Der Spezialchemiekonzern Lanxess hat getrieben von der starken Nachfrage der Reifenindustrie und dank Zukäufen erfreuliche Erstquartalszahlen vorgelegt.
Lanxess - unter anderem weltweit grösster Synthese-Kautschuk-Hersteller - steigerte die Erlöse im Auftaktquartal um 15 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) kletterte um 15 Prozent auf 369 Millionen Euro. Nach Steuern und Anteilen verdiente das Unternehmen 193 Millionen Euro und damit 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit den Zahlen übertraf der Konzern erneut die Analystenerwartungen.
Lanxess hatte die Aktionäre bereits Ende März auf einen vielversprechenden Jahresstart eingestimmt und für die ersten drei Monate einen kräftigen operativen Ergebnisanstieg in Aussicht gestellt. Die gestiegenen Rohstoffkosten seien vollständig kompensiert worden, hiess es. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern mit Sitz in Leverkusen weiteres profitables Wachstum. Die Jahresprognose präzisierte der Konzern nun. Angestrebt werden ein Anstieg des operativen Ergebnisses EBITDA vor Sondereinflüssen um 5 bis 10 Prozent. (Dow Jones)






