 Rp./ kWh. Das ergibt ca. 250 Mio. Franken pro Jahr, wovon 5 % über die wettbewerblichen Ausschreibungen vergeben werden.
Enerprice hat sich als Energiepartner im Markt positioniert. Wo sehen Sie Ihre Chancen?Matthias Zemp: Als Beratungsunternehmen unterstützt Enerprice Partners AG Industrie- und Gewerbekunden bei der Minimierung der Energiekosten. Wir zeigen Anschluss- und Beschaffungsoptionen auf und begleiten unsere Kunden auch bei der effizienten Energienutzung. Der Energiemarkt verändert sich rasch. Wir kennen die Rahmenbedingungen im Detail und können so für unsere Kunden rasch deren Potenziale erkennen, um die Energiekosten zu reduzieren.
&nbsp;Wie kam es zu einer Zusammenarbeit zwischen Enerprice und ProKilowatt?Zemp: Von unseren Kunden wissen wir, wie viel Abgaben diese bezahlen und auch, wo die grossen Effizienzpotenziale sind. Mit ProEDA können wir über Beratung und Förderbeiträge vielen KMU- und Industriebetrieben helfen, ihre Druckluft zu optimieren, um langfristig Energie und Kosten zu sparen. ProKilowatt unterstützt ProEDA mit Fr. 767 000.–. Dafür verpflichtet sich Enerprice Partners AG eine Gesamteinsparung von 37 GWh zu erwirken. Energieperspektiven des Bundesrates erfordern nebst neuen Energiequellen grosse Einsparungen, sprich Effizienzoptimierung. Hier setzt ProKilowatt und ProEDA an, indem die Energieabgabe KEV denjenigen zurückgeführt wird, welche Investitionen in die Effizienz tätigen.
&nbsp;Druckluft in der Industrie als Energieträger: wo liegen die Einsatzgebiete?Zemp: In der ganzen Schweiz, und gerade in den Branchen Maschinenbau, Lebensmittel, Pharma, Chemie, Futtermittel aber auch Abfallwirtschaft. Druckluft wird in vielen Betrieben gebraucht.
Können Sie konkrete Praxisbeispiele aus dem Druckluftbereich nennen?Zemp: Druckluft ist universell nutzbar für Hebe- und Schiebebewegungen, zum Transport von Materialien in Pulverform und Flüssigkeiten(Einblasen) wie auch zum Sandstrahlen. Auch wird sie eingesetzt zum Reinigen, Kühlen und «Belüften», wobei hier unbedingt gesagt werden muss, dass dies typisch sehr ineffiziente Anwendungsformen sind, die nach Möglichkeit alternativ gelöst werden sollten.
Wie kann die Druckluft optimiert werden?Zemp: Zuerst sind da die Leckagen, welche in einem Druckluftsystem bis zu 40 % oder gar mehr ausmachen. Das Verteilnetz und vor allem die Anschlüsse sollen regelmässig auf eckagen geprüft und dann abgedichtet oder ersetzt werden. Es können einzelne Maschinen oder ganze Teile des Verteilnetzes mit Handventilen oder besser automatisch mit Magnetventilen abgetrennt werden, wann immer diese nicht verwendet werden. Das Druckluftniveau soll so tief wie möglich sein. Bei der Drucklufterzeugung wirken sich überdimensionierte Kompressoren durch Leerlaufverluste oder durch einen ineffizienten Betriebspunkt aus. Bei Anlagen mit mehreren Kompressoren empfiehlt es sich aus Effizienzgründen, unterschiedliche Kompressoren einzusetzen.
&nbsp;Wie funktioniert ProEDA und worin liegt der Wert der Fördermassnahmen?Zemp: Wenn sich eine Firma bei ProEDA anmeldet, prüfen wir zuerst, ob es die Programmkriterien erfüllt und schätzen das Einsparpotenzial ab. Ist das o.k., dann vereinbaren wir einen Termin für die 1- bis 2-stündige Grobanalyse. Dies kostet den Kunden Fr. 180.– und vermittelt einen Überblick zu möglichen Einsparpotenzialen. Bei der Grobanalyse besichtigen wir das Druckluftsystem von der Aufbereitung bis zum Verbraucher und besprechen dabei mit dem Druckluftverantwortlichen der Firma deren Gebrauch und zeigen einfache Sparmassnahmen auf. Grosses Einsparpotenzial liegt in der Drucklufterzeugung, doch für dessen Ermittlung braucht es eine seriöse Messung des Druckluftverbrauchs. Ist dort ein relevantes Einsparpotenzial absehbar, so empfehlen wir eine Detailanalyse mit entsprechender Messung durch einen Druckluftanbieter/Industriepartner von ProEDA. ProEDA übernimmt zwischen Fr. 600.– und Fr. 1700.– der Detailanalysekosten. Mit der Grobanalyse weiss der Kunde, wie er mit wenig Aufwand und Investition den Druckluftverbrauch minimieren kann. Mit der Detailanalyse &nbsp;rhält er genaue Kenntnis über den Stromverbrauch seines Druckluftsystems und dazu eine Offerte für einen effizienteren Ersatz der Drucklufterzeugung. Zudem erhält er noch eine Förderzusage, wenn er diese investitionsintensivere Massnahme umsetzt. Der Förderbeitrag kann je nach Einsparung bis zu 20 % der Investitionskosten betragen. Wird die effiziente Massnahme umgesetzt, dann erhält der Kunde den Förderbeitrag, er spart jedes Jahr Energie, ProEDA kommt seinem Versprechen an Einsparungen näher und unsere Stromnetze und Kraftwerke werden entlastet.
&nbsp;Für wen ist eine Teilnahme an ProEDA sinnvoll?Zemp: Das Druckluftprogramm ProEDA erfordert einen Analyseaufwand, welcher nur dort wirtschaftlich vertretbar ist, wo auch entsprechende Einsparungen erzielt werden können. Deshalb richtet sich das Programm an Anlagen ab 18 kW und bis 300 kW. Wie bei allen Förderprogrammen sollen Mitnahmeeffekte &nbsp;vermieden werden, zum Beispiel durch sehr alte Anlagen, welche sowieso ersetzt werden. Bei solchen Anlagen können wir nur einen Teil der Einsparungen anrechnen, und entsprechend reduziert sich der Förderbeitrag. Eine Anlage um 50 kW verursacht je nach Betrieb Stromkosten von mehreren 10 000 Franken im Jahr, und nicht selten kann mit einer effizienteren Anlage und dichterem Netz bis zu einem Drittel davon eingespart werden. Das alleine sollte schon genügen, um sich der Thematik anzunehmen. Unsere Erfahrung zeigt aber, dass es einen zusätzlichen Anreiz braucht, damit die Firmen sich der Einsparthematik annehmen. Wir hoffen auf möglichst viele Anmeldungen, damit wir bei möglichst vielen Firmen zum Maximum an Einsparungen verhelfen können.
&nbsp;Wie läuft das Programm ProEDA für Sie derzeit?Zemp: Seit Oktober läuft unser Programm und zwar für drei Jahre. Bisher haben sich bereits 26 Firmen bei uns angemeldet. Bei 12 Kunden haben wir bereits eine Grobanalyse gemacht, auch Detailanalysen wurde ausgeführt. Bereits sind auch erste Investitionen in neue Anlagen im Auftrag. Wir schätzen, dass wir ca. 150 Kunden im Programm analysieren und fördern können. Die Nachfrage zieht an und wir glauben, dass wir für dieses Programm keine drei Jahre brauchen werden.
Welchen Nutzen hat der Kunde durch Ihre Beratung und durch Ihre Unterstützung?Zemp: Der wirtschaftliche Kundennutzen ist für uns zentral. Der Kunde entscheidet schliesslich, ob er die Energieeffizienzmassnahmen umsetzen will, denn über 80 % der Investitionskosten bezahlt er letztlich immer noch selber und Mehrinvestitionen müssen eine kurze Paybackzeit aufweisen, damit sie umgesetzt werden. Es braucht eine Detailanalyse mit Messung zur Ermittlung der Betriebskosten und zur Berechnung der Einsparungen, um daraus den Payback bestimmen zu können. Mit ProEDA und der Detailanalyse verpflichtet sich der Lieferant, eine möglichst energieeffiziente Lösung anzubieten und die Einsparungen gegenüber der bestehenden oder einer herkömmlichen Anlage aufzuzeigen. So können wir herstellerneutral Wissen vermitteln, das richtige Vorgehen aufzeigen und den Kunden zu klugen Entscheidungen verhelfen. Gerne bieten wir zusätzlich unser Know-how bei der Energiebewirtschaftung und für andere Effizienzprojekte an. Ob mit oder ohne ProEDA, wir empfehlen allen Einkäufern eine energieeffiziente Variante mit auszuschreiben und die Betriebskosten bei der Vergabe mitzubetrachten.
&nbsp;(Interview: Annette von Kieckebusch-Gück)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 14:11:00 +0100</pubDate>
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			<title>Umsatz und Betriebsgewinn erreichen Rekordwerte</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/umsatz-und-betriebsgewinn-erreichen-rekordwerte/</link>
			<description>(Quelle: EMS) Die EMS-Gruppe, die weltweit in den Geschäftsbereichen Polymere Werkstoffe und Feinchemikalien / Engineering tätig ist und deren Gesellschaften in der EMS-CHEMIE HOLDING AG zusammengefasst sind, steigerte 2011 den Nettoumsatz um 3.9% und das Betriebsergebnis (EBIT) um 4.4% gegenüber Vorjahr. Nettoumsatz und Betriebsergebnis (EBIT) erreichten damit neue Höchstwerte. </description>
			<content:encoded><![CDATA[In lokalen Währungen erhöhten sich der Nettoumsatz um 15.5% und das Betriebsergebnis (EBIT) um 25.5% gegenüber Vorjahr. Die ungünstigen Währungsverhältnisse bremsten das Umsatz- und Ergebniswachstum in Schweizer Franken substantiell. EMS erwirtschaftet 95% des Umsatzes ausserhalb der Schweiz. Der konsolidierte Nettoumsatz belief sich auf CHF 1'658 Mio. (1'596), wie die EMS-Gruppe weiter mitteilte. Ein insgesamt gutes konjunkturelles Umfeld sowie erfolgreich realisierte Neugeschäfte mit Spezialitäten führten zu bedeutend höheren Verkaufsmengen. Gegenüber Vorjahr verzeichneten alle Verkaufsregionen ein Umsatzwachstum (in lokalen Währungen) im zweistelligen Prozentbereich. Deutlich steigende Rohstoffpreise machten wiederholt Verkaufspreiserhöhungen bei den Kunden unumgänglich. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 294 Mio. (282). Der betriebliche Cash Flow (EBITDA) lag bei CHF 346 Mio. (335) und damit 3.3% über Vorjahr. Die EBIT-Marge erreichte 17.7% (17.6%), die EBITDA-Marge 20.9% (21.0%). In Erwartung einer Konjunkturverlangsamung lancierte EMS bereits Anfang 2011 gruppenweit Effizienzsteigerungsprogramme, welche gemäss dem Communiqué fortlaufend umgesetzt wurden. Die Kosten entwickelten sich entsprechend deutlich unterproportional zur Umsatz- und zur Mengenentwicklung. Das Finanzergebnis belief sich auf CHF 1 Mio. (-1). Der Nettogewinn schloss 4.3% über Vorjahr bei CHF 242 Mio. (232). Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich auf CHF 10.14 (9.71). Für das Geschäftsjahr 2011 plant EMS die Ausschüttung einer ordentlichen Dividende von CHF 7.00 pro Aktie (im Vorjahr: CHF 6.50 + CHF 6.00 Jubiläumsdividende). 
Für das Geschäftsjahr 2012 geht EMS von einer geografisch heterogenen Konjunkturentwicklung aus: Während sich die Märkte NAFTA und Asien (insbesondere China) weiterhin positiv entwickeln dürften, werden sich die ungelösten Struktur- und Schuldenprobleme Europas negativ auf dessen wirtschaftliche Entwicklung auswirken. EMS führt die erfolgreiche Strategie des Wachstums mit Spezialitäten im Bereich der Polymeren Werkstoffen unvermindert fort. In Berücksichtigung der bestehenden finanzpolitischen Risiken wird EMS bezüglich Kosten und Liquidität vorsichtig agieren.
Für 2012 erwartet EMS einen Umsatz und ein Betriebsergebnis (EBIT) auf Vorjahreshöhe. ]]></content:encoded>
			<category>chemieplus.ch</category>
			<category>Thema des Monats</category>
			<category>Editorial</category>
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			<category>Analytik/Labor</category>
			<category>Aus- und Weiterbildung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:01:00 +0100</pubDate>
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			<title>Lonza baut &quot;Anlage der Zukunft&quot; in Visp</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/lonza-baut-anlage-der-zukunft-in-visp/</link>
			<description>Lonza will in seinem Werk in Visp ein neues Produktionskonzept umsetzen, das auf der kontinuierlichen feinchemischen Produktion sowie der Mikroreaktor-Technologie basiert. Das Produktionskonzept werde es Lonza  ermöglichen, den Anforderungen ihrer Kunden im Bereich der Entwicklung und Herstellung von Pharma-Wirkstoffen (APIs) verstärkt gerecht zu werden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Lonzas “Anlage der Zukunft” bietet gemäss Mitteilung einen beschleunigten Entwicklungs- und Techniktransfer in einer cGMP-Umgebung und erweiterte Kapazitäten für mehrere chemische Reaktionen unter extremen Bedingungen. Sie ermögliche die Herstellung von Zwischenprodukten und/oder Pharma-Wirkstoffen im Tonnenmassstab, basierend auf kontinuierlicher feinchemischer Produktion. Lonza betreibt derzeit Anlagen welche mittels Mikroreaktoren kleinmolekulare Pharma-Wirkstoffe vom Kilogramm- bis zum Tonnenmassstab produzieren können. Die neue Anlage bietet den Angaben zufolge eine integrierte Lösung, in welcher alle üblichen Durchfluss-Grundverfahren mit den preisgekrönten &quot;FlowPlate&quot; Mikroreaktoren von Lonza flexibel gemacht werden können, was einen schnelleren Übergang der Prozesse und der Wirkungen bei der Herstellung und der Reinigung ermöglicht. Die Anlage wird im Juni 2012 vollständig betriebsbereit sein. 
&nbsp;“Das Engagement von Lonza für unsere “Anlage der Zukunft” stellt einen Meilenstein in der langfristigen Planung für effizientere und nachhaltigere Prozesse in der Herstellung von Feinchemie dar. Unsere Kunden werden von der Erfahrung von Lonza in der Flow-Chemie profitieren können, welche nun für den Bedarf der Industrie nach grossen Massstäben angepasst wurde. Aufgrund des Engagements für neuartige Prozesse und einer langfristigen Partnerschaft, erwarten wir, wesentliche Kosteneinsparungen mit unseren Kunden teilen zu können” wird Stefan Stoffel, Leiter der Geschäftseinheit Chemical Manufacturing von Lonza. in dem Communiqué zitiert.
Im Jahr 2010 hatte Lonza ein Lizenzabkommen mit&nbsp;der Bayer Technology&nbsp;Services (BTS) &nbsp;geschlossen, gemäss dem BTS die von Lonza entwickelte Mikroreaktoren exklusiv und weltweit&nbsp;herstellen und vertreiben darf. Ebenfalls im Jahr 2010 erhielt Lonza für diese Technologie den rennomierten Sandmeyer Preis für angewandte Chemie. (PD/rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 08:40:00 +0100</pubDate>
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			<title>KSB mit Rekordumsatz</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/ksb-mit-rekordumsatz/</link>
			<description>Mit einer Steigerung um 7,2 Prozent hat der KSB Konzern 2011 erstmals die Umsatzmarke von zwei Milliarden Euro überschritten. Gemäss vorläufigen Zahlen erreichte  der Pumpen- und Armaturenhersteller einen Umsatz von 2079,1 Mio. EUR und verbuchte dabei Zuwächse in allen vier Vertriebsregionen. Der Auftragseingang legte gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent  zu und erreichte ein Volumen von 2132,3 Mio. EUR. Vor allem wegen der schwierigen Lage im Projektgeschäft und des daraus folgenden Margendrucks rechnet der Konzern für 2011 mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern, das unter dem des Vorjahres (135,8 Mio. EUR) liegen wird. (PD/rma)</description>
			<content:encoded><![CDATA[Weiterführende Informationen
Firmenporträt KSB Zürich AG]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 15:06:00 +0100</pubDate>
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			<title>Direktor des Maurice E. Müller-Instituts verabschiedet</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/direktor-des-maurice-e-mueller-instituts-verabschiedet/</link>
			<description>(Quelle: Uni Basel) Zu Ehren von Ueli Aebi, Professor für Strukturbiologie am Biozentrum der Universität Basel und ehemaliger Direktor des Maurice E. Müller-Instituts für Strukturbiologie, kamen am Donnerstag, 26. Januar 2012, internationale Wissenschaftler zu einem hochkarätig besetzten Abschiedssymposium zusammen. Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem Maurice E. Müller, Förderer und grosszügiger Geldgeber des Biozentrums, gewürdigt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Über 25 herausragende Wissenschaftler aus aller Welt feierten am 26. Januar 2012 Prof. Ueli Aebis langjährige Forschungsarbeit sowie seine Pionierleistungen auf dem Gebiet der Strukturbiologie. Unter den renommierten Gastrednern waren Nobelpreisträger Prof. Werner Arber (Biozentrum, Universität Basel), Prof. Tom Pollard (Yale University), Prof. Wolfgang Baumeister (Max-Planck-Institut für Biochemie) sowie Prof. Hans-Joachim Güntherodt (Swiss Nanoscience Institute) zugegen.42 Mio. Franken verhalfen dem Institut zum ErfolgAls «Meilenstein für die Strukturbiologie und Nanoforschung» bezeichnete Prof. Erich Nigg, Direktor des Biozentrums, in seiner Begrüssungsrede die Gründung des Maurice E. Müller-Instituts für hochauflösende Elektronenmikroskopie (MIH) durch Prof. Ueli Aebi im Jahre 1986. Ein sowohl finanziell als auch inhaltlich bahnbrechendes Projekt. Ziel der Einrichtung war die Erforschung kleinster Strukturen in Nanodimension, um so ihre Funktion und Fehlfunktion besser verstehen und früher diagnostizieren zu können.42 Mio. Franken hatte die Maurice E. Müller-Stiftung dem Biozentrum der Universität Basel seit der Gründung des MIH 1986 zur Verfügung gestellt. Ein Geschenk, das die Forschung auf dem Gebiet der Strukturbiologie stark vorangetrieben und damit zum Erfolg des Biozentrums beigetragen hat. Wie Prof. Ed Constable, Vizerektor für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität Basel, in seiner Rede bekannt gab, wird diese grosszügige Geldspende nun gewürdigt: Die Science Lounge im Biozentrum Neubau soll nach dem Förderer Maurice E. Müller benannt werden.Wegbereiter der Nano-ForschungAls Professor für Strukturbiologie hat Ueli Aebi über 300 Publikationen veröffentlicht, die in mehr als 16'000 Zitaten aufgegriffen wurden. In seiner Forschung konzentrierte sich Aebi auf die Untersuchung der Struktur und Funktion des Zellskeletts und sogenannter Kernporen mittels hochauflösender Mikroskopie. Seine Arbeiten öffneten das Tor zur Nanomedizin und führten zur Entwicklung neuartiger optischer und mechanischer Nanogeräte für die Diagnostik, Therapie und Prävention von Weichteil-Erkrankungen, wie arthritische Gelenkknorpelerkrankungen oder auch Brustkrebs.Prof. Ueli Aebi ist Mitglied des Swiss Nanoscience Instituts und des Nationalen Forschungsschwerpunkts Nanowissenschaftender sowie mehrerer wissenschaftlicher Vereinigungen, einschliesslich der European Molecular Biology Organization (EMBO) und der Academia Europaea. Ueli Aebi wurde mit der Gregor-Mendel-Medaille der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, dem Arne Engström-Award und dem Carl Zeiss Lecture Award der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie ausgezeichnet. Darüber hinaus ist er Ehrendoktor der Karls-Universität Prag.
