Editorial 6/2011: «Megatrends» sprechen für Agrochemie

Dennis Härtig am 07.06.2011

Nach einem krisenbedingten Unterbruch ist die Agrochemie auf den Wachstumspfad zurückgekehrt (siehe Artikel Seite 4). Und dieser verläuft ebenso steil wie nachhaltig. Der Weltmarkt für Pflanzenschutz legte von 2000 bis 2008 um über 50 Prozent auf knapp 42 Milliarden Dollar zu, und neueste Zahlen, wie etwa die Quartalsergebnisse des Weltmarktführers Syngenta, signalisieren, dass die aktuelle Entwicklung wieder an diesen Langfristtrend anknüpft. Auch die Umsatzkurven für Düngemittel und Saatgut zeigen deutlich nach oben. Langfristig befeuert wird die Nachfrage nach Agrarprodukten durch «Megatrends» wie das rasante Wachstum der Weltbevölkerung. Aktuell treibt vor allem der steigende Wohlstand in den Schwellenländern und die damit verknüpfte Umstellung der Ernährung das Wachstum an – eine höhere Fleischproduktion katapultiert auch den Getreidebedarf nach oben. Gleichzeitig sind die Reserven landwirtschaftlich nutzbarer Flächen begrenzt und natürliche Ressourcen, vor allem Wasser, knapp.weiter lesen

Editorial 5/2011: Freundliche Absichten überwiegen

Ralf Mayer am 20.05.2011

Die Zinsen sind niedrig, Geld ist international billig zu haben. Gleichzeitig haben steigende Gewinne und Margen die «Kriegskassen» vieler Unternehmen gefüllt. Der relativ stabile Aufwärtstrend an den Börsen macht zudem Unternehmensaktien als zusätzliches Zahlungsmittel neben «cash» wieder attraktiv: Dieser finanztechnische Treibstoffmix ist ideal geeignet, um das Übernahme- und Fusionskarusell in der globalen Wirtschaft auf Touren zu bringen. Im Fokus stehen verstärkt auch Unternehmen der Chemie- und Life-Sciences-Industrien. Dabei unterscheiden sich die Deals zum Teil extrem, sowohl was die «freundliche» oder «unfreundliche» Gesinnung der Käufer als auch was die industrielle Logik anbetrifft.weiter lesen

Editorial 4/2011: «Megathema» Energie

Ralf Mayer am 07.04.2011

Der Reaktorunfall in Japan hat ein Dauerthema zum «Megathema» befördert: Die «Energiewende» schaffte den Sprung aus den Szenarienentwürfen einschlägiger Studien auf die politische Tagesordnung – und auf die Wahlzettel der Stimmbürger. Die Chemie plus hat dem Themenfeld Energie indes bereits vor dem Fukushima-Schock regelmässig Platz eingeräumt. Nicht zufällig, denn die Chemie spielt eine Schlüsselrolle in der Energietechnik. Beispielsweise trägt sie zur Entwicklung neuartiger Solarzellen (Artikel Seite 22) und zur Steigerung der Energieeffizienz durch isolierende Oberflächenmaterialien bei. weiter lesen

Editorial 3/2011: Spezialchemie braucht weitsichtige Optik

Dennis Härtig am 08.03.2011

Die «Topnews» für den Bereich der schweizerischen und der deutschen Chemieindustrie kamen im vergangenen Monat aus Muttenz: Zusammen mit der Bilanz für das Geschäftsjahr 2010, in dem der Schweizer Spezialchemiekonzern Clariant die Rückkehr in die Gewinnzone schaffte, legte Clariant-CEO Hariolf Kottmann die Pläne zur Übernahme der deutschen Süd-Chemie vor (Seite 16).weiter lesen

Editorial 1-2/2011: Innovationskraft stärken, kostet Geld

Dennis Härtig am 11.02.2011

bild_ralfmeier_klein

Die Chemieindustrie ist gestärkt aus der Krise hervorgegangen. Dieses Fazit bietet sich an, wenn man die ersten von Grossunternehmen vorgelegten Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 zugrunde legt. So überraschte z. B. der zweitgrösste Chemiekonzern Dow Chemical mit einem unerwartet starken Gewinn- und Umsatzanstieg im 4. Quartal 2010. Offenbar hat es der US-Konzern geschafft, mitten in der Krise nicht nur die Übernahme von Rohm & Haas zu verdauen, sondern auch den Umbau zum fokussierten Spezialchemiekonzern voranzutreiben. weiter lesen

Treffer 8 bis 12 von 12

Die aktuelle Ausgabe

WERBUNG

Werbung

Partner

Jung gebliebene Technologien

Im Kampf gegen die «Grüne» Gentechnologie fahren deren Gegner für gewöhnlich schwere Geschütze auf. So auch in dem mehrere Hundert Seiten starken Bericht «Der GMO Kaiser hat keine Kleider», den 20 Umwelt- und Nichtregierungsorganisationen kürzlich...

Lesen Sie das ganze Editorial hier.