(Bild: Die Professoren Erich Nigg, Ueli Aebi und Andreas Engel. Foto: I. Singh/Biozentrum)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 08:41:00 +0100</pubDate>
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			<title>Den Water &amp; Carbon Footprint fest im Blick</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/den-water-carbon-footprint-fest-im-blick/</link>
			<description>(Quelle: DECHEMA) Den Schlüssel zu einer nachhaltigen Nutzung von Prozesswässern in der Industrie liegt in der Kreislaufführung. Geschlossene Wasserkreisläufe reduzieren den Wasserverbrauch, ermöglichen das Recycling von Wertstoffen, minimieren die Abwassermenge und verbrauchen zudem weniger Energie. An der ACHEMA 2012 vom 18. bis 22. Juni in Frankfurt am Main stehen deshalb ganzheitliche Systembetrachtungen im Mittelpunkt der Anbieter von Wasseraufbereitungs-Technologien.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Industrie nutzt weltweit fast ein Viertel des verfügbaren Wassers, vor allem als Kühl-, Löse- und Reinigungsmittel. Dieser Verbrauch schwankt je nach Industrialisierungsgrad, insbesondere auch von Branche zu Branche. Als Daumenregel gilt: Pro US-Dollar Warenwert stecken nach Angaben der Vereinigung Deutscher Gewässerschutz e. V. in Industrieprodukten aus den USA 100 l, aus Westeuropa ca. 50 l und aus dem asiatischen Raum ca. 20 l tatsächlich verbrauchtes Wasser zur Produktion ('Water Footprint'; 'Virtuelles Wasser'). Wie kann dieses zur Produktion benötigte Wasser nachhaltiger genutzt werden?Innovative Verfahren und Prozesse im Bereich der Prozess- und Abwasserbehandlung zielen darauf ab, Umweltbelastungen zu reduzieren und die Kosteneffizienz zu erhöhen. Solche Verfahren können bewirken, dass die an die Umwelt abgegebene Abwassermenge oder deren Verunreinigungen vermindert werden (z. B. Rest-CSB (chemischer Sauerstoff-bedarf), AOX (adsorbierbare organisch gebundene Halogenide), Spurenstoffe, Salzlasten), verwertbare Stoffe dem Abwasserstrom gezielt entnommen und einer Wiederverwendung zugeführt werden (z. B. Lignin, Polyphenole) oder die Mehrfachnutzung der Wasserressourcen erhöht wird.Das Gegenbeispiel: Die Exploration von Energierohstoffen (Ölschlämme, Schiefergas) mit Hilfe des Hydrofracking-Verfahrens ist ganz gewiss nicht nachhaltig: Dabei schwemmen grosse Mengen Wasser den Rohstoff an die Erdoberfläche. Oft werden Zuschlagstoffe beigemischt, um die Förderstrecken für die Pumpen freizuhalten. In den USA und Kanada ist das Hydrofracking vielfach geübte Praxis, auch in Deutschland gibt es erste Projekte.Von solchen 'schmutzigen Technologien' abgesehen, geht in der Tat in der industriellen Wassertechnik der Trend verstärkt in Richtung ganzheitlicher Systembetrachtungen mit Kreislaufführung der Prozesswässer und Rückgewinnung von Wertstoffen bzw. der zur Wasserbehandlung eingesetzten Chemikalien. Auch beim Abwasser greifen veränderte Ansätze: Konzentrierte, nicht vermischte Abwasserteilströme können einfacher und kostengünstiger behandelt, wertvolle Inhaltsstoffe ausgeschleust und das gereinigte Abwasser einer Wiederverwendung zugeführt werden.Zunehmend werden darüber hinaus energetische Fragestellungen in Richtung 'Carbon Footprint' der Anlagen über den gesamten Lebenszyklus zu wichtigen Argumenten bei der Auftragsvergabe, berichtet die VDMA-Fachabteilung Wasser- und Abwassertechnik.Der 'Carbon Footprint' in der WasseraufbereitungDies bestätigen Krüger Wabag und auch andere Gesellschaften aus der Wassertechniksparte von Veolia: Sie bewerten deshalb ihre Verfahren in der Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung systematisch hinsichtlich der Emission klimaschädlicher Gase über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Dank der Gesamtbilanz für Kohlenstoff ist das Unternehmen in der Lage, verschiedene Lösungen zur Wasseraufbereitung zu ermitteln und mögliche Einsparmaßnahmen mit den damit verbundenen Kosten und Vorteilen aufzuzeigen.In öffentlichen Projekten beispielsweise in Grossbritannien gehört eine Einschätzung der zu erwartenden Klimagas-Emissionen zum Standard jeder Ausschreibung. Auch in der Industrie haben sich zahlreiche global agierende Unternehmen - zum Beispiel in der Nahrungs-mittelproduktion - eigene Ziele zur schrittweisen Verminderung ihrer Emissionen gesetzt, über deren Erreichungsgrad kontinuierlich Bericht erstattet wird. Für andere Akteure steht neben dem nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen schon aus monetären Gründen die Verbesserung der Energieeffizienz im Vordergrund. Auch dies wirkt sich positiv in der CO2 -Bilanz aus.Zur Berechnung der Emissionen beim Bau der Anlagen werden die Systeme in ihre Bestandteile zerlegt betrachtet. Die Rohmaterialen wie zum Beispiel Stahl, Aluminium und verschiedene Kunststoffarten werden quantifiziert und mit CO2 -Emissionskoeffizienten multipliziert. Die dabei verwendeten Koeffizienten stammen aus mehreren international anerkannten Datenbanken. Die wichtigsten Faktoren für den Betrieb sind die eingesetzten Rohwassertypen, Energieverbrauch und Betriebsmittel.Integriertes Wasser-ManagementEine Produktionsanlage, die kein Wasser abführen muss, dürfte eine der konsequentesten Umsetzungen für einen ressourcenschonenden Umgang mit Wasser sein. Grundlagen für die Realisierung eines solchen Projektes schafft die niederländische Evides Industriewasser B.V. in China: Dort wird im trockenen Norden eine Demonstrationsanlage für die Aufbereitung von Abwasser zu hochwertigem Industrieprozesswasser gebaut. Die Anlage wird Teil eines Prozesswasserkreislaufs sein, in den das gereinigte Wasser immer wieder zurückgeführt werden kann. Die hochkonzentrierte Schadstofffracht wird zum Feststoff eingedampft und entsorgt. Hintergrund ist die in der Region begrenzte Verfügbarkeit von Süsswasser sowie fehlende Vorfluter für das Einleiten von Abwässern.Das Aufbereiten von Abwasser zur Weiterverwendung ist einer der Schwerpunkte dieses Anbieters. Im Hafengebiet von Rotterdam konnte zum Beispiel mit einem neuartigen Verfahrenskonzept eine erhebliche Verbesserung der Wasserqualität für Industriekunden erzielt werden. Hier besteht ein hoher Bedarf an ultrareinem demineralisiertem Wasser, gleichzeitig ist bei Grund- und Oberflächenwasser ein steigender Salzgehalt zu erwarten. Bei diesem Grossprojekt wurde eine Kombination von bewährten Verfahren mit neuen Technologien realisiert: So dient für die Demineralised Water Plant (DWP) das Wasser aus dem Brielse Meer, einem nahe gelegenen See, als Hauptquelle. Das Verfahrenskonzept setzt Flotation und Filtration sowie Ionentauscher im Zusammenspiel mit Membranen ein. Eine neue Membrantechnologie reduziert den Einsatz von Reinigungschemikalien und verlängert die Lebenszeit der Membranen. Vertikal angeordnete Druckrohre sind mit Ventilen versehen, so dass beim Reinigungs- und Rückspülvorgang Luft zugeführt werden kann. Das reduziert Kosten und schont gleichzeitig die Umwelt.Energieeffiziente MeerwasserentsalzungExperten schätzen, dass der weltweite Wasserverbrauch in den nächsten 15 Jahren um 40 Prozent steigen wird. Wüstenstaaten oder kleine Länder wie Singapur haben wenig Süßwasserquellen und setzen zunehmend auf entsalztes Meerwasser. Das kostet bisher aber viel Energie. Etwa 10 kWh Strom pro m3&nbsp;Wasser fallen für die Verdampfung von Salzwasser an. Die Umkehrosmose verbraucht für die gleiche Menge etwa 4 kWh.Siemens hat den Energieaufwand für die Entsalzung von Meerwasser mehr als halbiert. Eine Pilotanlage in Singapur verarbeitet täglich 50 m3&nbsp;Wasser und braucht dabei pro m3&nbsp;nur 1,5 kWh elektrischen Strom. Bis Mitte 2012 sind Demonstrationsanlagen in Singapur, den USA und der Karibik geplant.Das neue, energiesparende Verfahren von Siemens basiert auf der Elektrodialyse. Es entzieht dem Wasser die positiv und negativ geladenen Ionen der Salze mit Hilfe eines elektrischen Felds. Spezielle Membranen, die nur jeweils eine Ionenart passieren lassen, bilden Kanäle, in denen sich Salzlauge beziehungsweise gereinigtes Wasser sammelt. Mit sinkender Salzkonzentration wird der Prozess jedoch ineffizient, weil der elektrische Widerstand des Wassers zunimmt. Das letzte Prozent Salz extrahiert deshalb eine kontinuierliche Elektrodeionisation (CEDI). Dabei nehmen Ionentauscherharze zwischen den Membranen die Ionen auf und transportieren sie weiter.Elektrolytische Roh- und ProzesswasseraufbereitungEin am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik (IGB) etabliertes Verfahren ist die elektro-physikalische Fällung (EpF). Hier wird das zu behandelnde Wasser durch einen Reaktor geleitet, in dem Opferelektroden von einem elektrischen Strom durchflossen werden. Dies führt dazu, dass zwischen ihnen elektrochemische Reaktionen ablaufen und sich die Opferelektroden unter Freisetzung ihrer Metallionen auflösen. Dabei entstehen in Advanced Oxidation-Prozessen (AOP) neben reaktiven Radikalen auch Metall-Hydroxidflocken. Diese elektrolytisch gebildeten Metall-Hydroxidflocken haben ein hohes Adsorptionsvermögen und können so fein verteilte Partikel binden. Außerdem kommt es zu Mitfällungs- und Einschlussfällungsreaktionen, bei denen gelöste organische und anorganische Stoffe gefällt werden. Die ausgefällten Stoffe lassen sich dann mechanisch abscheiden.Oxidative und adsorptive Verfahren wie die EpF können je nach Aufgabenstellung kombiniert werden. Ein weiterer Vorteil dieser Prozesse liegt darin, dass sie für einen Standby-Betrieb geeignet und jederzeit zu- und abschaltbar sind. Die Integration in bestehende Anlagen und die Automatisierung bis hin zum autonomen Betrieb oder zur Fernsteuerung sind problemlos möglich. So kann beispielsweise die kontinuierliche Online-Erfassung des organischen Kohlenstoffs (TOC, total organic carbon) eine bedarfsabhängige und folglich energieoptimierte Aufbereitung gewährleisten.Durch das Einsparen von Chemikalien bieten elektrolytische und oxidative Verfahren wirt-schaftlich attraktive und nachhaltige Lösungen, um Betriebs-, Prozess- und Abwasser von Substanzen zu befreien, die in einer biologischen Klärstufe nicht abgebaut werden. Die für den Betrieb der Anlage benötigte Energie kann als elektrischer Strom auch regenerativ durch Photovoltaik- oder Windkraftanlagen bereitgestellt werden.Prozesswasser-Kreislaufführung in der GalvanikIn der Oberflächentechnik ist die prozessintegrierte Nutzung von Wasser durch Mehrfach-nutzung und Kreislaufführung weiter verbreitet als in der allgemeinen Chemie. Die Betrachtung von Teilströmen, die dem zu Grunde liegt, beinhaltet auch für die chemische Industrie Einsatzmöglichkeiten für die Membrantechnik. In der Regel ist die Trennung und separate Aufbereitung von Teilströmen jedoch mit einem neuen Konzept für die 'Wasser-Logistik' im Betrieb verbunden und deshalb aufwändig. In der Abwassertechnik hat sich seit einigen Jahren, gerade in der pharmazeutischen Industrie, der MembranBioReaktor (MBR) einen festen Platz erobert. Die Anwendung findet in der Regel End-of-the-Pipe statt, d. h. am Ende des Prozesses. Die Membran sorgt dafür, dass der biologische Reinigungsprozess sehr weitgehend ablaufen kann und die Membran als Barriere sorgt für einen feststofffreien Ablauf. Die sehr hohe Reinigungsleistung von MBR-Anwendungen ist eine notwendige Voraussetzung für den Einsatz von z. B. Umkehrosmosen für echtes Wasser-Recycling. Dieser Weg wird bereits in der chemischen und pharmazeutischen Industrie und benachbarten Industriezweigen verfolgt. Er stellt eine Möglichkeit dar, den spezifischen Wasserverbrauch zu senken.Ein Praxis-Beispiel: Das Unternehmen Oftech Oberflächentechnik beschichtet Bauteile der Automobil- und Elektroindustrie. Im Zuge der Umstellung von Chrom-VI- auf Chrom-III-Beschichtungen wurde eine mobile Anlage installiert, in der spezielle Ionentauscher frühzeitig Störstoffe aus den Prozesslösungen (Elektrolyten) entfernen. Ergebnis: Die Menge an verbrauchten Beizen und Elektrolyten wird reduziert, die Standzeiten der Wirkbäder konnten deutlich verlängert werden.Wasserrecycling in der GetränkeindustrieEiner der grössten Wasserverbraucher im Getränkebetrieb ist die Flaschenwaschmaschine. Hier wird in der Spülzone mit einem Aufwand von 100 bis 1000 ml Wasser pro Flasche die Reinigungslauge in einer mehrstufigen Kaskade aus den Flaschen ausgespült. Typischerweise wird der Ablauf aus der Spülzone für die Vorweiche und/oder den Kastenwäscher weiterverwendet. Auch die Energie zum Erwärmen der Reinigungsmedien ist beträchtlich.Die Prozessphilosophie des Wasserrecyclings der FuMA-Tech GmbH beruht darauf, für alle mit dem Spülprozess in das Wasser eingetragenen Verunreinigungen eine 'Senke' zu schaffen. Der Aufbereitungsprozess besteht aus einer Verfahrenskombination von Ultrafiltration und Umkehrosmose, kombiniert mit einer zweistufigen Neutralisation unter Verwendung von Kohlensäure. Die Ausrüstung des Recyclingsystems mit UV-Desinfektionsanlagen und einer automatisierten Membranreinigung und Anlagendesinfektion sorgt dafür, dass auch unter kritischen Rohwasserbedingungen (Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB), Temperatur) eine Anlagenverkeimung unterbleibt. Typischerweise können mit dem Wasserrecycling 50 bis 60 Prozent des Frischwassers eingespart werden. Das Produktwasser ist weitgehend entsalzt und entspricht in den Qualitätsanforderungen der Trinkwasserverordnung.Leitungsverluste mindern spart auch EnergieDas grösste Einsparpotenzial beim Wasserverbrauch liegt in der Vermeidung bzw. Verminderung von Verlusten. Bei der landwirtschaftlichen Bewässerung, die weltweit rund 70 Prozent des Wasserverbrauchs ausmacht, lassen sich durch effiziente Bewässerungssysteme Verdunstungsverluste von 50 auf 10 Prozent verringern. Bei der Trinkwasserversorgung sind Netzverluste von 30 bis 50 Prozent eher die Regel als die Ausnahme. So versickern in London ca. 900 Millionen Liter Trinkwasser pro Tag. Während der durchschnittliche Wasserverlust in Entwicklungsländern bei 43 Prozent liegt, weisen die Wassernetze in Europa zwischen 15 und 30 Prozent Wasserverluste auf. Deutschland liegt mit 8 Prozent am unteren Ende der Skala. Aber auch hierzulande summieren sich die Wasserverluste aufgrund maroder Leitungsnetze auf 500 Millionen m3&nbsp;pro Jahr. Der daraus resultierende Investitionsbedarf liegt bei über 13 Milliarden Euro. Allein durch Reduzierung dieser Verluste lässt sich nicht nur der Wasser­, sondern auch der Stromverbrauch senken, denn der Wassertransport verursacht etwa 90 Prozent des Energiebedarfs bei der Wasserversorgung.Prozessanalytik und ProzessautomatisierungDie Prozessanalytik in der industriellen Wassertechnik erfordert neben der Entwicklung von Analysetechniken zur Prozessverfolgung eine Datenanalyse und -bewertung, worauf aufbauend Stoff- und Prozessdaten generiert werden können. Die Zielsetzung der Prozessautomatisierung und -optimierung besteht darin, eine konstante Produktqualität bei niedrigen Kosten zu erreichen und sichere sowie umweltverträgliche Prozesse betreiben zu können.Derzeit fehlen noch geeignete Verfahren, um eine differenzierte Beurteilung der Leistungsfähigkeit und der Qualitätskontrolle wassertechnischer Anlagen durchführen zu können; dies gilt insbesondere auch für toxische und refraktäre Stoffe sowie Spurenstoffe. Die Realisierung derartiger Systeme erfordert neben robusten und langzeitstabilen Methoden zyklisch arbeitende und automatisierte Techniken, die auftretende Störungen erkennen und Gegenmassnahmen zur Behebung einleiten. Um eine effektive Überwachung zu gewährleisten, sind Prozessanalysatoren notwendig, die Multikomponenten-Gemische in einem Arbeitsgang analysieren. Neben biologischen und photometrischen Verfahren werden zukünftig verstärkt chromatographische Analyseverfahren zum Einsatz kommen. Dazu sind Kenntnisse vor allem zum Trennsäulenzustand sowie zur Fehlerfrüherkennung nachlassender Trennsäuleneigenschaften zu entwickeln.ChemWater: Nachhaltige industrielle WassernutzungEuropa muss seine Wasserressourcen effizienter nutzen. Die chemische Industrie spielt dabei eine wesentliche Rolle: Sie ist einer der größten Wassernutzer und stellt zugleich Schlüsseltechnologien für die Wassernutzung bereit. Das EU-geförderte Projekt ChemWater soll europäische Initiativen im Rahmen bestehender Technologie-Plattformen und darüber hinaus vernetzen, um neue Erkenntnisse aus den Bereichen Nanotechnologie, Materialforschung und Prozessinnovation auszuwerten und für ein nachhaltiges industrielles Wasser-Management zu nutzen.Kerngedanke des Projektes ist es, nicht nur den Nutzen von Wasser für die Chemie zu berücksichtigen, sondern auch den Nutzen der Chemie für das Wasser-Management. Damit soll die Rolle der Prozessindustrie als Technologieanbieter und Know-how-Träger unterstrichen werden. Die chemische Industrie als Ausgangspunkt bietet den Vorteil, dass hier gewonnene Erkenntnisse auf eine Vielzahl anderer Branchen übertragbar sind.Fazit:&nbsp;Das integrierte Management und die Behandlung industrieller Roh-, Prozess- und Abwässer sind unabdingbare Bestandteile einer ressourceneffizienten Produktion. Sie sind Voraussetzung für eine ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Nutzung von Wasser und dessen Inhaltsstoffen. Auf der ACHEMA 2012 vom 18. bis 22. Juni in Frankfurt am Main stehen ganzheitliche Systembetrachtungen im Mittelpunkt der Anbieter von Wasseraufbereitungs-Technologien.&nbsp;(Die Trendberichte werden von internationaen Fachjournalisten zusammengestellt. Die DECHEMA ist nicht verantwortlich für unvollständige oder falsche Informationen.)&nbsp;]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:40:00 +0100</pubDate>
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			<title>Roche will Illumina für 5,7 Milliarden Dollar übernehmen</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/roche-will-illumina-fuer-57-milliarden-dollar-uebernehmen/</link>
			<description>Mit einer Milliardenübernahme will der Pharmakonzern Roche seinen Bereich  Life Sciences und Diagnostika stärken. Für 5,7 Milliarden US-Dollar wollen die Schweizer den US-Konzern Illumina übernehmen, einen Spezialisten im Bereich der Gensequenzierung. Die Offerte von 44,50 Dollar je Aktie entspricht einer Prämie von rund 18 Prozent auf den Schlusskurs der Illumina-Aktie vom Dienstag.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die feindliche Übernahme soll der Roche Holding AG dabei helfen, die Technologie der Gensequenzierung schneller in der klinischen Diagnostik und in der Labor-Diagnostik zu etablieren. Langfristig werde erwartet, dass die Sequenzierung des menschlichen Erbgutes zur Entdeckung komplexer Biomarker führen kann, die als Begleitdiagnostika für Medikamente und zielgerichtete Behandlungen dienen können.&nbsp;&quot;Unsere Offerte von 44,50 Dollar in bar pro Aktie stellt einen fairen und attraktiven Wert von Illumina dar&quot;, sagte Roche-Vorstandsvorsitzender Severin Schwan. &quot;Wir gehen deshalb davon aus, dass die Aktionäre von Illumina die Möglichkeit begrüssen werden, ihre Anteile zu einem deutlichen Aufschlag gegenüber dem derzeitigen Marktpreis verkaufen zu können.&quot;&nbsp;Seinen bestehenden Geschäftsbereich Applied Science will Roche mit Illumina zusammenzuführen und den Hauptsitz des Bereichs aus dem bayerischen Penzberg nach San Diego verlegen. Am Standort Penzberg sollen operative Aktivitäten von Applied Science fortgeführt werden.&nbsp;Wie Illumina auf die feindliche Übernahmeofferte aufnehmen wird, blieb am Dienstagabend noch offen. Sprecher des Unternehmens reagierten nicht auf Anfragen.&nbsp;(Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 09:13:00 +0100</pubDate>
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			<title>Lonza entlässt CEO Borgas</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/lonza-entlaesst-ceo-borgas/</link>
			<description>Der Schweizer Chemie- und Biotechkonzern Lonza hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem CEO Stefan Borgas getrennt Grund für die Entlassung sei das schlechte Abschneiden von Borgas. </description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Während der letzten zwei oder drei Jahre hat Lonza die gesteckten Ziele nicht erreicht&quot;, begründete Verwaltungsratspräsident Rolf Soiron die Entscheidung. Soiron will die Geschäfte des Basler Unternehmens nun führen, bis ein neuer&nbsp;CEO gefunden ist. Borgas wurde entlassen, nachdem Lonza mit den Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres die Markterwartungen enttäuscht hatte. Der Nettogewinn der Schweizer sank um 46 Prozent auf 154 Millionen Schweizer Franken, umgerechnet 127,4 Millionen Euro. Die Umsätze stagnierten bei 2,7 Milliarden Franken. Grund für den Gewinneinbruch war vor allem die günstige Konkurrenz asiatischer Chemiehersteller. Zusätzlich belasteten die hohe Energiekosten in der Schweiz und der starke Franken. Die schlechten Zahlen haben den Börsenkurs der Lonza-Aktien im vergangen Jahr um mehr als ein Fünftel einbrechen lassen. Im vergangenen Jahr übernahm Lonza den amerikanischen Biozide-Hersteller Arch, um sich&nbsp;auf dieser&nbsp;Basis&nbsp;ein zweites starkes Standbein neben der Produktion von pharmazeutischen Wirkstoffen (API) aufzubauen. Im Das Custom-Manufacturing von&nbsp;API sieht sich Lonza einer zunehmend starken Konkurrenz aus Fernost sowie einem verschärften Preisdruck ausgeliefert.&nbsp;Um die Erträge zu steigern, streben die Schweizer&nbsp;u.a. eine Erweiterung der Wertschöpfungskette in Richtung fertige Formulierungen an. Lonza&nbsp;betreibt selber&nbsp;Standorte in Asien, grösster Konzernstandort ist aber nach wie vor das Werk in&nbsp;Visp VS mit rund 2800 Mitarbeitern.(Dow Jones/rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 08:22:00 +0100</pubDate>
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			<title>Novartis-Wachstum gebremst</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/novartis-wachstum-gebremst/</link>
			<description>Abschreibungen auf Forschungsprojekte, Restrukturierungskosten und niedrigere Preise für Medikamente machen dem Pharmakonzern Novartis zu schaffen. Das Nettoergebnis brach im vierten Quartal um fast die Hälfte ein, wie die Novartis AG mitteilte. Für das laufende Geschäftsjahr gaben die Basler einen eher verhaltenen Ausblick. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Den Umsatz sieht das Baseler Unternehmen, das sich wegen der auslaufenden Patente auf wichtige Medikamente der zunehmenden Konkurrenz durch Generika ausgesetzt sieht, lediglich auf dem Niveau von 2011. Die operative Kernmarge soll leicht unter der von 2011 liegen. Unter anderem verliert im laufenden Jahr der Blutdrucksenker Diovan seinen Patentschutz in den USA. Mit einem&nbsp;Umsatz von 5,67 Mrd. US-Dollar war Diovan auch 2011 noch der verkaufsstärkte Blockbuster&nbsp;von Novartis. Eine Enttäuschnung mussten die Basler im 4. Quartal&nbsp;2011 im Zusammenhang mit einem neuen Hoffnungsträger, dem&nbsp;&nbsp; Blutdrucksenker Rasilez/Tekturna, hinnehmen:&nbsp;Im Dezember hatte Novartis eine Studie mit Rasilez/Tekturna bei Hochrisikopatienten mit Diabetes und beeinträchtigter Nierenfunktion abgebrochen,&nbsp;weil eine erhöhte Gefahr von schädlichen Nebenwirkungen festgestellt worden war.
Im Zeitraum von Oktober bis Dezember fiel der Nettogewinn des Konzerns auf 1,2 Milliarden US-Dollar nach 2,17 Milliarden im Vorjahreszeitraum und verfehlte damit die Markterwartung von 1,76 Milliarden Dollar klar.&nbsp;Beim Umsatz konnten die Schweizer dagegen punkten. Die Erlöse stiegen im vierten Quartal höher als erwartet um 4 Prozent auf 14,8 Milliarden Dollar, unter anderem wegen des Umsatzbeitrages des übernommenen Augenspezialisten Alcon. Durch das Erstarken des Dollars gegenüber den meisten wesentlichen Währungen wurde die Umsatzentwicklung um 1% beeinträchtigt.&nbsp;
Im Gesamtjahr 2011 erzielte Novartis einen Umsatz von 58,6 Mrd. Dollar, was gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 16 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der operative Gewinn gab 2011 um 5 % auf 11,0 Mrd. Dollar nach, der Reingewinn legte um 12 % auf 13,5 Mrd. Dollar zu. Positiv hebt die Novartis-Führung in ihrer mitteilung die dynamische Verjüngung des Portfolios hervor:&nbsp;Die jüngsten Produkte des Konzerns&nbsp;erzielten demnach 2011 einen Zuwachs von 38 %&nbsp;und steuerten 25 % (14,4 Mrd. Dollar) zum Nettoumsatz bei. (Dow Jones/PD/rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 08:19:00 +0100</pubDate>
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			<title>Petroplus plant Insolvenz</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/petroplus-plant-insolvenz/</link>
			<description>Die Schweizer Raffineriegruppe Petroplus AG will nach dem Scheitern der Gläubigerverhandlungen schnellstmöglich einen Insolvenzantrag in der Schweiz stellen. Die Geldgeber hatten sich nicht bereiterklärt, die Kreditlinien freizugeben, begründete das Management die Entscheidung. Auch die Tochtergesellschaften in anderen Ländern werden ihre Zahlungsunfähigkeit erklären. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Ausserdem hat die Zug ansässige Petroplus die Zahlungsunfähigkeit für die ausstehenden vorrangigen Anleihen und Wandelanleihen über insgesamt 1,75 Mrd US-Dollar erklärt, die von der Petroplus Finance Ltd begeben wurden.&nbsp;Der Vorstandsvorsitzende Jean-Paul Vettier sprach von einem unvermeidbaren Schritt. Eine Vereinbarung mit den Kreditgebern sei wegen der angespannten Lage sowohl bei den Banken als auch im Raffineriegeschäft nicht möglich gewesen.&nbsp;Petroplus kämpft seit Dezember ums Überleben, nachdem die Banken die Kreditlinien eingefroren haben. Das Unternehmen hatte schon zuvor mit niedrigen Margen und einer schwachen Nachfrage für die eigenen Produkte zu kämpfen - Folge von allgemeinen Überkapazitäten und der Konjunkturschwäche in Europa.&nbsp; Von den fünf Raffinerien in Europa mit einer Tageskapazität von 667000 Barrel hatte Petroplus bereits drei in Frankreich, Belgien und der Schweiz stillgelegt. In der vergangenen Woche hatte das Unternehmen die Suche nach Käufern für diese Anlagen angekündigt. Außerdem würden strategische Alternativen für die beiden noch in Betrieb befindlichen anderen geprüft. Petroplus beschäftigt 2500 Mitarbeiter.&nbsp;&nbsp;(Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 15:16:00 +0100</pubDate>
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			<title>Werk in Nyon bleibt erhalten</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/werk-in-nyon-bleibt-erhalten/</link>
			<description>Novartis wird ihren Produktionsstandort in Nyon nun doch nicht schliessen. Dies kündigte der Konzern am Dienstag an. Die 320 Stellen in dem Novartis-Werk im Kanton Waadt bleiben somit erhalten. Auch in Basel will Novartis weniger Stellen streichen als zunächst angekündigt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Erhalt des Standorts Nyon/Prangins sei dank einer „konstruktiven Lösungsfindung“ möglich geworden, teilte Novartis mit. Gefunden wurden die jetzige Lösung im Rahmen des Konsultationsverfahrens, an dem u.a. Mitarbeitervertreter, Gewerkschaften sowie kantonale und eidg. Behörden teilnahmen. Im Gegenzug gewährt der Kanton Waadt dem Konzern Steuererleichterungen.&nbsp; Ausserdem verzichten alle Angestellten im Werk Nyon auf einen teile der für 2012 vereinbarten Lohnerhöhungen, und die im GAV Beschäftigten erhöhen ihre Arbeitszeit von 37,5 auf 40 Wochenstunden.Novartis will nun in die Mordernisierung des Waadtländer Werks investieren und die Zulassung der Produktionsstätte durch die US-Gesundheitsbehörde FDA beantragen.Auch bei Novartis in Basel wird es weniger Entlassungen geben als zunächst angekündigt. Einem Drittel der betroffenen 760 Angestellten soll intern eine andere Stelle vermittelt werden, ein weiteres Drittel soll die Möglichkeit des Vorruhestands erhalten. (PD)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 12:24:00 +0100</pubDate>
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			<title>BASF verlagert &quot;Grüne Gentechnik&quot; in die USA</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/basf-verlagert-gruene-gentechnik-in-die-usa/</link>
			<description>Der weltgrösste Chemiekonzern BASF verlagert seine Sparte Pflanzenbiotechnologie von Deutschland in die USA. Damit zieht der Ludwigshafener Konzern Konsequenzen aus der ablehnenden Haltung der europäischen Verbraucher, Landwirte und Politiker gegenüber genveränderten Nahrungsmitteln. In Europa fehle es an Akzeptanz für Pflanzenbiotechnologie, begründete BASF die Entscheidung. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Firmensitz der Tochtergesellschaft BASF Plant Science werde vom rheinland-pfälzischen Limburgerhof nach Raleigh im US-Bundesstaat North Carolina verlagert. In Limburgerhof arbeiten laut BASF-Mitteilung derzeit&nbsp;157 Angestellte für den Bereich Plant Science.&nbsp; Das Unternehmen plant&nbsp; zudem die Schliessung des deutschen Standorts Gatersleben (57 Mitarbeiter) und des schwedischen Standorts Svalöv (6 Mitarbeiter). &nbsp;123 Positionen von Limburgerhof und Gatersleben sollen an andere Standorte von BASF Plant Science, hauptsächlich nach Raleigh transferiert werden.&nbsp;In der Summe&nbsp;werden im Zuge der Verlagerung&nbsp;140 Stellen in Europa gestrichen.&nbsp;Wie BASF ebenfalls mitteilte, sollen die Forschungsstandorte des Unternehmens bei Metanomics in Berlin in Crop Design in Gent (Belgien) ausgebaut werden.&nbsp;
Aus für &quot;Genkartoffeln&quot;Indes will BASF Plant Science die Entwicklung und Kommerzialisierung aller Produkte stoppen, deren Kultivierung allein auf die europäischen märkte ausgerichtet ist. Dies betrifft&nbsp; die gentechnisch veränderten Stärkekartoffeln (Amflora, Amadea und Modena), die gegen Kraut- und Knollenfäule resistente Kartoffel Fortuna, eine gegen Kraut- und Knollenfäule resistente Stärkekartoffel und eine Weizensorte, die resistent gegen Pilzbefall ist. Um alle Optionen für die Kartoffelprodukte zu erhalten, werde BASF Plant Science jedoch die Zulassungsprozesse, die bereits angelaufen sind, fortführen.&nbsp;(PD, Dow Jones, rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 14:14:00 +0100</pubDate>
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			<title>Novartis baut massiv Stellen in den USA ab</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/novartis-baut-massiv-stellen-in-den-usa-ab/</link>
			<description>Der Pharmakonzern Novartis reagiert mit einem massiven Stellenabbau in den USA auf den Wegfall eines Exklusivverkaufsrechts sowie auf Umsatzeinbussen. Insgesamt würden im Zuge einer Neuordnung des Pharmageschäfts in den Vereinigten Staaten knapp 2000 Stellen wegfallen, teilte das Unternehmen aus Basel mit. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Umbau kommt den Konzern teuer zu stehen. Im Summe fallen Belastungen von rund 1,2 Milliarden US-Dollar an, der Großteil davon in Form von Abschreibungen. Die Massnahmen sollen dann ab 2013 Einsparungen von etwa 450 Millionen Dollar bringen.&nbsp;Die Novartis AG hatte jüngst einen herben Rückschlag mit ihrem Blutdrucksenker Rasilez/Tekturna erlitten. Bei einer Überprüfung des Mittels wurden Nebenwirkungen festgestellt, woraufhin der Konzern seine Langzeitstudie Altitude einstellte. Auf den zu erwartenden Umsatzrückgang stimmte die Gesellschaft die Anleger im Dezember bereits ein. In den ersten neun Monaten 2011 beliefen sich die Erlöse mit dem Produkt auf 449 Millionen US-Dollar, es hatte damit einen Anteil von 1 Prozent am Konzernumsatz.&nbsp;Die Nummer eins im Markt für Blutdrucksenker, das Mittel Diovan, verliert im September 2012 den Patentschutz. Die Produkte der Diovan-Gruppe sind laut Novartis mit einem Anteil von 13,5 Prozent (Januar bis August 2011) die meistverkaufte Markenmedikamente zur Blutdrucksenkung weltweit.&nbsp;(Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 13:57:00 +0100</pubDate>
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			<title>Verfahrenstechnik-Knowhow online erwerben</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/verfahrenstechnik-knowhow-online-erwerben/</link>
			<description>Mit my|eCampus hat Endress+Hauser ein innovatives, web-basiertes Trainingsprogramm speziell für die industrielle Verfahrenstechnik entwickelt. Das technische Training online ermöglicht es, sich rund um die Uhr sehr komfortabel zum Thema Messtechnik und Automatisierungslösungen zu qualifizieren – Reisezeiten und Fahrtkosten entfallen komplett. Jede der Einheiten ist so ausgelegt, dass sie in maximal einer Stunde zu absolvieren ist. Ein abschliessender Test inklusive Zertifikat stellt einen nachhaltigen Lernerfolg sicher.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das mehrsprachige Trainingsprogramm startet zunächst mit acht technischen Grundlagenthemen. Die erste Lerneinheit &quot;Grundlagen der industriellen Messtechnik&quot; ist kostenfrei zugänglich. Das weitere Trainingsangebot bietet Endress+Hauser gegen eine geringe Nutzungsgebühr an. Auf Wunsch erstellt das Unternehmen seinen Kunden auch individuelle, massgeschneiderte E-Learning-Angebote.&nbsp;
Die Technologien und deren gerätetechnische Anwendungslösungen werden in verschiedenen Industrien entlang der Produktlinien von Endress+Hauser praxisnah dargestellt. Besonderen Wert legt der Komplettanbieter für Messtechnik dabei auf Interaktionen mit dem Lernenden und einen ausgewogenen Mix multimedialer Wissensvermittlung. Dies macht das E-Learning-Programm nicht nur besonders attraktiv, sondern bietet dauerhaften und hohen didaktischen Mehrwert. Unter&nbsp;https://endress.my-e-campus.com&nbsp;erfahren Sie mehr.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 11:15:00 +0100</pubDate>
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			<title>Cilag will 120 Stellen in Schaffhausen streichen</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/cilag-will-120-stellen-in-schaffhausen-streichen/</link>
			<description>Die Cilag AG will die Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe in Schaffhausen stark zurückzufahren. Dabei sollen von 2014 bis 2015 schrittweise 120 der insgesamt über1000 Stellen des Unternehmens gestrichen werden. Cilag begründet den Schritt u.a. mit dem Preisdruck auf pharmazeutischen Wirkstoffen, insbesondere im Bereich Generika, sowie mit Überkazitäten im Cilag-Mutterkonzern Johnson &amp; Johnson.  Die Gewerkschaft Unia fordert die Cilag-Führung auf, den Stellenabbau zu minimieren und auf Entlassungen zu verzichten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gemäss&nbsp;Cilag General Manager Pete Federico ist der Druck auf Preise und Margen pharmazeutischer Wirkstoffe, insbesondere im Bereich der Nachahmerprodukte, ständig im Steigen begriffen. Aus diesem Grund hätten&nbsp;Absatz und&nbsp;Rentabilität im Geschäft mit der Produktion solcher Wirkstoffe für Dritte in den vergangenen Jahren stetig abgenommen. Zudem entstünden beim Mutterkonzern der Cilag, der amerikanischen Johnson &amp; Johnson, bei der Wirkstoffproduktion mittel- bis langfristig Überkapazitäten. «Bereits seit einiger Zeit hat die Cilag damit gekämpft, in diesem Bereich gegenüber andern internen und externen Anbietern konkurrenzfähig zu bleiben», erklärt&nbsp; Federico. «Unter den neusten Vorzeichen erscheint eine Weiterführung dieser Sparte in Schaffhausen nicht als sinnvoll. Um die Zukunft unseres Unternehmens am Standort Schaffhausen zu sichern, fokussieren wir uns besser auf unsere Stärken.»&nbsp;
Die Cilag-Führung plant, ab 2014&nbsp; die Produktion schrittweise zurückzufahren und Ende 2015 bis auf jene in der High Containment Plant (HCP) komplett aufzugeben. Danach würden nur noch in der HCP Wirkstoffe hergestellt. «Diese Fabrik ist imstande, relativ geringe Mengen von hoch wirksamen Wirkstoffen unter abgeschirmten Bedingungen zu produzieren. Das erlaubt uns, den Fokus auf die Leistungsfähigkeit und Kompetenz zu legen, bei der wir unseren Kunden differenzierte Angebote mit dem entsprechenden Mehrwert unterbreiten können»,&nbsp;wird Pete Federico in dem Communiqué weiter zitiert. In der HCP werde u.a. der Wirkstoff des für Johnson &amp; Johnson&nbsp;Krebsmittel&nbsp;wichtigen Krebsmittels &quot;Velcade&quot; hergestellt.
Der Restrukturierung sollen rund 120 Stellen zum Opfer fallen. Zurzeit arbeiten laut Cilag rund 160 Mitarbeitende&nbsp;in Schaffhausen im Bereich Wirkstoffproduktion, einschliesslich der Belegschaft der HCP. Insgesamt beschäftigt die Pharmaproduktionstochter von Johnson &amp; Johnson über 1000 Mitarbeiter. Gemäss Communiqué sollen&nbsp;so viele Stellen wie möglich durch natürliche Fluktuationen, Versetzungen sowie die Nichterneuerung von Temporärstellen abgebaut werden. «Wir werden alles daran setzen, für Mitarbeitende, die ihre Stelle verlieren könnten, geeignete Stellen bei der Cilag oder innerhalb unserer Unternehmensgruppe zu finden», erklärte&nbsp;Federico. Kündigungen sollen frühestens auf 2014 ausgesprochen werden, ein Sozialplan werde erstellt.&nbsp;In der nun beginnenden Konsultationsfrist will das Cilag-Management &nbsp;Gespräche mit den Sozialpartnern&nbsp;führen und mit Vertetern des Kantons&nbsp;nach Lösungen für die betroffenen Mitarbeiter suchen.&nbsp;
Die wirksamste Weise, die strategische Position der Cilag innerhalb der Johnson &amp; Johnson Gruppe zu stärken und deren Zukunft zu sichern,&nbsp;ist laut Federico&nbsp;die Konzentration auf die &quot;eigentlichen Stärken&quot; der Cilag: die aseptische Herstellung und Verpackung von Parenteralien (sterile Injektions- und Infusionslösungen), sowie damit verbundener Kombinationsprodukte und Konvergenztechnologien. «Hier tun sich für die Cilag in Zukunft neue Chancen auf»,&nbsp;erklärt der Cilag-Chef.&nbsp;
Unia:&nbsp;Keine Entlassungen!Die Gewerkschaft Unia&nbsp;hält den geplanten&nbsp;Abbau für &quot;unverständlich und unnötig&quot;: Johnson&amp;Johnson, habe&nbsp;den operativen Gewinn im Bereich «Pharmaceuticals» im Jahr 2010 um mehr als 10 Prozent auf über 7 Milliarden US-Dollars gesteigert, schreibt Unsia.&nbsp;Die Aussichten des Konzerns&nbsp;seinen weiterhin gut und die&nbsp;Produkte-Pipeline&nbsp;Im Rahmen des voraussichtlich bis Mitte März dauerrnden Konsultationsverfahrens verlangt die Gewerkschaft&nbsp;&quot;vollständige Transparenz&quot;, damit sie zusammen mit der Personalvertretung und der Belegschaft Vorschläge ausarbeiten kann, wie der Stellenabbau verhindert oder reduziert werden kann. Aufgrund der Erfahrungen aus der Sozialpartnerschaft zwischen der Firma und der Gewerkschaft&nbsp;zeigt sich&nbsp;die Unia zuversichtlich, &quot;dass die Cilag die geforderte Transparenz herstellen und sich auf einen konstruktiven Prozess einlassen wird.&quot; Die Unia&nbsp;werde zusammen mit der Personalvertretung alles daran setzen, dass bei der Cilag Schaffhausen gute Lösungen für alle Betroffenen gefunden werden und dass niemand in die Arbeitslosigkeit entlassen wird.&nbsp;&nbsp;&nbsp;Massnahmen gegen die FrankenstärkeDesweiteren fordert die Unia die Politik und die&nbsp;Nationalbank auf, &quot;endlich wirksame Massnahmen gegen die Frankenstärke zu ergreifen, um die Konkurrenzfähigkeit von Schweizer Unternehmungen zu verbessern. Dazu gehört beispielsweise auch, das Wechselkursziel Franken-Euro von 1.20 Franken auf 1.40 Franken zu erhöhen.&quot;&nbsp;(PD, rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 08:52:00 +0100</pubDate>
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			<title>ZHAW Wädenswil informiert zu Studiengängen</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/zhaw-waedenswil-informiert-zu-studiengaengen/</link>
			<description>(Quelle: ZHAW) Die ZHAW Wädenswil gibt folgende Termine für die nächsten Informationsanlässe zu den Studiengängen bekannt:</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bachelor-Studium&nbsp;&nbsp;- Biotechnologie- Chemie- Lebensmitteltechnologie- Umweltingenieurwesen- Facility ManagementSamstag,&nbsp;28. Januar 2012, 10-13 UhrZHAW Wädenswil, Campus GrüentalDienstag, 28. Februar 2012, 17.30 – 19.30 UhrZHAW Wädenswil, Campus Reidbach
&nbsp;Master-Studium Life Sciences mit Vertiefungen in- Food and Beverage Innovation&nbsp;- Pharmaceutical Biotechnology&nbsp;- Chemistry for the Life Sciences&nbsp;- Natural Resource Sciences&nbsp;Dienstag, 6. März 2012, 18-20 UhrZHAW Wädenswil, Campus Grüental
Master-Studium Facility ManagementDer neue konsekutive, englischsprachige Masterstudiengang&nbsp;in Facility Management startete erstmals im September 2011. Die international ausgerichtete Ausbildung bereitet Fach- und Führungskräfte auf Positionen im mittleren und oberen Management dieses stark wachsenden Wirtschaftszweigs vor.&nbsp;Donnerstag, 2. Februar 2012, 17-19 UhrZHAW Wädenswil, Campus Grüental
Studieren an der ZHAW in WädenswilDas Departement Life Sciences und Facility Management der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften befindet sich in Wädenswil. Gelehrt und geforscht wird in den Bereichen Umwelt, Ernährung, Gesundheit und Gesellschaft. Das Aus- und Weiterbildungsangebot umfasst fünf Bachelor-Studiengänge, zwei Master-Studiengänge und ein breites Weiterbildungsprogramm. Derzeit sind rund 1400 Studierenden an der ZHAW in Wädenswil immatrikuliert.&nbsp;&nbsp;An den Info-Anlässen werden die Hochschule und die Studiengänge vorgestellt und Dozierende, Assistierende sowie Studierende beraten die Interessenten individuell.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 17:43:00 +0100</pubDate>
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			<title>Brenntag kauft mexikanischen Anbieter von Duft- und Aromastoffen</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/brenntag-kauft-mexikanischen-anbieter-von-duft-und-aromastoffen/</link>
			<description>Der Chemiedistributeur Brenntag steigt mit einem Zukauf in das Geschäft mit Duft- und Aromastoffen in Lateinamerika ein. Das MDAX-Unternehmen übernimmt die Amco Internacional S.A. de C.V., einen Anbieter von Spezialchemikalien mit Sitz in Mexiko City, wie die Brenntag AG mitteilte. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Amco erzielte 2011 einen Umsatz von gut 20 Millionen US-Dollar. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Brenntag will durch den Kauf von Amco nicht nur auf dem mexikanischen Markt Fuß fassen. Die guten Beziehungen des Familienunternehmens sollen auch die Tür für Geschäfte mit multinationalen Kunden in anderen Ländern öffnen. &quot;Die Übernahme von Amco Internacional wird die Position von Brenntag in der Region mit einem hoch entwickelten Portfolio an Spezialprodukten und Dienstleistungen stärken&quot;, so Peter Staartjes, Präsident von Brenntag Lateinamerika. &quot;Zudem stellen die Synergien, die sich aus dem zusätzlichen Verkauf von Brenntag-Produkten an Amco-Kunden ergeben, einen wichtigen Aspekt der Zukunftsstrategie auf diesem Markt dar.&quot;&nbsp;(DJ)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 17:25:00 +0100</pubDate>
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			<title>Bristol-Myers Squibb verstäkt sich im Bereich Hepatitis</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/bristol-myers-squibb-verstaekt-sich-im-bereich-hepatitis/</link>
			<description>Der amerikanische Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb nimmt einen Milliardenbetrag in die Hand, um auf dem Gebiet der Hepatitis-Bekämpfung weiterzukommen. Erworben werde das Unternehmen Inhibitex Inc, das ein Mittel gegen die Leberkrankheit Hepatitis C entwickelt, teilte die Bristol-Myers Squibb Co am Montag mit.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Den Amerikanern ist der Zukauf zweieinhalb Milliarden US-Dollar wert. Für die Inhibitex-Aktionäre ist das Übernahmegebot dabei ein gutes Geschäft. Bristol-Myers bietet je Aktie 26 Dollar und damit mehr als das zweieinhalbfache des Schlusskurses am Freitag.&nbsp;Die Bekämpfung von Hepatitis C gilt als lukrativ. Weltweit sind 170 Millionen Menschen von dieser Krankheit betroffen. Alleine in den USA sterben jedes Jahr 10.000 Menschen an der Krankheit. Marktforscher rechnen damit, dass der Markt im Jahr 2015 auf ein Volumen von 16 Milliarden Dollar wachsen könnte. Im vorvergangenen Jahr waren es dagegen nur 1,7 Milliarden Dollar.&nbsp;(DJ)]]></content:encoded>
			<category>chemieplus.ch</category>
			<category>Thema des Monats</category>
			<category>Editorial</category>
			<category>Verfahrenstechnik</category>
			<category>MSR/Automation/IT</category>
			<category>Märkte &amp;amp; Akteure</category>
			<category>Forschung</category>
			<category>Analytik/Labor</category>
			<category>Aus- und Weiterbildung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 17:10:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Lebendes Material&quot; nach dem Camembert-Prinzip</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/lebendes-material-nach-dem-camembert-prinzip/</link>
			<description>(Quelle: ETHZ) Forschende der ETH Zürich haben erstmals ein Verbundmaterial aus Polymeren und einem Mikroorganismus kreiert. Dieses erste «lebende Material» hat eine selbstreinigende Oberfläche und bringt bestimmte Essensflecken zum Verschwinden. Ein Camembert-Käse brachte die Wissenschaftler auf die Idee.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Vogelflug diente als Inspirationsquelle für die Konstruktion von Flugzeugen, und es gibt wasserabweisende Oberflächen, die Lotusblüten nachempfunden sind. Dies sind nur zwei Beispiele, bei denen sich Ingenieure von der Biologie haben inspirieren lassen. Wissenschaftler der ETH Zürich unter der Leitung von Wendelin Stark, Professor für Funktionelle Materialen, gehen nun einen Schritt weiter und haben zum ersten Mal ein Material geschaffen, das nicht nur der Biologie nachempfunden ist, sondern auch lebende Organismen, nämlich Pilze, enthält. Die Forscher nennen diesen neuen Werkstoff aus Polymeren und lebenden Organismen ein «Living Material».Dieses lebende Material ist nach dem Sandwich-Prinzip aufgebaut. Eine Schicht eines Edelschimmelpilzes ist dabei zwischen zwei Kunststofffolien eingeklemmt. Die besondere Funktion des neuen Materials: Es reinigt sich unter speziellen Bedingungen von selbst. Das Material bringt nämlich darauf aufgebrachte Zuckerlösung zum Verschwinden.Abwischfest und langlebigMöglich macht dies die obere Kunststoffmembran, die porös ist. Ihre Poren sind gross genug, damit Nährstoffe und Gase zum Pilz und von ihm weg gelangen können, jedoch klein genug, um den Pilz im Sandwich eingeschlossen zu halten. Auf dem Material aufgebrachte Zuckerlösung kann so zur Pilzschicht dringen und von den Organismen metabolisiert werden.Weniger als einen halben Millimeter dünn und flexibel ist das Material, das ETH-Doktorand Lukas Gerber entwickelt hat. Wie eine erste Machbarkeitsstudie zeigt hat, die die Forscher in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins «PNAS» veröffentlichten, ist es ausserdem abwischfest und langlebig. Von Pilzen ist bekannt, dass sie Sporen bilden und so über eine sehr lange Zeit in einem Wartezustand verharren können, um ihre Aktivität zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufzunehmen.Oberflächenschutz wie bei EdelschimmelkäseDas Prinzip der lebenden Oberfläche haben die ETH-Forscher dem Äusseren eines Camembert-Käses nachempfunden. Dieser Käse ist von einer Weissschimmel-Schicht bedeckt, die nicht nur die Käsereifung beeinflusst, sondern ihn auch vor unerwünschten Mikroorganismen schützt.Die Forscher denken nun daran, ihr Material weiterzuentwickeln. «Man könnte etwa einen Antibiotikum-produzierenden Pilz zwischen die beiden Kunststoffmembranen einschliessen», sagt Lukas Gerber. So könnte eine antimikrobielle Oberfläche entstehen, die das Antibiotikum genau dann produziert, wenn es gebraucht wird. Als Anwendung einer solchen Schutzoberfläche wäre die Beschichtung von Tischen und Böden in Spitälern denkbar.Hochhaus als grüne LungeEine weitere Möglichkeit ist laut Gerber, solche Materialien mit Algen statt Pilzen herzustellen. Algen produzieren Sauerstoff. Mit Algenfolie beschichtete Hochhäuser würden so zu einem grünen Turm, der die Funktion eines Waldes wahrnimmt und hilft, CO2&nbsp;abzubauen. Oder man könnte – als dritter Ansatz – Pilze und Algen in dem Material kombinieren. So entstünde eine Art künstliche Biotech-Flechte, mit der sich beispielsweise bestimmte Eiweisse erzeugen liessen. Die Eiweisse wären auch sehr einfach zu isolieren, weil sie durch die poröse Schicht dringen und so von den produzierenden Organismen getrennt sind. Diese Anwendungen sind aber alle noch Zukunftsmusik.
Originalpublikation:Gerber LC, Koehler FM, Grass RN, Stark WJ: Incorporating microorganisms into polymer layers provides bioinspired functional living materials. Proc Natl Acad Sci USA (2011) doi:&nbsp;10.1073/pnas.1115381109]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 15:27:00 +0100</pubDate>
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			<title>Patrick Maletinsky erhält Berufung</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/patrick-maletinsky-erhaelt-berufung/</link>
			<description>Die Georg-H.-Endress-Stiftungsprofessur für Experimentalphysik an der Universität Basel wird mit dem 32-jährigen, derzeit an der Harvard University arbeitenden Schweizer Physiker Patrick Maletinsky besetzt. Die auf den Bereich Nanosensorik ausgerichtete Professur trägt den Namen des 2008 verstorbenen Gründers der weltweit tätigen Endress+Hauser-Gruppe, Dr. h.c. Georg H. Endress. Die Professur wird von der Georg-H.-Endress-Stiftung mit Sitz in Reinach BL mit einem Beitrag von 3,2 Mio. Franken über zehn Jahre finanziert.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit der Georg-H.-Endress-Professur an der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät wird die Forschung im Bereich der Nanosensoren gefördert, so etwa die Entwicklung neuartiger Sensoren, die in der Biotechnologie eingesetzt werden können. Mit dieser Ausrichtung fügt sich die Professur in die Tätigkeit des «Swiss Nanoscience Institute» und in das Curriculum Nanowissenschaften der Universität Basel ein. Die gestiftete Professur ist am Departement Physik angesiedelt, wird aber über die Fachgrenzen hinweg mit der Chemie und der Biologie und zudem auch mit der Fachhochschule Nordwestschweiz zusammenarbeiten.Zum Inhaber der Georg-H.-Endress-Professur wurde als Assistenzprofessor (mit Tenure Track) Prof. Patrick Maletinsky gewählt. Er ist derzeit Postdoktorand an der Harvard Universität, wo er an der Entwicklung neuartiger, hochsensitiver Methoden zur Magnetfeldmessung auf kleinsten Längenskalen arbeitet; dabei werden sogenannte Defektzentren von Diamanten für Sensoren verwendet. Geboren 1979 in Baden AG und aufgewachsen in Schaffhausen, studierte Maletinsky Physik an der ETH Zürich mit Aufenthalten an der Ecole Normale Supérieure Paris und am renommierten JILA (Joint Institute for Laboratory Astrophysics) in Boulder, Colorado (USA). Seine Dissertation schloss er 2008 an der ETH Zürich ab, wofür er 2010 den Prix A. F. Schläfli der Swiss Academy of Sciences erhielt.&nbsp;(PD)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 15:07:00 +0100</pubDate>
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			<title>Stimmung bleibt positiv</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/stimmung-bleibt-positiv/</link>
			<description>Die Stimmung in der Chemie- und Kunststoffindustrie bleibt laut einer aktuellen Umfrage insgesamt positiv. Mehr als ein Drittel der von Ceresana Research befragten Unternehmen spricht derzeit von einer guten Geschäftslage. Nur knapp 14% bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht. Auch erwarten knapp 83% der Panel-Mitglieder, ihren eigenen Marktanteil in den kommenden drei Jahren erhöhen zu können.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ceresana hat für die aktuelle Lage der Unternehmen einen Wert von 10,1 Punkten ermittelt. Die Erwartungen fallen mit 11,6 Punkten noch etwas besser aus. Insgesamt fiel das CIM-Barometer (CIM = Ceresana Industry Monitor) &nbsp;im Vergleich zur Herbst-Umfrage leicht ab.&nbsp;Die durch die Schuldenkrise eingetrübten Erwartungen in Westeuropa haben aber offenbar nur wenig Einfluss auf die Gesamtstimmung: Global bleibe die Branche optimistisch, &nbsp;und die deutlich positiven Erwartungen – vor allem in Osteuropa und Nordamerika – weisen gemäss &nbsp;Ceresana &nbsp;auf einen weiteren Aufwärtstrend hin.
Bedeutsames AuslandsgeschäftOrganisches Wachstum und Erhöhung des Auslandsanteils sollen der Chemie- und Kunststoffindustrie weiter Wachstum bescheren. Dennoch zeigt die Winterumfrage von Ceresana Research Handlungsbedarf bei der Beschaffung von Marktinformationen auf. Obwohl sich die klare Mehrheit der Befragten von neuen Kunden das grösste Wachstumspotenzial verspricht, deckt der CIM grossen Handlungsbedarf bei der Suche nach neuen Kunden auf. So sehen sich 30% der Unternehmen schlecht über potenzielle neue Kunden im Ausland informiert. Dabei ist eindeutig, dass ein Grossteil der Unternehmen ihre Auslandsaktivitäten verstärken und den Exportanteil vergrössern will. „Die angestrebten Wachstumsziele sowie die gewünschte Erhöhung des Auslandsanteils setzen eine fundierte Kenntnis der möglichen Märkte voraus“, sagt Oliver Kutsch, Geschäftsführer von Ceresana. Über 40% jener Unternehmen, die ihre Informationen über mögliche Abnehmer im Ausland als gut bewerten, schätzen auch ihre aktuelle Geschäftslage als gut ein, was ein überdurchschnittlicher Wert ist.&nbsp;
Kundentreue als WettbewerbsvorteilÜber 60% der antwortenden Entscheidungsträger sehen sich im Bereich Kundentreue und Kundenservice besser als die Konkurrenz. Auch liegt für gut 18% der Unternehmen ihr stärkster Wachstumstreiber in bestehenden Kunden. Mehrheitlich setzen die Unternehmen auf die Gewinnung neuer Kunden, die sie vor allem mit Qualität &amp; Design und Technologie überzeugen möchten. Verbesserungspotenzial sehen die Firmen hauptsächlich in den Bereichen Technologie und Marketing, allen voran jedoch bei Kostensenkungen. Diese wollen vor allem jene Unternehmen durchführen, die Kundentreue sowie Qualität und Design ihrer Produkte als Wettbewerbsvorteil sehen.Auch erkennt ein Viertel aller befragten Entscheidungsträger Handlungsbedarf, was ihre Marktinformationen betrifft. Gute Marktinformationen über nachgelagerte Branchen zahlen sich aus: 43% der Firmen, die ihr Wissen über die nachgelagerte Industrie als gut bewerten, können derzeit von einer guten Geschäftslage sprechen – im Durchschnitt aller befragter Unternehmen können dies nur 34% von sich behaupten.Der CIM untersucht vierteljährlich das Geschäftsklima der globalen Chemie- und Kunststoffbranche. Aus einem Pool von über 110000 Unternehmen werden in jedem Quartal ausgewählte Firmen zur Teilnahme eingeladen. Geantwortet haben laut Ceresana Entscheidungsträger aus 46 Ländern. (PD, rma)]]></content:encoded>
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			<category>Analytik/Labor</category>
			<category>Aus- und Weiterbildung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 14:43:00 +0100</pubDate>
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			<title>Pumpen, Kompressoren und Armaturen: Im Zeichen der Energie-Intelligenz</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/pumpen-kompressoren-und-armaturen-im-zeichen-der-energie-intelligenz/</link>
			<description>(Quelle: DECHEMA) Pumpen und Kompressoren verbrauchen einen Grossteil der elektrischen Energie zum Betrieb einer verfahrenstechnischen Anlage. Auf der ACHEMA 2012 vom 18. bis 22. Juni in Frankfurt am Main stehen ‚Best Practices‘ im Mittelpunkt, die den Energieverbrauch dieser Aggregate weiter senken. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass durch die automatisierungstechnische Ertüchtigung mit Regel-Armaturen und Sensoren die Prozesse an Stabilität gewinnen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Man hat sich mittlerweile daran gewöhnt, dass vielen Dingen ‚Intelligenz‘ zugesprochen wird; wir kennen intelligente Pumpen und smarte Regelungen – sogar mitdenkende Werkstoffe wurden schon gesichtet. Hinter dem Begriff der ‚Energie-Intelligenz‘ steckt eine deutlich rationalere Bedeutung: Bezeichnet wird damit die zielgerichtete Auswahl und Kombination energieeffizienter Massnahmen und Komponenten. Und dafür ist durchaus ein gerüttelt Maß an menschlicher Intelligenz vonnöten.Wie identifiziert man Energieeinspar-Potenziale? Ein schneller Ansatz besteht darin, eine einzelne Komponente (Pumpe, Armatur, Wärmeübertrager, Kompressor) oder einen definierten Teil einer Anlage (Druckluftversorgung, Kühlwasserbereitstellung) unter die Lupe zu nehmen und zu optimieren. Das ist für viele Betreiber sicher ein wichtiger erster Schritt, wie auch eine Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) zeigt: Demnach zählen Strömungsmaschinen wie Pumpen, Ventilatoren und Druckluft-Kompressoren zu den besonders 'energiehungrigen' Komponenten einer Anlage.&nbsp;Wesentlich aufwändiger ist es, eine Anlage als Ganzes zu betrachten und als System zu optimieren. Dieser Systemansatz bietet aber als Belohnung auch die größten Energieeinsparungen. Nicht zuletzt profitiert der Betreiber in vielen Fällen quasi als ‚Zusatz-Bonbon‘ von stabileren Prozessen und Produktqualitäten.
Energie-Intelligenz bei Pumpen
Realistische Schätzungen (Motor Challenge Programm; Hydraulic Institute) gehen davon aus, dass zwischen 20 und 25&nbsp;% des weltweit erzeugten Stroms von Pumpen verbraucht werden. Und wiederum ein Viertel davon fällt in Anlagen der Prozess- und Verfahrenstechnik an. Allein in der chemischen Industrie Deutschlands sind geschätzt 490.000&nbsp;Pumpen installiert.Der überwiegende Teil aller in Betrieb befindlichen Pumpensysteme ist mit Kreiselpumpen ausgerüstet. Weltweit wird dieser Anteil auf ca. 73&nbsp;% geschätzt, branchenspezifisch (z.&nbsp;B. in der chemischen Industrie) kann der Anteil durchaus auch bei 85 bis 90&nbsp;% liegen.Die beste Energienutzung verspricht eine punktgenaue Auslegung der Pumpe und die hydraulisch optimierte Anordnung in der Anlage. Auch eine kontinuierliche Wartung bietet Einsparpotenzial, nimmt doch bei allen Aggregaten durch Abnutzung bzw. Alterung der Wirkungsgrad ab. In Rohrleitungen nimmt der Leitungswiderstand durch Korrosion und Ablagerungen zu. Armaturen werden undicht, was zu Druckverlusten im System führt. Dadurch können Pumpen bei schlechter Wartung nach Angaben der Forschungsstelle Energieeffizienz bis zu 15&nbsp;% ihres Wirkungsgrades einbüssen.Im Vergleich zu Kreiselpumpen glänzen Prozess-Membranpumpen in der Praxis oft mit einem doppelt so hohen Wirkungsgrad. Doch wird der theoretisch erreichbare Wirkungsgrad auch bei Verdrängerpumpen insbesondere aufgrund von Reibungsverlusten nicht immer realisiert.Für Reibverluste verantwortlich sind das Getriebe (5 bis 40&nbsp;%), die Kolbenpackung (1 bis 20&nbsp;%), die Lager (je nach Ölniveau bis 3&nbsp;%), die Pantschwirkung (bis 3&nbsp;%) und die Hydraulik (2 bis X&nbsp;%). Als Lösungen bieten sich an:
- Einsatz effizienterer Getriebe wie Zahnradgetriebe oder Riemengetriebe
-&nbsp; Eine günstigere Lagereffizienz (keine Dichtscheiben, Mindestmengenschmierung, optimale Viskosität)
-&nbsp;Gegen Pantschverluste eine Mindestmengenschmierung mit geringstmöglicher Visko­sität
-&nbsp; Wahl möglichst kurzer Dichtungen mit kleinen Dichtflächen.
Und wer die Pulsation bei einer Verdrängerpumpe erfolgreich in den Griff bekommt, reduziert den Verlust um mehr als 1&nbsp;%. Denn eine pulsierende Strömung erzeugt unter Normalbedingungen mehr Druckverlust. Kontinuierliche Strömung spart Energie und schont alle Anlagenkomponenten.
&nbsp;ErP-Richtlinie sichert Mindest-Effizienz-Standards
Gemäaa der europäischen Ökodesign-Richtlinie (ErP) müssen Hersteller die Energieeffizienz ihrer Technik über den gesamten Lebenszyklus verbessern und die Umweltbelastung reduzieren. Das gilt natürlich auch für Pumpen.Nahezu alle Motoren im Leistungsbereich von 0,75 bis 375&nbsp;kW fallen unter die Motorenrichtlinie (EG640/2009), die wie folgt aussieht:
-&nbsp;Schritt 1: Seit dem 16. Juni 2011 müssen alle Motoren die IE2-Norm erfüllen.
-&nbsp; Schritt 2: Ab dem 1. Januar 2015 müssen alle Elektromotoren von 7,5 bis 375&nbsp;kW entweder die IE3-Norm oder die IE2-Norm unter Verwendung eines Frequenzumrichters (FU) erfüllen.
-&nbsp; Schritt 3: Ab 2017 müssen alle Elektromotoren von 0,75 bis 375&nbsp;kW entweder die IE3-Norm oder die IE2-Norm unter Verwendung eines Frequenzumrichters erfüllen.
In den USA gelten solche Mindest-Effizienz-Standards bereits seit Jahren, der Anteil an installierten Hocheffizienzmotoren (IE2) ist deutlich höher als in Deutschland/Europa.Die ErP-Richtlinie basiert auf der einfach nachvollziehbaren Erkenntnis, dass nicht benötigte Energie die ökologisch wie ökonomisch beste Lösung ist. Im Kontext dazu zeigt eine Studie der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) und des Wuppertal Instituts: Durch Stromeinsparungen in Unternehmen und Haushalten lässt sich auf die Jahresproduktion von zehn Kernkraftwerken verzichten.Die schon immer empfohlenen Details einer guten Pumpenauslegung (Arbeitspunkt nahe dem optimalen Betriebspunkt der Pumpe, hydraulisch korrekte Dimensionierung der Rohrleitungen) und die heute verfügbaren Technologien zur Energieeinsparung (effiziente Motoren, Frequenzumformer zur Drehzahlregelung, wirkungsgradoptimierte Hydraulik, Reduk­tion der Verluste in den Wicklungen und in den Lagern) müssen zum Erreichen dieses Zieles aber sehr konsequent umgesetzt bzw. genutzt werden.Die Forschungsstelle Energieeffizienz hat dazu 2009 einige Zahlen ermittelt: Die Investitionskosten setzen sich aus den Kosten des Frequenzumrichters in Höhe von 100 bis 200&nbsp;Euro/kW Pumpenleistung und den Installationskosten von etwa 2000&nbsp;Euro je Pumpeneinheit zusammen (die Kosten sind als Richtwerte zu betrachten).Auch die Laufradanpassung ist eine Möglichkeit, die Leistung einer Kreiselpumpe anlagenspezifisch zu optimieren. Das verringert die Leistungsaufnahme der Pumpe. Das Einsparpotenzial liegt je nach Reduzierung der Pumpen- und Motorleistung zwischen 10 und 40&nbsp;%. Das Anpassen kostet je nach Laufradgrösse bis zu 1000&nbsp;Euro.
&nbsp;Interaktionsfähige E-Pumpen
Der Einsatz drehzahlregelbarer Antriebe kann nicht nur Energie und Kosten einsparen, sondern macht die Pumpe zudem interaktionsfähig. Eine mit Sensoren und mikroelektronischen Bauteilen bestückte Pumpe steht dann als Aktor zur Verfügung, kann sozusagen „handelnd“ auftreten und den Prozessverlauf mitbestimmen.Über die kommunikationsfähige, parametrierbare Pumpe wird beispielsweise sichergestellt, dass ein Medium mit dem gewünschten Druck oder dem erforderlichen Volumenstrom zu einem bestimmten Zeitpunkt im Reaktor zur Verfügung steht. Oder dass zwei Komponenten exakt vermischt zu richtigen Zeit präzise zudosiert werden.Im Vergleich zu mechanischen Regelkonzepten wie dem Drosseln lässt sich die Durchflussmenge mit einem drehzahlvariablen Antrieb wesentlich genauer steuern – bei kürzeren Reaktionszeiten. Die E-Pumpe passt also bei Bedarfsschwankungen die Fördermenge wesentlich schneller und exakter dem aktuellen Bedarf an. Drehzahlregelbare Pumpen arbeiten deshalb nicht nur energieeffizienter, sie helfen auch, Prozesse zu stabilisieren.
Hemmnisse überwinden
Es stellt sich die Frage, wieso Betreiber nicht alle genannten Optimierungsmöglichkeiten bereits umsetzen. Es gibt diverse Erklärungsansätze dafür:
-&nbsp;Entscheidung nach Amortisationszeit: Viele Unternehmen geben für alle Investitionen eine maximale Amortisationszeit von zwei bis drei Jahren vor. Die Amortisationszeit ist aber im Grunde ein reines Mass für das Risiko einer Maßnahme, ermöglicht jedoch keine Aussage über die Rentabilität. Dafür muss die Kapitalwertmethode herangezogen werden.
-&nbsp;Fehlendes technisches Grundverständnis: Der Energieverantwortliche kann die Berechnungen nicht so aufbereiten, dass sie von Entscheidern ohne technisches Grundverständnis verstanden werden.-&nbsp;Sparzwang: Investitionen, die nicht unbedingt notwendig sind, werden abgelehnt.-&nbsp; Fehlendes Personal: Energieeinsparpotenziale sind bekannt, jedoch fehlt die Zeit zur genaueren Betrachtung und Umsetzung.-&nbsp; Investition nur bei Defekt: Häufig wird nur bei einem Anlagenausfall über eine Reinvestition nachgedacht. Dann muss die neue Anlage schnell verfügbar und möglichst billig sein. Lebenszykluskosten werden nicht betrachtet.-&nbsp;Mangelnde Aufschlüsselung der Kostenstellen: Viele Unternehmen kennen nur ihren gesamten Energieverbrauch, der Energieverbrauch in den einzelnen Anlagen wird nicht erfasst. Auch die Personalkosten für Wartung alter Anlagen werden häufig nicht anlagenbezogen ermittelt. Ohne Kenntnis des Energieverbrauchs und der Personalkosten der aktuellen Anlagen können ineffiziente Anlagen nicht erkannt werden, eine Anlagenoptimierung ist nicht wirtschaftlich darstellbar.
Energie-Intelligenz bei Kompressoren
Druckluft wird in der Industrie wie Strom aus der Steckdose verwendet – und ist deshalb als Energieträger in vielen Produktionsprozessen hoch geschätzt. Allein in Deutschland sind etwa 62.000 Druckluftanlagen installiert. Gerade weil Druckluft so sicher und einfach in der Handhabung ist, sind für viele Betreiber die dabei entstehenden Kosten nachgeordnet. So löst sich durch Leckagen zum Teil viel Geld buchstäblich in Luft auf; Verlustraten von 15&nbsp;% sind eher die Regel als die Ausnahme, manchmal erreichen sie sogar bis zu 70&nbsp;%. Inzwischen bieten alle namhaften Hersteller Druckluft-Audits an. Damit werden Leckagen identifiziert, falsch dimensionierte Leitungen erkannt oder eine nicht bedarfsgerechte Erzeugung ermittelt.Höchstmögliche Energieeffizienz jeder einzelnen Druckluft-Komponente ist zwar eine notwendige, aber noch keineswegs hinreichende Voraussetzung für ein optimales Gesamtsystem. Mit Ausnahme von kontinuierlich ablaufenden Prozessen der Verfahrenstechnik weist das per Analyse gewonnene Bedarfsprofil üblicherweise Schwankungen auf. Dann kann es sinnvoll sein, mit drehzahlgeregelten Kompressoren zu arbeiten. Bei grösseren Anlagen empfiehlt sich zudem der Einsatz einer übergeordneten Steuerung. Der Vorteil: Mehrere Kompressoren lassen sich in einer Station aufeinander abgestimmt betreiben. Dann kann zum Beispiel durch Lastverteilung (Splitting) auf mehrere Kompressoren unterschiedlicher Größe das Lastverhalten wirtschaftlicher gestaltet werden.Eine zentrale Druckluftstation bietet dem Betreiber Vorteile, sofern nicht extrem lange Leitungen für eine dezentrale Versorgung sprechen. Lassen sich Kompressoren bündeln, vereinfacht das nicht nur Service und Wartung. Da bei der Verdichtung vor allem Wärme entsteht, kann ein System zur Wärmerückgewinnung die Energiekosten weiter senken. Es lassen sich bis zu 96&nbsp;% der dem Kompressor zugeführten Energie als Abwärme ein zweites Mal nutzen (z.&nbsp;B. für Heizzwecke).
Druckluft-Contracting gewinnt an Fahrt&nbsp;
Immer mehr Unternehmen nutzen die Möglichkeit, Druckluft mit einer neuen und energie­effizienten Anlage zu erzeugen, ohne Investitionsmittel zu binden – Stichwort Contracting. Bevor das Druckluft-Contracting-Modell gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet werden kann, ist das Druckluftprofil zu ermitteln: Also Druckluftverbrauch maximal, durchschnittlich und minimal. Wichtig ist auch das dynamische Verbrauchsverhalten, also: wie groß sind die Verbrauchsänderungen bezogen auf Volumenstrom und Druck innerhalb einer Minute, Stunde oder eines Tages? Welche Druckluftqualität wird benötigt? Und: Arbeitet der Kunde im Einschicht- oder Mehrschicht-Betrieb?Kurz: Wer sich dafür entscheidet, statt eines Kompressors lediglich die Druckluft zu kaufen, verbessert die Kostentransparenz. Exakte Messverfahren garantieren, dass nur die Druckluftmenge berechnet wird, die tatsächlich dem Netz entnommen wurde. Neben der Kostentransparenz ist das kontinuierliche Optimieren der Druckluftkosten ein Hauptvorteil des Contracting-Systems.
Leckagen identifizieren
Dass Druckluft ein teurer Energieträger ist und Leckagen unbedingt zu vermeiden sind – die ‚verlorene‘ Druckluft muss schließlich mit Hilfe energieintensiver Kompressoren kontinuierlich neu erzeugt werden –, ist bekannt und wird dennoch in der Praxis nicht immer ausreichend berücksichtigt.Die oft stark verzweigten, kilometerlangen Druckluftleitungen können aus den unterschiedlichsten Gründen Leckagen aufweisen. Man kann sie beispielsweise durch den Einsatz hochsensibler, thermischer Durchflusssensoren (Messbereichsdynamik bis 1:1.000) identifizieren. Der Strombedarf für Druckluft eines Batterieherstellers konnte auf diese Weise um 563&nbsp;MWh/a gesenkt werden. Dies entspricht einer Einsparung von 21&nbsp;% (ca. 327&nbsp;t CO2), wie der ZVEI berichtet.
Energie-Intelligenz bei Armaturen
Nach der Explosion der Bohrinsel im Golf von Mexiko besteht rund um das Thema ‚Oil &amp; Gas’ ein enormer Innovationsdruck. Dazu präsentieren mehrere Hersteller Lösungen im Bereich LDAR (Leak Detection and Repair).Pilotgesteuerte Sicherheitsventile sind bereits seit Jahren in den USA und auch im mittleren Osten bewährt; in den meisten europäischen Ländern sind solche Ventile erst durch die harmonisierte Norm DIN EN ISO 4126-4 zulässig. Ihr Vorteil: Die bis zum Ansprechdruck steigende Zuhaltekraft eines solchen Ventils bietet dem Betreiber den Vorteil, seine Anlage nahe am Ansprechdruck des Ventils betreiben zu können. Zudem erlauben Pilot-gesteuerte Sicherheitsventile höhere Gegendrücke als federbelastete Sicherheitsventile. Dazu wird die Zuhaltekraft nicht durch eine Feder aufgebracht, sondern durch das abzusichernde Medium selbst. Zu den Anwendungsgebieten solcher Sicherheitsventile gehören Chemieanlagen, Raffinerien und Offshore-Anwendungen.
Automatisierung reduziert Betriebskosten
Zwei Anforderungsprofile einer Armaturen-Automation sind zu unterscheiden: Zum einen die reine Auf/Zu-Steuerung, bei der die Armatur nur in ihre jeweilige Endlage zu fahren ist; zum anderen den Regelbetrieb, wo mit einem Sollwert über die Veränderung der Armaturenstellung der Rohrleitungs-Durchfluss überwacht wird. Zu beachten ist, dass die Automatisierungskosten einer Armatur nicht nur von der Wahl der Industriearmatur selbst, sondern auch von den Betätigungsarten (manuell, elektrisch, pneumatisch, hydraulisch) abhängt; je nach Kombination ergeben sich unterschiedliche Investitions-, Betriebs- und Energiekosten.Und noch ein weiterer Aspekt spielt eine Rolle: 90°-Armaturen (Klappe, Hahn) benötigen im Vergleich zu den Linear-Armaturen (Ventil, Schieber) eine vergleichsweise geringe Stellkraft – der Antrieb fällt deshalb entsprechend kleiner und kostengünstiger aus.Mit ‚Opos Interface’ offerieren mehrere Partner eine Standard-Schnittstelle für die zuverlässige und effiziente Verbindung eines intelligenten Stellungsreglers mit einem pneumatischen Schub- bzw. Schwenkantrieb. Die Schnittstelle zeichnet sich aus durch eine kostengünstige Montage, reduzierte Lagerhaltungskosten für Ersatzteile, erhöhte Zuverlässigkeit und Standfestigkeit sowie sicheren Stellungsreglertausch im laufenden Betrieb mittels integrierter Verblockung. Dies gilt besonders bei sicherheitsgerichteten Applikationen. Die Standard-Schnittstelle ist herstellerunabhängig und bietet Anwendern bei der Auswahl von Produkten hohe Flexibilität.Bei mangelnder Wartung können Regelventile die Prozesssicherheit erheblich negativ beeinflussen. Um den tatsächlichen Zustand eines Regelventils im Prozess zu erfassen, sind komplexe Analysen und die Erfahrung des Herstellers wichtig. Eine Reihe von Unternehmen haben Lösungen entwickelt, um das zu ermöglichen; so beispielsweise ein netzwerkfähiges Diagnosesystem für Regelventile, das in einen Überwachungsleitstand vor Ort oder in ein Plant Asset Management über FDT/DTM eingebunden werden kann. Ventil und Stellungsregler werden konstant überwacht. Der Anbieter richtet das vollautomatische Diagnosesystem darauf aus, nicht auf Symptome hinzuweisen, sondern eine vorausschauende, vorbeugende Diagnose zu bieten: Der Fokus liegt auf dem Status des Ventils und weniger auf Alarmmeldungen. So werden die Ursachen für Probleme erfasst, und es werden Vorschläge gemacht, mit welchen Schritten die Funktionsfähigkeit des Ventils und des gesamten Produktionsablaufes verlängert wird.Kann eine automatisierte Armatur zur Energieeffizienz beitragen? Durchaus, wie der ZVEI herausgefunden hat: Mit elektro-pneumatischen Stellungsreglern lassen sich Ventile in Durchflussleitungen optimal regeln. Vor allem bei schnellen Prozessen in chemischen und petrochemischen Verfahren werden Störgrößen wesentlich rascher ausgeregelt, wodurch Prozessanlagen mit weniger Primärenergie eine größere Produktmenge liefern. Durch die Umrüstung nur eines Regelventils mit einem intelligenten elektro-pneumatischen Stellungsregler und einer entsprechenden pneumatischen Verschaltung (in einer OLEX-Anlage zur Trennung von Butan und Buten), konnte die Produktausbeute um 3&nbsp;% gesteigert werden.Über akustische Sensoren können undichte Ventile entdeckt und ein schleichender Produktverlust verhindert werden. Würde bei einem Fackelventil mit Nennweite DN 150 und einem Vordruck von 20&nbsp;bar durch Verschleiß unbemerkt eine Leckage von 3&nbsp;% – entsprechend einem Leckverlust von 800&nbsp;kg/h – auftreten, entstünden Produktverluste von bis zu 10.000&nbsp;Euro pro Tag. Darüber hinaus verbrauchen moderne Stellungsregler im Gegensatz zu klassischen Geräten nur ein Zehntel an Instrumentenluft, was den Hilfsenergieverbrauch in den Anlagen deutlich reduziert. Konventionelle Stellungsregler verbrauchen etwa 200 bis 250&nbsp;Euro Instrumentenluft pro Jahr und pro Gerät, sodass sich bei einem mittleren Betrieb mit z.&nbsp;B. 100 Stellventilen pro Jahr bis zu 20.000&nbsp;Euro einsparen lassen. Der Druckluftverbrauch in Anlagen kann somit effizienter gefahren werden.
&nbsp;Fazit:&nbsp;Die Hersteller von Pumpen, Kompressoren und Armaturen müssen sich noch immer vielfach im Wettbewerb über den Verkaufspreis behaupten und nicht über die Betriebskosten ihrer Technik. Alle Beteiligten sollten sich deshalb darauf einigen, mit der Kapitalwertmethode zu arbeiten und nicht mehr auf reine Amortisationszeiten zu setzen. Auf der ACHEMA 2012 vom 18. bis 22. Juni in Frankfurt am Main werden ‚Energie-Intelligenz‘-Lösungen für Pumpen, Kompressoren und Armaturen zeigen, wie Anlagenbetreiber nicht nur Kosten sparen, sondern auch mehr Prozesssicherheit gewinnen.
(Die Trendberichte werden von internationalen Fachjournalisten zusammengestellt. Die DECHEMA ist nicht verantwortlich für unvollständige oder falsche Informationen.)&nbsp;]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 17:57:00 +0100</pubDate>
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			<title>Biomasse stellt die Anlagenbauer vor neue technische Herausforderungen</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/biomasse-stellt-die-anlagenbauer-vor-neue-technische-herausforderungen/</link>
			<description>(Quelle: DECHEMA) Biomasse ist nicht allein Ausgangsmaterial zur Bereitstellung von Energie (direkt im Heizkraftwerk, indirekt über die Herstellung und Nutzung von Biogas/Synthesegas). Auch immer mehr chemische Zwischen- und Endprodukte werden aus Biomasse hergestellt. Dank der politischen Rahmenbedingungen ist das Wachstumspotenzial enorm. Damit eröffnen sich für alle Akteure der Branche, für den Anlagenbau wie auch für die Zulieferindustrie, neue Chancen, aber auch Herausforderungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Auf der ACHEMA 2012 vom 18. bis 22. Juni in Frankfurt am Main werden Lösungen vorgestellt, um die energetische wie stoffliche Konvertierung von Biomasse weiter zu optimieren.</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Ich sehe keine Limits“, antwortet Steen Riisgaard, President und CEO von Novozymes A/S, Dänemark, in einem Interview mit der EFCE auf die Frage, ob biobasierte Technologien die traditionellen, erdölbasierten Technologien ersetzen können. Die vollständig auf Bio-Technologien basierende Wirtschaft erwartet er zwar nicht kurzfristig; er zeigt sich aber sehr zuversichtlich, dass die Chemie diese Chance konsequent realisieren werde.Keine Frage: Biomasse und die entsprechenden Märkte sind im Kommen, was sich auch bei den Investitionen zeigt. Dies ist das Ergebnis der Ende 2010 publizierten Studie ‚Biomass Markets and Technologies‘ von Pike Research. Darin wird prognostiziert, dass die Investitionen in den Biomassemarkt weltweit während der nächsten fünf Jahre stabil wachsen werden. Demnach sollen sie von 28,2&nbsp;Milliarden US-Dollar (2010) auf 33,7&nbsp;Milliarden US-Dollar (2015) klettern.&nbsp;Biomasse ist die älteste Energiequelle des Menschen, wird doch beispielsweise Holz schon seit Menschengedenken als Wärmequelle genutzt. Die stoffliche Nutzung ist eher jüngeren Datums: Gegenwärtig wird Biomasse laut VCI in der chemischen Industrie in Deutschland in der Größenordnung von 2,7&nbsp;Millionen Tonnen pro Jahr eingesetzt, was etwa 13&nbsp;% der Rohstoffbasis der chemischen Industrie entspricht. Die fossilen Ressourcen Kohle, Erdöl und Erdgas waren günstig. Diese Einschätzung hat sich gravierend geändert.Die Wege zur Nutzung von Biomasse sind sowohl im Hinblick auf die Einsatzstoffe wie auch die Endprodukte vielfältig. Die European Biomass Industry Association (EUBIA) teilt die Methoden für die Umwandlung von Biomasse in vier Basiskategorien ein: Die direkte Verbrennung, thermochemische Umwandlungsprozesse (einschließlich Pyrolyse und Vergasung), biochemische Prozesse (einschließlich anaerober biologischer Abbau und Fermentation) und die physikochemische Verarbeitung (zu Biodiesel). Die gewählte Technologie hängt von der chemischen Zusammensetzung des Ausgangsstoffs und dem gewünschten Produkt ab.
Chemische Produkte aus Biomasse
Analog zur petrochemischen Raffinerie setzen Bioraffinerien die Biomasse kaskadenartig in chemische Grundstoffe und Treibstoffe um. Die integrierten Konzepte der Bioraffinerien befinden sich überwiegend im frühen Entwicklungsstadium. Dementsprechend ist die Zahl der Bioraffinerien in Deutschland und in Europa noch gering. Die meisten der Anlagen sind Demonstrations- oder Pilotanlangen, kommerzielle Bioraffinerien sind eher die Ausnahme. In Deutschland gibt es (Stand: 2010) sieben Bioraffinerie-Anlagen. In ganz Europa sind es 121 Anlagen. Die USA nehmen hinsichtlich des Baus, dem Betrieb und der Förderung von Bioraffinerien eine führende Rolle ein. Alleine im sogenannten ‚Biomass Program‘ des US-amerikanischen Energieministeriums werden 29 Bioraffinerien gefördert.Eine Herausforderung für die Einführung von Bioraffinerien in Deutschland ist die Frage nach den künftigen Betreibern der Anlagen. Vertreter der chemischen Industrie als potenzielle Betreiber sind hier zurückhaltend. Demnach kämen als Standortbetreiber eher Chemieparks und Agro-Unternehmen in Frage.Inwieweit Biomasse und ihre möglichst vollständige Nutzung in Bioraffinerien traditionelle erdölbasierte Herstellungsweisen ablösen wird, analysiert die Studie ‚Biomasse – Rohstoff der Zukunft für die chemische Industrie‘ des VDI Technologiezentrums. Sie untersucht biobasierte Herstellungsverfahren bei 26 Vorläufersubstanzen, den sogenannten Plattformchemikalien. Bei elf dieser Plattformchemikalien ist eine starke Entwicklungsdynamik zu biobasierter Produktion zu verzeichnen. So werden beispielsweise die Produktionskapazitäten für Bernsteinsäure und der ausschließlich aus Biomasse hergestellten Polymilchsäure (PLA) weltweit ausgebaut.Weit verbreitet ist die biotechnologische Umsetzung von Biomasse mittels Biotransfor­mation in lebenden Zellen oder der Biokatalyse mit isolierten Enzymen oder Enzym­systemen in der weißen Biotechnologie. Bei der Biotransformation kommen verschiedenste Mikroorganismen zum Einsatz, die gängigsten sind Hefe, Escherichia coli und Corynebacterium glutamicum. Als Präkursoren dienen meist verschiedene Hexosen (C6-Zucker) wie Glucose oder Fructose, die zum Beispiel durch hydrolytische Vorbehandlung aus der Biomasse herausgelöst werden. Lignocellulose erfordert allerdings eine andere Vorbehandlung, um das nicht fermentierbare Lignin vom Zucker abzuspalten. Derzeit wird die Lignocellulose-haltige Biomasse daher mechanisch und chemisch zum Beispiel mit Säuren, Phenolderivaten, heißem Dampf und auch zunehmend hydrolytisch-katalytisch mit Cellulasen vorbehandelt. Die aus der Lignocellulose freigesetzten Hemicellulosen enthalten einen hohen Anteil an Pentosen (C5-Zuckern), wie Xylose, für deren Abbau besondere Mikroorganismen benötigt werden.
Technische Herausforderungen &amp; Lösungen
Damit biobasierte Produktionsverfahren auch im großindustriellen Maßstab kostengünstig und kompetitiv umgesetzt werden können, sind allerdings noch zahlreiche technologische Herausforderungen zu meistern.Beispielsweise ergeben sich bereits beim Handling von Biomasse quasi aus der Natur der Dinge besondere Anforderungen: Erhebliche Tonnagen müssen nicht nur geerntet, sondern auch transportiert und verarbeitet werden. Die schiere Menge ist nicht die einzige Herausforderung an die Industrie, sondern auch die Diversität. Denn bei ‚Biomasse‘ geht es nicht nur um trockenes Schüttgut wie Mais oder Holzschnitzel, sondern auch um viskose Fluide wie Klärschlamm oder Gülle. So unterschiedlich die Medien, so unterschiedlich auch die Anforderungen an den Transport zum Zielort.Die Logistik ist nicht der einzige Punkt, der spezielle Lösungen erfordert. Zwischen Lieferung und Weiterverarbeitung muss die Biomasse gelagert werden. Immer wieder kommt es beispielsweise bei Holzschnitzeln zur Selbstentzündung. Schuld daran sind mikrobielle Abbauvorgänge im Holz, die durch die schlechte Wärmeleitfähigkeit des Schüttgutes regelrecht katalysiert werden und in manchen Fällen zu Schwel- oder Glimmbränden bis hin zur offenen Flamme führen.Neben den chemischen Oxidationsreaktionen, die den größten exothermen Anteil zum Gesamtprozess beisteuern, spielen auch physikalische und mikrobiologische Prozesse eine Rolle für den Wärmehaushalt einer Biomasseschüttung, wie die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in ihrem Leitfaden zur Brandvermeidung bei der Lagerung von Biomasse erläutert. So führt z.&nbsp;B. die Adsorption von Wasser an verhältnismäßig trockenen Feststoffoberflächen ebenfalls zur Temperaturerhöhung, da Adsorptionswärme freigesetzt wird.Nicht nur in trockener Form erfordert Biomasse besondere Aufmerksamkeit. So ist das Lagern von flüssigem Wirtschaftsdünger mit bau- und wasserrechtlichen Auflagen verbunden, die ein Ab- oder Überlaufen der Gülle und damit ein Eindringen in die Kanalisation oder gar Grundwasser verhindern sollen.Nach der stofflichen Konversion liegen die Produkte in der Regel stark verdünnt vor; häufig handelt es sich um sehr komplexe Produktgemische, die neben diversen Rest- und Abfallstoffen eine Reihe einander sehr ähnlicher Komponenten beinhalten. Typisch sind z.&nbsp;B. Fermentationslösungen, Zellkulturen oder Pflanzenextrakte.Eine große Herausforderung liegt deshalb in der Aufreinigung bzw. dem Downstreaming der Produkte, um chemische Standards zu erzielen. Die Mengen an wässrigem Medium sind meist sehr gross und darüber hinaus muss das Produkt oft auch noch aus dem Organismus isoliert werden. Die Extraktion der Produkte aus Fermenterbrühen ist mit bis zu 80&nbsp;% einer der Hauptkostenfaktoren bei der biotechnologischen Produktion. Weitere technologische Hürden setzt beispielsweise die Entwicklung neuer spezifischer Katalysatoren und Biokatalysatoren.&nbsp;Auch Produktinhibition während der Fermentation ist ein Problem, nämlich dann, wenn die eingesetzten Organismen mit hohen Produktkonzentrationen nicht klarkommen. Innovative Konzepte wie etwa In-situ-Produktabtrennung oder Prozessführung bei niedrigen pH-Werten sind mögliche Lösungen.Weitere Schwierigkeiten treten bislang zudem beim Upscaling der Prozesse aus dem Labor auf. Die Verquickung biobasierter Verfahren mit der klassischen Chemie muss vorangetrieben werden: Gerade in neueren Entwicklungen ist eine solche Hybridchemie zu finden. In den USA und China wird beispielsweise intensiv an Polybutylensuccinat gearbeitet. Hier werden eine biologische Fermentation und eine chemische Hydrierung kombiniert.
Biogasanlagen: Neuralgische Stellen beachten
Bei der anaeroben Fermentation von Abfallstoffen und anderer Biomasse in Biogasanlagen werden die natürlichen Stoffwechselwege von Mikroorganismen ausgenutzt, um Substrate in Biogas umzuwandeln.Die Struktur der eingebrachten Feststoffsubstrate beeinflusst wesentlich den Vergärungsprozess in Biogasanlagen. Standardisierte Inputstoffe wie Mais-Silage werden zunehmend durch alternative Substrate wie z.&nbsp;B. Mist, Gras oder Stroh und in jüngster Zeit auch durch den Einsatz von Zuckerrüben ersetzt. Das gezielte Auflösen von Agglomeraten und das Zerkleinern der Feststoffe erhöht die Oberfläche, die im Prozess beteiligten Bakterien können die Nährstoffe schneller verwerten. Darüber hinaus begünstigt das Zerkleinern eine schnellere und homogenere Verteilung in der flüssigen Phase der Fermenter. Damit ergeben sich entscheidende Vorteile für den Gesamtprozess:
·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; höhere Gasausbeute/Verkürzung der mittleren Verweildauer im Fermenter
·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Entlastung von Rührwerken und Pumpen
·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; verbesserte Struktur der Gärstoffreste.
Die BG Chemie moniert in einer Studie, dass 80&nbsp;% der begutachteten Biogasanlagen Mängel aufweisen. Das liegt daran, dass Biogasanlagen brennbares, explosionsgefährliches Methan erzeugen. Daneben entstehen beim Betrieb weitere potenziell kritische Zwischen- und Endprodukte wie Kohlendioxid oder Schwefelwasserstoff.Zu Unfällen kommt es auch dann, wenn Konstruktionsfehler und Materialschäden vorliegen, wie zum Beispiel ein statisches Versagen von Bauteilen, die dem Druck der Biomasse oder der Gase nicht standhalten.Zu den neuralgischen technischen Stellen in den Anlagen zählt das Blockheizkraftwerk, hier vor allem der Gasmotor. Ein störanfälliger Bereich ist der Feststoffeintrag durch Pumpen.
Biogas: Der Traum vom kontrollierten Schaum
Biogasanlagen arbeiten oft an der Grenze der Wirtschaftlichkeit. Technische Probleme und Prozessstörungen, die mit längeren Ausfallzeiten bzw. Reparaturkosten verbunden sind, können für den Biogasanlagen-Betreiber spürbare ökonomische Folgen haben. Eine der häufigsten Betriebsstörungen in Biogasanlagen ist die unkontrollierte Schaumbildung. Der Schaum kann in Biogasreaktoren unterschiedliche Betriebsstörungen und Schäden hervorrufen. So reichen die schaumbedingten Probleme von der Krustenbildung an der Reaktorwand, dem Ausfall von Schiebern, der Verschmutzung und Verstopfung der Gas- bzw. Kondensatleitungen und der Rezirkulatpumpe aufgrund der Zurückhaltung der Schaumfeststoffe bis hin zum Überschäumen und kompletten Stillstand der Anlage. Dadurch wird der Gasertrag der Anlagen verringert und es sinkt der wirtschaftliche Gewinn.Am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung wird nach Möglichkeiten gesucht, ein Frühwarnsystem zu entwickeln, um bevorstehende Schaumereignisse vorherzusehen und zu vermeiden. Um herauszufinden, woraus der Schaum in Biogasanlagen besteht und wann er auftritt, werden Substratproben von verschiedenen Biogasanlagen untersucht. Als Referenz werden Proben aus Biogasreaktoren analysiert, die im stabilen Zustand betrieben werden und keinen Schaum entwickeln. Da alle ermittelten Daten in einer Datenbank zusammengeführt werden, soll es später möglich werden, anhand von Mustern Zusammenhänge zu erkennen und Vorhersagen zu treffen.&nbsp;
Biogas in Erdgas-Qualität
An der Universität Hohenheim wird ein völlig neues Verfahren entwickelt, um Biogas in Erdgas-Qualität zu erzeugen. Der Kniff: Die für die Biogasentstehung verantwortlichen Methan-Bakterien selbst werden eingespannt, um den Druck und die Reinheit zu erhalten, die für die Erdgasqualität notwendig sind. Dafür entwickeln die Hohenheimer Forscher eine spezielle Steuerungs- und Regelungstechnik. Damit muss das Gas nicht mehr wie bisher nachträglich verdichtet und gereinigt werden. Das spart bis zu 40&nbsp;% der Energiekosten. Im nächsten Schritt soll ein Prototyp der neuen Anlage in Hohenheim entstehen.Das neue Verfahren könnte der Bioerdgasproduktion zu einem echten Schub verhelfen. Mit ihm lässt sich nicht nur ein Großteil der bisherigen Energiekosten einsparen. Es ist – anders als das herkömmliche Verfahren – auch mit kleinen Anlagen wirtschaftlich realisierbar. Zudem ist der Gesamt-Investitionsaufwand für die Anlage deutlich geringer, da keine Anlage zur Aufbereitung des Gases notwendig ist.
Biogasanlagen: Effizienter mit optischer Analyse
Siemens entwickelt optische Messtechniken, um Biogasanlagen genauer auszusteuern und damit ihre Effizienz zu erhöhen. Beim Vergären von Biomasse zu Methan bilden sich Säuren. Wird ihre Konzentration zu hoch, kippt der Prozess und die Anlage muss gereinigt und neu angefahren werden. Heute prüfen die Betreiber die Chemie im Kessel regelmäßig anhand von Stichproben, die sie zur Analyse in ein Labor geben.Weil sie den aktuellen Säuregehalt im Fermenter nicht kennen, halten viele Betreiber sicheren Abstand zu einem möglichen Ausfall und nehmen dabei hohe Verluste in Kauf.Infrarot-Spektroskopie kann dieses Problem lösen. Moleküle emittieren charakteristische Lichtspektren, wenn sie mit infrarotem Licht bestrahlt werden. Diese Spektren liefern Informationen über chemische Bindungen, woraus auf bestimmte Elemente oder Stoffgruppen geschlossen werden kann. Das von Siemens entwickelte Gerät strahlt infrarotes Licht durch ein Glasfenster in den Fermenter und misst so den Säuregehalt. Das Risiko einer unerwarteten Übersäuerung fällt weg, und die Anlagen können voll ausgefahren werden. Experten schätzen, dass dadurch der Energieertrag um fünf bis zehn Prozent steigt.
Biokorrosion: Entschwefelung unabdingbar
Eine weitere spezifische Herausforderung an den Anlagenbau erläutern Stephan Prechtl und Martin Faulstich (ATZ Entwicklungszentrum, Sulzbach-Rosenberg) in ihrer Studie: In biologischen Anlagen zur Biomasseverarbeitung und zur Energieerzeugung besiedeln Biofilme Werkstoffe wie Metall, Naturstein, Zement oder Kunststoff und können durch ihre Stoffwechselaktivität beispielsweise den pH-Wert, das Redoxpotenzial, die Sauerstoffkonzentration und andere korrosionsrelevante Parameter verändern, die eine beschleunigte Korrosion dieser Werkstoffe bewirken.Landwirtschaftliche Biogasanlagen wurden und werden häufig in Betonbauweise errichtet und mit Hilfe mechanischer Rühraggregate durchmischt. Der beim anaeroben mikrobiologischen Substratabbau gebildete Schwefelwasserstoff und dessen Folgeprodukte (schwefelige Säure und Schwefelsäure) sind vielfach für Korrosionsschäden an Bauwerken und Aggregaten wie Rührwerken, Wärmetauschern und Blockheizkraftwerken verantwortlich. Das bisher gängigste Verfahren zur Reduzierung des Schwefelwasserstoffgehalts in Biogas ist die direkt im Fermenter stattfindende biologische Entschwefelung. Diese sehr einfache Variante der mikrobiologischen Entschwefelung mit geringen Investitions- und Betriebskosten wird bei einem Großteil der Anlagen eingesetzt. Unter optimalen Bedingungen kann eine Entschwefelungsrate von 95&nbsp;% erzielt werden.&nbsp;Ablagerungen von elementarem Schwefel können zu Verstopfungsproblemen beispielsweise an Rohrleitungen führen. Besonders schwankende Rohgaskonzentrationen beeinflussen die mikrobiologische Entschwefelung direkt im Gasraum des Fermenters negativ.Die Korrosionsschäden lassen sich in der Praxis oft durch die Wahl eines besser geeigneten Verfahrens zur Entschwefelung des Biogases vermeiden. Praktische Bedeutung haben folgende Verfahren, die jedoch im Einzelfall auf ihre jeweilige technische Eignung und die notwendigen Investitions- und Betriebskosten hin überprüft und bewertet werden müssen:
·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fällung durch direkte Eisensalzzugabe
·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Laugenwäsche
·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adsorption an eisenhaltigen Massen
·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adsorption an Aktivkohle
·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Externe biologische Entschwefelung in einem separaten Reaktor.
Viele der geschätzt 7.000 Biogasanlagen in Deutschland arbeiten seit Jahren unterbrechungsfrei. Hier entspricht die Anlagentechnik zumeist nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik; sensible Bauteile verschleißen zunehmend – Fachleute erwarten deshalb ein massives Repowering: Beispielsweise moderne MSR-Technologien zur leichteren Kontrolle der Anlage. Außerdem werden empfindliche und stark beanspruchte Bauteile wie Rührwerke, Beschicker oder Blockheizkraftwerke ausgetauscht werden.
Synthesegasanlagen: Ablagerungen vermeiden
Problematisch bei der Herstellung von Synthesegas aus Biomasse ist die Teerbildung. Die Probleme liegen insbesondere in der störungsfreien Einbringung der Biomasse, dem hohen Koks- und Teeranteil im Produktgemisch sowie in der aufwendigen Gasreinigung.Das Hauptproblem beim Einsatz von Biomasse in Verbindung mit Stirlingmotoren liegt bei der effizienten Übertragung der Wärme vom Rauchgas aus der Biomasseverbrennung an das Arbeitsgas des Stirlingmotors.&nbsp;Das Bindeglied zwischen Rauchgas und Arbeitsgas ist der Erhitzerwärmetauscher. Um einen guten elektrischen Anlagenwirkungsgrad zu garantieren, sind möglichst hohe Rauchgastemperaturen beim Eintritt in den Erhitzerwärmetauscher erforderlich, was jedoch zu Problemen mit Ascheanlagerungen in dieser Anlagenkomponente führen kann. Dafür wurde ein Berechnungsprogramm für den rauchgasseitigen Wärmeübergang im Erhitzerwärmetauscher entwickelt. Im Rahmen umfangreicher Berechnungen und Entwicklungen konnte die Effizienz dieser Anlagenkomponente deutlich verbessert werden. Zudem steht ein automatisches Abreinigungssystem für den Erhitzerwärmetauscher zur Verfügung.Einen anderen Lösungsweg verfolgt die auf Nanotechnologie beruhende Beschichtung (Projekt ‚Nanostir‘) – sie soll die Verschlackung des Erhitzerkopfes ganz oder zumindest in erheblichem Masse dauerhaft reduzieren.Fazit:&nbsp;Die chemische Industrie beschäftigt sich bereits intensiv mit der Erschließung biobasierter Energie- und Rohstoffquellen. Wie bei herkömmlichen Lösungen zeigt sich auch hier, dass nicht jeder im Labor gefundene Weg auch großtechnisch umsetzbar ist. Auf der ACHEMA 2012 vom 18. bis 22. Juni in Frankfurt am Main werden neue Verfahrensansätze, bessere Katalysatoren und innovative Produktlösungen vorgestellt, die die energetische wie stoffliche Konvertierung von Biomasse hinsichtlich der Kosten und der Effizienz weiter optimieren.
(Die Trendberichte werden von internationalen Fachjournalisten zusammengestellt. Die DECHEMA ist nicht verantwortlich für unvollständige oder falsche Informationen.)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 17:27:00 +0100</pubDate>
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			<title>Lonza führt neuartige Plasmid-DNS-Produktionsplattform ein</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/lonza-fuehrt-neuartige-plasmid-dns-produktionsplattform-ein/</link>
			<description>(Quelle: Lonza) Lonza hat eine neue mikrobiell-basierte Plattform für die Herstellung von hochwertigen Plasmid-DNS-Impfstoffen und -Therapeutika bekannt. Diese neuartige pDNS-Produktionsplattform besteht aus drei harmonisierten Prozessen: Fermentation, primäre Aufarbeitung und Reinigung. Verglichen mit bestehenden Systemen, verringert der neuartige Plattformprozess die Entwicklungsdauer für kundenspezifische pDNS-Produkte, wie Lonza weiter mitteilte. </description>
			<content:encoded><![CDATA[“Wir freuen uns, dass wir durch diese umfassende pDNS-Serviceplattform das Angebot für den wachsenden Markt erweitern können”, erklärt Edwin Davies, Ph.D, Leiter des mikrobiellen Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungsbereiches. “Diese innovative Entwicklungsplattform offeriert die Vielfältigkeit von mehreren Wirtsorganismen kombiniert mit der gleichzeitig optionalen Stammentwicklung vor Ort.”&nbsp;Lonza‘s pDNS-Produktionsplattform bietet einen integrierten Ansatz zur Prozessentwicklung an. Die Plattform startet mit einem speziellen Hochzelldichtefermentationsprozess (Fed-Batch), der mit mehreren E.coli-Wirtsorganismen kompatibel ist. Diesem ausserordentlich ergiebigen Fermentationsprozess folgt ein neuartiger primärer Aufarbeitungsprozess, der unter niedrigen Scherbedingungen stattfindet, wodurch die Prozesszeit verkürzt und die gesamte Produktqualität sowie die Ausbeute verbessert wird. Danach erfolgt ein spezieller, adaptierter Reinigungsschritt mit zwei Säulen, deren Trennleistung auf hydrophober Interaktionschromatografie basiert. Der Gebrauch von nur zwei Säulen bewirkt einen effizienten Reinigungsprozess; Schadstoffe von Wirt und Produkt werden eliminiert und gleichzeitig wird eine hohe Ausbeute beibehalten.&nbsp;&nbsp;&nbsp;Eine wichtige Ursache von struktureller Instabilität bei der pDNS-Produktion sind mobile DNS-Elemente wie Insertionssequenzen (IS), welche die Produktqualität und -sicherheit beeinträchtigen können. Für die Herstellung von IS-freier pDNS, bietet Lonza ihren Kunden die Lonza pDNS-Plattform mit Clean Genome E. coli an. Dieser Wirtsstamm wurde von Scarab Genomics L.L.C. vom E.coli K-12 genetisch verändert, indem über 15% des K-12 Genoms einschliesslich aller mobiler Elemente und Bakteriophagen entfernt wurden, wodurch eine höhere Produktstabilität und Wirtsstamm-Zuverlässigkeit ermöglicht wird. Dies führt zu einem besseren Sicherheitsprofil sowie zu erhöhter Produktaktivität.&nbsp;]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 10:13:00 +0100</pubDate>
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			<title>Acino kauft Mepha-Standort in Aesch</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/acino-kauft-mepha-standort-in-aesch/</link>
			<description>Teva, der neue Besitzer des Schweizer Generika-Unternehmens Mepha, hat den Mepha-Standort in Aesch sowie weitere Mepha-Geschäftseinheiten an das Schweizer Pharmaunternehmen Acino verkauft. Die Mitarbeiter in Aesch sollen der Mitteilung zufolge die Möglichkeit erhalten, zu Acino zu wechseln. Der israelische Teva-Konzern, weltweite Nummer 1 bei Generika, hatte im Oktober 2011 das US-Biotechunternehmen Cephalon, den damaligen Besitzer von Mepha, für 6,8 Mrd. USD definitiv übernommen. Mepha und Teva beschäftigen in der Schweiz derzeit rund 160 Mitarbeiter.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach der Unterzeichung eines Abkommens im Oktober 2011 zwischen Acino Pharma AG und Cephalon Inc. zum Erwerb von Mephas Nahost- und Afrikageschäft (MENA), haben Acino und Teva Pharmaceutical Industries eine Vereinbarung getroffen zur zusätzlichen Übernahme des Geschäftes der Mepha GmbH in Lateinamerika (LATAM) und Asien sowie des Mepha-Standortes in Aesch (einschliesslich der Produktion, Forschung und Entwicklung) durch Acino. Teva wird die Marke Mepha in der Schweiz weiter vertreiben und entwickeln, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung der beteiligten Unternehmen weiter heisst..&nbsp;
Der Mepha-Standort in Aesch (Kanton Baselland, Schweiz) umfasst FDA-konforme Produktionsanlagen, Büroflächen und eine auf orale Darreichungsformen spezialisierte Forschungs- und Entwicklungseinheit. Als Teil der Vereinbarung wird Mepha mehrere bestehende Generikaprojekte aus der Entwicklung an Acino übertragen und weiterhin Produkte von der ehemaligen Mepha-Fabrik in Aesch beziehen. Mitarbeitenden der Produktion, F&amp;E und Supporteinheiten wird die Möglichkeit einer Weiterbeschäftigung innerhalb der Acino Gruppe angeboten.
Die Übernahmevereinbarung für Mephas Lateinamerika- und Asiengeschäft folgt der Unterzeichnung einer Kaufabsicht durch Acino zum Erwerb von Mephas Nahost- und Afrikageschäft von Cephalon Der Gesamtkaufpreis für sämtliche Geschäftsaktivitäten (Naher Osten, Afrika, Lateinamerika und Asien), den Sitz der Mepha in Aesch sowie gewisse weitere Leistungen beträgt EUR 94 Mio. Acino erwartet von der Akquisition eine unmittelbare Ertragssteigerung.
Peter Burema, CEO der Acino, wird in dem Communiqué folgendermassen zitiert: «Dies ist in jeder Hinsicht eine ideale Ergänzung. Mephas Expertise und Fähigkeiten in der Forschung, der Entwicklung und der Produktion werden unser eigenes Know-how deutlich stärken und unser Leistungsspektrum erweitern. Zudem sind beide Unternehmen höchsten Qualitätsstandard in Bezug auf Produkte und Dienstleistungen verpflichtet. Wir freuen uns, Mepha weiterhin als bevorzugter Lieferant in der gewohnten Qualität beliefern zu dürfen und bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen. Alle Mitarbeitenden, die unserem Unternehmen beitreten werden, heisse ich heute schon herzlich willkommen.» Zum Erwerb der Geschäftsaktivitäten auf drei Kontinenten fügt er an: «Durch diese Akquisition haben wir uns einen festen Platz in wichtigen Wachstumsmärkten rund um den Globus gesichert. Auf dieser Basis beabsichtigen wir, international eine Präsenz unter der eigenen Marke „Acino Switzerland“ zu etablieren.»
Andreas Bosshard, General Manager von Mepha in der Schweiz: «Dies ist eine Win-Win-Vereinbarung für alle Parteien. Nach dem Erwerb von Mepha durch Teva haben wir nun Zugang zu weltweit erstklassigen Ressourcen mit einem breit gefächerten Produktportfolio sowie einer äusserst vielversprechenden Produktpipeline. Gleichzeitig beziehen wir weiterhin einen wichtigen Teil unserer in der Schweiz hergestellten Medikamente aus der Produktionsstätte in Aesch. Somit profitieren Mepha-Kunden weiterhin von einem breiten Spektrum an Produkten, hergestellt nach höchsten Qualitätsstandards, so wie sie es in der Schweiz von uns mit Recht erwarten dürfen.»
Über Acino&nbsp;Die Acino Pharma AG (SIX: ACIN) entwickelt und fertigt dem Comuniquö zufolge generische und innovative Pharmazeutika mit anspruchsvollen Formulierungstechnologien, für die Acino auch eigene Patente besitzt. Mit Fokus auf anspruchsvolle orale Darreichungsformen mit modifizierter Wirkstofffreisetzung, transdermale therapeutische Systeme wie Pflaster und bioabbaubare, subkutane Implantate beliefert Acino Pharmaunternehmen weltweit. Acino bietet der Pharmaindustrie eine umfassende Dienstleistungspalette von der Produktentwicklung und -registrierung, über Beschaffung und Lohnherstellung, bis zu Verpackung und Logistik. Die Acino Gruppe hat ihren Hauptsitz in Basel (Schweiz), beschäftigt gegenwärtig 443 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2010 einen Jahresumsatz von EUR 128 Mio.&nbsp;Im Jahr 2009 hatte&nbsp;die Gruppe gemäss Acino-Homepage noch EUR 158 Mio.&nbsp;umgesetzt.
Über Teva in der Schweiz&nbsp;Teva Schweiz besteht aus Teva Pharma AG und seit Ende Oktober 2011 neu auch aus Mepha Pharma AG. In der Schweiz ist das Unternehmen mit Sitzen in Aesch und Basel die führende Generika-Anbieterin. Teva Pharma und Mepha Pharma beschäftigen 160 Mitarbeitende in der Schweiz. Mepha Pharma vermarktet mehr als 130 Markenund Nicht-Marken-Generika, die vor allem in Apotheken, über selbstdispensierende Ärzte und Drogerien verkauft werden. Das Mepha-Portfolio deckt über 14 medizinische Indikationsgebiete ab. Teva Pharma bietet in der Schweiz über 100 Generika an und engagiert sich vor allem im Spitalgeschäft. Zudem umfasst das Portfolio von Teva nPharma eine Auswahl an innovativen Medikamenten zur Behandlung von Problemen des Zentralen Nervensystems, von Krebs und Schmerzen.&nbsp;(Quelle: Teva/Mepha/Acino) (rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 10:42:00 +0100</pubDate>
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			<title>Sophie Kornowski-Bonnet neu in der erweiterten Konzernleitung</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/sophie-kornowski-bonnet-neu-in-der-erweiterten-konzernleitung/</link>
			<description>(Quelle: Roche) Die Roche-Konzernleitung hat Sophie Kornowski-Bonnet, derzeit General Manager von Roche Pharma in Frankreich, per 1. Februar 2012 zur Leiterin Roche Partnering mit Sitz in Basel ernannt. Sophie Kornowski-Bonnet wird der erweiterten Konzernleitung angehören und an den CEO der Roche Gruppe Severin Schwan berichten. Sie folgt auf Dan Zabrowski, der zum 1. Feburar 2012 die Leitung von Roche Applied Science in der Division Diagnostics mit Sitz in Penzberg, Deutschland, übernimmt. Dan Zabrowski wird Mitglied im Leitungsteam der Division Diagnostics und an Daniel O’Day, COO Roche Diagnostics, berichten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Severin Schwan zu den beiden Ernennungen: „Sophie Kornowski-Bonnet besitzt breite und fundierte Kenntnisse in der Gesundheitsindustrie. Als Leiterin unserer Tochtergesellschaft in Frankreich hat Sophie Kornowski-Bonnet in den vergangenen fünf Jahren nicht nur einen herausragenden Beitrag zur Geschäftsentwicklung geleistet, sondern auch zum Aufbau eines starken Forschungs- und Entwicklungsnetzwerks in Frankreich. In ihrer neuen Rolle als Leiterin Roche Partnering kann sie auf die grossen Erfolge von Dan Zabrowski in unserer Partnering Organisation aufbauen.“ Schwan weiter: „In seiner neuen Rolle als Leiter von Roche Applied Science kommt Dan Zabrowski eine Schlüsselrolle zu, um die Entwicklung dieses strategisch wichtigen Geschäftsbereichs mit unseren Kunden aus Wissenschaft, Biotechnologie und pharmazeutischer Industrie voranzutreiben.“
Kornowski-Bonnet wurde in Paris geboren, wo sie 1986 an der dortigen Universität Paris V in Pharmazie promovierte. 1989 erhielt sie einen MBA in Marketing und Finance von der University of Chicago. Bevor sie 2007 zu Roche kam, bekleidete sie verschiedene Managementpositionen in anderen internationalen Unternehmen der pharmazeutischen Industrie.
Zabrowski ist amerikanischer Staatsbürger und promovierte 1987 in organischer Chemie an der University of Indiana. 1993 kam er zu Syntex, welche 1994 von Roche übernommen wurde. Während seiner Laufbahn bei Syntex und Roche hatte er eine Reihe an Managementpositionen in der Pharmaentwicklung inne.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 10:33:00 +0100</pubDate>
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			<title>Bayer sichert Beschäftigung bis 2015 </title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/bayer-sichert-beschaeftigung-bis-2015/</link>
			<description>Beim Chemie- und Pharmakonzern Bayer wird die bestehende Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung vorzeitig bis Ende 2015 fortgeschrieben. Sie gelte für rund 24500 Beschäftigte in den Bayer-Teilkonzernen und Servicegesellschaften sowie der Holding in Deutschland, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Konzern verzichtet weiter auf betriebsbedingte Kündigungen. Arbeitsbedingungen würden weiterhin auf Flexibilität und Mobilität ausgerichtet, erklärte Personalvorstand Richard Pott. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Mitarbeiter, die nach Verlust ihres Arbeitsplatzes nicht sofort auf eine andere Stelle wechseln können, werden auch künftig über die interne Organisation &quot;BayJob&quot; aufgefangen, wie der Konzern erläuterte. Ziel sei die Vermittlung - auch gesellschaftsübergreifend oder extern - auf einen neuen Dauer-Arbeitsplatz oder von temporären Einsätzen. Ausserdem sollen die betroffenen Mitarbeiter an beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen.&nbsp;In der Vereinbarung wurde zudem festgeschrieben, dass der bestehende Solidarpakt zur Bezahlung von vorübergehend nicht beschäftigten Arbeitnehmern fortgesetzt wird. Daran beteiligen sich den Angaben zufolge alle Mitarbeiter - vom Vorstand bis zum Tarifbereich - mit maximal 10% ihrer variablen Bezüge.&nbsp;(Dow Jones Newswires)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 17:01:00 +0100</pubDate>
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			<title>Produktion im Plastikbeutel – Statusbericht Single-Use-Technologien</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/produktion-im-plastikbeutel-statusbericht-single-use-technologien/</link>
			<description>(Quelle: DECHEMA) 	Modularisierung, Flexibilität, geringe Umrüstzeiten, Minimierung von Kontaminationsrisiken – wer die Ansprüche an Produktionsprozesse in kleinem Massstab konsequent zu Ende denkt, landet fast zwangsläufig beim Konzept der Single-Use-Technologien. So verwundert es kaum, dass diese in den letzten Jahren den Weg aus der Nische in breite Anwendungen gefunden haben.</description>
			<content:encoded><![CDATA[In den vergangenen zehn Jahren hat die Vielfalt und Anzahl der auf dem Markt erhältlichen Single-Use-Systeme in biopharmazeutischen Entwicklungs- wie auch Produktionsprozessen stetig zugenommen. Im Jahr 2009 wurde eine jährliche Wachstumsrate von 35&nbsp;% erreicht, die vor allem Produkten für das Upstream Processing zuzuschreiben war. 
Single-Use- oder Disposable-Technologien basieren auf Komponenten, die in der Regel aus Kunststoffmaterial bestehen und für den einmaligen Gebrauch bestimmt sind. Der Grundstein dafür wurde mit dem ersten Kunststoffblutbeutel durch die Firma Fenwal Laboratories (heute Fenwal Blood Techniques, Illinois) im Jahre 1953 gelegt. In den 1960er Jahren kamen Kunststoffflaschen, -kolben, -petrischalen und 96-Wellplatten auf den Markt, die für Routinearbeiten im Zellkulturlabor zunehmend ihre Gegenspieler aus Glas ersetzten. In den frühen 1970er Jahren entwickelten Knazek und sein Team den ersten Hohlfaserbioreaktor und zeigten, dass Säugerzellen unter in vivo-ähnlichen Bedingungen zu Hochzelldichten wachsen können. Das bildete die Voraussetzung für die in den 1980er Jahren populäre in vitro-Produktion diagnostischer und therapeutischer Antikörper im mg-Bereich. Ebenfalls Mitte der 1970er Jahre begannen Nunc und Bioferon (heute Rentschler) mit der Produktion von Wannenstapeln aus Polystyren. Diese auch als CellFactories bekannten Systeme wurden überwiegend zur Kultivierung adhärenter Säugerzellen genutzt und lösten in den 1990er Jahren die bis dahin zum Beispiel in der Impfstoffproduktion verwendeten Rollerflaschen in Good Manufacturing Practice (GMP)-Produktionen ab.
Breites Produktspektrum für das Upstream Processing
Heute kann der Anwender auf eine Vielzahl von Produkten unterschiedlichster Anbieter zurückgreifen. Die Single-Use-Systeme werden dabei mehrheitlich in Prozessen genutzt, in denen proteinbasierte Biotherapeutika aus Säugerzellen das Zielprodukt sind. Die Verfügbarkeit eines weiten Spektrums an Komponenten, geeigneten Sensoren und Single-Use-Pumpen erlaubt heute die Realisierung eines kompletten Single-Use-Upstream-Processing bis 2&nbsp;m3 Kulturvolumen. Wellendurchmischte Bioreaktoren (Wave Bioreactor von GE Healthcare und Biostat CultiBag RM von Sartorius Stedim Biotech) sind ebenso erhältlich wie gerührte Single-Use-Bioreaktoren in verschiedenen Ausführungen (z.&nbsp;B. rigide Kunststoffkessel von Mobius CellReady, UniVessel SU, CelliGEN BLU oder flexible Beutel-(Bag) Systeme von S.U.B., Biostat CultiBag STR, XDR Bioreactor). Sie unterscheiden sich hinsichtlich Größe, Wirk- und Mischprinzip sowie Instrumentierung und zeichnen sich durch eine definierte Fluiddynamik aus. Für die Realisierung sich ständig wiederholender Teilaufgaben (Mischen, Lagern und Transportieren, Inokulumproduktion und Fermentation sowie Biomasseabtrennung) hat sich außerdem die Zusammenfassung verfahrenstechnischer Grundoperationen zu Prozessplattformen bewährt. Prozessplattformen sind technisch umgesetzte, gut definierte Abläufe von Prozessen oder Prozessschritten. Es gibt sie bereits in unterschiedlicher Größe sowie Anzahl und Reihenfolge der Prozessschritte für die Medienherstellung, die Fermentation und die Biomasseabtrennung.
Technische Grenzen für den Einsatz der Single-Use-Technologien im Upstream Processing ergeben sich aus den eingesetzten Kunststoffen. Ihnen sind hinsichtlich Stabilität, Einsatzbereich, Maßstabvergrößerung und Handling Grenzen gesetzt. Gegenwärtig liegt die Größengrenze anwenderseitig bei 1.000&nbsp;L bis 2.000&nbsp;L Bagvolumen und 30&nbsp;Zoll Filterkartuschen, auch wenn herstellerseitig größere Bagsysteme (bis 5.000&nbsp;L) offeriert werden. Anlagenkapazitäten oberhalb dieser Größenordnung werden durch die Anwender aktuell durch Parallelisierung bewerkstelligt. Nach jüngsten Umfragen der Aspen Brook Consulting scheint das für über 80&nbsp;% der Anwender ausreichend. 
Nachholbedarf im Downstream-Bereich
Obwohl der zunehmende Einsatz von Single-Use-Technologien für das Upstream-Processing auch die Entwicklung von Systemen für das Downstream Processing nach sich zog, haben sie dort noch nicht die Bedeutung erlangt wie im Upstream-Bereich. Die zur Herstellung biopharmazeutischer Produkte angewendeten, verfahrenstechnischen Grundoperationen im Downstream-Bereich beinhalten klassische Filtrationsverfahren und chromatographische Schritte, aber auch neuartige Technologien wie funktionelle Filtrations-/ Absorptionsverfahren und „Mixed-Mode“-Technologien. Der Begriff „Mixed-Mode“ steht dabei für einen multiplen Retentionsmechanismus als Grundlage der Wechselwirkungen zwischen Probe und Sorbens. Der Abfüllprozess des formulierten Endproduktes ist in der biopharmazeutischen Produktion dagegen in den meisten Fällen ein klassischer Flüssigtransfer mit oder ohne finale Gefriertrocknung. Aus den Grundoperationen werden die zur Isolierung und Aufreinigung des Produktes geeigneten Methoden ausgewählt und zu einer Sequenz zusammengefügt. Die Reihenfolge und Qualität der verwendeten Methoden variiert dabei in Abhängigkeit der Eigenschaften und Anforderungen an die Qualität des zu reinigenden Produktes. 
Wie im Upstream-Processing kommen auch im Downstream-Processing die Hauptvorteile beim Einsatz von Single-Use-Technologien gegenüber klassischen, wiederverwendbaren Systemen zum Tragen: (1) niedrigere Investitionskosten, (2) verkürzte Entwicklungs- und Implementierungszeiten, (3) reduzierter Qualifizierungs- und Instandhaltungsaufwand und (4) erhöhte Flexibilität. Dennoch besteht im Downstream-Bereich noch Nachholbedarf. Schon etabliert sind Einwegmischer bis 1.000&nbsp;L sowie die Einwegversionen klassischer Mikrofiltrations- (0,1/0,2&nbsp;µm) und Tiefenfiltrationssysteme, während die Ultrafiltration nach wie vor ein Flaschenhals ist. Ganz anders verhält sich die Situation bei den chromatographischen Systemen. Den Vorteilen Flexibilität und reduzierter Zeit- und Kostenaufwand durch vorgepackte, sofort nutzbare („ready-to-use“) Säulen stehen die Kosten für die eingesetzten chromatographischen Gele als Nachteil gegenüber. Für Prozesse mit häufigen Ernten und Aufreinigungen in Säulen mit hoher Lebensdauer sind chromatographische Einwegsysteme momentan keine attraktive Lösung. Es laufen Neuentwicklungen, die auf die Leistungssteigerung bei gleichzeitiger Kostenreduktion im Prozess in Verbindung mit Single-Use-Technologien abzielen. Dazu gehören der Einsatz von „Mixed-Mode“-Sorbentien sowie sequentiellen Chromatographien, die durch neue Selektivitäten im Proteincapture und die effizientere Ausnutzung eine signifikante Reduktion des benötigten Chromatographiemediums ermöglichen.
Die eher zögerliche Entwicklung im Bereich der Chromatographie hat jedoch zur Entwicklung von alternativen Aufreinigungstechniken geführt. Funktionelle Filtrationen mit Mem­branadsorbern kombinieren die Vorteile der Einwegfiltration mit funktionellen Oberflächen, vor allem mit Ionenaustauscher- und Affinitätseigenschaften. Sie werden von vornherein als Single-Use-Systeme konzipiert. Dennoch sehen Experten wie Detlef Eisenkrätzer, Roche GmbH, im Fehlen von preiswerten Alternativen zu „Mehrweg“-Affinitäts-Chromatografiesäulen eines der größten Hindernisse für den Einsatz von Single-Use-Technologie.
Monitoring und Automatisierung
Hinsichtlich Prozessmonitoring und Automatisierungstechnik verfügen Single-Use-Systeme bis jetzt nicht über den vollen Funktionsumfang wie ihre traditionellen Gegenspieler. Sie sind sowohl mit in situ- als auch ex situ-Sensoren ausgerüstet. In situ-Sensoren, welche im Kontakt mit dem Kulturmedium stehen, müssen sterilisierbar sein. Ex situ-Sensoren, welche entweder eine nicht-invasive Überwachung mittels optischer Sensoren durch ein transparentes Fenster oder klassischer Sensoren innerhalb eines Probenahmestromes außerhalb der Sterilbarriere ermöglichen, brauchen das nicht. 
Für die Messung von Standard-Prozessparametern wie Druck, Temperatur, und zum Teil auch pH und pO2 gibt es mehrere Systeme, so dass die Messbarkeit dieser Größen gewährleistet ist. Für weitere Prozessparameter ist die Auswahl der zur Verfügung stehenden Analytik jedoch eingeschränkt auf die Systeme, für die ein Hersteller eine Integrationsmöglichkeit in sein Produkt anbietet. Konkret bedeutet das, dass die verwendbare Analytik in der Regel durch die Auswahl des Anbieters des Single-Use-Systems vorgegeben ist. 
Hürden beim Einsatz von Single-Use-Technologien
Sowohl im Upstream- als auch auch im Downstream-Processing sind die verfahrenstechnische Charakterisierung der Single-Use-Systeme und ihre Standardisierung noch unzureichend. Limitationen von Single-Use-Systemen umfassen aber auch die Begrenzung bezüglich Druck, Durchflussraten, Zentrifugalkräften, der Temperatur und der O2 - bzw. CO2 -Strippingraten. Als weitere Beschränkungen sind mögliche Leachables und Extractables, die Größenbegrenzung, die erhöhten Kosten für das Verbrauchsmaterial, die Lieferantensicherheit und die noch mangelnde Sensortechnik in Verbindung mit der Automatisierung zu nennen. Schliesslich erfordert die erfolgreiche Implementierung von Single-Use-Technologien auch Veränderungen und neue Ansätze bei der Anlagenrealisierung, der Mitarbeiterschulung, der Qualitätssicherung und Abläufen der Produktion, die bereits in der Planungsphase beginnen. 
Nichtsdestotrotz erlauben die auf dem Markt verfügbaren Produkte bei richtigem Einsatz und richtiger Handhabung kleinere, billigere, grünere, sicherere und schnellere Entwicklungen sowie Produktionen. Das erklärt wohl auch die Tatsache, dass sie inzwischen aus klein- sowie mittelvolumigen Verfahren für Biopharmazeutika und Biosimilars in allen Hauptprozessschritten, vor allem aber dem Upstream-Processing-Bereich, nicht mehr wegzudenken sind. Das betrifft die schnelle Entwicklung sowie das „auf den Markt bringen“ neuer Biotherapeutika wie zum Beispiel von Antikörpern und Veterinär- sowie humanen Impfstoffen. „Wir sehen vor allem im Bereich der Impfstoffe vielversprechende Anwendungsfelder: kleine Volumen, kampagnenweise Produktion, flexible Produktionsanforderungen, Risiko von Crosskontamination, hier können Single-Use-Technologien ihre Vorteile ausspielen“, meint Dr. Karsten Behrend, M+W Process Industries GmbH. Die Mehrheit der Biotherapeutikaproduzenten (vor allem Lohnhersteller) nutzt wo immer möglich Single-Use-Systeme. Im deutschsprachigen Raum sind das u. a. Baxter Österreich, Boehringer Ingelheim, Hoffmann La-Roche Deutschland und Schweiz, Merck Serono Deutschland und Schweiz, Novartis Schweiz und Österreich, Rentschler und Werthenstein BioPharma. 
Noch dominieren in solchen Firmen hybride Produktionsanlagen, in denen Single-Use- und traditionelle Systeme aus Glas oder Edelstahl kombiniert werden. Doch werden erste Produktionsanlagen, die durchgängig mit Single-Use-Systemen arbeiten, geplant. Dem generellen Trend hin zu Single-Use-Systemen tragen auch die global operierenden Entwickler und Hersteller Rechnung. Von ihnen haben GE Healthcare, Merck Millipore und Sartorius Stedim Biotech gegenwärtig das größte Portfolio. Innerhalb der Entwickler und Hersteller ist jedoch sehr viel Bewegung. Vereinzelt kommen neue Akteure auf den Markt, doch rechnen Experten mit einer Konsolidierung des Marktes in den nächsten Jahren. Im Vorteil sind diejenigen Firmen, die eine breite Produktpalette haben und dem Anwender im Rahmen des Gesamtprozesses vielseitige Unterstützung garantieren können.
Herausforderungen vor allem im Facility Layout, der Handhabung und Entsorgung
Herausforderungen bei der Umstellung auf Single-Use-Systeme liegen vor allem im Facility Layout, in der Handhabung und in der Entsorgung. Das Facility Layout wird neben den betrieblichen Auflagen vor allem durch die behördlichen getrieben und hat das potenzielle Risiko der Verunreinigung des Wirkstoffes im Fokus. So resultieren hohe Anforderungen an die Qualität der Reinraumausführung sowie der zugehörigen Lüftungs- und Klimatechnik. Neben den erforderlichen Investitionskosten stellen hierbei insbesondere die Betriebskosten einen nicht unerheblichen Anteil dar. 
Der Einsatz von Einwegsystemen ist meist mit der Durchführung vieler manueller Schritte bei der Anwendung verbunden; generell ist der Automatisierungsgrad der Systeme geringer als der vergleichbarer klassischer Systeme. Oft wird ein Gesamtsystem zur Durchführung eines Prozessschrittes aus Einzelkomponenten zusammengesetzt. In einigen Anwendungsfällen (z.&nbsp;B. Verwendung von Gefahrstoffen oder Organismen mit Gefährdungspotenzial) sollte vor Einsatz des Systems die Integrität des Gesamtsystems geprüft werden. „Einweg-Systeme sind überwiegend manuell gefertigt, lassen sich aber nur schwer oder gar nicht auf Integrität beim Endanwender prüfen. Dieser hat daher nicht die Möglichkeit festzustellen, ob ein Einweg-System z.&nbsp;B. durch den Transport oder die Handhabung vor Ort beschädigt wurde, was letztlich zu Undichtigkeiten im System führen würde, und gleichzeitig eine Kontamination bzw. einen effektiven Produktverlust erzeugt. Dadurch entstehen dem Anwender erhebliche Verluste, die ihn schon im Vorfeld dazu bewegen, von einer technischen Einweg-System-Lösung Abstand zu nehmen“, erläutert Jens Kubischik, Pall GmbH Life Sciences. „Aus diesem Grund ist ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Lieferant und Anwender unabdingbar, und wird durch einen transparenten Herstellungsprozess, der z.&nbsp;B. im Rahmen eines Audits inspiziert werden kann, gestärkt.“
Zu einer erfolgreichen Implementierung von Single-Use-Technologien in einen biopharmazeutischen&nbsp; Herstellungsprozess gehört schliesslich auch die Sicherstellung der Entsorgung. Da es sich bei den Single-Use-Systemen häufig um Verbundwerkstoffe handelt, liegt die Herausforderung in der Trennung der Materialien. Neben unterschiedlichen Kunststoffen werden teilweise auch Metalle als Einbauten verwendet.
Da heute schon in ausgewählten Applikationen sämtliche Prozessschritte aus Single-Use-Systemen realisiert werden, ist das Abfallvolumen entsprechend groß. Die dabei anfallenden Beutel, Schläuche, Filter etc. sind unter Umständen mit Organismen und/oder mit umweltgefährdenden Chemikalien belastet und müssen vor der Entsorgung entsprechend behandelt werden. Die Entsorgung der Kunststoffe erfolgt üblicherweise durch Verbrennung oder manchmal auch durch Deponierung 
Gegenwärtig sind nur bedingt Systeme am Markt erhältlich, die die grossen Abfallmengen zerkleinern oder kompaktieren können. Insbesondere im Zusammenhang mit der Inaktivierung/Dekontamination gibt es so gut wie keine Lösung auf dem Markt. Außerdem gibt es keine Möglichkeit, die Verbundstoffe vor Ort zu trennen, um sie gegebenenfalls einer Wiederverwertung zuzuführen. Das bedeutet, dass eine aufwendige und kostenintensive Logistik erforderlich ist, die den Vorteil der Single-Use-Technologie im Prozesseinsatz schmälern kann. Hier besteht ein großer Bedarf, der durch innovative Lösungen gedeckt werden muss; Konzepte für den Materialfluss müssen schon in der Planungsphase berücksichtigt werden. Da es in anderen Industriezweigen, wie z.&nbsp;B. der Lebensmittelindustrie, bereits ähnliche Fragestellungen, aber auch Lösungsansätze gibt, sollte eine Adaption auf den Biotechnologiesektor möglich sein.
Neue Anwendungsfelder für Single-Use-Technologien
Es ist anzunehmen, dass der Markt für Single-Use-Technologien für die Herstellung der proteinbasierten Therapeutika nicht in dem Maße weiterwachsen wird, wie das bisher der Fall war. Gelingt die notwendige Weiterentwicklung, kommen wir der kompletten Single-Use-Produktionsanlage und damit der „Single-Use Factory in der Box“ aber immer näher. „Eine Vision ist die in einem Container integrierte Impfstofffabrik aus SUS, die es binnen kürzester Zeit an einem beliebigen Ort in der Welt (das Personal mit dem Fachwissen natürlich vorausgesetzt) erlaubt, den Impfstoff herzustellen“, sagt&nbsp; Prof. Dr. Regine Eibl, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften..
Darüber hinaus scheinen neue Applikationen für die Single-Use-Bioreaktoren wahrscheinlich, die (1) die Herstellung mikrobieller Nischenprodukte, (2) Produktionsverfahren mit Algen sowie auf (3) pflanzlichen Suspensionszellen, Wurzelkulturen und mesenchymalen Geweben basierende Produkte für den Pharma-, Food- und Kosmetikbereich zum Ziel haben. „Es gibt bereits zahlreiche zu 100&nbsp;% in SUS etablierte Fermentationsprozesse mit tierischen Zellkulturen. Ihre Zahl wird wachsen“, sagt Detlef Eisenkrätzer, Roche GmbH. Entscheidend werden die Biotherapeutika der jüngsten Generation jedoch die Weiterentwicklung der Single-Use-Technologie prägen. „Eines der vielversprechendsten zukünftigen Anwendungsfelder für die Single-Use-Technologie ist die personalisierte Medizin und hier vor allem die Produktion von Zelltherapeutika mit Stamm- und T-Zellen“, meint Regine Eibl. Zelltherapeutika gelten als wichtiges Produktsegment der personenspezifischen Medizin und umfassen die seit Anfang der 1990er Jahre auf den Markt drängenden Produkte für die regenerative Medizin (Haut, Knorpel und Knochen) sowie das erste personenspezifische Vakzin, das im April 2010 die FDA-Zulassung zur Therapie von Prostatakrebs erhielt. Um die Zelltherapie, die verglichen mit dem etablierten Manufacturing von Proteintherapeutika noch in den Kinderschuhen steckt, zum kommerziellen Erfolg zu führen, sind innovatives Equipment und neue Technologien zwingend notwendig. Single-Use-Systeme werden hier bedingt durch die Produktanforderungen und -verwendung zum „Muss“. Mehr als 200 Zelltherapeutika für die Transplantationsmedizin, Krebs- und Aids-Therapien befinden sich derzeit im Stadium der klinischen Erprobung – eine gewaltige Chance nicht nur für die Medizin, sondern auch für die Single-Use-Technologien.
Dieser Trendbericht basiert auf einem umfangreichen Statuspapier des Temporären Arbeitskreises „Single-Use-Technologien“ der DECHEMA, das unter anderem auch Herstellerübersichten sowie zahlreiche weitere Details zur verfügbaren Produkten und Komponenten beinhaltet. Es kann unter http://biotech.dechema.de/Publikationen heruntergeladen werden.
(Die Trendberichte werden von internationalen Fachjournalisten zusammengestellt. Die DECHEMA ist nicht verantwortlich für unvollständige oder falsche Informationen.)]]></content:encoded>
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			<category>Thema des Monats</category>
			<category>Editorial</category>
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			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 16:28:00 +0100</pubDate>
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			<title>Süd-Chemie gründet Joint Venture mit koreanischer LG Chem</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/sued-chemie-gruendet-joint-venture-mit-koreanischer-lg-chem/</link>
			<description>Die zum Clariant-Konzern gehörende Süd-Chemie AG und die südkoreanische LG Chem Ltd. wollen ein Joint-Venture zur grossvolumigen Produktion von Lithiumeisenphosphaten (LFP) in Superior-Qualität gründen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde jetzt unterzeichnet. </description>
			<content:encoded><![CDATA[LFP ist nach Angaben von Clariant ein effektives, sicheres und umweltfreundliches Kathoden-Material für Anwendungen in Lithiumionenbatterien. Süd-Chemie besitzt als Mitglied der LFP-Lizenzgemeinschaft mehrjährige Erfahrung in der Fertigung und der vermarktung von LFP.&nbsp;Von der&nbsp;Gründung eines JVs mit&nbsp;LG, einem führenden Prozenten von Lithiumionenbatterien, erwartet die&nbsp;deutsche Clariant-Tochter Synergieeffekte. Durch&nbsp;die Kombination der Prozesstechnologie von LG Chem mit der Produktionstechnologie der Süd-Chemie wollen&nbsp;beide Partner das Wachstum&nbsp;des&nbsp; Lithiumionenbatterie-Marktes&nbsp;fördern und den Einsatz von Lithiumeisenphosphaten speziell für Anwendungen, die eine sehr lange Lebensdauer erfordern, unterstützen.&nbsp;In einer späteren Phase&nbsp;soll das Joint Venture auf die Entwicklung &nbsp;weiterer Materialien mit Olivin-Struktur wie etwa Lithiummagnesiumeisenphosphat (LEMP) ausgedehnt werden. LEMP&nbsp;als Kathodenmaterial erlaube&nbsp;die Entwicklung von Batterien mit höherer Energiedichte bei gleichzeitigem Erhalt der Vorteile von LFP, heisst es in dem Communiqué weiter.&nbsp;&quot;Diese Partnerschaft ist von zentraler strategischer&nbsp;Bedeutung für die Süd-Chemie AG&quot;, erklärt Süd-Chemie-CEO Dr. Günter von Au (Bild).&nbsp;&quot;Mit LG als Partner wird sich LFP als Speichermaterial für grosse Hochleistungsbatterien etablieren. Das Joint Venture bringt uns in eine exzellente Position im schnell wachsenden Markt für Batteriematerialien.&quot;&nbsp;&nbsp;&nbsp;]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 10:11:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Editorial 12/2011: Politische Furchen in der Chemielandschaft</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/editorial-122011-politische-furchen-in-der-chemielandschaft/</link>
			<description>«Man kann eine Konjunktur durch unnötige Statements und den politischen Zick-Zack-Kurs in den Entscheidungsprozessen auch kaputt reden», kommentierte ein von der «Chemie plus» befragter Chemiedistributeur die aktuelle Situation (Artikel Seite 4). So werde zum Beispiel zu viel darüber debattiert, welchen Einfluss die Eurokrise auf die wirtschaftliche Entwicklung hat. In der Tat ziehen politische Prozesse und Debatten derzeit tiefe Furchen in die Wirtschaftslandschaft.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Resultat: Wo früher die «guten alten» Konjunkturzyklen den Märkten eine Richtung wiesen, blühen nun Psychologie und Spekulation. Mit zum Teil fatalen Folgen. So dürfte der massiv überbewertete Franken bald auch gut aufgestellte und innovative Unternehmen in Existenznot bringen. Und wie geht es jetzt weiter?
Angesichts bedrohlich schwankender Finanzmärkte und der erschreckenden Richtungslosigkeit, die sich an den wichtigsten Politikschauplätzen derzeit ausbreitet, scheint es unmöglich, eine auch nur halbwegs sichere Prognose abzugeben – so gern wir Ihnen einen solchen Service in der letzten Ausgabe der «Chemie plus» vor dem Jahreswechsel auch bieten würden.
Auch abgesehen von den aktuell grassierenden  Krisen – mögen sie real oder herbeigeredet sein – haben die Chemieunternehmen derzeit eine Reihe von Prüfungen zu bestehen. Die zunehmende Regelungsdichte gehört zweifellos dazu. Zugegeben, auch einem Fachjournalisten drängt sich mitunter der Eindruck auf, zum Thema REACh sei schon sehr viel – möglicherweise genug – gesagt beziehungsweise geschrieben worden. 
Dieser Eindruck ist falsch. In der Branche bindet die (gerade erst begonnene) Umsetzung der EU-Verordnung zur Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien zunehmend Know-how und Arbeitszeit; beinahe täglich gilt es, neue konkrete Probleme zu lösen und treten Widersprüche zwischen gesetzgeberischem Anspruch und ökonomischer Wirklichkeit zu Tage (Artikel Seite 14). 
So zeichnet sich ab, dass manche der als «besonders besorgniserregend» eingestuften Chemikalien vom Markt verschwinden werden – nicht weil sie so gefährlich oder leicht substituierbar wären, sondern weil ihre Zulassung schlicht zu aufwendig ist. Paradox wird dies z. B., wenn Testsubstanzen betroffen sind, die auch in der Umweltanalytik eingesetzt werden.
«Prognosen überlassen wir den Analysten und konzentrieren uns derweil auf unser Tagesgeschäft», befand ein weiterer Chemiedistributeur in unserer Umfrage. Ein gutes Motto, welches ich mir gerne zu eigen mache, um Ihnen an dieser Stelle
Frohe Festtage und ein erfolgreiches Jahr 2012
zu wünschen.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 15:14:00 +0100</pubDate>
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			<title>Roche unterstützt Assistenzprofessur</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/roche-unterstuetzt-assistenzprofessur/</link>
			<description>(Quelle: ETH Life) Die ETH Zürich verstärkt ihre Forschung im Bereich der «Molekularen Gesundheitswissenschaften» und schafft dazu eine neue Assistenzprofessur. Der Basler Pharmakonzern Roche unterstützt die Professur und ein Postdoc-Forschungsprogramm, an dem auch das Unispital und die Universität Zürich beteiligt sind, in Millionenhöhe.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Fortschritte in der Zell- und Molekularbiologie sollen es in nicht allzu ferner Zukunft möglich machen, dass Diagnose und Therapie von Krankheiten auf die individuelle genetische Ausstattung von Patienten zugeschnitten sind. Heute schon bieten spezialisierte Firmen Verfahren an, mit denen das Risiko eines Individuums abgeschätzt werden kann, im Verlauf des Lebens an einer bestimmten Krankheit zu erkranken. Weist die genetische Veranlagung eines Menschen auf gewisse Krankheiten hin, kann man frühzeitig versuchen, den Ausbruch der Krankheit zu verhindern oder wenigstens hinauszuzögern. Wenn die Krankheit ausbricht, dann soll diese ganz gezielt auf das Individuum zugeschnitten bekämpft oder therapiert werden, so der Ansatz der sogenannten personalisierten Medizin.Forschungsachse Zürich-BaselMit der neuen Forschungszusammenarbeit zwischen dem Basler Pharmakonzern Roche, der Universität Zürich (UZH), dem Zürcher Universitätsspital (USZ) und der ETH Zürich soll die personalisierte Medizin noch intensiver erforscht werden. Aus ETH-Sicht im Zentrum stehen eine neue Professur sowie ein Forschungsprogramm für Postdoktoranden. Roche unterstützt eine neue Assistenzprofessur auf dem Gebiet der RNA-basierenden Technologien an der ETH mit 3 Millionen Franken. Die Schenkung erfolgt über die ETH Zürich Foundation. Für das Postdoc-Forschungsprogramm wendet Roche nochmals 1.5 Millionen Franken auf. Die neue Professur wird Teil eines ebenfalls neuen Institut für Molekulare Gesundheitswissenschaften, das 2012 unter der Leitung von ETH-Professor Wilhelm Krek eröffnet wird. In den vergangenen Jahren hat die Wissenschaft immer besser verstanden, welche Rollen die verschiedenen Ribonukleinsäuren (RNS, engl. RNA) in zellulären Vorgängen spielen. RNA überträgt nicht nur genetische Information, sondern hat auch bei zahlreichen Signalwegen innerhalb von Zellen wichtige Funktionen. So können beispielsweise microRNAs (miRNA) wichtige Prozesse wie den Zelltod oder Zellteilung regulieren. Sie stehen auch im Verdacht, bestimmte Krankheiten zu verursachen. Deshalb will die ETH Zürich mit der neuen Assistenzprofessur die Rolle der RNA noch besser verstehen.Die verschiedenen Partner bringen ihr jeweils spezifisches Know-how in die Zusammenarbeit ein und werden gemeinsame Forschungsansätze definieren, um Grundlagen für neuartige Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Krebserkrankungen, Virus- und Entzündungskrankheiten zu entwickeln.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 16:45:00 +0100</pubDate>
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			<title>Forschungskooperation der ETH Zürich mit dem BASF-Konzern</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/forschungskooperation-der-eth-zuerich-mit-dem-basf-konzern/</link>
			<description>(Quelle: ETH Life) Die ETH Zürich geht mit dem Chemiekonzern BASF eine Forschungskooperation ein. Dadurch können neue Postdoktoranden-Stellen geschaffen werden. Forschungsthemen sind Materialinnovationen und ihre Systemanwendungen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Forschungskooperation trägt den Namen «JONAS». Er steht für «Joint Research Network on Advenced Materials and Systems». Das Themengebiet der Kooperation zwischen dem weltweit tätigen Chemiekonzern BASF, der ETH Zürich und den Universitäten Strassburg und Freiburg im Breisgau sind Multimaterialien, die sich aus unterschiedlichen Komponenten zusammensetzen und neue und verbesserte Eigenschaftsprofile aufweisen. Solche Materialinnovationen können im Bereich Wärmemanagement, Leichtbau oder nachhaltige Verpackungen zu neuen Systemanwendungen führen.
Massimo Morbidelli, Professor am Departement für Chemie und Angewandte Biowissenschaften (D-CHAB), und Ludwig J. Gauckler, Professor am Departement Materialwissenschaften (D-MATL), vertreten die ETH Zürich im wissenschaftlichen Beirat von «JONAS». Als Repräsentanten stellen sie den Kontakt zwischen dem Beirat und ETH-Wissenschaftlern sicher. Die Forschenden können sich als Postdoktoranden für finanzielle Mittel aus der Forschungskooperation bewerben. Insgesamt sieht die Forschungszusammenarbeit 20 Postdoktoranden-Stellen vor. Laut Massimo Morbidelli ist die Kooperation für die ETH Zürich wichtig, da der Industriepartner BASF auch an Grundlagenforschung interessiert sei. Bisher hätten das Departement Chemie und Angewandte Biowissenschaften und das Departement Materialwissenschaften sowie das Institut für Baustoffe der ETH Zürich Interesse an der Zusammenarbeit bekundet. Konkrete Forschungsprojekte der ETH Zürich sollen gemäss Morbidelli noch in diesem Jahr dem wissenschaftlichen Beirat vorgelegt werden. ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 15:36:00 +0100</pubDate>
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			<title>Mega-Deals lassen Übernahmevolumen steigen</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/mega-deals-lassen-uebernahmevolumen-steigen/</link>
			<description>(Quelle: PwC) In der globalen Chemieindustrie ist der Gesamtwert der Fusionen, Übernahmen und Beteiligungen im dritten Quartal 2011 wieder gestiegen. Gegenüber dem zweiten Quartal kletterte das M&amp;A (Mergers &amp; Acquisitions)-Volumen  um 6,4 Prozent auf 16,7 Milliarden US-Dollar, wie aus der aktuellen Branchenstudie „Chemical Compounds“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor geht. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Dabei ist der Anstieg vor allem auf den höheren Beitrag der so genannten Mega-Deals zurückzuführen: Entfielen im zweiten Quartal insgesamt 10,5 Milliarden US-Dollar auf Transaktionen mit einem Volumen von mehr als einer Milliarde US-Dollar, waren es im abgeschlossenen dritten Quartal 11,7 Milliarden US-Dollar. Die absolute Zahl der Deals (ab einem Volumen von 50 Millionen US-Dollar) fiel von 31 zwischen April und Juni auf 22 zwischen Juli und September. Dabei schwächten sich die M&amp;A-Aktivitäten insbesondere in China ab. Gegenüber dem Vorquartal sanken hier sowohl die Zahl der Transaktionen als auch das damit verbundene Transaktionsvolumen um über 55 Prozent. „Das nachlassende Wirtschaftswachstum in China sorgt für Zurückhaltung. Im dritten Quartal gab es in der Chemiebranche nur vier Deals mit einem Volumen von mehr als 50 Millionen US-Dollar. Ausländische Investoren bzw. Unternehmen waren an keiner dieser Transaktionen beteiligt. Mittelfristig erwarten wir allerdings wieder verstärkte Zukäufe chinesischer Chemieunternehmen sowohl bei der Marktkonsolidierung im Inland als auch bei der Umsetzung ihrer Wachstumsstrategien im Ausland“, kommentiert Volker Fitzner, Experte für die Chemiebranche bei PwC. 
US-Deals dominierenMassgeblichen Einfluss auf die M&amp;A-Bilanz des dritten Quartals hatten Transaktionen unter Beteiligung amerikanischer Unternehmen. Die nordamerikanische Chemieindustrie hat sich damit im laufenden Jahr zum Schrittmacher der Branchenkonsolidierung entwickelt. Seit Jahresbeginn gab es 20 größere Transaktionen (Volumen über 50 Millionen US-Dollar) mit einem Käufer aus den USA bzw. Kanada, das Transaktionsvolumen liegt bei insgesamt 33,4 Milliarden US-Dollar. Auf dem zweiten Rang folgt Europa mit 27 Deals und 25,2 Milliarden US-Dollar, gefolgt von der Region Asien-Pazifik mit 32 Deals und gut 8,5 Milliarden US-Dollar. Auch als Zielregion für ausländische Unternehmen ist Nordamerika mit Transaktionen im Volumen von bislang 6,7 Milliarden US-Dollar führend (Europa: 2,3 Milliarden US-Dollar, Asien-Pazifik: 3,5 Milliarden US-Dollar). Finanzinvestitionen fallen auf RekordtiefDas Engagement von Private-Equity-Fonds und anderen Finanzinvestoren hat im dritten Quartal gegen den Trend deutlich nachgelassen. Auf Finanzinvestments entfielen lediglich 200 Millionen US-Dollar oder rund 1,25 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens. Dies ist der niedrigste Wert seit 2006. „Die aktuell vergleichsweise hohen Unternehmensbewertungen in der Chemiebranche machen Beteiligungskäufe für Private-Equity-Fonds wenig attraktiv. Zudem müssen sie sich im Wettbewerb gegen strategische Investoren durchsetzen, die häufig über hohe Liquiditätsreserven verfügen und Synergien realisieren können. Unter diesen Voraussetzungen halten wir es für wahrscheinlich, dass sich Finanzinvestoren verstärkt von ihren Chemiebeteiligungen durch Verkauf trennen werden, statt neue Engagements einzugehen“, so Fitzner. ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 09:10:00 +0100</pubDate>
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			<title>Georg Fischer übernimmt US-Marktführer für industrielle Rohrleitungssysteme</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/georg-fischer-uebernimmt-us-marktfuehrer-fuer-industrielle-rohrleitungssysteme/</link>
			<description>Georg Fischer hat am Freitag die Übernahme von Harvel Plastics Inc., dem US-Marktführer für industrielle Kunststoffrohrleitungen, angekündigt. Damit macht das Unternehmen einen nächsten Schritt bei der erfolgreichen Umsetzung seiner Strategie, die globale Expansion der Unternehmensgruppe GF Piping Systems weiter voranzutreiben.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Georg Fischer wird 100 Prozent der herausgegebenen und ausstehenden Aktien von Harvel Plastics Inc. mit Sitz in Easton (Pennsylvania, USA) zum Preis von rund 50 Mio. USD übernehmen. Das Unternehmen ist der führende Zulieferer für Rohrleitungen aus Polyvinylchlorid (PVC) und chloriertem Polyvinylchlorid für industrielle Anwendungen am nordamerikanischen Markt. Die qualitativ hochwertigen Produkte von Harvel werden hauptsächlich bei der Wasseraufbereitung und chemischen Prozessen genutzt. Die Übernahme wird voraussichtlich Anfang 2012 abgeschlossen sein.
Harvel Plastics Inc., ein Tochterunternehmen der Detrex Corporation mit Sitz in Southfield (Michigan), wurde 1964 gegründet und gilt als Pionier in der Herstellung von PVC- und CPVC-Rohrleitungen. Das Unternehmen erzielt einen Umsatz von über 60 Mio. USD und beschäftigt 148 Mitarbeitende in seinen Produktionsstätten in Easton (Pennsylvania) und Bakersfield (Kalifornien).
Die Unternehmensgruppe GF Piping Systems von Georg Fischer ist ein globaler Zulieferer für Kunststoffrohrleitungssysteme zum Transport von Flüssigkeiten und Gasen für Anwendungen in den Bereichen Industrie, Haustechnik und Versorgung. GF Piping Systems hat mit 4 730 Mitarbeitenden im Jahr 2010 in über 100 Ländern einen Umsatz von CHF 1.18 Mia. erzielt.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 14:16:00 +0100</pubDate>
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			<title>Novartis und Roche legen 1,5 Prozent drauf</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/novartis-und-roche-legen-15-prozent-drauf/</link>
			<description>Die Angestellten der Pharmariesen Roche und Novartis in der Schweiz erhalten im nächsten Jahr moderat höhere Löhne. Beide Unternehmen steigern die Lohnsumme per 1. April 2012 um 1,5 Prozent.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Erhöhung diene zur Berechnung der Summe, die den Vorgesetzten für die individuelle, leistungsabhängige Anpassung der Löhne zur Verfügung stehe, teilte Roche weiter mit. Bei Novartis&nbsp;wurde &nbsp;der Abschluss der Lohnverhandlungen im Einvernehmen mit mit den internen Personalvertretungen erzielt, wie der Konzern mitteilte. Die einzelnen Mitarbeiter&nbsp;sollen individuelle, leistungsabhängige Lohnerhöhungen erhalten. Novartis beschäftigt&nbsp;derzeit in der Schweiz rund 12 500, Roche zirka 10 000 Mitarbeiter. (PD, rma)&nbsp;]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 14:53:00 +0100</pubDate>
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			<title>Für Pfizer geht eine Blockbuster-Ära zu Ende</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/fuer-pfizer-geht-eine-blockbuster-aera-zu-ende/</link>
			<description>Zeitenwende beim weltgrössten Pharmakonzern Pfizer: Am 30. November lief in den USA der Patentschutz für Pfizers wichtigsten Umsatzträger ab -  den Cholesterinsenker Lipitor (Wirkstoff Atorvastatin, im deutschsprachigen Raum unter dem Namen &quot;Sortis&quot; bekannt). Nachahmermedikamente sind seit dem heutigen Donnerstag auf dem Markt und der zu erwartende Preisverfall dürfte nicht nur Pfizer, sondern auch der Konkurrenz zu schaffen machen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Aber Pfizer gibt das Heft des Handelns nicht vollständig aus der Hand. Das erste Lipitor-Generikum&nbsp;- ab Donnerstag erhältlich - ist eine lizensierte Version des Blockbusters, die das Pharmaunternehmen selbst herstellt. Der Generikaproduzent Watson Pharmaceuticals vertreibt das Medikament in den USA, wofür Pfizer im Gegenzug eine nicht näher benannte Umsatzbeteiligung erhält. Watson wird aber nicht lange der einzige Anbieter einer Nachahmer-Arznei bleiben. Auch Ranbaxy hatte 2008 eine entsprechende Vereinbarung mit Pfizer geschlossen. Bereits vor fast zehn Jahren hatte die Tochter des japanischen Pharmariesen Daiichi Sankyo als erster die Zulassung bei der US-Gesundheitsbehörde FDA beantragt. Allerdings hat das Unternehmen Produktionsprobleme und es ist somit nicht klar, wann das Unternehmen ein Produkt auf den Markt wirft. Für eine halbes Jahr werden Ranbaxy und Watson vor der Konkurrenz weiterer Generika-Anbieter geschützt sein. Dafür verantwortlich ist ein US-Gesetz, wonach weitere Generika erst sechs Monate nach der ersten Markteinführung angeboten werden dürfen, was sich für die beiden Unternehmen auszahlen dürfte. Der Umsatz des Original-Medikaments wird nach Ansicht der Analysten der Citigroup in den nächsten Monaten dramatisch einbrechen. Sie gehen davon aus, dass Lipitor einen Marktanteil von noch 40% bis 50% wird halten können. Den restlichen Bedarf können Watson und Ranbaxy unter sich aufteilen. Fest steht, dass die Preise dramatisch fallen werden. Schon seit Mittwoch bietet Pfizer drastische Rabatte in Höhe von 50% oder mehr für Lipitor an. , Das von Watson vermarktete Nachahmer-Medikament kostet ebenfalls ungefähr die Hälfte des Markenprodukts, das zuletzt abhängig von der Verkaufsregion für 3,50 USD bis 5 USD pro Tablette verkauft wurde. Watson hat bislang 1,5 Mio Flaschen ausgeliefert, die ab Donnerstag beim Kunden sind. Erhältlich ist das Medikament unter anderem in den 15.000 Apotheken der Ketten Walgreen und CVS Caremark. Lipitor ist das wichtigste Medikament für den Pharmariesen Pfizer. In den USA hat das Unternehmen mit dem Blockbuster in den vergangenen zwölf Monaten per Ende September 7,8 Mrd USD umgesetzt, weltweit waren es im Kalenderjahr 2010 10,7 Mrd USD. Wie Pfizer die Umsatzeinbussen verkraften wird, ist unklar. Zuletzt ist der Konzern hauptsächlich durch Zukäufe gewachsen und weniger durch eigene Entwicklungen aufgefallen. Das bislang letzte selbstentwickelte Produkt ist das weltweit bekannte Viagra. Aber nicht nur Pfizer dürfte wegbrechende Umsätze zu beklagen haben. Auch die Erlöse des Lipitor-Kokurrenzprodukts Crestor des britischen Pharmakonzerns AstraZeneca werden leiden. Das Analysehaus Cowen &amp; Co schätzt die Umsatzeinbußen für Crestor auf 26% in den kommenden zwölf Monaten. 2010 hatten die Briten mit dem Präparat Erlöse in Höhe von 5,7 Mrd USD erzielt. 
In der Schweiz läuft der Patentschutz für Lipitor/Sortis erst im Juni 2012 ab.
(Dow Jones, rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 13:49:00 +0100</pubDate>
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			<title>Keine Kassenzulassung in Grossbritannien</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/keine-kassenzulassung-in-grossbritannien/</link>
			<description>Novartis muss einen weiteren Rückschlag auf dem britischen Markt verkraften. Das britische Gesundheitssystem erstattet seinen Patienten laut einer Entscheidung vom Donnerstag aus Kostengründen keine Behandlung mit dem Multiple-Sklerose-Medikament Gilenya.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Novartis hatte Gilenya in Grossbritannien bereits mit einem Preisabschlag angeboten. Die Kostenkontrollbehörde (NICE) zweifelt trotzdem daran, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis von Gilenya günstig genug ist. Novartis kann bei der NICE jetzt neue Unterlagen einreichen. Eine endgültige Entscheidung wird für kommenden April erwartet. Gilenya gilt als ein Hoffnungsträger des Baseler Pharmakonzerns. Die&nbsp;Basler erhoffen sich von dem Präparat Umsätze von nahezu 4 Mrd USD. In den ersten neun Monaten dieses Jahres erwirtschaftete Novartis 291 Mio USD mit Gilenya, nach der Marktzulassung im Jahr 2010. Die Kosten einer Gilenya-Verschreibung werden pro Patient auf 40.000 USD jährlich geschätzt. Auch das Novartis-Augenpräparat Lucentis hatte in einer früheren Entscheidung nicht den Segen der NICE gefunden. Bis zu 1.500 USD kostet allein eine Injektion. Novartis ist nicht der einzige Pharmahersteller, der unter den klammen öffentlichen Kassen leidet. Sparprogramme und Gesundheitsreformen belasten die einst erfolgsverwöhnte Arzneimittelhersteller. Nach Schätzungen der Schweizer Roche Holding AG wird der Gesamtumsatz der Branche in diesem Jahr stagnieren. (Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 11:58:00 +0100</pubDate>
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			<title>Evonik erwirbt Wasserstoffperioxid-Geschäft in Kanada</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/evonik-erwirbt-wasserstoffperioxid-geschaeft-in-kanada/</link>
			<description>Der Chemiekonzern Evonik  Industries, Essen (D), hat mit dem Closing die Übernahme des Wasserstoffperoxid-Geschäfts von der Kemira Chemicals Canada Inc. zum 1. Dezember 2011 erfolgreich abgeschlossen. Die Transaktion umfasst die Produktionsstätte in Maitland (Ontario, Kanada) und das Kundenportfolio. Auch die Mitarbeiter wechseln zu Evonik.</description>
			<content:encoded><![CDATA[oxiderwirbt„Mit dieser Transaktion gehen wir einen weiteren Schritt in unserer globalen Wachstumsstrategie für Wasserstoffperoxid“, erklärte Jan Van den Bergh, Leiter des für Wasserstoffperoxid verantwortlichen Geschäftsbereichs Advanced Intermediates bei Evonik. „Unsere Wachstumsstrategie baut auf neue Technologien wie im chinesischen Jilin, wo wir eine Anlage zur chemischen Direktsynthese von Propylenoxid mit H2O2 beliefern werden, und auf gezielte Akquisitionen wie jetzt in Kanada“, führte Van den Bergh weiter aus. Die Produktion in Maitland wird vor allem die nordamerikanische Zellstoff- und Papierindustrie mit H2O2 als umweltfreundlichem Oxidationsmittel beliefern. 
Durch die Neu-Akquisition ist Evonik nach eigenen Angaben&nbsp;einer der Marktführer für Wasserstoffperoxid in Nordamerika (Kanada und USA). Mit der Übernahme erhöht das Unternehmen seine Kapazitäten für H2O2 in Nordamerika um 44.000 auf über 200.000 Jahrestonnen. Dort produziert der Konzern bereits heute H2O2 an den beiden Standorten Gibbons (Alberta, Kanada) und Mobile (Alabama, USA).&nbsp; (PD, rma)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 11:05:00 +0100</pubDate>
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			<title>Endress+Hauser Conducta erhält Ludwig-Erhard-Preis 2011</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/endress-hauser-conducta-erhaelt-ludwig-erhard-preis-2011/</link>
			<description>(Quelle: Endress+Hauser) Einer der angesehensten Unternehmenspreise Deutschlands geht in diesem Jahr an Endress+Hauser Conducta. Dem Spezialisten für Flüssigkeitsanalyse wurde kürzlich in Berlin der Ludwig-Erhard-Preis 2011 überreicht. Der Preis bewertet die Reife des ganzheitlichen Managements von Unternehmen. Er zielt darauf ab, durch Verbreiten des Excellence-Gedankens – Kundenorientierung, Prozessoptimierung und Innovation – den wirtschaftlichen Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der von Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft initiierte Preis wird seit 1997 jährlich verliehen und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Endress+Hauser Conducta hat sich in diesem Jahr zum ersten Mal beworben und den Preis in der Kategorie der mittleren Unternehmen auf Anhieb gewonnen. „Das gelingt nur wenigen Bewerbern“, freut sich Geschäftsführer Dr.&nbsp;Manfred Jagiella über den Erfolg. „Der Ludwig-Erhard-Preis zeigt uns, dass wir uns in den vergangenen Jahren gut entwickelt haben.“Prüfung auf Herz und NierenDas Unternehmen wurde von den Juroren auf der höchsten Stufe eingeordnet, die im Wettbewerb erreicht werden kann. „Das Ergebnis des Assessments bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, fasst Manfred Jagiella zusammen. „Zusätzlich zeigen uns die Resultate unsere Stärken und Schwächen, so dass wir darauf aufbauen und an unseren Potenzialen arbeiten können.“ Der Geschäftsführer ist überzeugt: „Der Ludwig-Erhard-Preis ist eine grosse Chance, die Konkurrenzfähigkeit am Standort Deutschland nachhaltig auszubauen.“Eine Woche lang hatten Assessoren das Unternehmen unter die Lupe genommen. Dem Prüfungsablauf liegt ein Unternehmensmodel für Business Excellence zugrunde. Es wurde von der European Foundation for Quality Management (EFQM) entwickelt und ermöglicht eine ganzheitliche Sicht auf Unternehmen. Dabei werden Organisationen im Aufbau und in der Entwicklung von umfassenden Managementsystemen unterstützt. Auf Grundlage von Selbstbewertungen können sie Stärken ermitteln, Verbesserungspotenziale erschließen und so den Geschäftserfolg verbessern.Werbung für den Excellence-GedankenHinter dem Ludwig-Erhard-Preis steht das Prinzip „Organisationen helfen Organisationen“. Die ausgezeichneten Unternehmen dienen als Impulsgeber, die andere Firmen dazu bewegen sollen, ganzheitliche Qualitätsmanagement-Konzepte anzuwenden und kontinuierlich zu verbessern. Bei den Assessoren des Ludwig-Erhard-Preises handelt es sich in aller Regel um Führungskräfte erfolgreicher Wettbewerbsteilnehmer. Als ehrenamtliche Gutachter geben sie zugleich Wissen und Know-how weiter. Häufig beginnt für die Firmen mit der Teilnahme am Ludwig-Erhard-Preis ein mehrjähriger Prozess, bei dem sie sich an die Excellence-Standards anpassen, bis sie die Kriterien vollständig erfüllen.Der Ludwig-Erhard-Preis steht in der Tradition international anerkannter Auszeichnungen für umfassendes Qualitätsmanagement wie dem US-amerikanischen Malcolm Baldrige National Quality Award (MBNQA), dem japanischen Deming-Preis oder dem Europäischen Qualitätspreis. Benannt ist er nach dem früheren deutschen Bundeskanzler und Wirtschaftsminister Ludwig Erhard (1897 – 1977), der als Vater der sozialen Marktwirtschaft und des „Wirtschaftswunders“ nach dem Zweiten Weltkrieg gilt.
Bild: Für exzellentes Qualitätsmanagement belohnt: Dr. Axel Fikus (Leiter Betriebsstätte Waldheim), Frank Decker (Leiter Quality Management), Philipp Roth (Leiter Technical Service), Dr. Manfred Jagiella (Geschäftsführer), Stephan-Christian Köhler (Leiter HR-Management), Alexander Bruggner (Leiter Realization) und Ursula Heller (Moderatorin) (v.l.n.r.) bei der Preisübergabe in Berlin.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 09:37:00 +0100</pubDate>
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			<title>Standpunkte Scienceindustries</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/standpunkte-scienceindustries/</link>
			<description>Die anhaltende Frankenstärke, der Ausstieg aus der Kernenergie, das CO&#8322;-Gesetz, die Personenfreizügigkeit mit der EU - über diese und weitere Themen debattieren die Schweizer Parlamentarier in der Wintersession der Eidg. Räte vom 5.  bis 23. Dezember 2011. Hierzu hat der  Wirtschaftsverband Scienceindustries Standpunkte formuliert. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Download
Standpunkte Scienceindustries zur Wintersession 2011&nbsp;der Eidgenössischen Räte (PDF)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 16:14:00 +0100</pubDate>
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			<title>BASF gibt Gas</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/basf-gibt-gas/</link>
			<description>Der Chemiekonzern BASF stellt die Weichen für 2020 und treibt den Ausbau des Geschäfts trotz Finanzkrise mit Vollgas voran. Die Latte bei Umsatz und Ergebnis legte der Konzern am Dienstag erneut höher. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Von Heide Oberhauser-Aslan/Dow Jones Newswires
Der neue Vorstandsvorsitzende Kurt Bock setzt dabei nicht auf einen radikalen Wechsel in der Konzernstrategie sondern vor allem auf die bewährten Stärken des Konzerns. Vor allem in den Wachstumsmärkten will Bock das Geschäft in den kommenden Jahren kräftig ausbauen. 2020 soll der Umsatzanteil der heutigen Schwellenländer bei 45% liegen. Zum Vergleich: 2010 lag der Anteil bei 34%.&nbsp; Profitabel wachsen will das Unternehmen sowohl organisch als auch mit Zukäufen. Bis 2020 will der weltgrösste Chemiekonzern das EBITDA (operativer&nbsp;Gewinn) gegenüber 2010 auf rund 23 Mrd EUR verdoppeln, der Umsatz soll bis 2020 auf rund 115 Mrd EUR steigen, kündigte Bock am Dienstag in Ludwigshafen an. 2015 soll das EBITDA schon 15 Mrd EUR erreichen, und die Erlöse sollen auf 85 Mrd EUR steigen. Damit hebt der Konzern sein bisheriges Erlösziel an. Bisher galt das Ziel, bis 2020 mehr als 90 Mrd EUR Umsatz zu erreichen, ein EBITDA-Ziel hatte BASF bislang nicht. 2010 hatte BASF Erlöse von 63,9 Mrd EUR und ein EBITDA von 11,1 Mrd EUR erzielt. Den grössten Umsatzanteil mit rund 53 Mrd EUR soll 2020 weiterhin Europa erbringen. Dabei setzt das Unternehmen eine jährliche Wachstumsrate von etwa 4,5% voraus. Die größeren Zuwächse sollen aber mit jährlich 8% aus den Regionen Asien/Pazifik und Südamerika/Afrika/Mittlerer Osten kommen. In Nordamerika kalkuliert BASF mit einem jährlichen Erlöswachstum von 5,5%. BASF geht davon aus, dass die weltweite Chemieproduktion bis 2020 schneller wächst als das globale Bruttoinlandsprodukt mit durchschnittlich 3%. Das Wachstum der Chemieproduktion soll durchschnittlich 4% pro Jahr erreichen. BASF selbst will noch zwei Prozentpunkte schneller wachsen und damit ein Umsatzplus von durchschnittlich 6% pro Jahr bis 2020 erzielen. Dabei will der Konzern in den kommenden Jahren eine Prämie auf die Kapitalkosten von durchschnittlich mindestens 2,5 Mrd EUR pro Jahr verdienen. Höherwertige Produkte, kundennahe GeschäftsfelderDie anspruchsvollen Finanzziele sollen mit neuen, höherwertigen Produkten, Materialien und Lösungen erzielt werden. Als Beispiel nennt das Unternehmen Lithium-Ionen-Batterien für Elektromobilität. Auch die Effizienz soll weiter gesteigert werden. Das Portfolio will BASF in Richtung kundennaher Geschäftsfelder ausbauen. Dabei sollen 30 Mrd EUR des Umsatzes und 7 Mrd EUR des EBITDA im Jahr 2020 von Innovationen stammen, die weniger als 10 Jahre am Markt sind. Dabei will der Konzern künftig den Fokus auch auf mehr Nachhaltigkeit richten. Nachhaltigkeit und Innovation würden entscheidende Haupttreiber sein, sagte Finanzvorstand Hans-Ulrich Engel. Eine wichtige Rolle soll im Portfolio nach wie vor auch die Öl- und Gassparte spielen. In den Wachstumsmärkten will BASF das Geschäft zudem ausbauen. Für 2020 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzanteil der heutigen Schwellenländer von 45%. In den vergangenen 10 Jahren sei der Umsatz in den Schwellenländern fast verdreifacht worden, erklärte Vorstandsvorsitzender Kurt Bock. Mit hohen Investitionen will BASF das Wachstum vorantreiben. Zwischen 2011 und 2020 will BASF 30 Mrd bis 35 Mrd EUR in Sachanlagen stecken. Mehr als ein Drittel davon soll in Schwellenländern investiert werden. Effizienz steigernDas Augenmerk will BASF auch künftig auf eine nachhaltige Reduzierung der Kostenbasis richten. Zur Stärkung der Ertragskraft soll ein neues Sparprogramm aufgelegt werden. Mit dem neuen strategischen &quot;Exzellenzprogramm STEP&quot; will der Konzern bis Ende 2015 rund 1 Mrd EUR Ergebnisbeitrag erzielen. Das neue Programm folgt auf das 2008 gestartete Effizienzsteigerungsprogramm NEXT, mit dem der Konzern ab 2012 das Ergebnis um mehr als 1 Mrd EUR steigern will. Zur aktuellen Geschäftslage sagte Bock lediglich, das Unternehmen sehe keine Veränderungen gegenüber den vergangenen Wochen.&nbsp; ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 11:58:00 +0100</pubDate>
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			<title>Es mangelt an Experten</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/es-mangelt-an-experten/</link>
			<description>(Quelle: Empa) In den vergangenen zehn Jahren wurden zahlreiche Projekte zu Risiken von Nanomaterialien durchgeführt bzw. begonnen. Sie beschäftigten sich damit, wie Nanomaterialien ohne Gefährdung von Umwelt und Gesundheit genutzt werden können. Um weitere, dringend benötigte Studien im Bereich Nano(öko)toxikologie durchzuführen, mangelt es allerdings an ExpertInnen. Zudem bestehen noch etliche, teils erhebliche Wissenslücken. So lautet das Fazit zweier Berichte, die kürzlich der Öffentlichkeit vorgestellt wurden und an deren Erstellung der Empa-Nanotoxikologe Harald Krug massgeblich beteiligt war.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hunderte Produkte, die auf nanotechnologischen Verfahren beruhen, sind mittlerweile auf dem Markt, von der Sonnencreme über Farben bis hin zu Kleidern. Begleitet wurde diese Entwicklung von Beginn an von Forschung, die sich mit den Sicherheitsaspekten der Nanoprodukte beschäftigte. Harald Krug, Toxikologe an der Empa, kommt nach zehn Jahren Nanosicherheitsforschung zum (vorläufigen) Schluss: «Bislang sind keine aussergewöhnlichen Risiken beim Einsatz von Nanoprodukten – oder besser gesagt: bei freien Nanopartikeln – bekannt.» Doch auch wenn es keine Hinweise gibt, die auf ernsthafte Probleme mit synthetischen Nanopartikeln hindeuten, sagt er: «Eine allgemeine Entwarnung gibt es allerdings auch nicht.» Unternehmen, die ein neues Nanoprodukt vermarkten wollen, sollten dessen gesamten Lebenszyklus berücksichtigen – von der Herstellung über die Nutzung des Produkts bis zu dessen Entsorgung oder Wiederverwertung.Viel Arbeit für Nano(öko)toxikologInnenUm mögliche Wechselwirkungen der Nanopartikel mit anderen Materialien und der Umwelt zu verstehen und um zu begreifen, wie sie die Gesundheit beeinflussen, ist breites toxikologisches Fachwissen vonnöten. Ein Thema, das Harald Krug beschäftigt: «Da in Europa in den letzten Jahren viele umwelttoxikologische Institute geschlossen wurden, gibt es inzwischen nicht mehr genügend Expertinnen und Experten auf dem Gebiet der Umwelt- und Nanotoxikologie.» In etlichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Thema würden daher die Regeln der Toxikologie nicht beachtet, meist aus Unkenntnis. Krug: «Und daraus resultieren dann Horrorgeschichten, die für enorme Verunsicherung sorgen.»Sicherer Einsatz von NanomaterialienEin 60-seitiger Bericht, den die Gesellschaft für chemische Technik und Biotechnologie (DECHEMA) und der Verband der Chemischen Industrie (VCI) kürzlich herausgegeben haben, zeitigt einen Überblick über die Forschungsprojekte der letzten zehn Jahre zum Thema Nanosicherheit. Es handelt sich um 6 Schweizer, 40 deutsche, 1 US-amerikanisches und 25 EU-weite Projekte. In einem untersucht die Empa zusammen mit dem Kantonsspital St. Gallen beispielsweise, ob Nanopartikel über die Plazenta in den Blutkreislauf des Fötus gelangen können. An Plazenten, die Mütter nach der Geburt der Wissenschaft überlassen, prüften Toxikologen des Departements «Materials meet Life» der Empa, wie durchgängig das Gewebe ist. Tests zeigten, dass Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 200 bis 300 Nanometer in den fötalen Blutkreislauf gelangen können. Es stellt sich die Frage, ob dies das Plazentagewebe schädigen oder gar einen Einfluss auf die Entwicklung des Ungeborenen haben kann. Gleichzeitig wäre der Transport von Nanovehikeln durch die Plazenta denkbar, um eventuell eine gezielte Behandlung des ungeborenen Kindes bereits im Mutterleib zu ermöglichen.In einem weiteren Bericht, an dessen Erstellung Krug beteiligt war und der kürzlich in Brüssel vorgestellt wurde, weist der wissenschaftliche Beirat der Vereinigung europäischer Akademien EASAC (European Academies Science Advisory Council) auf die vorhandenen Wissenslücken hin und macht klare Angaben, was in den kommenden Jahren noch erforscht werden muss, um Nanomaterialien direkt und ohne Gefährdung von Umwelt und Gesundheit zu nutzen. «Ich würde mir wünschen, dass wir – aufgrund dieser Erkenntnisse – in Zukunft wieder vermehrt in die Ausbildung von Umwelttoxikologen investieren. Nur so ist eine verantwortungsvolle Forschung in diesem Bereich möglich und nur so können wir eine nachhaltige Entwicklung unserer Technologien gewährleisten», sagt Krug.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 15:15:00 +0100</pubDate>
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			<title>PROFIBUS: «Meet the Experts» am 6. Dezember</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/profibus-meet-the-experts-am-6-dezember/</link>
			<description>PROFIBUS ist ein Feldbussystem, das in der Prozessautomation bekannt ist. Am 6. Dezember lädt Profibus Schweiz daher zusammen mit Profibus &amp; Profinet International ein zu einer Tagungsveranstaltung mit anschliessender Mini-Messe. Die Veranstaltung findet im Saal «Sydney» des Kongresszentrums der Messe Basel statt. Neben zweimal drei verschiedenen Workshops finden Vorträge zur Profibustechnik statt. Der Fokus liegt dabei auf den einfachen Grundlagen und der Anwendung der Feldbustechnik. Im Rahmen der Mini-Messe stehen Experten für weitere Fragen und Diskussionen zur Verfügung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Veranstaltung ist kostenlos. Melden Sie sich bis zum 1. Dezember an, so wird Ihre Anmeldung bevorzugt behandelt, aber auch eine spätere Registrierung ist noch möglich. Benützen Sie bitte zur Anmeldung den untenstehenden Link.
Anmeldung und weitere Informationen
http://www.profibus.com/MtEBasel]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 11:07:00 +0100</pubDate>
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			<title>Förderprogramm energieeffiziente Druckluftanlagen</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/foerderprogramm-energieeffiziente-druckluftanlagen/</link>
			<description>(Quelle: Atlas Copco (Schweiz) AG)
In Industrie- und Gewerbebetrieben beanspruchen Druckluftanlagen bis zu 25% des betrieblichen Stromverbrauchs. Die wirtschaftlichen Energiesparmöglichkeiten betragen zwischen 5% und 50%. Das Programm «ProEDA» (Programm energieeffiziente Druck-luftanlagen) basiert auf einem dreistufigen Vorgehen (Grobanalyse, Detailanalyse, Umsetzung) und unterstützt jeden Schritt mit namhaften Beiträgen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Ziel besteht darin, bei Druckluftanlagen mit einer Anschlussleistung ab 15 kW der besten verfügbaren Technologie zum Durchbruch zu verhelfen. Als Trägerschaft (Leadpartner) agieren Enerprice Partners AG, Root Längenbold. Zudem wurde Atlas Copco als Technologieanbieter in das Programm eingebunden. Das Programm «ProEDA» umfasst ein Budget von&nbsp;0,8 Mio. CHF, womit Investitionen von insgesamt&nbsp; 3,9 Mio. CHF ausgelöst werden. Mit diesen Massnahmen sollen über eine Wirkungsdauer von 10 Jahren Einsparungen von rund 36 Mio. kWh erzielt werden. Die geografische Ausrichtung umfasst die ganze Schweiz.
Ziele von ProKilowatt
ProKilowatt verfolgt das Ziel, Programme, Projekte und Einzelmassnahmen zur Senkung des Stromverbrauchs zu fördern. Diese können im Rahmen von «Wettbewerblichen Ausschreibungen» eingereicht werden. Die Auswahl erfolgt im Auktionsverfahren: Den Zuschlag erhalten Projekte und Programme mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis, sprich Stromeffizienzmassnahmen, die nachweislich mit einem möglichst geringen finanziellen Mitteleinsatz eine maximale Senkung des Stromverbrauchs erreichen. Die Finanzierung erfolgt über die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV).&nbsp;
Programmablauf ProEDA
Vor einer Investition in effizientere Druckluftanlagen muss zuerst das ausschöpfbare Potenzial ermittelt werden. Der 3-Schritte-Check (http://www.druckluft.ch) ist für die Umsetzung das ideale Vorgehen. Damit können Ineffizienzen bei Druckluftsystemen identifiziert und beseitigt werden.&nbsp;
1. Grobanalyse: Mit einer systematischen Grobanalyse werden die am einfachsten zu realisierenden Massnahmen aufgedeckt und veranlasst. Diese finden sich meist bei den Druckluftverbrauchern und der Druckluftverteilung und haben einen kurzen Pay-back für den Anlagebetreiber, das heisst, die Kosten für die Umsetzung solcher Mass-nahmen werden meist innert kurzer Zeit wieder eingespart. Zudem wird festgestellt, ob sich im konkreten Fall eine Detailanalyse lohnt. Für die Teilnehmer wird für diese Phase nur die Schutzgebühr von CHF 180.- erhoben. Die restlichen Koste werden über das Programm finanziert.
&nbsp;2. Detailanalyse: Eine Detailanalyse inklusive Ausmessen der Anlagen zeigt auf, welche Betriebspunkte die bestehenden Anlagen aufweisen und wie sich die Energieeffizienz mit Investitionen und/oder durch Kleinmassnahmen verbessert. Die Detailanalyse kann durch Atlas Copco ausgeführt werden. Am Ende der Analyse steht ein Massnahmenplan. Aufgrund der Messungen wird sichergestellt, dass die Anlage optimal betrieben und Ersatzinvestitionen richtig dimensioniert werden. Die Analyse wird zu 50% des fixen Beitragssatzes über das Programm finanziert, wenn anschliessend eine Mindestumsetzung der vorgeschlagenen Massnahmen erfolgt. Ansonsten ist der Beitrag auf 25% festgelegt.
&nbsp;3. Umsetzung: Mit der Umsetzung der in der Detailanalyse aufgezeigten Investitionen werden die Potenziale realisiert. In Abhängigkeit der erzielten Stromeinsparungen wird ein Investitionsbeitrag geleistet, welcher sich zwischen 12% bis 20% bewegt. Massgebend ist die Einsparung gegenüber Weiterbetrieb der Anlage ohne Massnahmenberücksichtigung über eine realistische Wirkungsdauer. Firmen mit Anlagen, welche die Rahmenbedingungen erfüllen, können sich bei Atlas Copco (Schweiz) AG&nbsp; oder direkt bei ProEDA (http://www.enerprice-partners.ch/proeda) anmelden. Nach einer Potenzialabschätzung (Grobanalyse) wird bei offensichtlichem Einsparpotenzial ein detaillierter Systemcheck (Detailanalyse) durchgeführt, welcher zu einer Massnahmenliste für lohnende Investitionen führt. ProEDA unterstützt die Kosten von Grob- und Detailanalyse sowie die Investitionen in effizientere Anlagen mit Förderbeiträgen von ProKilowatt.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 14:05:00 +0100</pubDate>
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			<title>Spezialchemie macht Zukunft – der Treffpunkt der Spezialitätenhersteller</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/spezialchemie-macht-zukunft-der-treffpunkt-der-spezialitaetenhersteller/</link>
			<description>(Quelle: Euroforum) Elektromobilität, Leichtbau, Recycling oder Bio-Kunststoffe: In den Lösungen der globalen Herausforderungen steckt viel Spezialchemie. Um langfristig im Wettbewerb bestehen zu können, setzten deutsche Spezialitätenhersteller schon früh auf Innovation und richteten ihre Forschung auf die globalen Megatrends aus.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die&nbsp; Strategie zeigte Erfolg. Spezialitätenhersteller sind heute eine treibende Kraft bei der Entwicklung intelligenter und innovativer Technologien und Werkstoffe. Die Perspektiven sind gut – trotz Eurokrise, internationaler Konkurrenz und volatiler Aktienkurse.
Die 9. EUROFORUM-Jahrestagung Spezialchemie bietet Diskussionen und Austausch zu den Erfolgsfaktoren der Branche. Am ersten Konferenztag stehen strategische Fragen im Vordergrund: In welchen Regionen liegt Wachstumspotenzial? Wie lassen sich Innovationen erfolgreich vermarkten? Und schließlich die Frage, wie sich durch innovative Recyclingmethoden Seltene Erden und Batteriematerialien wiedergewinnen lassen.
Die Megatrends Elektromobilität und Hochleistungskunststoffen stehen im Fokus des zweiten Tages. Vertreter von BASF, Evonik und Lanxess stellen ihre Produktentwicklungen vor. Die Messlatte für die Trends der Zukunft legen Sprecher des Fraunhofer-Instituts, des Karlsruher Instituts für Technologie und des Kunststoff-Entwicklers polyMaterials. Aus Sicht des Abnehmers präsentiert das Luftfahrtunternehmen Eurocopter seine Material-Anforderungen. 
Im Anschluss an Vorträge und Podiumsdiskussion bleibt Zeit für Fragen und Diskussion. Gelegenheit zu vertiefenden Gesprächen mit Teilnehmern und Referenten bieten auch die gemeinsamen Mittagessen und der Umtrunk im Anschluss an den ersten Konferenztag.
Freuen Sie sich auf die Vorträge u.a von:

Prof. Dr. Klaus Griesar, Merck, zur Zukunft der Wertschöpfung: Herausforderung und Perspektiven für die Spezialchemie
Dr. Uwe Zakrzewski, BYK-Chemie, zu Wachstumsmöglichkeiten in und durch Asien
Dr. Wolfram Palitzsch, Loser Chemie, zur Wiedergewinnung Seltener Metalle mit strategischer Bedeutung aus High-Tech Abfälle
Dr. Henrik Hahn, Evonik Litarion, zum Zukunftsfeld Speichertechnologie für Elektroantriebe
Dr. Detlev Joachimi, Lanxess, zur Entwicklung und Produktion von Hochleistungs-Kunststoffen für das Automobil&nbsp;]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 11:55:00 +0100</pubDate>
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			<title>Basler Forscher entdecken &quot;Gedächtnismolekül&quot;</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/basler-forscher-entdecken-gedaechtnismolekuel/</link>
			<description>(Quelle: Uni Basel) Auf der Suche nach den genetischen Grundlagen des menschlichen Gedächtnisses sind Wissenschaftler der Universität Basel auf ein neues Gen mit bisher unbekannter Funktion gestossen, dem sie eine wichtige Rolle für die intakte Funktion des menschlichen Gedächtnisse zuschreiben. Die Ergebnisse ihrer Studie sind in der aktuellen Online-Ausgabe des Wissenschaftsjournals «Molecular Psychiatry» publiziert.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Erst seit wenigen Jahren ist es möglich, detailliertes Wissen über die Wichtigkeit von Genen für das menschliche Gedächtnis zu erlangen. Dies ist das Forschungsgebiet von Andreas Papassotiropoulos und Dominique de Quervain, Professoren an der Fakultät für Psychologie und am Biozentrum der Universität Basel sowie an den Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK). Die Forscher haben in früheren Arbeiten bereits nachweisen können, dass Gene, die einfache Formen von Gedächtnis bei Tieren steuern, auch beim menschlichen Gedächtnis eine wichtige Rolle spielen.
Nun haben die beiden Basler Wissenschaftler zusammen mit ihren Teams eine breit angelegte, genomweite Analyse durchgeführt, um gedächtnisrelevante Gene des Menschen zu identifizieren. Anstatt sich auf tierexperimentelle Daten zu stützen, untersuchten sie das gesamte menschliche Genom in der Hoffnung, bisher unbekannte Gene und Mechanismen zu entdecken. Dabei sind sie auf das Gen CTNNBL1 gestossen, dem die beiden Forscher nun eine wichtige Rolle für die intakte Funktion des menschlichen Gedächtnisses zuschreiben, weil es hochsignifikant mit der Gedächtnisleistung korreliert.
Dank neuester Gen-Chip-Technologie waren die Forscher in der Lage, fast zwei Millionen Stellen des menschlichen Genoms zu untersuchen. Diese hohe Auflösung ermöglicht es, neue genetische Mechanismen des menschlichen Gedächtnisses zu entdecken, wie im Fall von CTNNBL1. Mit Hilfe funktioneller Bildgebung konnten sie zudem zeigen, dass das neu entdeckte Gen die Hirnaktivität in gedächtnisrelevanten Regionen des Gehirns steuert. Als nächstes sind weitere Studien geplant, um mehr über dieses Gen und seine Rolle in der Informationsspeicherung herauszufinden.
Neurobiologische Mechanismen des menschlichen GedächtnissesDas Projekt «Neurobiologische Mechanismen des menschlichen Gedächtnisses» wird von Prof. Dominique de Quervain, Direktor der Abteilung Kognitive Neurowissenschaften, und von Prof. Andreas Papassotiropoulos, Direktor der Abteilung Molekulare Neurowissenschaften der Universität Basel, geleitet und vom Schweizerischen Nationalfonds, der EU und universitären und privaten Stiftungen gefördert. Das Projekt umfasst mehrere tausend Versuchsteilnehmer und Patienten, und die eingesetzten Methoden reichen von molekulargenetischen Studien bis hin zu bildgebenden Verfahren und klinisch-pharmakologischen Studien. Zu den Zielen des Projektes gehören die Identifizierung von neurobiologischen und molekularen Mechanismen des menschlichen Gedächtnisses und die gezielte Entwicklung neuer Therapiestrategien zur Behandlung von Gedächtnisstörungen.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 09:42:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Avastin verliert Zulassung für Indikation Brustkrebs</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/avastin-verliert-zulassung-fuer-indikation-brustkrebs/</link>
			<description>Das Roche-Medikament Avastin verliert in den USA die Zulassung zur Behandlung von Brustkrebs. Die US-Gesundheitsbehörde begründete den Schritt am vergangenen Freitag damit, dass das Mittel nicht sicher und wirksam bei dieser Krebsart sei. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Zulassung von Avastin für andere Krebsarten wird davon nicht berührt. So darf das Medikament weiterhin zur Therapie von Dickdarm-, Lungen-, Nieren- und Gehirnkrebs angewendet werden. Bei Brustkrebs fehle jedoch der Nachweis, dass Avastin Vorteile wie eine Verlangsamung des Tumorwachstums, eine längere Überlebensdauer oder eine bessere Lebensqualität der erkrankten Frauen biete. Zudem bestehe das Risiko starker Blutungen und Herzversagen. Zwar ist es möglich, dass Ärzte das Medikament trotzdem zur Brustkrebstherapie einsetzen, Roche darf es aber nicht mehr zu diesem Zweck vermarkten. Laut Analystenschätzung könnten dem schweizerischen Pharmakonzern durch den Indikationsverlust rund 1 Mrd der 6 Mrd USD Jahresumsatz mit Avastin verloren gehen. Roches US-Tochter Genentech äußerte sich enttäuscht über die Entscheidung und kündigte eine neue klinische Studie an. Erforscht werden soll die Wirkung von Avastin in Verbindung mit dem Chemotherapiemittel paclitaxel bei bislang unbehandeltem metastatischem Brustkrebs. Zudem soll ein möglicher Biomarker bewertet werden, mit Hilfe dessen Patienten identifiziert werden könnten, denen eine Behandlung mit Avastin besonders nutzen könnte. Die US-Zulassung des Mittels zur Brustkrebsbehandlung war im Februar 2008 in einem beschleunigten Verfahren erteilt worden. Die FDA hatte bereits Ende 2010 entschieden, Roche diese Genehmigung wieder zu entziehen. Diese Entscheidung war jedoch von Genentech angefochten worden. (Dow Jones)]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 13:49:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Werkzeuge für die Leiterplattenbearbeitung</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/werkzeuge-fuer-die-leiterplattenbearbeitung/</link>
			<description>HAM Hartmetallwerkzeugfabrik Andreas Maier GmbH und die Union Tool AG, grösster Hersteller von Hartmetallwerkzeugen für die Bearbeitung von Leiterplatten, gehen ab Januar 2012 eine unbefristete Vertriebskooperation ein. Ziel ist, dem Kunden ein noch besseres Komplett-Paket zu bieten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zwei Firmen, zwei Marken, zwei Kulturen – ein Ziel. Nach diesem Motto bilden die HAM Hartmetallwerkzeugfabrik Andreas Maier GmbH mit Sitz im schwäbischen Schwendi und die europäische Gesellschaft der japanischen Union Tool mit Sitz in Marin/NE (Schweiz) die sogenannte Tool Sales Alliance. Dadurch entsteht die neue Nummer Eins unter den Zulieferern für Leiterplattenwerkzeuge in Europa. Die beiden Unternehmen können ihren Kunden mit dieser Partnerschaft nun europaweit ein sehr breites Sortiment an Bohrern und Fräsern mit Durchmessern von 0,01 Millimetern bis zehn Millimetern liefern. 
Der Hauptmarkt für die Tool Sales Alliance ist Europa, beide Firmen sind durch ihren sehr hohen Qualitätsstandard in der Lage Kunden weltweit zu beliefern. Durch die Kooperation stehen den Kunden für jede Anwendung die optimalen Werkzeuge zur Verfügung. &nbsp;
Serien- und Sonderwerkzeuge
Durch die Partnerschaft haben die europäischen Kunden den Vorteil, dass sie nun eine sehr hohe Versorgungssicherheit erhalten und schnell beliefert werden können. Durch die Produktionsstandorte in Europa kann die Tool Sales Alliance neben den Serienprodukten auch Sonderwerkzeuge fertigen. Damit erhalten die Kunden einen noch grösseren Wettbewerbsvorteil. Besten Service bietet die Tool Sales Alliance ihren Kunden auch durch integrierte Nachschleifzentren in ganz Europa.
HAM und Union Tool gelten beide als Technologie- und Innovationsführer. Im Zuge dieser Partnerschaft werden sie deshalb ihre Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten weiter ausbauen, um dem Kunden eine noch höhere Performance der Produkte zu bieten.
Eigenes Beschichtungs-Know How gehört genauso zum Portfolio der Alliance wie die Möglichkeit zu Analysen von Schichten und Hartmetallen im metallurgischen Labor.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 09:20:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Erste Professur für Life-Sciences-Recht an der Uni Basel</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/erste-professur-fuer-life-sciences-recht-an-der-uni-basel/</link>
			<description>(Quelle: Uni Basel) Die Universität Basel erhält erstmals einen Professor für Life-Sciences-Recht: Der Deutsche Prof. Herbert Zech ist vom Universitätsrat zum Extraordinarius für Privatrecht mit diesem Schwerpunkt gewählt worden. Er wird seine Professur auf den 1. April 2012 antreten und u.a. den neuen Masterstudiengang Life-Sciences-Recht aufbauen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Prof. Herbert Zech vertritt derzeit den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Wirtschafts- und Technikrecht an der Universität Bayreuth.&nbsp; Seine Interessenschwerpunkte sind das Recht des geistigen Eigentums, insbesondere Bio- und Nanotechnologiepatente, sowie das Gesellschaftsrecht. In Basel möchte er das neuartige Rechtsgebiet des Life-Sciences-Rechts herausbilden und für die neue Professur ein national wie international sichtbares Profil schaffen. Forschungsschwerpunkte werden der immaterialgüterrechtliche Schutz von Innovationen, die Haftung für neue Technologien und die zivilrechtliche Behandlung biologischer Ressourcen sein.
In Übereinstimmung mit der strategischen Ausrichtung der Universität Basel will sich die Juristische Fakultät als Standort für das Recht der Life Sciences in Forschung und Lehre profilieren. Insbesondere ist ein neuer Masterstudiengang Life-Sciences-Recht vorgesehen, der die juristische Allgemeinbildung mit einer vertieften Übersicht über die rechtlichen Themen der Life Sciences, zum Beispiel im Heilmittel-, Immaterialgüter-, Gesundheits-, Verantwortlichkeits- und Vertragsrecht, verbinden soll. Ebenfalls geplant ist in Zusammenarbeit mit den Juristischen Fakultäten der Universität Genf (Master bilingue) und Zürich sowie dem Basel Institute on Governance der neue Doktoratsstudiengang «Law and Animals: Ethics at crossroads». ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 11:29:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Wechsel bei der Standortleitung Visp</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/wechsel-bei-der-standortleitung-visp/</link>
			<description>(Quelle: Lonza) Stefan Troger wird per 1. April 2012 zum Leiter des Lonza-Standorts Visp befördert. Er wird an Harry Boot berichten. Durch diese Ernennung wird die Führung des Standorts mit dem Projekt VispChallenge zusammengelegt, wie Lonza heute weiter mitteilte.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Weiter heisst es in dem Communiqué: Stefan Troger folgt auf Stéphane Mischler, der die Funktion des Standortleiters Visp während den letzten paar Jahren erfolgreich ausgeübt hat. Nach einer langen und beeindruckenden Karriere und mehr als 30 Jahren bei der Lonza wird Stéphane Mischler im Jahr 2012 in den Ruhestand treten. Er wird Stefan Troger und das Standortleitungsteam bis zu seiner Pensionierung in ihren Bestrebungen unterstützen, den Standort Visp auf die nächsten Jahrzehnte vorzubereiten. Stéphane wird zudem bis zu seiner Pensionierung mit der Pensionskasse von Lonza zusammenarbeiten.
&nbsp;Stefan Troger war während den letzten 20 Jahren in verschiedenen Positionen innerhalb von Lonza tätig. Zuletzt leitete er die Geschäftseinheit LCMB (Lonza Custom Manufacturing - Biological Manufacturing) in Visp und übernahm daraufhin die Rolle als Projektleiter von VispChallenge. Das Projekt VispChallenge wurde entwickelt, um Lösungsstrategien für die zukünftige Ausrichtung am Standort Visp aufzuzeigen. In den nächsten Wochen werden Stefan Troger und sein Team die Organisation in Visp weiter optimieren, um die Geschäftsanforderungen zu erreichen und zu unterstützen. 
&nbsp;“Mit Stefan Troger haben wir die Möglichkeit, die Standortleitung von Visp und das Projektmanagement von VispChallenge zu verbinden. Unser Standort ist mit massiven Herausforderungen im Bereich Währung, Märkte und Technologien konfrontiert. Das Projekt VispChallenge arbeitet deshalb an zwei Fronten: Die kurz- und mittelfristige Erhöhung der Produktivität (tiefere Kosten und höherer Ertrag von bestehenden Anlagen) sowie die Optimierung des Produktportfolios, um die Zukunft des Standortes Visp langfristig zu sichern. Stefan Troger und sein Team haben die richtigen Fähigkeiten und das erforderliche Mass an positiver Energie, um dies umzusetzen“, kommentiert Stefan Borgas, CEO von Lonza.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 09:44:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Zentraler Enzymkomplex im Detail entschlüsselt</title>
			<link>http://www.chemieplus.ch/artikel/zentraler-enzymkomplex-im-detail-entschluesselt/</link>
			<description>(Quelle: ETH Zürich) Forschern der ETH Zürich ist es gelungen, die dreidimensionale Form des Ribosoms bei einem höheren Organismus komplett aufzuklären. Ribosomen sind zelluläre Maschinen, die Eiweisse herstellen. Diese Kenntnis ihrer Struktur wird es Wissenschaftlern erleichtern, neue Medikamente gegen Infektionen mit Bakterien, Pilzen oder Viren zu entwickeln.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Maschinerie, die in Zellen die Erbinformation Stück für Stück abliest und darauf basierend Eiweisse herstellt, das sogenannte Ribosom, ist eines der komplexesten Enzyme, das es in der Biologie gibt. Seit Jahrzehnten untersuchen Wissenschaftler diesen Molekülkomplex. Vor zehn Jahren haben Forscher bei Bakterien die dreidimensionale Struktur dieses Komplexes aufgeklärt. Dafür wurde ihnen 2009 der Nobelpreis für Chemie verliehen.
Bei höheren Lebewesen wie beispielsweise Pilzen, Pflanzen und Tieren (sogenannten Eukaryonten) ist das Ribosom noch komplexer aufgebaut als bei Bak-terien. Forschern unter der Leitung von Nenad Ban, Professor am Institut für Molekularbiologie und Biophysik der ETH Zürich, ist es nun gelungen, die dreidimensionale Struktur der grösseren von zwei Untereinheiten eines Ribosoms eines höheren Lebewesens zu entschlüsseln. Es handelt sich dabei um jenes eines einzelligen Wimperntierchens der Art Tetrahymena thermophila. Dieses Ribosom ist jenen von anderen höheren Lebewesen ähnlich, darunter auch dem des Menschen. Die Forscher veröffentlichten ihre Arbeit heute im Fachmagazin «Science». Wissenschaftler aus derselben Arbeitsgruppe der ETH Zürich haben vor einem Jahr bereits die Struktur der kleineren der beiden Ribosomen-Untereinheiten des Wimperntierchens entschlüsselt.
Besseres Verständis der Enzymfunktion
Der Vergleich der Ribosomen-Struktur von Bakterien und von höheren Lebewesen wird es Wissenschaftlern ermöglichen, neue artspezifische Wirkstoffe gegen schädliche Organismen zu entwickeln. Dazu gehören die gegen Bakterien gerichteten Antibiotika und die gegen Pilze gerichteten Fungizide. Ausserdem kann die Erkenntnis auch der Entwicklung von Medikamenten gegen Viren dienen. Dies, weil sich viele Viren nur verbreiten können, wenn sie an die Ribosomen ihrer Wirtszellen binden und diese so manipulieren.
Die Kenntnis der Struktur ist darüber hinaus notwendig, um die Funktion der Ribosomen höherer Lebewesen besser zu untersuchen sowie um Erkenntnisse über ihre Entstehung in der Evolution zu gewinnen.
Klinge S, Voigts-Hoffmann F, Leibundgut M, Arpagaus S, Ban N: Crystal Structure of the Eukaryotic 60S Ribosomal Subunit in Complex with Initiation Factor 6. Science, 2011, doi:120.1126/science.1211204 ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:22:00 +0100</pubDate>
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			<title>Energiekostenoptimierung leicht gemacht</title>
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			<description>Das modulare und branchenneutrale Energiemanagementsystem Simatic WinCC/B.Data wurde von der Siemens-Division Industry Automation mit neuen Funktionen ausgestattet. Die neue Version Simatic WinCC/B.Data V5.2 SP1 verfügt über einen Wizard zur Datenanbindung, mit dem sich Energiemesspunkte und WinCC-Archiv-Tags einfach und effizient an B.Data anbinden lassen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Wizard unterstützt den Nutzer auch bei der Erfassung von Daten aus unterschiedlichen Quellen, etwa von WinCC, OPC oder FTP. Deutlich schneller und einfacher ist nun die Installation. Für den wenig geübten Anwender stehen voreingestellte Parameter, ein vereinheitlichtes Setup, Tooltips, eine einfachere Konfiguration auch von Mehrplatzsystemen sowie eine verbesserte Dokumentation bereit. 
Erfahrenen Anwendern bietet ein Experten-Setup erweiterte Freiheitsgrade bei den Einstellungen. Die neue WinCC/B.Data-Version 5.2 SP1 unterstützt neben WinCC V7.0 SP2 nun auch das Scada (Supervisory Control and Data Acquisition)-System Simatic WinCC RT Professional V11 SP1, mit dem das Energiemanagementsystem an das Runtime-System des Engineering Frameworks TIA Portal angebunden wird. 
Mit dem Energiemanagementsystem Simatic WinCC/B.Data, das jetzt auch Microsoft Excel 2010 und Windows 7 unterstützt, können produzierende Betriebe ihre Energiekosten und -transparenz auf Managementebene optimieren – von Einkauf über Planung bis Controlling. Durch lückenlose Energie- und Stoffbilanzierung der Energieerzeugungs- und -verbrauchsanlagen lassen sich die Energieeffizienz steigern und die Energiekosten senken]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:04:00 +0100</pubDate>
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